Schlagwort: Politik

  • Stellungnahme zum Referentenentwurf des EnEfG

    Stellungnahme zum Referentenentwurf des EnEfG

    22.11.2022 | Wir begrüßen den bekannt gewordenen Referentenentwurf des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz.

    Die aktuelle Energiepreiskrise und anhaltend hohe Importabhängigkeit von fossilen Energien verdeutlichen, dass hier ein Paradigmenwechsel überfällig ist. Ein wie durch den Bundeskanzler angekündigt ausdrücklich ambitioniertes Energieeffizienzgesetz (EnEfG), könnte erstmals einen kohärenten, zielorientierten rechtlichen Rahmen für Energieeinsparungen und die notwendigen strukturellen Energieeffizienzinvestitionen schaffen. Dies ist auch Vorrausetzung für stabile Fördermechanismen, Investitionssicherheit und den Aufbau von Umsetzungskapazitäten. Der vorliegende Entwurf ist in weiten Teilen als relativ ambitioniert zu bewerten. An einigen Stellen ist jedoch ausdrücklich eine höhere Ambition erforderlich.

    Contracting-Lösungen sind klimafreundlich. Die folgenden Aspekte sollten daher dringend im Energieeffizienzgesetz berücksichtigt werden:

    1. Ausreichende & verbindliche Ziele für Primär und Endenergiefaktor festlegen
    • Effizienzziele müssen im Gesetz definiert werden, der Entwurf sieht nur Ziele von Mahnahmen vor
    • Verankerung des Grundsatzes: Efficiency first
    • Ziele im Entwurf stammen aus der Zeit vor der Energiekrise, hier bedarf es einer Anpassung

    2. Vorbildfunktion der öfftl. Hand bei Energieeinsparung & Sanierung
    • Jährliche Vorgaben sollten sein: 2 % Endenergieeinsparung und 3 % Sanierungsrate (auf die Gebäudefläche bezogen)
    • Contratcing-Lösungen sollten im Gesetz als zu prüfendes Instrument festgelegt werden, um die benannten Effizienzziele und den Einsatz Erneuerbarer Energieträger in offtl. Liegenschaften zu erreichen
    • Öffentliche Gebäudeeigentümer auf kommunaler Ebene haben weiterhin Zugang zu Niedrigzinsdarlehen und zu Fördermitteln des Bundes und der Länder. Bei verbleibenden Finanzierungslücken oder fehlenden Personalkapazitäten müssen öffentliche Auftraggeber verpflichtet werden, Angebote von Energiedienstleistungsunternehmen einzuholen, um die Umsetzung zu beschleunigen. Diese können auch bei der Finanzierung unterstützen.
    • Energieeffizienz als Leitkriterium bei der Beschaffung

    3. Marktliche Lösungen von Energiedienstleistern entfesseln
    • Contracting-Dienstleister können bei der Umsetzung des Gesetzes unterstützen (Umsetzung, Planung, Finanzierung, Betrieb der effizienten Anlagentechnik und oder Gebäude-Effizienz)
    Daher sollte für staatliche Regulierungen & Förderprogramme die allg. Gleichstellung und ein Diskriminierungsverbot für Energiedienstleister festgeschrieben werden

    4. Abwärme-Potenziale erschließen
    Unternehmensinterne, nicht nutzbare Abwärme bzw. unvermeidbare Abwärme muss durch Dritte (Energiedienstleister) sichergestellt werden können. Das hilft insbesondere bei der kommunalen Wärmeplanung

    In einer Stellungnahme geben wir der Bundesregierung einige wichtige Umsetzungsvorschläge mit. Diese finden Sie rechts unter Downloads. Darüber hinaus sind wir aktiv in Hintergrundgesprächen mit Bundestagsabgeordneten beteiligt.


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  • Stellungnahme zu BEG-Richtlinienentwürfen

    Stellungnahme zu BEG-Richtlinienentwürfen

    26.10.2022 | Die Anforderungen an die Fördervoraussetzungen sind für die Quartiers- und Objektversorgung anders, als es für größere Fernwärmenetze der Fall ist. Diese gilt es in Anbetracht der Energiewende-Ziele auf ein gleiches Niveau zu heben. Fernwärmenetze werden gefördert, wenn der Anteil eingesetzter Erneuerbarer Energieträger lediglich 25 % beträgt, Gebäudenetze (bis 100 WE bzw. 16 Häuser) müssen hingegen einen Anteil von 65 % Erneuerbarer Energien vorweisen.

    Das Gebot der Stunde ist es, energieeffiziente Wärmeerzeugungsanlagen und Wärmenetze mit dem jeweils vor Ort größtmöglichen Anteil Erneuerbarer Energieträger umzusetzen. Warum der Quartiers- und Objektversorgung höhere Hürden auferlegt werden, ist nicht nachvollziehbar. Um schnell in die Umsetzung klimagerechter Energieversorgungslösungen zu kommen, müssen niedrige Förderschwellen
    für alle Versorgungslösungen über Wärmenetze, ungeachtet ihrer Größe zur Regel werden. Wenn für Fernwärmenetze eine Übergangszeit bis zur Erreichung der Dekarbonisierungsziele gewährt wird, muss diese in gleicher Weise für Gebäudenetze und Objektversorgung gewährt werden.

    Mit dem neuen Förderdesign wird das Ziel verfolgt in der Breite Fördermittel zugänglich zu machen. Wir appellieren daran, diesen Ansatz einzuhalten. Das erfordert einen ebenso leichten und
    diskriminierungsfreien Zugang für alle energieeffizienten Wärmenetze, in denen Erneuerbare Energien eingesetzt werden.

    In einer Stellungnahme geben wir der Bundesregierung einige wichtige Umsetzungsvorschläge mit. Diese finden Sie rechts unter Downloads.


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  • Stellungnahme zur Gaspreisbremse

    Stellungnahme zur Gaspreisbremse

    25.10.2022 | Die von der Bundesregierung eingesetzte Experten:innen-Kommission Gas und Wärme spricht sich für schnelle Entlastungen und den Schutz finanziell überforderter Verbraucher:innen bei der Bewältigung der Gaspreiskrise aus. Eine Einmalzahlung im Dezember 2022 soll kurzfristig erfolgen und erste Belastungen abfedern, bis die Gas-/ Wärmepreisbremse im März 2023 wirksam wird. Gemeinsam als Branche unterstützen wir diese Zielsetzung sehr und begrüßen die in der Kürze der Zeit durch die Experten:innen-Kommission beschlossene Empfehlung als gangbaren Weg.

    Die zentrale Aufgabe lautet: sicher durch den Winter kommen. Dazu muss es Energiedienstleistern und Wärmelieferanten möglich sein, ihre Leistungen zur Bereitstellung von Wärme bürokratiearm und mit kontinuierlicher Liquidität an die Kunden: innen weitergeben zu können.

    Die gesamte Branche der Energiedienstleister und Wärmelieferanten fühlt sich zur Mithilfe bei der Krisenbewältigung verpflichtet. Wir möchten Ihnen deshalb im Folgenden elementar wichtige
    Grundvoraussetzungen und Anregungen mit auf den Weg der Entscheidungsfindung geben, welche die
    Empfehlung der Experten:innen-Kommission für Gas und Wärme ergänzen.

    In einer Stellungnahme geben wir gemeinsam mit dem B.KWK der Bundesregierung einige wichtige Umsetzungsvorschläge mit. Diese finden Sie rechts unter Downloads.


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  • 15.09.2022 | Contracting-Tour mit MdL Andreas Hein (CDU)

    15.09.2022 | Contracting-Tour mit MdL Andreas Hein (CDU)

    Landtagsabgeordneter Andreas Hein (CDU) folgte der Einladung des vedec und besichtigte im Rahmen einer Contracting-Tour zwei erfolgreich umgesetzte Energieeffizienz-Projekte in Schleswig-Holstein.

    Die zweite Contracting-Tour des vedec in diesem Jahr fand am 15.09.2022 in Schleswig-Holstein statt. Der Landtagsabgeordnete Andreas Hein besichtigte auf Einladung des vedec zwei Contracting-Projekte in Güby und in Kiel.

    Die Tour startete am Schloss Louisenlund in Güby. Hier wird mit Beginn des Schuljahres 2022/23 die Stiftung Louisenlund, Trägerin des Gymnasiums und Internats Louisenlund sowie einer IB World School, klimafreundlich mit Wärme beliefert. Der Kieler Energiedienstleister get|2|energy hat das Energieliefer-Contracting-Projekt gemeinsam mit den Stadtwerken SH umgesetzt. Im Zuge umfangreicher Bautätigkeiten in Louisenlund wurden die bisher auf Erdöl und -gas basierenden dezentralen Kesselanlagen durch eine zentrale Versorgung ersetzt. Insgesamt 17 Bestands- und Neubauten, welche Lern-, Studien- und Wohnräume beinhalten, wurden dafür an ein ca. 1.600 Meter langes, neu errichtetes Nahwärmenetz angeschlossen. Dieses wird zu über 90 % mit Biomasse und hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung gespeist. Jährlich werden etwa 2,8 Mio. kWh Wärme bereitgestellt, die zukünftig auch durch den regionalen Brennstoff BtE®-Pellets erzeugt werden. Der Einsatz regenerativer Brennstoffe und eine effiziente Betriebsweise im Wärmeliefer-Contracting senken den Treibhausgasausstoß für den Kunden um rund 70 %.
     
    „Mit der Wärmeversorgung in Louisenlund hat unsere Unternehmensgruppe, die vor allem auf die ökologische Stromversorgung aus Wind und Sonne spezialisiert ist, im Wärmebereich Verantwortung übernommen. Auch hier ist die Umstellung auf Erneuerbare Energien absolut notwendig, um die Klimaneutralität zu erreichen“, so Per Lind, Geschäftsführer der getproject-Gruppe.
     
    Vom beschaulichen Güby ging es nach Kiel-Pries. Hier versorgen die Kieler Stadtwerke das Wohnquartier Wagnerring mit Wärme und Strom im Rahmen eines Energieliefer-Contracting-Projekts. Die Wohngebäude innerhalb des Wohnquartiers mit insgesamt 178 Wohnungen wurden in den 1960er Jahren durch die „Neue Heimat“ errichtet. Im Zuge einer Umstellungskampagne im Jahr 2018 wurde die 30 Jahre alte Bestandsanlage bestehend aus zwei mit Heizöl betriebenen Heizungskesseln ersetzt. Mit der neuen Heizzentrale, bestehend aus einem hocheffizienten BHKW- Modul mit einer elektrischen Leistung von 50 kW und einer thermischen Leistung vom 98 kW und einem modernen Erdgaskessel von Viessmann werden rund 257 Tonnen CO2 im Jahr eingespart. Die Umstellung auf gewerbliche Wärmelieferung unter Einhaltung der Kostenneutralität nach Wärmelieferverordnung bedeuten für den Kunden eine gesicherte Wärmelieferung mit Betriebsführung ohne Risiko und das über 15 Jahre.
     
    Frank Meier, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Kiel AG, fügt an: „Nicht alle Menschen in und um Kiel können von unserer umweltschonenden Fernwärmeversorgung über unser hochmodernes Küstenkraftwerk profitieren. Dennoch wollen wir die gesamte Region effizient mit Energie versorgen und setzen dabei auch auf die dezentrale Energieversorgung, wie in Kiel-Pries. Hier nutzen wir die Kraft-Wärme-Kopplung, wie im Küstenkraftwerk, und verwenden die Wärme, die bei der Erzeugung von Strom automatisch entsteht, für das Heizen von Gebäuden. Das ist sehr effizient und umweltschonend.“

    Andreas Hein betont in seiner Funktion als Fachsprecher für Energie, Industrie- und Ansiedlungspolitik der CDU Landtagsfraktion „Eine sichere, nachhaltige und bezahlbare Wärmeversorgung – das war jahrzehntelang nicht mehr so im Fokus wie gerade jetzt! Diese Contracting-Modelle zeigen, dass eine Umsetzung von komplexen klimafreundlichen Energieeffizienzprojekten gelingt, wenn man den richtigen Partner an seiner Seite hat. Das Ergebnis ist eine klimafreundliche Wärmeversorgung mit modernster Technik. Zudem garantiert das Contracting-Modell stabile Preise, und das über Jahre hinweg. Mit solchen innovativen und klimafreundlichen Vorzeigeprojekten, die beispielgebend sein sollen, leisten die Energiedienstleister einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen der Energiewende.“
     
    Tobias Dworschak, Vorstandsvorsitzender des vedec resümiert „Innovation und Effizienz schaffen die Grundlage einer klimagerechten Wärmeversorgung. Wie viel die Energiewende von mehr Chancengleichheit für Contracting-Projekte, insbesondere mit erneuerbarer Wärmeversorgung profitiert, zeigen beide Projekte deutlich. Dabei ist es stets geboten, technologieoffen und mit allen zur Verfügung stehenden erneuerbaren Energieträgern ein kluges und bedarfsgerechtes Energieversorgungssystem umzusetzen.“
    Das Projekt „Ökologische Energieversorgung für den Bildungscampus der Stiftung Louisenlund“ war im April 2022 bereits „Projekt des Monats“. Hier finden Sie weitere Informationen zum Projekt.
    v.l.n.r.: Fabian Müller (Stiftung Louisenlund), Tobias Dworschak, Melanie Hoffmann (vedec), Andreas Hein (CDU), Florian Burmeister (get|2|energy)
    v.l.n.r.: Andreas Hein (CDU), Tobias Dworschak, Melanie Hoffmann (vedec), Timo Alznauer, Rüdiger Skala (Stadtwerke Kiel)
    Fotos: © vedec e.V.
    Foto Andreas Hein (Kachel): © CDU-Fraktion des Schleswig-Holsteinischen Landtages


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  • 21.07.2022 | Contracting-Tour mit MdB Konrad Stockmeier (FDP)

    21.07.2022 | Contracting-Tour mit MdB Konrad Stockmeier (FDP)

    Energieeffizienz hautnah: Erfolgreiche Contracting-Tour 2022 in Mannheim

    Bundestagsabgeordneter Konrad Stockmeier (FDP) folgte der Einladung des vedec und besichtigte am 21.07.2022 im Rahmen einer Contracting-Tour zwei erfolgreich umgesetzte Energieeffizienz-Projekte in Mannheim. Nach zwei Jahren Pause konnte der vedec wieder eine Contracting-Tour durchführen.

    Erste Station war die Studentensiedlung Ludwig Frank, bestehend aus insgesamt acht Wohngebäuden mit Mensa. Im Rahmen eines Energiespar-Contracting hat die E1 Energiemanagement GmbH die acht Gebäude umfassend energetisch modernisiert und das Haus 42 auch energetisch saniert, und zwar auf den KfW-Effizienzhaus-Standard 70. Zum umfangreichen Maßnahmenpaket gehörten neben verschiedenen Dämmungen, Fenster- und Eingangstürenaustausch u. a. die Umstellung auf Frischwasserstationen und auf LED-Technik sowie die Umsetzung eines Zählerkonzeptes. Die prognostizierte Energie- und Wasserkosteneinsparung von 145.049,00 € (= 32 %) sowie CO₂-Reduzierung von 158 t/a wird durch eine Einspar-Garantie von E1 abgesichert. Die Einsparungen refinanzieren die Kosten für Investition sowie Instandhaltung innerhalb von 16 Jahren. Das Einsparziel wurde bereits im ersten Jahr erreicht bzw. übertroffen.

    „Das Projekt aus dem Jahr 2016 zeigt eindrucksvoll, wie Energiespar-Contracting Einsparungen und Energetische Sanierung bei vorhandener Fernwärme zu einem erfolgreichen Klimaschutz-Projekt verbindet. Erneuerbare werden zukünftige Projekte abrunden und so Klimaneutralität im Gebäudebestand möglichst wirtschaftlich erreichen.“, sagt Michael Pietzner, Leiter Projektentwicklung und Vertreib der E1 Energiemanagement GmbH.

    Das zweite Contracting-Projekt liegt in der Mannheimer Innenstadt. Das Congress Center Rosengarten zählt zu den führenden Kongress- und Veranstaltungshäusern Deutschlands. Den Teilnehmern der Contracting-Tour fiel beim Betreten des Rosengartens als Erstes die Ambiente-Beleuchtung ins Auge: Lichtkissen an der Decke schaffen eine angenehme Atmosphäre, die 81 m² große Lichtwand im Eingangsbereich erstrahlt in einer zum jeweiligen Anlass passenden Farbe. Dafür sorgen modernste LED-Strips, die seit August 2017 die alten Lichtröhren in den Decken und Wänden des Kongresszentrums ersetzen. Dank der laufenden Umstellung auf LED in Innenbereichen und der Tiefgarage hat das umfassende Effizienzprojekt, das seit 2015 Stück für Stück umgesetzt wird, den Stromverbrauch um rund 58 % reduziert. Dies entspricht einer CO₂-Einsparung von mehr als 150 t/a. Die MVV Enamic betreut das Projekt von Anfang an und ist weiterhin für den gesamten technischen Gebäudebetrieb zuständig. Der Energiedienstleister, der ganzheitliche Lösungen in allen Bereichen der Energie und Energieeffizienz anbietet, belüftet und klimatisiert die Gebäude mit zwei Turbo-Kältemaschinen und übernimmt die Wartung sowie Instandhaltung der Anlagen, Aufzüge und der Sicherheitstechnik.

    „Beim Congress Center Rosengarten zeigt sich wie vielfältig Lösungen rund um das Thema Energieeffizienz sein können. Wir freuen uns gemeinsam mit unseren Kunden individuelle Lösungen zu erarbeiten, die zu ihnen passen und maßgeblich zur Dekarbonisierung beitragen. Neben den Optimierungen der Wärme- und Kältelieferung, konnten wir unter anderem den Stromverbrauch für die Beleuchtung um mehr als die Hälfte reduzieren“, erklärt Dr. Joachim Hofmann, Geschäftsführer MVV Enamic.

    Bastian Fiedler, Geschäftsführer m:con – mannheim:congress GmbH ergänzt: „Jeder Schritt in Richtung eines bewussten Umgangs mit Ressourcen und umweltschonenden Verbesserungen ist der Weg der Zukunft. Auch der Anspruch, technisch am Puls der Zeit zu sein, ist schon immer eines unserer höchsten Anliegen gewesen. Wir sind froh, hier mit der MVV einen offenen und kompetenten Partner an unserer Seite zu wissen. Was in jahrelanger Zusammenarbeit immer verlässlich funktioniert hat, wird auch in den kommenden Jahren weiterhin Bestand haben – und sicherlich noch mehr an Bedeutung gewinnen.“
    Konrad Stockmeier betont in seiner Funktion als Mitglied des Ausschusses für Klimaschutz und Energie: „Der effiziente Umgang mit Energie und auch das Einsparen von Energie da, wo es möglich ist, sind nicht nur aktuell das Gebot der Stunde. Beides ist auch wichtig für das Gelingen der großen Energiewende. Vorhandene Effizienzpotenziale sollten gehoben und Einsparmaßnahmen umgesetzt werden, beides so unbürokratisch wie möglich. Den Grundstein hierfür hat die Ampel-Koalition mit der Novelle des Erneuerbaren Energien Gesetzes gelegt. Dezentrale, diversifizierte Versorgung spielt in diesem Prozess eine entscheidende Rolle. Wir arbeiten bereits an weiteren Schritten, um dieser Entwicklung noch mehr Schub zu geben.“

    Tobias Dworschak, Vorstandsvorsitzender des vedec resümiert: „Die beste Kilowattstunde ist die, die gar nicht erzeugt werden muss. Energiedienstleister spielen in Fragen der Energieeffizienz eine entscheidende Rolle, insbesondere, wenn es um anspruchsvolle dezentrale Versorgungskonzepte geht. Die hier schlummernden Potenziale gilt es mehr denn je zu entfesseln. Beide Contracting-Projekte haben gezeigt, dass die notwendigen Lösungen bereits auf dem Tisch liegen. Nun gilt es weiter Tempo zu machen.“
    Das Projekt „Studentensiedlung Ludwig Frank“ war im August 2022 „Projekt des Monats“.
    Hier finden Sie weitere Informationen zum Projekt.
    Das Projekt “Congress Center Rosengarten“ war im Januar 2023 “Projekt des Monats”.
    Hier finden Sie weitere Informationen zum Projekt.
    Foto: © Oskar Weiss (Büro Stockmeier)
    v.l.n.r: Mathias Kohl (MVV), MdB Konrad Stockmeier, Volker Beisel (Büro Stockmeier), Tobias Dworschak, Michael Pietzner (E1), Melanie Hoffmann, Florian Boss (MVV) – Foto: © Oskar Weiss (Büro Stockmeier)
    Foto von Konrad Stockmeier: Quelle: www.konradstockmeier.de
  • Wahlprüfsteine Schleswig-Holstein

    Wahlprüfsteine Schleswig-Holstein

    Landtagswahl in Schleswig Holstein

    27.04.2022 | Der vedec veröffentlicht seine Wahlprüfsteine im Rahmen der anstehenden Landtagswahl in Schleswig-Holstein.

    Am Sonntag, den 08.05.2022 wird ein neuer Landtag in Schleswig-Holstein gewählt. Der vedec hat im Vorfeld die Parteien (CDU, SPD, FDP, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und die LINKEN) zu klima- und energiepolitischen Themen befragt.

    In unseren Wahlprüfsteinen haben wir im Schwerpunkt nach der Rolle von Energiedienstleistern insgesamt, Maßnahmen zur Energiewende im Bestand sowie zur Stärkung grüner Quartierskonzepte, aber auch nach der Abgrenzung von Nah- und Fernwärme sowie letztlich nach der Vorbildfunktion der öffentlichen Hand gefragt.

    Die Schleswig-Holsteinische SPD stellt heraus, dass Contractoren einen schnellen Rahmen für mehr Investitionssicherheit benötigen, um noch erfolgreicher auf die Energiewende einzahlen zu können. Die CDU spricht Energiedienstleistern eine wichtige Rolle zu und stellt die Vorteile für Immobilieneigentümer heraus.

    Update: Wir haben jetzt auch eine Rückmeldung von den Grünen erhalten und in den Wahlprüfsteinen ergänzt.

    Die vollständigen Antworten der kandidierenden Parteien finden Sie rechts unter Downloads.

    Zum Interview mit dem energiepolitischen Sprecher der CDU-Schleswig-Holstein Andreas Hein und unserem Vorstand Gerrit Müller-Rüster geht es hier.

    Timestamps:

    Auswertung Wahlprüfsteine (02:30 min)
     
    Gespräch mit vedec Vorstand Gerrit Müller-Rüster (05:14 min)
     
    Gespräch mit SPD-Spitzen- & Ministerpräsidentenkandidat Thomas Losse-Müller (15:32 min)
     
    Gespräch mit dem energiepolitischen Sprecher der CDU-SH Andreas Hein (32:30 min)
    Schleswig-Holsteinischer Landtag
  • Wahlprüfsteine Saarland

    Wahlprüfsteine Saarland

    Landtagswahl im Saarland

    23.03.2022 | Der vedec veröffentlicht seine Wahlprüfsteine im Rahmen der anstehenden Landtagswahl im Saarland.

    Am Sonntag, den 27.03.2022 wird im Saarland ein neues Parlament gewählt. Der vedec hat im Vorfeld die Parteien (CDU, SPD, FDP, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und die LINKEN) zu klima- und energiepolitischen Themen befragt.
    In unseren Wahlprüfsteinen haben wir im Schwerpunkt nach der Rolle von Energiedienstleistern insgesamt, Maßnahmen zur Energiewende im Bestand sowie zur Stärkung grüner Quartierskonzepte und letztlich nach der Vorbildfunktion der öffentlichen Hand gefragt.

    Contracting-Lösungen werden von allen Parteien als Chance, aber vor allem als großer Hebel der Energiewende wahrgenommen. So sprach die Saarländische SPD sogar davon, dass Contracting dabei helfe eine hohe Qualität der umzusetzenden Maßnahmen zu gewährleisten. Weiter heißt es, die unbestimmten Rechtsbegriffe zur Kundenanlage im Kontext der Quartiersversorgung seien zu beseitigen.

    Auch CDU und FDP sehen Energiedienstleistungen als wesentlichen Bestandteil der Energiewende und setzten sich für separate Förderregime ein, die beispielsweise zusätzlich auf die Bundesförderungen aufgeschlagen werden sollen.

    Die vollständigen Antworten der kandidierenden Parteien finden Sie rechts unter Downloads.

    Zum Interview mit dem parlamentarischen Geschäftsführer der CDU-Saarland Stefan Thielen und der SPD Abgeordneten Heike Becker geht es hier.