Kategorie: Contracting-Tour

  • 29.10.2024 | Contracting-Tour in NRW mit Vertretern aus Kommunen

    29.10.2024 | Contracting-Tour in NRW mit Vertretern aus Kommunen

    29.10.2024 | Im Rahmen einer Contracting-Tour besichtigen mehr als 20 Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen zwei erfolgreich umgesetzte Contracting-Projekte in Köln und Hürth. Sie folgten unserer gemeinsamen Einladung mit der Landesgesellschaft für Energie und Klimaschutz, NRW.Energy4Climate. Die Tour zeigte effiziente Energiespar- beziehungsweise Energieliefermöglichkeiten für Kommunen auf.

    Christian Mildenberger, Geschäftsführer von NRW.Energy4Climate: „Wenn Kommunen ihren Gebäudebestand und ihre Energielieferungen nachhaltig aufstellen wollen, bieten Contractinglösungen, gerade in finanziell schwierigen Situationen, attraktive Möglichkeiten. Bei so einer Kooperation arbeiten Kommunen mit einem spezialisierten Contracting-Anbieter zusammen. Dieser bringt modernste Technik, Invest und langjährige Erfahrung ein. NRW.Energy4Climate bietet Kommunen Unterstützung und Begleitung auf diesem Weg.”

    Tobias Dworschak, Vorsitzender des Vorstandes im vedec: „Die kommunale Wärmeplanung ist eine der wichtigsten Aufgaben der nächsten Jahre. Unsere Mitgliedsunternehmen haben die Transformation der Wärmeversorgung fest im Blick. Das zeigt sich eindrucksvoll bei den vorgestellten Contracting-Projekten. Durch die Effizienzmaßnahmen senkt die Friedrich-Ebert-Realschule die Betriebskosten und verringert den CO2-Ausstoß maßgeblich. Die Stegerwaldsiedlung ist ein Musterbeispiel für eine zukunftsgewandte Wärmeversorgung im Gebäudebestand.“
    Die Tour startete in Köln. Hier versorgt die RheinEnergie AG die Stegerwaldsiedlung mit Wärme und Strom. Die Stegerwaldsiedlung wurde in den 1950er Jahren erbaut. Sie umfasst heute ein Gebiet von circa 313.000 m² und besteht aus 1.395 Wohnungen.

    Im Rahmen des EU-Projekts GrowSmarter modernisiert die Eigentümerin, die Deutsche Wohnungsgesellschaft mbH, DEWOG auf Basis eines integrierten Quartierskonzeptes zusammen mit der RheinEnergie und weiteren Partnern aktuell 16 Gebäude mit 689 Wohneinheiten.

    Das Sanierungsvorhaben dient als Blaupause für künftige Quartiersentwicklungen insbesondere im Bestand. Strom wird dabei vorwiegend aus Sonne und Fernwärme gewonnen. Die Teilnehmenden besichtigten, was alles zum Energieliefer-Contracting gehört: wie eine PV-Anlage und PV-Module mit einer Fläche von insgesamt 5.600 Quadratmetern, und insgesamt 41 Luft-Wasser-Wärmepumpen. Auch 16 Batteriespeicher sind im Einsatz. So wird die Grundlast der Siedlung abgedeckt. Die Spitzenlast wird durch Fernwärme abgesichert. Der Energiebedarf der Gebäude betrug vor den Sanierungs- und Erneuerungsmaßnahmen jährlich zwischen 130 bis 180 Kilowattstunden pro Quadratmeter für Heizung und Warmwasser. Nach der Sanierung liegen diese Werte bei jährlich 30 – 40 Kilowattstunden pro Quadratmeter. Dadurch ergibt sich ein durchschnittlicher Brutto-Wärmepreis von monatlich 0,86 Cent pro Quadratmeter.
    Unterwegs in der Stegerwaldsiedlung
    RheinEnergie berichtet von den Erfahrungen der Energieversorgung
    Teilnehmende der Tour in der Stegerwaldsiedlung
    Von der Stadt Köln ging es nach Hürth. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer besichtigten die Friedrich-Ebert-Realschule der Stadt Hürth und überzeugten sich vor Ort vom Potenzial des Energiespar-Contractings. Unser Mitglied ENGIE Deutschland GmbH übernahm die Betriebsführung und demonstrierte die Ergebnisse der energetischen Sanierung. ENGIE investierte in neueste Beleuchtungs- und Regelungstechnik sowie Heizungs- und Lüftungstechnik und optimierte so das Einsparpotenzial der Friedrich-Ebert-Realschule. Neben den 31 Klassenräumen modernisierte ENGIE auch die Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik der Turnhalle. Neuste Beleuchtungslösungen in Turnhalle und Schulgebäude sorgen für sichtbare Effizienzgewinne.

    Die Realschule ist nicht alles: Dem Vertragsverhältnis liegt eine Ausschreibung der Stadt Hürth mit insgesamt 35 Liegenschaften zugrunde. Dazu gehören insgesamt zehn Grundschulen, drei weiterführende Schulen, sieben Kindertagesstäten, vier Flüchtlingsunterkünfte, ein Jugendzentrum, sechs Verwaltungsobjekte, eine Volkshochschule und ein Schwimmbad. Zusammen haben sie in den Jahren 2015 bis 2017 Heizkosten von jährlich circa 1.630.000 € verursacht und jährlich circa 6.800 Tonnen CO2 ausgestoßen. Das Gesamtprojekt erzielt eine Einsparung von jährlich 336.200 Euro für die 35 Liegenschaften. Die CO2-Einsparung beträgt jährlich 1.185 Tonnen.
    Raumregeltechnik im Klassenraum
    Besuch im Heizraum der Schule
    Neues Beleuchtungskonzept in der Sporthalle
    Die Vorstellung der beiden Beispiele soll diese Art von Kooperationsmodellen bei Kommunen bekannter machen und die Vorteile aufzeigen: Professionelle Energiedienstleister entlasten Kommunen bei der kommunalen Wärmeplanung durch das Energieliefer-Contracting. Der Contracting-Anbieter plant, finanziert und baut dabei die Netze und Anlagen. Über die Vertragslaufzeit hinweg übernimmt er die volle Verantwortung – also den Betrieb inklusive Wartung und Instandsetzung. Mit dem gleichen Modell kann der Contracting-Anbieter die Energieerzeugungslangen realisieren, die die Wärme in die Netze einspeist. Verkauft wird am Ende die Energie, die tatsächlich genutzt wird.

    Beim Energiespar-Contracting wird eine Kommune innerhalb eines kurzen Zeitraums und mit einer Einspargarantie versehen vom Contracting-Anbieter auf dem Weg zur Energieeffizienz unterstützt. Städte und Gemeinden können so langfristig ihre Energiekosten und die damit verbundenen CO2-Emissionen senken und den kommunalen Haushalt dauerhaft entlasten. NRW.Energy4Climate unterstützt gemeinsam mit der dena (Deutsche Energieagentur) und deren Kompetenzzentrum Contracting als Modellprojekte die Städte Krefeld, Ratingen, Ennepetal, Schwelm und Gevelsberg sowie der Kreis Herford und den Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen. Wir setzen uns auch in NRW für verbesserte Rahmenbedingungen unserer Mitgliedsunternehmen ein, um die Wärmewende voranzubringen.
    Fotos © Fotograf Björn Hickmann


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  • 17.09.2024 | Contracting-Tour mit MdL Martin Stümpfig (Bündnis 90/Die Grünen)

    17.09.2024 | Contracting-Tour mit MdL Martin Stümpfig (Bündnis 90/Die Grünen)

    Der Bayerische Landtagsabgeordnete Martin Stümpfig (Bündnis 90/Die Grünen) folgte unserer Einladung und besichtigte im Rahmen einer Contracting-Tour ein erfolgreich umgesetztes Energieeffizienz-Projekt in Hilpoltstein. 

    Die Teilnehmer:innen besichtigten das Nahwärmenetz in Hilpoltstein. Unser Mitglied, die SÜDWÄRME Gesellschaft für Energielieferung AG übernahm die Betriebsführung. Eindrucksvoll demonstrierte die SÜDWÄRME, wie das Biomasseheizwerk mehrere öffentliche Liegenschaften energieeffiziente und zuverlässig mit Wärme versorgt.

    Das Biomasseheizwerk versorgt rund 20 Gebäude mit Wärme. Dazu gehören unter anderem kommunale Gebäude wie die Grund- und Hauptschule, das Stadtbad, die Stadthalle sowie das Feuerwehrhaus und das Wasserwerk. Hauptverantwortlich für die Versorgung ist ein Biomasseheizkessel, der die Grundlast abdeckt. Ein Öl-Niedertemperaturkessel ist in besonderen Fällen für die Spitzenlast zuständig. Gemeinsam sichern sie die Wärmeversorgung. Der Anteil der Biomasse am Gesamtwärmebedarf liegt im Mittel bei rund 95 %.

    Der heutigen Wärmeversorgung in Hilpoltstein durch die SÜDWÄRME ging allem voran eine öffentliche Ausschreibung der Stadt. Sie suchte einen Anbieter, der die neue Heizzentrale baut, betreibt, wartet sowie Instand hält und an das vorhandene Nahwärmenetz anbindet.

    Für die zwei Wärmeerzeuger errichtete SÜDWÄRME ein eigenes Heizhaus im Waldstück hinter der Mittelschule Hilpoltstein. Direkt neben dem Heizhaus befindet sich ein Holzhackschnitzelbunker mit Schubbodenaustragung. Dieser sorgt für einen konstanten und nahegelegenen Vorrat an Brennstoff für den Holzkessel. Die neu errichtete Heizzentrale ist durch eine neu verlegte Nahwärmeleitung direkt an das bestehende Nahwärmenetz der Stadt Hilpoltstein angeschlossen.

    Regionalität und Sicherheit spielen eine große Rolle. Ein ortsansässiger Partner liefert die Holzhackschnitzel. So ist eine nachhaltige und regionale Wertschöpfung sichergestellt und über die gesamte Vertragslaufzeit gewährleistet.

    Für ein erfolgreiches Contracting-Projekt ist eine vertrauensvolle Basis zwischen Kund:innen und Contracting-Anbieter immens wichtig. Das betonte auch Rudi Maier, Vorstand der SÜDWÄRME: “Besonders am Nahwärmenetz Hilpoltstein ist die Vertragslaufzeit von 20 Jahren. Bei solch langfristigen Vertragsbeziehungen steht die Zufriedenheit und das Vertrauen des Kunden an erster Stelle.” Wichtig für die Zukunft und eine erfolgreiche Wärmewende sei darüber hinaus die Planungssicherheit durch verlässliche rechtliche Rahmenbedingungen, so Maier. Eine zeitnahe Novellierung der AVBFernwärmeV stehe hier im Vordergrund.

    Wir bedanken uns ganz herzlich bei MdL Martin Stümpfig, den Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Hilpoltstein sowie unserem Mitgliedsunternehmen für Ihre Zeit und den konstruktiven Austausch. 
    v.l.n.r.: Volker Schmees (vedec e.V.), Martin Gesell (Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Kreisverband Roth), Markus Euring (enerpipe GmbH), Martin Stümpfig, MdL Bündnis 90/Die Grünen), Thomas Dahms (SÜDWÄRME AG), Bernd Liebl (Karl Lausser GmbH), Rudi Maier (SÜDWÄRME AG), Thomas Stark (Stadt Hilpoltstein)
    Fotos: © vedec e.V.
    Foto Martin Stümfig (Titel): ©Foto: Wolf Kehrstephan


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  • 17.04.2024 | Contracting-Tour mit MdB Bernhard Herrmann (Bündnis 90/Die Grünen)

    17.04.2024 | Contracting-Tour mit MdB Bernhard Herrmann (Bündnis 90/Die Grünen)

    Bundestagsabgeordneter Bernhard Herrmann (Bündnis 90/Die Grünen) folgte unserer Einladung und besichtigte im Rahmen einer Contracting-Tour erfolgreich umgesetzte Energieeffizienz-Projekte in Chemnitz und in Hohenstein-Ernstthal.

    Die Tour startete bei der Messe Chemnitz. Unser Mitglied, die eins energie in sachsen GmbH & Co. KG übernahm die Betriebsführung und zeigte eindrucksvoll, welche Heiztechnik für die energieeffiziente Versorgung der gesamten Messe nötig ist.

    Von Chemnitz ging es nach Hohenstein-Ernstthal. In Hohenstein-Ernstthal angekommen, besichtigten wir ein Fernwärmenetz, betrieben von unserem Mitglied ENGIE Deutschland GmbH. Das Heizwerk versorgt rund 1.200 Wohnungen sowie Kindergarten, Jobcenter, Gewerbebetriebe und Polizeigebäude zuverlässig mit Wärme. Insgesamt liefert es rund 9.000 MWh Wärme und erzeugt ca. 5.000 MWh Strom pro Jahr. Zurzeit befindet sich das Heizwerk im Umbau. Die Energieträger werden erneuert. Zwei Pelletkessel und eingesetztes Biomethan erzeugen künftig umweltfreundliche Wärme. Mit den Umbaumaßnahmen sinkt der CO2-Emissionsfaktor auf 0 kg/kWh.

    Nur wenige hundert Meter entfernt besichtigten wir ein Schwimmbad mit eigener dezentraler Versorgungslösung durch die ENGIE Deutschland GmbH. Zurzeit ebenfalls im Umbau, sollen erneuerte Pelletkesselanlagen sowie eine Wärmepumpenanlage künftig zur Beheizung der Schwimmbecken beitragen. Den Solarstrom zum Betreiben der Wärmepumpe liefert eine PV-Anlage auf dem Dach des Bades. Auch hier beträgt der CO2-Emissionsfaktor nach den Sanierungsmaßnahmen 0 kg/kWh. Das gesamte Bad sowie umliegende Wohnungen und ein Gewerbebetrieb erfreuen sich an dieser 100% Erneuerbaren-Lösung.

    Der Bundestagsabgeordnete Bernhard Herrmann zeigte sich beeindruckt von den vielfältigen Versorgungslösungen der Contracting-Projekte: „Angesichts der klimatischen Situation müssen wir möglichst schnell und überall tätig werden. Sowohl in Einzelgebäuden als auch im Nah- und Fernwärmebereich muss effiziente Heiztechnik eingesetzt werden. Dafür bietet Contracting gute Möglichkeiten.“

    Das zeigte sich auch im Gespräch mit unseren Mitgliedsunternehmen. Energieeffizienz, ein sanierter Gebäudestand sowie der Einsatz Erneuerbarer Energieträger sind enorm wichtig. Grundstein einer erfolgreichen Wärmewende ist unstrittig die Novelle der WärmeLV.

    Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn MdB Herrmann und unseren Mitgliedsunternehmen für Ihre Zeit und den konstruktiven Austausch.
    Bundestagsabgeordneter Bernhard Herrmann (Bündnis 90/Die Grünen) mit Vertreterinnen und Vertretern der eins energie in sachsen GmbH & Co. KG, der ENGIE Deutschland GmbH und dem vedec.
    Dave Welmert, Leiter Politik und Kommunikation vedec mit dem Bundestagsabgeordneten Bernhard Herrmann auf dem Dach der Schwimmhalle.


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  • 15.09.2022 | Contracting-Tour mit MdL Andreas Hein (CDU)

    15.09.2022 | Contracting-Tour mit MdL Andreas Hein (CDU)

    Landtagsabgeordneter Andreas Hein (CDU) folgte der Einladung des vedec und besichtigte im Rahmen einer Contracting-Tour zwei erfolgreich umgesetzte Energieeffizienz-Projekte in Schleswig-Holstein.

    Die zweite Contracting-Tour des vedec in diesem Jahr fand am 15.09.2022 in Schleswig-Holstein statt. Der Landtagsabgeordnete Andreas Hein besichtigte auf Einladung des vedec zwei Contracting-Projekte in Güby und in Kiel.

    Die Tour startete am Schloss Louisenlund in Güby. Hier wird mit Beginn des Schuljahres 2022/23 die Stiftung Louisenlund, Trägerin des Gymnasiums und Internats Louisenlund sowie einer IB World School, klimafreundlich mit Wärme beliefert. Der Kieler Energiedienstleister get|2|energy hat das Energieliefer-Contracting-Projekt gemeinsam mit den Stadtwerken SH umgesetzt. Im Zuge umfangreicher Bautätigkeiten in Louisenlund wurden die bisher auf Erdöl und -gas basierenden dezentralen Kesselanlagen durch eine zentrale Versorgung ersetzt. Insgesamt 17 Bestands- und Neubauten, welche Lern-, Studien- und Wohnräume beinhalten, wurden dafür an ein ca. 1.600 Meter langes, neu errichtetes Nahwärmenetz angeschlossen. Dieses wird zu über 90 % mit Biomasse und hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung gespeist. Jährlich werden etwa 2,8 Mio. kWh Wärme bereitgestellt, die zukünftig auch durch den regionalen Brennstoff BtE®-Pellets erzeugt werden. Der Einsatz regenerativer Brennstoffe und eine effiziente Betriebsweise im Wärmeliefer-Contracting senken den Treibhausgasausstoß für den Kunden um rund 70 %.
     
    „Mit der Wärmeversorgung in Louisenlund hat unsere Unternehmensgruppe, die vor allem auf die ökologische Stromversorgung aus Wind und Sonne spezialisiert ist, im Wärmebereich Verantwortung übernommen. Auch hier ist die Umstellung auf Erneuerbare Energien absolut notwendig, um die Klimaneutralität zu erreichen“, so Per Lind, Geschäftsführer der getproject-Gruppe.
     
    Vom beschaulichen Güby ging es nach Kiel-Pries. Hier versorgen die Kieler Stadtwerke das Wohnquartier Wagnerring mit Wärme und Strom im Rahmen eines Energieliefer-Contracting-Projekts. Die Wohngebäude innerhalb des Wohnquartiers mit insgesamt 178 Wohnungen wurden in den 1960er Jahren durch die „Neue Heimat“ errichtet. Im Zuge einer Umstellungskampagne im Jahr 2018 wurde die 30 Jahre alte Bestandsanlage bestehend aus zwei mit Heizöl betriebenen Heizungskesseln ersetzt. Mit der neuen Heizzentrale, bestehend aus einem hocheffizienten BHKW- Modul mit einer elektrischen Leistung von 50 kW und einer thermischen Leistung vom 98 kW und einem modernen Erdgaskessel von Viessmann werden rund 257 Tonnen CO2 im Jahr eingespart. Die Umstellung auf gewerbliche Wärmelieferung unter Einhaltung der Kostenneutralität nach Wärmelieferverordnung bedeuten für den Kunden eine gesicherte Wärmelieferung mit Betriebsführung ohne Risiko und das über 15 Jahre.
     
    Frank Meier, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Kiel AG, fügt an: „Nicht alle Menschen in und um Kiel können von unserer umweltschonenden Fernwärmeversorgung über unser hochmodernes Küstenkraftwerk profitieren. Dennoch wollen wir die gesamte Region effizient mit Energie versorgen und setzen dabei auch auf die dezentrale Energieversorgung, wie in Kiel-Pries. Hier nutzen wir die Kraft-Wärme-Kopplung, wie im Küstenkraftwerk, und verwenden die Wärme, die bei der Erzeugung von Strom automatisch entsteht, für das Heizen von Gebäuden. Das ist sehr effizient und umweltschonend.“

    Andreas Hein betont in seiner Funktion als Fachsprecher für Energie, Industrie- und Ansiedlungspolitik der CDU Landtagsfraktion „Eine sichere, nachhaltige und bezahlbare Wärmeversorgung – das war jahrzehntelang nicht mehr so im Fokus wie gerade jetzt! Diese Contracting-Modelle zeigen, dass eine Umsetzung von komplexen klimafreundlichen Energieeffizienzprojekten gelingt, wenn man den richtigen Partner an seiner Seite hat. Das Ergebnis ist eine klimafreundliche Wärmeversorgung mit modernster Technik. Zudem garantiert das Contracting-Modell stabile Preise, und das über Jahre hinweg. Mit solchen innovativen und klimafreundlichen Vorzeigeprojekten, die beispielgebend sein sollen, leisten die Energiedienstleister einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen der Energiewende.“
     
    Tobias Dworschak, Vorstandsvorsitzender des vedec resümiert „Innovation und Effizienz schaffen die Grundlage einer klimagerechten Wärmeversorgung. Wie viel die Energiewende von mehr Chancengleichheit für Contracting-Projekte, insbesondere mit erneuerbarer Wärmeversorgung profitiert, zeigen beide Projekte deutlich. Dabei ist es stets geboten, technologieoffen und mit allen zur Verfügung stehenden erneuerbaren Energieträgern ein kluges und bedarfsgerechtes Energieversorgungssystem umzusetzen.“
    Das Projekt „Ökologische Energieversorgung für den Bildungscampus der Stiftung Louisenlund“ war im April 2022 bereits „Projekt des Monats“. Hier finden Sie weitere Informationen zum Projekt.
    v.l.n.r.: Fabian Müller (Stiftung Louisenlund), Tobias Dworschak, Melanie Hoffmann (vedec), Andreas Hein (CDU), Florian Burmeister (get|2|energy)
    v.l.n.r.: Andreas Hein (CDU), Tobias Dworschak, Melanie Hoffmann (vedec), Timo Alznauer, Rüdiger Skala (Stadtwerke Kiel)
    Fotos: © vedec e.V.
    Foto Andreas Hein (Kachel): © CDU-Fraktion des Schleswig-Holsteinischen Landtages


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  • 21.07.2022 | Contracting-Tour mit MdB Konrad Stockmeier (FDP)

    21.07.2022 | Contracting-Tour mit MdB Konrad Stockmeier (FDP)

    Energieeffizienz hautnah: Erfolgreiche Contracting-Tour 2022 in Mannheim

    Bundestagsabgeordneter Konrad Stockmeier (FDP) folgte der Einladung des vedec und besichtigte am 21.07.2022 im Rahmen einer Contracting-Tour zwei erfolgreich umgesetzte Energieeffizienz-Projekte in Mannheim. Nach zwei Jahren Pause konnte der vedec wieder eine Contracting-Tour durchführen.

    Erste Station war die Studentensiedlung Ludwig Frank, bestehend aus insgesamt acht Wohngebäuden mit Mensa. Im Rahmen eines Energiespar-Contracting hat die E1 Energiemanagement GmbH die acht Gebäude umfassend energetisch modernisiert und das Haus 42 auch energetisch saniert, und zwar auf den KfW-Effizienzhaus-Standard 70. Zum umfangreichen Maßnahmenpaket gehörten neben verschiedenen Dämmungen, Fenster- und Eingangstürenaustausch u. a. die Umstellung auf Frischwasserstationen und auf LED-Technik sowie die Umsetzung eines Zählerkonzeptes. Die prognostizierte Energie- und Wasserkosteneinsparung von 145.049,00 € (= 32 %) sowie CO₂-Reduzierung von 158 t/a wird durch eine Einspar-Garantie von E1 abgesichert. Die Einsparungen refinanzieren die Kosten für Investition sowie Instandhaltung innerhalb von 16 Jahren. Das Einsparziel wurde bereits im ersten Jahr erreicht bzw. übertroffen.

    „Das Projekt aus dem Jahr 2016 zeigt eindrucksvoll, wie Energiespar-Contracting Einsparungen und Energetische Sanierung bei vorhandener Fernwärme zu einem erfolgreichen Klimaschutz-Projekt verbindet. Erneuerbare werden zukünftige Projekte abrunden und so Klimaneutralität im Gebäudebestand möglichst wirtschaftlich erreichen.“, sagt Michael Pietzner, Leiter Projektentwicklung und Vertreib der E1 Energiemanagement GmbH.

    Das zweite Contracting-Projekt liegt in der Mannheimer Innenstadt. Das Congress Center Rosengarten zählt zu den führenden Kongress- und Veranstaltungshäusern Deutschlands. Den Teilnehmern der Contracting-Tour fiel beim Betreten des Rosengartens als Erstes die Ambiente-Beleuchtung ins Auge: Lichtkissen an der Decke schaffen eine angenehme Atmosphäre, die 81 m² große Lichtwand im Eingangsbereich erstrahlt in einer zum jeweiligen Anlass passenden Farbe. Dafür sorgen modernste LED-Strips, die seit August 2017 die alten Lichtröhren in den Decken und Wänden des Kongresszentrums ersetzen. Dank der laufenden Umstellung auf LED in Innenbereichen und der Tiefgarage hat das umfassende Effizienzprojekt, das seit 2015 Stück für Stück umgesetzt wird, den Stromverbrauch um rund 58 % reduziert. Dies entspricht einer CO₂-Einsparung von mehr als 150 t/a. Die MVV Enamic betreut das Projekt von Anfang an und ist weiterhin für den gesamten technischen Gebäudebetrieb zuständig. Der Energiedienstleister, der ganzheitliche Lösungen in allen Bereichen der Energie und Energieeffizienz anbietet, belüftet und klimatisiert die Gebäude mit zwei Turbo-Kältemaschinen und übernimmt die Wartung sowie Instandhaltung der Anlagen, Aufzüge und der Sicherheitstechnik.

    „Beim Congress Center Rosengarten zeigt sich wie vielfältig Lösungen rund um das Thema Energieeffizienz sein können. Wir freuen uns gemeinsam mit unseren Kunden individuelle Lösungen zu erarbeiten, die zu ihnen passen und maßgeblich zur Dekarbonisierung beitragen. Neben den Optimierungen der Wärme- und Kältelieferung, konnten wir unter anderem den Stromverbrauch für die Beleuchtung um mehr als die Hälfte reduzieren“, erklärt Dr. Joachim Hofmann, Geschäftsführer MVV Enamic.

    Bastian Fiedler, Geschäftsführer m:con – mannheim:congress GmbH ergänzt: „Jeder Schritt in Richtung eines bewussten Umgangs mit Ressourcen und umweltschonenden Verbesserungen ist der Weg der Zukunft. Auch der Anspruch, technisch am Puls der Zeit zu sein, ist schon immer eines unserer höchsten Anliegen gewesen. Wir sind froh, hier mit der MVV einen offenen und kompetenten Partner an unserer Seite zu wissen. Was in jahrelanger Zusammenarbeit immer verlässlich funktioniert hat, wird auch in den kommenden Jahren weiterhin Bestand haben – und sicherlich noch mehr an Bedeutung gewinnen.“
    Konrad Stockmeier betont in seiner Funktion als Mitglied des Ausschusses für Klimaschutz und Energie: „Der effiziente Umgang mit Energie und auch das Einsparen von Energie da, wo es möglich ist, sind nicht nur aktuell das Gebot der Stunde. Beides ist auch wichtig für das Gelingen der großen Energiewende. Vorhandene Effizienzpotenziale sollten gehoben und Einsparmaßnahmen umgesetzt werden, beides so unbürokratisch wie möglich. Den Grundstein hierfür hat die Ampel-Koalition mit der Novelle des Erneuerbaren Energien Gesetzes gelegt. Dezentrale, diversifizierte Versorgung spielt in diesem Prozess eine entscheidende Rolle. Wir arbeiten bereits an weiteren Schritten, um dieser Entwicklung noch mehr Schub zu geben.“

    Tobias Dworschak, Vorstandsvorsitzender des vedec resümiert: „Die beste Kilowattstunde ist die, die gar nicht erzeugt werden muss. Energiedienstleister spielen in Fragen der Energieeffizienz eine entscheidende Rolle, insbesondere, wenn es um anspruchsvolle dezentrale Versorgungskonzepte geht. Die hier schlummernden Potenziale gilt es mehr denn je zu entfesseln. Beide Contracting-Projekte haben gezeigt, dass die notwendigen Lösungen bereits auf dem Tisch liegen. Nun gilt es weiter Tempo zu machen.“
    Das Projekt „Studentensiedlung Ludwig Frank“ war im August 2022 „Projekt des Monats“.
    Hier finden Sie weitere Informationen zum Projekt.
    Das Projekt “Congress Center Rosengarten“ war im Januar 2023 “Projekt des Monats”.
    Hier finden Sie weitere Informationen zum Projekt.
    Foto: © Oskar Weiss (Büro Stockmeier)
    v.l.n.r: Mathias Kohl (MVV), MdB Konrad Stockmeier, Volker Beisel (Büro Stockmeier), Tobias Dworschak, Michael Pietzner (E1), Melanie Hoffmann, Florian Boss (MVV) – Foto: © Oskar Weiss (Büro Stockmeier)
    Foto von Konrad Stockmeier: Quelle: www.konradstockmeier.de
  • 30.07.2019 | Contracting-Tour mit MdB Timon Gremmels (SPD)

    30.07.2019 | Contracting-Tour mit MdB Timon Gremmels (SPD)

    Bundestagsabgeordneter Timon Gremmels (SPD) folgte der Einladung des Verbandes für Wärmelieferung e.V. (heute vedec) und besichtigte gestern im Rahmen einer Contracting-Tour zwei erfolgreich umgesetzte Energieeffizienzprojekte in Kassel und Baunatal.

    Contracting-Tour Kassel 2019
    Bundestagsabgeordneter Timon Gremmels (SPD) folgte der Einladung des Verbandes für Wärmelieferung e.V. (heute vedec) und besichtigte gestern im Rahmen einer Contracting-Tour zwei erfolgreich umgesetzte Energieeffizienzprojekte in Kassel und Baunatal.

    Auf Einladung des Verbandes für Wärmelieferung e.V. (heute vedec) besichtigten der Bundestagsabgeordnete Timon Gremmels (SPD) sowie Vertreterinnen und Vertreter der Landesenergieagentur und der Kommunen gestern im Rahmen einer Contracting-Tour zwei erfolgreich umgesetzte Energieeffizienzprojekte in Kassel und Baunatal.

    Erste Station war die großzügige Heizzentrale der Wohn-, Einkaufs- und Geschäftspassage am Marktplatz in Baunatal. Seit über 20 Jahren versorgt die EAM EnergiePlus GmbH hier zwölf Kunden im Energieliefer-Contracting mit Wärme. Hier zeigt sich die Entwicklung der dezentralen Versorgung zur heutigen Quartiersversorgung am praktischen Beispiel. Aus der ursprünglichen Versorgung mit Wärme aus Heizöl ist in mehreren Schritten eine moderne Anlage zur flexiblen Versorgung mit Wärme und Strom aus regenerativen Energien geworden. Ein in 2014 errichtetes Bio-Methan BHKW liefert seitdem zusätzlich den benötigten Strom. Besonders ist dabei der Flex-Betrieb mit zwei großen Wärmespeichern. Aus Wetter-, verbrauchs- und Börsenpreisprognosen werden für die Anlage und das BHKW verbindliche Fahrpläne für den jeweiligen Folgetag erstellt und mittels innovativer Steuerungs- und Leittechnik abgefahren. Dadurch werden unter anderem die Stromnetze entlastet. Mit dem Einsatz von Bio-Methan und zukünftig Fernwärme aus industrieller Abwärme spart die EAM EnergiePlus GmbH circa 500 Tonnen CO2 im Jahr.

    „Contracting ist mehr als nur Wärmelieferung. Contracting ist das Mittel zum Erreichen einer effizienten, klimaneutralen und wirtschaftlichen Energieversorgung der Zukunft.“ sagt Siegmund Laufer, Geschäftsführer der EAM Energieplus GmbH.

    Das zweite Contracting-Projekt befindet sich mitten in der Kasseler Innenstadt. 1991 wurde die Kurfürsten Galerie als erstes Einkaufszentrum mit ca. 11.000 m² Geschäftsfläche im Herzen Kassels eröffnet. Die Städtische Werke AG versorgt die Kurfürsten Galerie auf Grundlage eines Energieliefer-Contractings mit Fernwärme und Kälte. Im Rahmen der Contracting-Tour besichtigten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Kälteversorgungsanlagen. Durch die Öffnung bestehender Förderprogramme auch für Contractoren ist es unter anderem gelungen, besonders klimaschonende Technik in einem preisbewussten Branchensegment zu platzieren, Verbräuche zu bündeln, die einhergehenden Klimapotenziale nachhaltig zu heben und durch ein Monitoring nachzuweisen. Es wurden zwei bestehende Kältezentralen im laufenden Betrieb durch eine neue Dachzentrale im Container ersetzt. Darüber hinaus hat die Städtische Werke AG in 2018 die Kälteverteilung neu geplant und erweitert, so dass die hocheffiziente Kälteerzeugung seither auch das im Galeriegebäude integrierte Hotel mit Klimakälte versorgt. Durch die Contracting-Maßnahmen konnten 50 % des Jahresstromverbrauchs und 70 % Tonnen an CO2 eingespart werden.
    „Eines der Hauptziele von Contracting ist, Energie zu sparen und wirtschaftlicher als bisher zu agieren! Im Rahmen von Contracting-Projekten installieren wir allerneuste Technik. Das entlastet die Umwelt vor klimaschädlichen Emissionen. Wir Contractoren schaffen so integrierte Energielösungen, die sich positiv auf das Klima auswirken und auf die Wirtschaftlichkeit der Betriebe.“ so Dr. Olaf Hornfeck, Vertriebsvorstand der Städtische Werke AG.

    Timon Gremmels betont in seiner Funktion als Mitglied des Ausschusses für Wirtschaft und Energie: „Regionale Energieversorger wie die EAM und die Städtischen Werke, die ihren Kunden kluge Energieversorgungskonzepte anbieten, sind wichtige Motoren der Energiewende.“

    Tobias Dworschak, Geschäftsführer des VfW (heutige vedec) resümiert: „Contracting erlebbar zu machen und zu zeigen, wie dieses Konzept im Einzelnen funktioniert und welche Vorteile es mit sich bringt, ist mir ein besonderes Anliegen. Wir reden hier nicht über Theorie und Möglichkeiten, sondern über einen ganz konkreten Beitrag unserer Mitglieder zum Klimaschutz. Das geschieht auf vielfältige Weise wie hier in den Bereichen Wärme und Kälte, immer mit dem Fokus auf Versorgungssicherheit, Effizienz und Vermeidung von Umweltbelastungen. Ich wünsche mir, mit solchen Touren die Sensibilität für die Belange der Branche zu erhöhen und auch in den politischen Raum zu transportieren. Denn: Contracting wirkt!“
    Foto: © Stadt Baunatal
    Foto: © Stadt Baunatal
    Foto: © EAM EnergiePlus GmbH
    Foto: © EAM EnergiePlus GmbH
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    Foto: © Städtische Werke AG
    Foto: © Städtische Werke AG
    Kälteerzeuger – Foto: © Städtische Werke AG
    Kältezentrale – Foto: © Städtische Werke AG
  • 28.08.2018 | Contracting-Tour mit Wirtschafts- und Medienvertretern

    28.08.2018 | Contracting-Tour mit Wirtschafts- und Medienvertretern

    In Kooperation mit der EnergieAgentur.NRW besichtigte der VfW (heute vedec) am 28.08.2018 zwei innovative Contracting-Projekte in Dortmund. Ein Wohn-Neubau-Projekt der Stadtwerke Lemgo, sowie die Westfalenhallen, die von der DEW21 versorgt werden.

    Contracting-Tour Dortmund 2018
    Unter dem Motto „Innovative und erfolgreiche Effizienzprojekte hautnah erleben“ führte die EnergieAgentur.NRW in Kooperation mit dem Verband für Wärmelieferung e. V. (heute vedec) am 28.08.2018 eine Contracting-Tour mit Wirtschafts- und Medienvertretern durch. Ziel der Tour war es, Funktionalität und praktische Umsetzung von erfolgreichen Contracting-Projekten öffentlich wirksam aufzuzeigen und dabei einen interessanten Austausch zur aktuellen und zukünftigen Branchenentwicklung anzuregen.

    Im Fokus standen dabei zwei Projekte der besonderen Art an besonderen Orten. Zum einen an der neu angelegten Naherholungsanlage eines ehemaligen Stahlwerkareals – zum anderen an einer der wohl bekanntesten Veranstaltungsstätte des Ruhrgebiets:

    Besucht wurde das Wohnquartier „Neue Ufer“ am Phoenixsee Dortmund. Hierbei haben die Kraftwirte der Stadtwerke Lemgo GmbH als Contractor eine 2 x 135 kW Holzpellet-Anlage inkl. 3 x 1.500 Liter Pufferspeicher zur Wärmeversorgung für rund 44 moderne Wohnungen errichtet und zudem noch die Planung, Finanzierung und den Betrieb übernommen. Dann ging es weiter in die Westfalenhallen Dortmund. Diese werden seit über 30 Jahren durch die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21) als Contractor betreut. Dabei werden diverse Hallen, ein Eissportzentrum, ein Leichtathletikzentrum, ein Hotel sowie ein Verwaltungsgebäude mit einer Gesamtleistung von etwa 15 MW mit Wärme versorgt. Zudem errichtete die DEW21 auf den Westfalenhallen als Contractor die damals größte dachgestützte PV-Anlage nördlich der Mainlinie mit einer Gesamtkapazität von 1,68 MWp.

    Lothar Schneider, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW: „Entscheidender Vorteil des Contractings ist, dass dieses Geschäftsmodell die Möglichkeit bietet, externe Kompetenzen je nach Kundenbedarf, Branche und Situation individuell einzusetzen und ohne eigenes Kapital in innovative Effizienztechnologie zu investieren. So freut es mich sehr, dass auch bei diesen beiden Vorzeigeprojekten, durch einen gut gewählten Energiemix nicht nur etliche kWh Energie, sondern zudem auch noch über 1.000 Tonnen CO? pro Jahr eingespart werden.“

    Tobias Dworschak, Geschäftsführer im VfW (heute vedec): „Die Zukunft moderner Energieversorgungsmodelle liegt im Quartier. Dezentral erzeugte, erneuerbare Wärme und Strom, intelligente Nutzung von Energie mit Assistenzsystemen, Einbindung von innovativen Verkehrskonzepten mit E-Mobilität – all das findet sich in den Quartierskonzepten von morgen. Für die Umsetzung solcher komplexen, umfangreichen und sektorübergreifenden Maßnahmen sind Energieexperten, wie z. B. Contractoren und Energiedienstleister prädestiniert. Die Contractingtouren stellen eine ideale Möglichkeit für Politiker und andere Interessierte dar, sich diese komplexen Vorgänge direkt vor Ort und praxisnah anzuschauen.“
    Fotos: © Kraftwirte, Stadtwerke Lemgo GmbH
    Fotos: © Kraftwirte, Stadtwerke Lemgo GmbH
    Westfalenhallen – Foto: © DEW21
    Vogelperspektive – Foto: © HPP Architekten, bloomimages
    Technik im Heizraum – Fotos: © DEW21
    Solarmodule Westfalenhalle
  • 10.04.2018 | Contracting-Tour mit MdL Axel Miesner (CDU)

    10.04.2018 | Contracting-Tour mit MdL Axel Miesner (CDU)

    Der niedersächsische CDU-Landtagsabgeordnete Axel Miesner besuchte am 10.04.2018 drei effiziente Contracting-Projekte in Hannover aus den Bereichen Alten-Pflegeheim, Betreutes Wohnen und Wohnungswirtschaft („Solarcity“).

    Contracting-Tour Hannover 2018
    Am Dienstag den 10.04.2018 besuchte Axel Miesner, CDU-Landtagsabgeordneter und Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz im Rahmen einer Contracting-Tour drei Energieeffizienzprojekte in Hannover.

    Die erste Station führte zum Altenzentrum Karl-Flor der von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Für den Betrieb der gesamten Heizungsanlage und der Energieerzeugung wurde der Contractor EVG Bethel GmbH beauftragt. Dieser betreibt das BHKW im Netzparallelbetrieb und versorgt das Haus mit Wärme (625.000 kWh) und Strom (325.000 kWh). Nur der überschüssige Strom (15 %) aus dem BHKW geht an den Netzbetreiber. Mit dem Einsatz von Contractingmaßnahmen werden folgende Einsparungen erzielt: ca. 220.000 kWh Stromeinkauf, Einspeisung von 120.000 kWh Überschussstrom ins Netz, Minderung der jährlichen CO2-Emissionen um 55 t oder ca. 20 %.

    „Wir finden in Anlagen immer wieder gute Ausstattungen mit Zählern vor, die aber niemand nutzt. Immer wieder funktionieren Zähler über Jahre nicht und es fällt niemandem auf. Mit dem Einstieg des Contractors steigt der Wunsch bei den Kunden, die Energieströme feiner aufzuteilen. Mit unserer Ausstattung kann dieser Wunsch in aller Regel mit geringem Aufwand erfüllt werden.“
     sagt Georg Strub von der EVG Bethel GmbH.

    Im Johanniter-Quartier „Wohnen mit Service“ in Hannover-Kirchrode präsentierte der Contractor Techem Energy Contracting GmbH aus Eschborn den zweiten Besichtigungspunkt der Tour mit Herrn Miesner. Es handelt sich bei diesem Projekt um die Versorgung eines Gebäudes mit einer zu versorgenden Fläche von 5.359 m2. Techem Energy Contracting übernimmt hierbei den Auftrag der Wärmelieferung für Raumheizung und Warmwasserbereitung. Die Johanniter sparen gegenüber einem Eigenbetrieb der Wärmeerzeugungsanlage Kosten und Zeitaufwand ein. Hinzu kommt der Full-Service mit Garantie durch Techem während der gesamten Vertragslaufzeit.

    „Techem betrachtet die gesamten Energieströme der Anlage über ein Monitoring und steigert somit die Effizienz der Wärme- und Stromerzeugungsanlage. Gleichzeitig unterstützt Techem die Johanniter bei der Vermarktung des im BHKW erzeugten Stroms und managt die Kommunikation mit den Behörden; insbesondere mit dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sowie dem für die Johanniter zuständigen Hauptzollamt. Techem führt auch die verbrauchsorientierte Heizkosten- und Warmwasserabrechnung der Liegenschaft durch und leistet damit zusätzlich einen nachhaltigen Beitrag zur Energie- und Kosteneinsparung. Die Johanniter können sich somit voll und ganz auf ihr Tagesgeschäft und das Service-Wohnen konzentrieren. Diese genannten Vorteile durch Techem geben die Johanniter an ihre Mieter weiter.“ 
    sagt Steffen Poplow, vom Vertrieb der Techem Energy Contracting GmbH.

    Den Abschluss der Tour bildete ein Projekt, das bereits seit Ende Juni 2000 in Betrieb ist. Der Wohnpark „Solarcity“ der Avacon Natur GmbH und der Niedersächsischen Energie-Agentur war ein registriertes Klimaschutzprojekt im Rahmen der EXPO 2000 und zur damaligen Zeit die erste solare Nahwärmesiedlung Niedersachsens.

    Auf den Dächern der sechs Baukörper fangen insgesamt 1.350 m2 Solarkollektoren die Sonnenstrahlen ein. Das warme Wasser wird einem 2.750 m3 großen Langzeitwärmespeicher zugeführt. Der Innendurchmesser des Speichers, der aus wasserdampfdiffusionsdichtem Hochleistungsbeton besteht, beträgt ca. 19 m und die lichte Höhe erreicht rund 11 m. Die darüber hinaus benötigte Wärmemenge wird über ein Nahwärmenetz bereitgestellt.

    „Solarcity war bundesweit richtungsweisend für den Einsatz von Sonnenenergie zur Beheizung und zur Warmwasserversorgung und verbindet heute noch attraktives Wohnen und energieeffiziente Technik ohne Einsatz fossiler Energieträger.“
     sagt Holger Jasper von der Avacon Natur GmbH.

    Um die Funktionalität und praktische Umsetzung von Contracting-Projekten für die Politik greifbar zu machen, hat der vedec (damals VfW) Contracting-Touren ins Leben gerufen. Hierbei präsentieren Verbandsmitglieder Effizienzprojekte um einen praxisnahen Diskurs mit den politischen Vertretern herbeizuführen und somit auf positive als auch kritische Auswirkungen der bestehenden Gesetzeslage aufmerksam zu machen.

    Kontakt:
    Axel Miesner MdL, 
    Wahlkreisbüro Osterholz,
    Tel. 04791 9829404, axel@miesner.dewww.axel-miesner.de

    vedec – Verband für Energiedienstleistung, Effizienz und Contracting e.V. (damals VfW)
    Tel.: 0511 36590-0, info@ved.ed.ka.kbit.de, www.vedec.org

    Ausführende Unternehmen:
    v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel, EVG Bethel GmbH, Dipl.-Phys. Georg Strub, Tel.: 0521 144-1214, georg.strub@bethel.dewww.bethel.de

    Techem Energy Contracting GmbH,
    Steffen Poplow, Tel.: 0511 475544-11, steffen.poplow@techem.dewww.techem.de

    Avacon Natur GmbH
    Holger Jasper, Tel.: 05066 83-34546, holger.jasper@avacon-natur.dewww.avacon-natur.de
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    Foto: © Birkenhof gGmbH
    Foto: © Birkenhof gGmbH
    Foto: © Birkenhof gGmbH
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    Foto: © EVG Bethel GmbH
    Foto: © Techem Solutions GmbH
    Foto: © Techem Solutions GmbH
    Luftbild – Foto: © Avacon Natur GmbH
    Speicher – Foto: © Avacon Natur GmbH
    Foto von Axel Miesner: Quelle: CDU-Fraktion im Niedersächsischen Landtag
  • 01.03.2017 | Contracting-Tour mit MdB Dr. Julia Verlinden (Bündnis´90/Die Grünen)

    01.03.2017 | Contracting-Tour mit MdB Dr. Julia Verlinden (Bündnis´90/Die Grünen)

    Dr. Julia Verlinden besichtigte am 01.03.2017 zwei energieeffiziente Contracting-Projekte in Ihrer Heimatstadt und Wahlkreis Lüneburg. Die Universität Leuphana und die Psychiatrische Klinik zeigten, wie effizient Contracting sein kann.

    Contracting-Tour Lüneburg 2017
    Dr. Julia Verlinden, Bundestagabgeordnete der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen besuchte am Mittwoch, 01.03.2017 zwei energieeffiziente Contractingprojekte in Ihrem Bundestagswahlkreis und Heimatstadt Lüneburg. Dabei wurden das Einspar-Contracting-Projekt der Leuphana Universität und das Projekt zum Energieliefer-Contracting in der Psychiatrischen Klinik Lüneburg besichtigt.

    Die Wärmeversorgung der ehemaligen Kaserne, die heute als Universität genutzt wird, wurde in zwei Losen ausgeschrieben. Durch vielseitige Maßnahmen (PV-Anlage, Beleuchtung, hydraulische Maßnahmen, Einzelraumregelung, Optimierung an Bestandsanlagen usw.) konnte ENGIE Deutschland GmbH im Jahr 2013 das 2. Los zum Einspar-Contracting der Universität Leuphana gewinnen. Michael Effertz Projektgruppenleiter Energiemanagement dazu: „Durch das Einspar-Contracting konnten nachhaltig, garantierte Einsparungen in Höhe von ca. 35 % realisiert werden. Der CO2-Ausstoß reduzierte sich hierdurch um 1.150 t/a. Dies entspricht ca. 6.000.000 km eines Benzin Mittelklassewagens auf der Autobahn.

    Frau Dr. Verlinden interessierte vor allem die Effizienz der PV-Anlage sowie die Regelung und das Auffangen des Nutzerverhaltens. „Wir haben zwei tolle Projekte gesehen, die zeigen wie richtig und wichtig es ist trotz Schwierigkeiten und weiteren Herausforderungen mutig voranzugehen! Genau durch solche engagierten und zukunftsweisenden Projekte kann die Energiewende gelingen!“, sagte Dr. Julia Verlinden.

    Im zweiten Tourabschnitt zeigten die URBANA Energiedienste GmbH in der Psychiatrischen Klinik Lüneburg wie nach nur sechs Monaten Bauzeit im laufenden Betrieb eine moderne, dezentrale Energieversorgungslösung gefunden wurde. Der Leiter der Psychiatrischen Klinik, Herr Sauer zeigte sich begeistert von der Zusammenarbeit mit URBANA. Es seien alle Wünsche umgesetzt worden und über eine weitergehende Zusammenarbeit wird nachgedacht. Die Versorgung mit zwei Erdgas-Brennwertkesseln und einem Biomethan-BHKW führt zu hocheffizienten CO2-Einsparungen. „Die dezentrale Wärmeversorgung der Psychiatrischen Klinik Lüneburg zeigt, wie auch im Gebäudebestand ein signifikanter Beitrag zur Energiewende geleistet werden kann. Vor dem Hintergrund der ambitionierten Klimaziele der Bundesregierung wollen und werden wir diesen Weg weitergehen – technologieoffen und innovativ,“ sagte Frank Jarmer, Geschäftsführer der URBANA Energiedienste.

    Die Tour wurde von Herrn Jarmer als Mitglied des Beirats für Technik-Innovation-Management (TIM) moderiert und von der damaligen geschäftsführenden Vizepräsidentin des VfW (heute vedec), Dipl.-Ing. Birgit Arnold begleitet. Beide freuen sich über das Interesse, das Frau Dr. Verlinden an effizienten Energiesparprojekten im Contractingbetrieb zeigt. Sie wünschen sich, dass Frau Dr. Verlinden dieses Engagement auch im Bundestagswahlkampf zum Thema macht. „Wir wissen, dass es viele Themen gibt, denen aus wahltechnischen oder auch populistischen Gründen mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird als dem Thema „Energie“. Nachhaltige Energiepolitik wird nicht nur den Bürgern zugutekommen, sondern auch die Politiker tragen, die diese fördern,“ ermutigt Birgit Arnold MdB Dr. Verlinden, das Thema „Energie“ auch im Wahlkampf mit hoher Priorität zu versehen.

    Frau Dr. Verlinden als Sprecherin für Energiepolitik und Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Energie wird als Spitzenkandidatin für die niedersächsischen Grünen zur Bundestagswahl 2017 antreten.
    Foto: ©: ENGIE Deutschland GmbH
    Foto: ENGIE Deutschland GmbH
    Wärmepumpe Geb. 13 – Foto: © ENGIE Deutschland GmbH
    Heizzentrale
    Foto: © Urbana Energiedienste GmbH (heute Getec)
    Foto: © Urbana Energiedienste GmbH (heute Getec)
  • 18.10.2016 | Contracting-Tour mit indonesischer Delegation

    18.10.2016 | Contracting-Tour mit indonesischer Delegation

    Eine 12-köpfige Delegation aus Indonesien besichtigte am 18.10.2016 das Kälte-Contracting-Projekt „Edison Höfe“ unseres Mitglieds ENGIE Deutschland GmbH in Berlin. Zum heutigen Komplex gehört der Neubau eines multifunktionalen Büro- und Geschäftshauses mit rund 13.000 m² Gesamtfläche, das bis Ende 2011 fertig gestellt wurde. ENGIE Deutschland versorgt seit Herbst 2011 im Rahmen eines Contractingvertrages das Gebäude mit der benötigten Kühlung.

    Contracting-Tour Berlin 2016
    Im Rahmen eines Deutschlandbesuchs besichtigte am 18.10.2016 eine 12-köpfige indonesische Delegation das Kälte-Contracting-Projekt unsere Mitglieds ENGIE Deutschland GmbH in Berlin.
    Im Beisein von u.a. Qatro Romandhi, Leiter für Planung und Berichterstattung im Energieministerium Indonesiens und Edi Setijawan, Leiter für Nachhaltige Finanzierung in der Finanzdienstleistungsbehörde Indonesiens besuchten die technisch interessierten Besucher ein Berliner Vorzeigeprojekt. In den „Edison Höfen“, in denen Deutschlands erste Glühlampen hergestellt wurden, steht die Wiege der Allgemeinen Elektrizitätswerke (AEG). Zum heutigen Komplex gehört der Neubau eines multifunktionalen Büro- und Geschäftshauses mit rund 13.000 m² Gesamtfläche, das bis Ende 2011 fertig gestellt wurde. ENGIE Deutschland versorgt seit Herbst 2011 im Rahmen eines Contractingvertrages das Gebäude mit der benötigten Kühlung.

    Im Rahmen des Contractings garantiert ENGIE die Lieferung der gesamten benötigten Kälteleistung unter Berücksichtigung der Sicherungsanforderungen an die aufgestellten IT- Server. Zum Leistungspaket gehört die Beschaffung der Primärenergie genauso wie Errichtung und Betrieb der benötigten Trafostation, der Kältezentrale, der Kälteanlage mit zwei Quantum Kältemaschinen (je 680 kW) und der Rückkühlwerke auf dem Dach.

    Bob Langner, Key Account Manager ENGIE Deutschland GmbH äußerte sich zu der Besichtigung: „Wir konnten eine sehr interessierte indonesische Delegation begrüßen und in einen intensiven Erfahrungsaustausch treten. Die Teilnehmer hatten viele Fragen zum vorgestellten Kälte-Contractingmodell, den Finanzierungs-Vertragsregelungen und der Versorgungssicherheit. Beeindruckend fanden sie die Energieeffizienz und Laufruhe der von ENGIE produzierten Quantum- Kältemaschinen. Sie haben viele Anregungen mitnehmen können und wollen diese zur Entwicklung der indonesischen Infrastruktur unter den Aspekten der Energieeffizienz einfließen lassen.“

    „Contracting funktioniert im kompliziertesten Umfeld. Für eine Berliner Institution, wie die Edison Höfe, die in modernstem Umfeld als Bürogebäude funktionieren müssen, ist es wichtig, eine optimale Energieversorgung bereitzustellen. Gerade die Kühlung von hochkomplexen Rechenzentren in einem solchen Ensemble stellt eine Herausforderung dar, die nur der Profi leisten kann. Wir sind sehr stolz darauf, dass unser Mitglied ENGIE Deutschland dieses Kälte-Contracting-Projekt auch in internationalem Umfeld präsentieren konnte. Gerade Indonesien hat einen hohen Bedarf an Kühlung. Contracting ist die optimale Lösung, neben effizientem Betrieb auch die optimale Versorgung zu gewährleisten.“ äußerte sich Dipl.-Ing Birgit Arnold, geschäftsführende Vizepräsidentin des VfW (heute vedec) anerkennend.

    Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit mbH (GIZ) mit Sitz in Eschborn organisierte diesen Deutschlandbesuch im Rahmen des Projekts „Green Chillers NAMA Indonesien“ und unterstützt Indonesien dabei, Prozesse zur klimafreundlichen und energieeffizienten Umgestaltung des Kälte- und Klimasektors anzustoßen. In diesem Zusammenhang wurde eine einwöchige Studienreise mit Vertretern aus verschiedenen Ministerien (u.a. der Abteilung für Energieeffizienz in dem Ministerium für Energie und Bodenschätze – dem Projektträger vor Ort) sowie Vertretern aus der Privatwirtschaft unternommen. Während dieser Reise wurden Anwendungen von energieeffizienten Kältesystemen sowie von Kälte- und Energiecontracting theoretisch in Form von Vorträgen vorgestellt, die Chillventa in Nürnberg besucht und neben anderen Gastvorträgen als Praxisabschluss die Edison Höfe in Berlin besucht.

    Denise Andres, GIZ äußerte sich beeindruckt: „Kälte-Contracting ist ein sehr interessantes Format, klimafreundliche und energieeffiziente Investitionen und Innovationen im Bereich Kälte- und Klimasektor zu fördern. Wir sind dankbar, dass unsere indonesischen Kollegen dies in der Praxis sehen konnten.“

    Die Delegation verabschiedete sich nach sieben Tagen aus Deutschland mit einem gelungenen Abschluss mit Praxisbezug in den Edison Höfen. Der technische Erfahrungsaustausch mit Deutschland soll fortgesetzt werden.
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    Fotos: © ENGIE Deutschland GmbH
    Fotos: © ENGIE Deutschland GmbH