Schlagwort: Wärmewende

  • 15. Jahrbuch Energielieferung 2023/2024

    15. Jahrbuch Energielieferung 2023/2024

    17.03.2022 | Im Herbst 2022 erscheint das neue vedec-Jahrbuch. Es ist mittlerweile die 15. Auflage des gut eingeführten und gern gelesenen Mediums unseres Verbands. In diesem Jahr steht es unter dem Oberbegriff. „Contracting: Energieversorgung in Zeiten der Dekarbonisierung“.
    Sie haben im neuen Jahrbuch 2023/2024 die Möglichkeit, sich als ein wichtiger Bestandteil dieser bedeutsamen, zukunftsorientierten und wachstumsstarken Branche zu präsentieren, Ihre Expertise in den Energiedienstleistungen vorzustellen und Ihre Verbundenheit mit dem Thema Klimaschutz zu zeigen. Dafür haben wir eine Reihe interessanter Formate für Sie entwickelt.

    Das vedec-Jahrbuch erscheint nur alle zwei Jahre. Es ist eine gute Gelegenheit, Kontakt zu Ihrer Zielgruppe aufzunehmen, denn es hat sich als Nachschlagwerk in der Contracting-Branche und der Wohnungswirtschaft sehr gut etabliert. Das Buch genießt eine hohe Aufmerksamkeit über einen langen Zeitraum.

    Auch in der neuen Ausgabe werden wir über die aktuellen und wichtigsten Trends der Branche, zukunftsweisende Projekte, rechtliche Neuerungen sowie technische Innovationen rund um die Themen Contracting, Energiedienstleistungen und Energieeffizienz berichten.
    Mit Beiträgen renommierter Fachautoren präsentieren wir innovative Energielösungen und zeigen auf, welche Bedeutung Energiedienstleistungen und das Contracting für das Gelingen der Energiewende und das Erreichen von CO2-Zielen haben.
     
    Das neue Jahrbuch erscheint in einer Zeit, in der das Bewusstsein für die Bedeutung des Klimaschutzes in der Politik, in der Wirtschaft und in der Gesellschaft stark wächst. Damit steigt auch das Interesse an Lösungen und Technologien für eine saubere und verlässliche Energieversorgung – und damit auch an versierten und spezialisierten Dienstleistern und Technologieanbietern. Wir wollen mit dem Buch ein Signal setzen: Es gibt in Deutschland immenses Know-how für effiziente – und oft auch ganzheitlich und im Quartiersmaßstab gedachte – Energielösungen. Der vedec bietet dafür eine Community, in der Experten für State-of-the-Art-Energieanlagen, modernste Technologien, klimagerechte und erneuerbare Energieträger, kundenorientierte Dienstleistungen und Finanzierungen sowie digitale Services organisiert sind und miteinander im Austausch stehen.
     
    Informationen zu den Möglichkeiten und Kosten einer Präsenz im neuen Jahrbuch finden Sie in den Mediadaten. Bei Interesse und Fragen melden Sie bitte gern direkt bei unserem Partner Michael Gneuss.

    Das letzte Jahrbuch können Sie hier herunterladen.
     
    Kontakt:
    dschej Medien GmbH
    Hannoversche Str. 17
    10115 Berlin
    Tel.: 030 80 20 8 72–72
    Mobil: 0177 4 555 333
    E-Mail: michael.gneuss@jmg.berlin
    Zum Partner
    Wir würden uns sehr freuen, Sie als Anzeigenpartner in unserem neuen Jahrbuch präsentieren zu dürfen.
  • Kokoni One – Klimaneutrale Quartiersversorgung in Berlin

    Kokoni One – Klimaneutrale Quartiersversorgung in Berlin

    15.03.2022 | Im Nordosten Berlins, mitten in Französisch-Buchholz, baut die INCEPT GmbH das Quartier „Kokoni One“. Dafür wird auf modernen und klimabewussten Holzbau und ein smartes, fossilfreies Energiekonzept gesetzt.
     
    Kokoni One liegt in einem ruhigen Wohngebiet aber wird alles andere als eine anonyme Neubausiedlung sein. Bei der Planung wurde sich an historischen Konzepten wie der Hufeisensiedlung und anderen Gartenstädten orientiert.
     
    PV-Dächer, Echtholzfassaden verleihen hier sichtbar nachhaltigen Eindruck in den verschiedene Haustypen mit Grundflächen zwischen 95 und 167 m2.
     
    Geothermie- und Wärmepumpen-Anlage werden von Naturstrom betrieben und auch für den erzeugten Solarstrom gibt ein attraktives Modell für Naturstrom-Kunden.

    Hier geht es zum Projekt.
    Foto: © Incept GmbH
    Foto: © Incept GmbH
  • Kohleausstiegsgesetz blockiert Wärmewende warnen DENEFF, B.KWK, EDL_HUB, VfW und eaD

    Kohleausstiegsgesetz blockiert Wärmewende warnen DENEFF, B.KWK, EDL_HUB, VfW und eaD

    Das von der Bundesregierung geplante sogenannte Kohleausstiegsgesetz konterkariert die Klimaziele im Wärmebereich, warnen der Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung (B.KWK), die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz, der DENEFF EDL_HUB, der Verband für Wärmelieferung (VfW) und der Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands e. V. (eaD).

    Der bekannt gewordene Referentenentwurf verschlechtere massiv die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Quartierslösungen und andere Energiedienstleistungen für die Wärmewende in Gebäuden und Unternehmen, bei denen Strom und Wärme mit effizienter Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) bereitgestellt werden. Durch den Ersatz getrennter Strom- und Wärmeerzeugung durch hochmoderne KWK-Anlagen könne der Primärenergieverbrauch um über ein Drittel gesenkt werden. Die etablierte, flexibel nutzbare Technologie kann zudem helfen, erneuerbare Energien besser in die Strom- und Wärmeversorgung zu integrieren.

    Dazu Christian Noll, geschäftsführender Vorstand der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz e. V. (DENEFF): „Die Bundesregierung beschließt Klimaziele, aber tut nicht nur zu wenig, um diese zu erreichen, sondern legt wichtigen Energiewendelösungen sogar neue Steine in den Weg. Die Wärmewende bleibt weiter eine leere Phrase, solange Energiedienstleistungen immer weiter behindert werden.“

    Der Entwurf sieht vor, die Vergütung für KWK-Strom auf 3.500 Stunden im Jahr zu begrenzen, um so die Netze in Zeiten hoher Stromeinspeisung aus Wind oder Sonne zu entlasten. Jedoch wird somit nicht nur die Förderung um fast die Hälfte gekürzt, sondern geschieht dies völlig unabhängig vom tatsächlichen Zeitpunkt, an dem eine Abschaltung der Erzeugung sinnvoll sein könnte, kritisieren die Verbände. Für Heizung und Warmwasser in Wohngebäuden würden beispielsweise 6.000 Stunden Wärme im Jahr benötigt. B.KWK, DENEFF, EDL_HUB, eaD und VfW fordern die Bundesregierung daher auf, die Kürzung der vergüteten Stunden durch einen höheren Zuschlag je Kilowattstunde Strom zu kompensieren und intelligente Anreize für eine netzdienliche Stromeinspeisung zu schaffen.

    Heinz Ullrich Brosziewski, Vizepräsident im Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung (B.KWK): „Die Bundesregierung hat immer wieder betont, Quartierslösungen voranzubringen. Dafür müssen jetzt die jetzt die richtigen Weichen auch im KWKG gestellt werden. Mit diesem Gesetz passiert das Gegenteil. Wir fordern eine grundlegende Überarbeitung des Gesetzentwurfs, dessen Abstimmung mit dem Entwurf des Gebäudeenergiegesetzes und eine tragfähige Wärmestrategie zur besseren Einhaltung der Klimaschutzziele.“

    Das Gesetz schafft zudem neue Unsicherheiten. So soll die Förderung zwar bis 2025 verlängert werden, jedoch nur unter Vorbehalt eine Revision in zwei Jahren. Die geplanten Verschlechterungen kämen jedoch ohne jegliche Übergangszeit daher. Dies gefährde bereits geplante oder schon im Bau befindliche Projekte.

    Rüdiger Lohse, designierter Leiter des neuen DENEFF EDL_HUB: „Statt Planungssicherheit für die Branche zu schaffen, werden Investitionen durch unsinnige Beschränkungen abgewürgt. Gemeinsam könnten KWK und Energiedienstleistungen einen wichtigen Beitrag zur effizienten Energiewende leisten und dem Kohleausstieg den Weg ebnen. Mit diesem Gesetzesentwurf wird dies aber leider nicht gelingen.“

    Tobias Dworschak, VfW-Geschäftsführer: „Seit Jahren legt die Bundesregierung modernen Energieeffizienzdienstleistungen immer neue Hürden in den Weg. Und das, obwohl die Bundesregierung bei ihren ursprünglich für 2020 geplanten Effizienzzielen nach wie vor hinterherhinkt. Ein erneutes Scheitern bei den Zielen wäre eine Blamage für Deutschland. Wir halten daher eine umfassende Überarbeitung des Gesetzentwurfs für dringend erforderlich, um weiteren Schaden im Sinne des Klimaschutzes verhindern zu können.“

    Michael Geißler, Vorstandsvorsitzender des eaD: „Für eine erfolgreiche Wärmewende spielen Quartierslösungen eine entscheidende Rolle. Hierfür braucht es für alle Akteure klare Planungssicherheit. Der vorliegende Entwurf läuft diesem zuwider und muss daher dringend überarbeitet werden.“

    Die vollständige Stellungnahme finden Sie rechts unter Downloads.

    Kontaktdaten:

    VfW – Verband für Wärmelieferung e.V.

    Tobias Dworschak, Geschäftsführer
    hannover@vfw.de / 0511 36590-0

    DENEFF und DENEFF EDL HUB
    Christian Noll, geschäftsführender Vorstand
    christian.noll@deneff.org / 030 36409701

    B.KWK
    Heinz Ullrich Brosziewski, Vizepräsident im B.KWK e.V.
    brosziewski@bkwk.de / 30 2701 9281 0

    eaD
    Geschäftsstelle baetz@energieagenturen.de / 030 29 33 30 – 66
  • Mehr tun, statt Ziele aufgeben – VfW appelliert an Sondierungspartner

    Mehr tun, statt Ziele aufgeben – VfW appelliert an Sondierungspartner

    Bei den aktuellen Sondierungsgesprächen zwischen CDU und SPD sollen sich die beiden einig sein, dass die Klimaschutzziele 2020 nicht einzuhalten sind. Dass diese Ziele nicht erreicht werden, ist seit geraumer Zeit abzusehen. „Eine Aufgabe der Klimaschutzziele wäre aus unserer Sicht ein fatales Signal“, so Tobias Dworschak, Geschäftsführer des VfW. Der Verband warnt schon seit Jahren, dass zur Erreichung der Ziele ein wesentlich konsequenterer Kurs erforderlich ist. „Jetzt kommt es darauf an, nicht die Hände in den Schoß zu legen und das Scheitern der Ziele als Ausrede für eine Energiepolitik auf Sparflamme für die kommende Legislaturperiode zu nutzen“, so Herr Dworschak weiter. Erforderlich sei vielmehr, weiterhin für den Erfolg der Energie- und der Wärmewende zu kämpfen. Der VfW unterstützt hierbei die Koalitionsverhandlungen mit einem Maßnahmenkatalog, der zehn Vorschläge für einen Beitrag der Energiedienstleistungen zum Gelingen der Wärmewende macht, unter anderem:

    1. CO₂-Emissionen finanziell belasten
    2. Keine Diskriminierung von Effizienzmaßnahmen
    3. Verpflichtung zu Wärmemengenzählern und Mindesteffizienzstandards
    4. Gleichstellung der Wärmewende

    „Damit das bestehende Einsparpotential ausgeschöpft werden kann, müssen jetzt wirksame Maßnahmen ergriffen werden, insbesondere auch im Wärmesektor.“, fordert Herr Dworschak. „Denn bei der Frage der Zielerreichung geht es nicht um Zahlen oder Prozente, sondern um Umwelt und Zukunft.“

    Die jüngste Studie der Politikberatungsorganisation „Agora Energiewende“ zeigt, dass weitere Maßnahmen dringend geboten sind – auch im Hinblick auf die Ziele 2030. Denn: im dritten Jahr in Folge stagniert der Ausstoß des klimaschädlichen CO₂, statt wie geplant zu sinken. Während im Stromsektor die Emissionen infolge des Rückgangs der Steinkohleverstromung 2017 leicht zurückgingen, stiegen sie im Verkehrs-, Gebäude- und Industriesektor aufgrund des höheren Mineralöl- und Erdgasverbrauchs. Wesentliche Ursache hierfür sieht Agora in der Entwicklung beim Energieverbrauch. Im vergangenen Jahr wurde 0,8 Prozent mehr Energie verbraucht als 2016 – Strom, Diesel und Erdgas legten zu.

    Um die energetischen Einsparpotentiale zu erschließen, müssen perspektivisch besonders im Bestand noch erheblich mehr Effizienzmaßnahmen umgesetzt werden. Contractoren als Effizienzdienstleister sind die idealen Partner, um eine Effizienzsteigerung zu erzielen – idealerweise in Kombination mit einer Umstellung der Energieerzeugung auf erneuerbare Energieträger. Contractoren haben das nötige technische und wirtschaftliche Know-how, um bei der Modernisierung der Energieerzeugung das Optimum an Effizienz zu erzielen sowie dauerhafte Einsparungen während der Nutzung des Gebäudes zu ermöglichen – und das zu einem fairen Preis.

    Den komplettne Maßnahmenkatalog finden Sie rechts unter Downloads.
  • Energiepolitische Themen des VfW zur Bundestagswahl

    Energiepolitische Themen des VfW zur Bundestagswahl

    Wärmewende bis 2050 kann nicht mit Strom allein gelingen

    Zur Bundestagswahl 2017 veröffentlicht der VfW seine Erwartungen an die deutschen Parteien, um auf die Themen im öffentlichen Diskurs aufmerksam zu machen und um darauf hinzuweisen, dass mit dem aktuellen Kurs der Energiepolitik nicht ohne Nachbessern zu erreichen ist, dass die deutsche Energieversorgung gesichert und klimaneutral stattfindet.

    Oftmals wird der Fokus auf die Stromwende gesetzt, obwohl Wärmeanwendungen für 55 % des gesamten Energieverbrauchs in Deutschland verantwortlich sind. Um die Energiewende auch im Wärmebereich voranzubringen, muss sich einiges ändern. Effizienzdienstleistungen wie das Contracting können einen erheblichen Beitrag dazu leisten, die Klimaziele zu erreichen.

    Kernforderungen des VfW an die Energiepolitik:
    1. Rahmenbedingungen für Energieeffizienzdienstleistungen verbessern
    2. Einhaltung von Effizienzstandards effektiv kontrollieren und Nichteinhaltung sanktionieren
    3. Verbindliche Effizienzstandards für den Gebäudebestand verschärfen
    4. Vielzahl an Effizienzgesetzen und Vorschriften vereinheitlichen und vereinfachen
    5. Öffnung der Wärmenetze für die dezentrale Erzeugung vorantreiben
    6. Allgemeine CO2-Steuer anstelle von Umlagen zur Finanzierung der Energiewende

    Da der Klimaschutz und damit die Energiepolitik eines der wichtigsten Themen sind, mit denen die weltweite Politik sich derzeit auseinanderzusetzen hat, hofft der VfW, dass diese Anregungen Berücksichtigung finden. Um für Deutschland und ganz Europa eine zukunftsfähige, gesicherte Energieversorgung aufzubauen, sowohl im Stromsektor als auch im Wärmesektor, ist es unerlässlich, dass die Parteien des deutschen Bundestages sich mit diesen Themen auseinandersetzen und ein solides Konzept für die deutsche Energiepolitik der nächsten Regierung aufstellen.