Schlagwort: energiepolitische Themen

  • 17.09.2024 | Contracting-Tour mit MdL Martin Stümpfig (Bündnis 90/Die Grünen)

    17.09.2024 | Contracting-Tour mit MdL Martin Stümpfig (Bündnis 90/Die Grünen)

    Der Bayerische Landtagsabgeordnete Martin Stümpfig (Bündnis 90/Die Grünen) folgte unserer Einladung und besichtigte im Rahmen einer Contracting-Tour ein erfolgreich umgesetztes Energieeffizienz-Projekt in Hilpoltstein. 

    Die Teilnehmer:innen besichtigten das Nahwärmenetz in Hilpoltstein. Unser Mitglied, die SÜDWÄRME Gesellschaft für Energielieferung AG übernahm die Betriebsführung. Eindrucksvoll demonstrierte die SÜDWÄRME, wie das Biomasseheizwerk mehrere öffentliche Liegenschaften energieeffiziente und zuverlässig mit Wärme versorgt.

    Das Biomasseheizwerk versorgt rund 20 Gebäude mit Wärme. Dazu gehören unter anderem kommunale Gebäude wie die Grund- und Hauptschule, das Stadtbad, die Stadthalle sowie das Feuerwehrhaus und das Wasserwerk. Hauptverantwortlich für die Versorgung ist ein Biomasseheizkessel, der die Grundlast abdeckt. Ein Öl-Niedertemperaturkessel ist in besonderen Fällen für die Spitzenlast zuständig. Gemeinsam sichern sie die Wärmeversorgung. Der Anteil der Biomasse am Gesamtwärmebedarf liegt im Mittel bei rund 95 %.

    Der heutigen Wärmeversorgung in Hilpoltstein durch die SÜDWÄRME ging allem voran eine öffentliche Ausschreibung der Stadt. Sie suchte einen Anbieter, der die neue Heizzentrale baut, betreibt, wartet sowie Instand hält und an das vorhandene Nahwärmenetz anbindet.

    Für die zwei Wärmeerzeuger errichtete SÜDWÄRME ein eigenes Heizhaus im Waldstück hinter der Mittelschule Hilpoltstein. Direkt neben dem Heizhaus befindet sich ein Holzhackschnitzelbunker mit Schubbodenaustragung. Dieser sorgt für einen konstanten und nahegelegenen Vorrat an Brennstoff für den Holzkessel. Die neu errichtete Heizzentrale ist durch eine neu verlegte Nahwärmeleitung direkt an das bestehende Nahwärmenetz der Stadt Hilpoltstein angeschlossen.

    Regionalität und Sicherheit spielen eine große Rolle. Ein ortsansässiger Partner liefert die Holzhackschnitzel. So ist eine nachhaltige und regionale Wertschöpfung sichergestellt und über die gesamte Vertragslaufzeit gewährleistet.

    Für ein erfolgreiches Contracting-Projekt ist eine vertrauensvolle Basis zwischen Kund:innen und Contracting-Anbieter immens wichtig. Das betonte auch Rudi Maier, Vorstand der SÜDWÄRME: “Besonders am Nahwärmenetz Hilpoltstein ist die Vertragslaufzeit von 20 Jahren. Bei solch langfristigen Vertragsbeziehungen steht die Zufriedenheit und das Vertrauen des Kunden an erster Stelle.” Wichtig für die Zukunft und eine erfolgreiche Wärmewende sei darüber hinaus die Planungssicherheit durch verlässliche rechtliche Rahmenbedingungen, so Maier. Eine zeitnahe Novellierung der AVBFernwärmeV stehe hier im Vordergrund.

    Wir bedanken uns ganz herzlich bei MdL Martin Stümpfig, den Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Hilpoltstein sowie unserem Mitgliedsunternehmen für Ihre Zeit und den konstruktiven Austausch. 
    v.l.n.r.: Volker Schmees (vedec e.V.), Martin Gesell (Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Kreisverband Roth), Markus Euring (enerpipe GmbH), Martin Stümpfig, MdL Bündnis 90/Die Grünen), Thomas Dahms (SÜDWÄRME AG), Bernd Liebl (Karl Lausser GmbH), Rudi Maier (SÜDWÄRME AG), Thomas Stark (Stadt Hilpoltstein)
    Fotos: © vedec e.V.
    Foto Martin Stümfig (Titel): ©Foto: Wolf Kehrstephan


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  • 17.04.2024 | Contracting-Tour mit MdB Bernhard Herrmann (Bündnis 90/Die Grünen)

    17.04.2024 | Contracting-Tour mit MdB Bernhard Herrmann (Bündnis 90/Die Grünen)

    Bundestagsabgeordneter Bernhard Herrmann (Bündnis 90/Die Grünen) folgte unserer Einladung und besichtigte im Rahmen einer Contracting-Tour erfolgreich umgesetzte Energieeffizienz-Projekte in Chemnitz und in Hohenstein-Ernstthal.

    Die Tour startete bei der Messe Chemnitz. Unser Mitglied, die eins energie in sachsen GmbH & Co. KG übernahm die Betriebsführung und zeigte eindrucksvoll, welche Heiztechnik für die energieeffiziente Versorgung der gesamten Messe nötig ist.

    Von Chemnitz ging es nach Hohenstein-Ernstthal. In Hohenstein-Ernstthal angekommen, besichtigten wir ein Fernwärmenetz, betrieben von unserem Mitglied ENGIE Deutschland GmbH. Das Heizwerk versorgt rund 1.200 Wohnungen sowie Kindergarten, Jobcenter, Gewerbebetriebe und Polizeigebäude zuverlässig mit Wärme. Insgesamt liefert es rund 9.000 MWh Wärme und erzeugt ca. 5.000 MWh Strom pro Jahr. Zurzeit befindet sich das Heizwerk im Umbau. Die Energieträger werden erneuert. Zwei Pelletkessel und eingesetztes Biomethan erzeugen künftig umweltfreundliche Wärme. Mit den Umbaumaßnahmen sinkt der CO2-Emissionsfaktor auf 0 kg/kWh.

    Nur wenige hundert Meter entfernt besichtigten wir ein Schwimmbad mit eigener dezentraler Versorgungslösung durch die ENGIE Deutschland GmbH. Zurzeit ebenfalls im Umbau, sollen erneuerte Pelletkesselanlagen sowie eine Wärmepumpenanlage künftig zur Beheizung der Schwimmbecken beitragen. Den Solarstrom zum Betreiben der Wärmepumpe liefert eine PV-Anlage auf dem Dach des Bades. Auch hier beträgt der CO2-Emissionsfaktor nach den Sanierungsmaßnahmen 0 kg/kWh. Das gesamte Bad sowie umliegende Wohnungen und ein Gewerbebetrieb erfreuen sich an dieser 100% Erneuerbaren-Lösung.

    Der Bundestagsabgeordnete Bernhard Herrmann zeigte sich beeindruckt von den vielfältigen Versorgungslösungen der Contracting-Projekte: „Angesichts der klimatischen Situation müssen wir möglichst schnell und überall tätig werden. Sowohl in Einzelgebäuden als auch im Nah- und Fernwärmebereich muss effiziente Heiztechnik eingesetzt werden. Dafür bietet Contracting gute Möglichkeiten.“

    Das zeigte sich auch im Gespräch mit unseren Mitgliedsunternehmen. Energieeffizienz, ein sanierter Gebäudestand sowie der Einsatz Erneuerbarer Energieträger sind enorm wichtig. Grundstein einer erfolgreichen Wärmewende ist unstrittig die Novelle der WärmeLV.

    Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn MdB Herrmann und unseren Mitgliedsunternehmen für Ihre Zeit und den konstruktiven Austausch.
    Bundestagsabgeordneter Bernhard Herrmann (Bündnis 90/Die Grünen) mit Vertreterinnen und Vertretern der eins energie in sachsen GmbH & Co. KG, der ENGIE Deutschland GmbH und dem vedec.
    Dave Welmert, Leiter Politik und Kommunikation vedec mit dem Bundestagsabgeordneten Bernhard Herrmann auf dem Dach der Schwimmhalle.


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  • 15.09.2022 | Contracting-Tour mit MdL Andreas Hein (CDU)

    15.09.2022 | Contracting-Tour mit MdL Andreas Hein (CDU)

    Landtagsabgeordneter Andreas Hein (CDU) folgte der Einladung des vedec und besichtigte im Rahmen einer Contracting-Tour zwei erfolgreich umgesetzte Energieeffizienz-Projekte in Schleswig-Holstein.

    Die zweite Contracting-Tour des vedec in diesem Jahr fand am 15.09.2022 in Schleswig-Holstein statt. Der Landtagsabgeordnete Andreas Hein besichtigte auf Einladung des vedec zwei Contracting-Projekte in Güby und in Kiel.

    Die Tour startete am Schloss Louisenlund in Güby. Hier wird mit Beginn des Schuljahres 2022/23 die Stiftung Louisenlund, Trägerin des Gymnasiums und Internats Louisenlund sowie einer IB World School, klimafreundlich mit Wärme beliefert. Der Kieler Energiedienstleister get|2|energy hat das Energieliefer-Contracting-Projekt gemeinsam mit den Stadtwerken SH umgesetzt. Im Zuge umfangreicher Bautätigkeiten in Louisenlund wurden die bisher auf Erdöl und -gas basierenden dezentralen Kesselanlagen durch eine zentrale Versorgung ersetzt. Insgesamt 17 Bestands- und Neubauten, welche Lern-, Studien- und Wohnräume beinhalten, wurden dafür an ein ca. 1.600 Meter langes, neu errichtetes Nahwärmenetz angeschlossen. Dieses wird zu über 90 % mit Biomasse und hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung gespeist. Jährlich werden etwa 2,8 Mio. kWh Wärme bereitgestellt, die zukünftig auch durch den regionalen Brennstoff BtE®-Pellets erzeugt werden. Der Einsatz regenerativer Brennstoffe und eine effiziente Betriebsweise im Wärmeliefer-Contracting senken den Treibhausgasausstoß für den Kunden um rund 70 %.
     
    „Mit der Wärmeversorgung in Louisenlund hat unsere Unternehmensgruppe, die vor allem auf die ökologische Stromversorgung aus Wind und Sonne spezialisiert ist, im Wärmebereich Verantwortung übernommen. Auch hier ist die Umstellung auf Erneuerbare Energien absolut notwendig, um die Klimaneutralität zu erreichen“, so Per Lind, Geschäftsführer der getproject-Gruppe.
     
    Vom beschaulichen Güby ging es nach Kiel-Pries. Hier versorgen die Kieler Stadtwerke das Wohnquartier Wagnerring mit Wärme und Strom im Rahmen eines Energieliefer-Contracting-Projekts. Die Wohngebäude innerhalb des Wohnquartiers mit insgesamt 178 Wohnungen wurden in den 1960er Jahren durch die „Neue Heimat“ errichtet. Im Zuge einer Umstellungskampagne im Jahr 2018 wurde die 30 Jahre alte Bestandsanlage bestehend aus zwei mit Heizöl betriebenen Heizungskesseln ersetzt. Mit der neuen Heizzentrale, bestehend aus einem hocheffizienten BHKW- Modul mit einer elektrischen Leistung von 50 kW und einer thermischen Leistung vom 98 kW und einem modernen Erdgaskessel von Viessmann werden rund 257 Tonnen CO2 im Jahr eingespart. Die Umstellung auf gewerbliche Wärmelieferung unter Einhaltung der Kostenneutralität nach Wärmelieferverordnung bedeuten für den Kunden eine gesicherte Wärmelieferung mit Betriebsführung ohne Risiko und das über 15 Jahre.
     
    Frank Meier, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Kiel AG, fügt an: „Nicht alle Menschen in und um Kiel können von unserer umweltschonenden Fernwärmeversorgung über unser hochmodernes Küstenkraftwerk profitieren. Dennoch wollen wir die gesamte Region effizient mit Energie versorgen und setzen dabei auch auf die dezentrale Energieversorgung, wie in Kiel-Pries. Hier nutzen wir die Kraft-Wärme-Kopplung, wie im Küstenkraftwerk, und verwenden die Wärme, die bei der Erzeugung von Strom automatisch entsteht, für das Heizen von Gebäuden. Das ist sehr effizient und umweltschonend.“

    Andreas Hein betont in seiner Funktion als Fachsprecher für Energie, Industrie- und Ansiedlungspolitik der CDU Landtagsfraktion „Eine sichere, nachhaltige und bezahlbare Wärmeversorgung – das war jahrzehntelang nicht mehr so im Fokus wie gerade jetzt! Diese Contracting-Modelle zeigen, dass eine Umsetzung von komplexen klimafreundlichen Energieeffizienzprojekten gelingt, wenn man den richtigen Partner an seiner Seite hat. Das Ergebnis ist eine klimafreundliche Wärmeversorgung mit modernster Technik. Zudem garantiert das Contracting-Modell stabile Preise, und das über Jahre hinweg. Mit solchen innovativen und klimafreundlichen Vorzeigeprojekten, die beispielgebend sein sollen, leisten die Energiedienstleister einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen der Energiewende.“
     
    Tobias Dworschak, Vorstandsvorsitzender des vedec resümiert „Innovation und Effizienz schaffen die Grundlage einer klimagerechten Wärmeversorgung. Wie viel die Energiewende von mehr Chancengleichheit für Contracting-Projekte, insbesondere mit erneuerbarer Wärmeversorgung profitiert, zeigen beide Projekte deutlich. Dabei ist es stets geboten, technologieoffen und mit allen zur Verfügung stehenden erneuerbaren Energieträgern ein kluges und bedarfsgerechtes Energieversorgungssystem umzusetzen.“
    Das Projekt „Ökologische Energieversorgung für den Bildungscampus der Stiftung Louisenlund“ war im April 2022 bereits „Projekt des Monats“. Hier finden Sie weitere Informationen zum Projekt.
    v.l.n.r.: Fabian Müller (Stiftung Louisenlund), Tobias Dworschak, Melanie Hoffmann (vedec), Andreas Hein (CDU), Florian Burmeister (get|2|energy)
    v.l.n.r.: Andreas Hein (CDU), Tobias Dworschak, Melanie Hoffmann (vedec), Timo Alznauer, Rüdiger Skala (Stadtwerke Kiel)
    Fotos: © vedec e.V.
    Foto Andreas Hein (Kachel): © CDU-Fraktion des Schleswig-Holsteinischen Landtages


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  • 21.07.2022 | Contracting-Tour mit MdB Konrad Stockmeier (FDP)

    21.07.2022 | Contracting-Tour mit MdB Konrad Stockmeier (FDP)

    Energieeffizienz hautnah: Erfolgreiche Contracting-Tour 2022 in Mannheim

    Bundestagsabgeordneter Konrad Stockmeier (FDP) folgte der Einladung des vedec und besichtigte am 21.07.2022 im Rahmen einer Contracting-Tour zwei erfolgreich umgesetzte Energieeffizienz-Projekte in Mannheim. Nach zwei Jahren Pause konnte der vedec wieder eine Contracting-Tour durchführen.

    Erste Station war die Studentensiedlung Ludwig Frank, bestehend aus insgesamt acht Wohngebäuden mit Mensa. Im Rahmen eines Energiespar-Contracting hat die E1 Energiemanagement GmbH die acht Gebäude umfassend energetisch modernisiert und das Haus 42 auch energetisch saniert, und zwar auf den KfW-Effizienzhaus-Standard 70. Zum umfangreichen Maßnahmenpaket gehörten neben verschiedenen Dämmungen, Fenster- und Eingangstürenaustausch u. a. die Umstellung auf Frischwasserstationen und auf LED-Technik sowie die Umsetzung eines Zählerkonzeptes. Die prognostizierte Energie- und Wasserkosteneinsparung von 145.049,00 € (= 32 %) sowie CO₂-Reduzierung von 158 t/a wird durch eine Einspar-Garantie von E1 abgesichert. Die Einsparungen refinanzieren die Kosten für Investition sowie Instandhaltung innerhalb von 16 Jahren. Das Einsparziel wurde bereits im ersten Jahr erreicht bzw. übertroffen.

    „Das Projekt aus dem Jahr 2016 zeigt eindrucksvoll, wie Energiespar-Contracting Einsparungen und Energetische Sanierung bei vorhandener Fernwärme zu einem erfolgreichen Klimaschutz-Projekt verbindet. Erneuerbare werden zukünftige Projekte abrunden und so Klimaneutralität im Gebäudebestand möglichst wirtschaftlich erreichen.“, sagt Michael Pietzner, Leiter Projektentwicklung und Vertreib der E1 Energiemanagement GmbH.

    Das zweite Contracting-Projekt liegt in der Mannheimer Innenstadt. Das Congress Center Rosengarten zählt zu den führenden Kongress- und Veranstaltungshäusern Deutschlands. Den Teilnehmern der Contracting-Tour fiel beim Betreten des Rosengartens als Erstes die Ambiente-Beleuchtung ins Auge: Lichtkissen an der Decke schaffen eine angenehme Atmosphäre, die 81 m² große Lichtwand im Eingangsbereich erstrahlt in einer zum jeweiligen Anlass passenden Farbe. Dafür sorgen modernste LED-Strips, die seit August 2017 die alten Lichtröhren in den Decken und Wänden des Kongresszentrums ersetzen. Dank der laufenden Umstellung auf LED in Innenbereichen und der Tiefgarage hat das umfassende Effizienzprojekt, das seit 2015 Stück für Stück umgesetzt wird, den Stromverbrauch um rund 58 % reduziert. Dies entspricht einer CO₂-Einsparung von mehr als 150 t/a. Die MVV Enamic betreut das Projekt von Anfang an und ist weiterhin für den gesamten technischen Gebäudebetrieb zuständig. Der Energiedienstleister, der ganzheitliche Lösungen in allen Bereichen der Energie und Energieeffizienz anbietet, belüftet und klimatisiert die Gebäude mit zwei Turbo-Kältemaschinen und übernimmt die Wartung sowie Instandhaltung der Anlagen, Aufzüge und der Sicherheitstechnik.

    „Beim Congress Center Rosengarten zeigt sich wie vielfältig Lösungen rund um das Thema Energieeffizienz sein können. Wir freuen uns gemeinsam mit unseren Kunden individuelle Lösungen zu erarbeiten, die zu ihnen passen und maßgeblich zur Dekarbonisierung beitragen. Neben den Optimierungen der Wärme- und Kältelieferung, konnten wir unter anderem den Stromverbrauch für die Beleuchtung um mehr als die Hälfte reduzieren“, erklärt Dr. Joachim Hofmann, Geschäftsführer MVV Enamic.

    Bastian Fiedler, Geschäftsführer m:con – mannheim:congress GmbH ergänzt: „Jeder Schritt in Richtung eines bewussten Umgangs mit Ressourcen und umweltschonenden Verbesserungen ist der Weg der Zukunft. Auch der Anspruch, technisch am Puls der Zeit zu sein, ist schon immer eines unserer höchsten Anliegen gewesen. Wir sind froh, hier mit der MVV einen offenen und kompetenten Partner an unserer Seite zu wissen. Was in jahrelanger Zusammenarbeit immer verlässlich funktioniert hat, wird auch in den kommenden Jahren weiterhin Bestand haben – und sicherlich noch mehr an Bedeutung gewinnen.“
    Konrad Stockmeier betont in seiner Funktion als Mitglied des Ausschusses für Klimaschutz und Energie: „Der effiziente Umgang mit Energie und auch das Einsparen von Energie da, wo es möglich ist, sind nicht nur aktuell das Gebot der Stunde. Beides ist auch wichtig für das Gelingen der großen Energiewende. Vorhandene Effizienzpotenziale sollten gehoben und Einsparmaßnahmen umgesetzt werden, beides so unbürokratisch wie möglich. Den Grundstein hierfür hat die Ampel-Koalition mit der Novelle des Erneuerbaren Energien Gesetzes gelegt. Dezentrale, diversifizierte Versorgung spielt in diesem Prozess eine entscheidende Rolle. Wir arbeiten bereits an weiteren Schritten, um dieser Entwicklung noch mehr Schub zu geben.“

    Tobias Dworschak, Vorstandsvorsitzender des vedec resümiert: „Die beste Kilowattstunde ist die, die gar nicht erzeugt werden muss. Energiedienstleister spielen in Fragen der Energieeffizienz eine entscheidende Rolle, insbesondere, wenn es um anspruchsvolle dezentrale Versorgungskonzepte geht. Die hier schlummernden Potenziale gilt es mehr denn je zu entfesseln. Beide Contracting-Projekte haben gezeigt, dass die notwendigen Lösungen bereits auf dem Tisch liegen. Nun gilt es weiter Tempo zu machen.“
    Das Projekt „Studentensiedlung Ludwig Frank“ war im August 2022 „Projekt des Monats“.
    Hier finden Sie weitere Informationen zum Projekt.
    Das Projekt “Congress Center Rosengarten“ war im Januar 2023 “Projekt des Monats”.
    Hier finden Sie weitere Informationen zum Projekt.
    Foto: © Oskar Weiss (Büro Stockmeier)
    v.l.n.r: Mathias Kohl (MVV), MdB Konrad Stockmeier, Volker Beisel (Büro Stockmeier), Tobias Dworschak, Michael Pietzner (E1), Melanie Hoffmann, Florian Boss (MVV) – Foto: © Oskar Weiss (Büro Stockmeier)
    Foto von Konrad Stockmeier: Quelle: www.konradstockmeier.de
  • Jahreskongress 2021

    14.07.2021 | Der Jahreskongress des vedec ist der Treffpunkt der Contracting- und Energiedienstleistungsbranche zu dem wir alle Interessierte herzlich einladen.

    Informieren Sie sich über die aktuellen Entwicklungen der Energie- und Klimapolitik und diskutieren Sie mit uns Vorschläge und Lösungen. Das Programm und die Rahmenbedingungen werden derzeit entwickelt. Lassen Sie sich also überraschen und merken Sie sich den Termin schon einmal vor.

    Am 06.10.2021 freuen wir uns darauf, Sie entweder persönlich in Berlin oder virtuell in unseren Online-Räumen zu begrüßen.

  • Wahlprüfsteine: Parteien sehen Contracting als wichtige Säule für den Klimaschutz

    Wahlprüfsteine: Parteien sehen Contracting als wichtige Säule für den Klimaschutz

    02.03.2021 | Der vedec veröffentlicht seine Wahlprüfsteine im Rahmen der anstehenden Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg.

    Am 14.03.2021 wird in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg ein neuer Landtag gewählt. Der vedec hat im Vorfeld die Parteien (CDU, SPD, FDP, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) zu klima- und energiepolitischen Themen befragt. Dabei wurde deutlich, dass die Effizienzdienstleistung Contracting von den Parteien als wichtig angesehen wird, um das Klima zu schützen und die Energiewende in Deutschland weiter voranzutreiben. Neben den Einsatz von Erneuerbaren Energien in Kombination mit Effizienzmaßnahmen wird auch die hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplung als eine weitere wichtige Säule für den Klimaschutz gesehen.

    Konkret gefragt wurde in beiden Bundesländern nach der Vorbildfunktion der öffentlichen Hand. Die Parteien sind sich einig, dass die Vorbildfunktion einen wichtigen Signalcharakter für die Bevölkerung und Unternehmen hat und daher verstärkt Energieeffizienzprojekte erfolgreich implementiert werden müssen. So möchte beispielsweise die CDU Baden-Württemberg eine klimaneutrale Landesverwaltung umsetzen und die SPD bestehende Förderprogramme auch auf Kommunen ausweiten. 

    Tobias Dworschak, vedec Geschäftsführer: „Wir begrüßen es sehr, dass die Parteien sich für eine Stärkung der öffentlichen Vorbildfunktion einsetzen, wenngleich in der Vergangenheit bereits viele Chancen zur Verbesserung der aktuellen Situation verpasst wurden.“

    „Für die Umsetzung von nachhaltigen Energieeffizienzmaßnahmen ist das Energiespar-Contracting prädestiniert. Die Corona-Krise hat die ohnehin schon knappen Kassen der Kommunen weiter belastet, es bietet sich daher an, für die energetische Sanierung öffentlicher Gebäude einen Experten, also einen Contractor einzuschalten. Längerfristig werden die Haushalte durch die verringerten Energiekosten sogar entlastet.“ so Dworschak weiter.

    Weitere Themen der Wahlprüfsteine sind die möglichen Benachteiligungen für hocheffiziente KWK durch den CO₂-Preis und der Modernisierungsstau durch das Erneuerbare-Wärme-Gesetz in Baden-Württemberg.

    Die vollständigen Wahlprüfsteine finden Sie rechts unter Downloads. Außerdem befasst sich die aktuelle Folge unseres Podcast mit den Wahlen.