Schlagwort: Zukunft

  • Contracting-Branche blickt in die Zukunft

    Contracting-Branche blickt in die Zukunft

    26.06.2025 | Wie wird Deutschland 2035 mit Wärme versorgt? Diese zentrale Frage stand im Mittelpunkt unseres Jahreskongresses am 24. und 25.06.2025 in Berlin. Energiedienstleister, Politik, Wissenschaft und weitere Branchenakteure diskutierten über Zukunftsszenarien für eine nachhaltige Wärmeversorgung – und darüber, welche Weichen Politik und Contracting-Branche bereits heute stellen müssen.  
    Stella Schaller
    Stella Schaller, Zukunftsgestalterin und Transformationsbegleiterin, eröffnete den Kongress mit einem mutigen Blick in die Zukunft. Sie stimmte die Teilnehmer:innen ein, Visionen weiterzudenken, neue Wege zu betreten und einander zuzuhören: „Es geht nicht nur um die Energiewende, sondern um eine tiefgreifende Veränderung unserer Gesellschaft – unseres Denkens, unseres Zusammenlebens.“

    Das Ziel ist klar: die Wärmeversorgung Deutschlands soll im Jahr 2035 bezahlbar, fair, erneuerbar und genau da sein, wo die Menschen sie brauchen: dezentral vor Ort. Tobias Dworschak, unser Vorsitzender des Vorstandes betonte: „Die Herausforderungen, vor denen unsere Branche steht, sind real. Und sie sind gewaltig. Energiepreise, Klimaziele, Technik, Recht, Digitalisierung, Demografie – alles verändert sich, ständig. Aber genau darin liegt auch eine Chance: Wir können gestalten. Und wir sind nicht allein.“  
    Ein vielversprechender Weg, diese Chance zu nutzen, liegt in innovativen Technologien und neuen Lösungen für eine nachhaltige Wärmeversorgung. Denn erneuerbare Technologien sind die Zukunft. Aquathermie, Abwärme aus Rechenzentren und der Einsatz von Wärmepumpen im Bestand bieten viel Potenzial, damit die Wärmewende gelingt und der Gebäudebestand dekarbonisiert werden kann. In der Gebäudeversorgung der Zukunft kommt es darauf an, ein ausgewogenes Verhältnis zentraler und dezentraler Energieversorgungslösungen sowie unterschiedlicher Anlagentechniken zu kombinieren. Das wird immer deutlicher auch im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung, weil der Wärmebedarf vor Ort sehr heterogen ist.
    Podiumsdiskussion zum Thema WärmeLV v.l.n.r. Carlotta Gerlach (BEE), Thomas Charles (BMWE), Tom Janneck (VZBV), Dr. Jörg Lippert (BBU), Dr. Tobias Reiners (EnergieServicePlus)
    Politik und Contracting-Branche waren sich darüber hinaus einig, dass Fairness, Transparenz und Sicherheit die obersten Gebote einer gelingenden Wärmewende sind. Der Schutz der Verbraucher:innen ist allen wichtig. „Der Koalitionsvertrag erhält die Klimaziele weiterhin aufrecht. Er betont deutlich, dass Versorgungssicherheit für alle gewährleistet werden muss und alle bei der Wärmewende mitgenommen werden müssen“, äußert sich auf dem Jahreskongress dazu auch Dr. Volker Hoppenbrock, Referatsleiter IIC4 im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. 

    Eine weitere Weiche, die zur erfolgreichen Dekarbonisierung des Gebäudebestandes dringend gestellt werden muss: die Novelle der Wärmelieferverordnung (WärmeLV). Branchenkenner sind sich einig – ohne eine Novellierung der WärmeLV gerät die Wärmewende ins Stocken. Die Dekarbonisierung im Gebäudebestand darf nicht geschwächt werden. Dabei ist es immens wichtig, den Verbraucherschutz zu berücksichtigen. Thomas Charles, Referent im Referat IIA2 im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie verdeutlicht, was auch die Contracting-Branche seit Jahren fordert: „Es braucht nicht nur eine Novelle der WärmeLV, sondern ein Novellenpaket aus AVBFernwärmeV und WärmeLV.“ 

    Erneuerbare Energieträger müssen in einer Novelle der WärmeLV stärker berücksichtigt werden. Nur so kann die WärmeLV in das Hier und Jetzt geholt und zukunftsfest ausgerichtet werden. Auch müssen Energiedienstleister und Vermieter:innen in der WärmeLV gleichberechtigt werden, um ein schnelles Umstellen der alten Energieversorgung auf eine regenerative Lösung zu ermöglichen. Das macht sich künftig auch für Mieter:innen bezahlt.  


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  • Ausblick Wärmewende: Digitalisierung, Contracting, KI

    Ausblick Wärmewende: Digitalisierung, Contracting, KI

    04.06.2025 | Die Wärmewende zählt zu den zentralen Herausforderungen der Energiewende – und sie ist längst mehr als eine Zukunftsvision. Zwischen gesetzlichen Vorgaben, technischen Innovationen und wachsendem gesellschaftlichem Druck stehen Politik, Wirtschaft und Verbraucher:innen gleichermaßen in der Verantwortung.
    Doch wo stehen wir aktuell? Welche technologischen Entwicklungen treiben den Wandel wirklich voran – und wo liegen die größten Hürden? Darüber haben wir mit unserem Plus-Mitglied und Premium-Partner des Jahreskongresses 2025 – Techem Solutions GmbH – gesprochen. Holger Suschowk, Geschäftsführer der Techem Solutions GmbH gibt uns einen Ausblick auf die Wärmewende bis 2035 und erklärt, welche Rollen Digitalisierung, Contracting und Künstliche Intelligenz dabei spielen.
    Dafür müssen wir gar nicht so weit in die Zukunft schauen, denn die Wärmewende hat eigentlich schon längst begonnen und die zentralen Themen sind absehbar oder laufen bereits. Erstens wird die Integration erneuerbarer Energien in Heizsysteme weiter zunehmen. Technologien wie Wärmepumpen und Solarthermie werden eine zentrale Rolle spielen. Zweitens wird die Digitalisierung der Heizsysteme weiter voranschreiten, was eine effizientere Steuerung und Überwachung ermöglicht. Drittens sehen wir großes Potenzial in der Sektorenkopplung, also der Verknüpfung von Strom-, Wärme- und Mobilitätssektor, um Synergien zu nutzen und die Energieeffizienz zu steigern. Insgesamt wird die Wärmewende durch digitale Innovation und intelligente Lösungen technologieoffen vorangetrieben, die sowohl ökologisch als auch ökonomisch sinnvoll sind.
    „Wir müssen gar nicht so weit in die Zukunft schauen, denn die Wärmewende hat eigentlich schon längst begonnen.“
    Die größten Herausforderungen liegen in der Komplexität der Umstellung auf emissionsfreie, grüne Lösungen und der Notwendigkeit, verschiedene Stakeholder einzubinden und zu koordinieren. Einerseits müssen bestehende Infrastrukturen modernisiert und an neue Technologien angepasst werden, was erhebliche Investitionen erfordert. Andererseits ist die Akzeptanz bei den Nutzern entscheidend, da Veränderungen oft mit Unsicherheiten verbunden sind.  Zudem stellt die Integration erneuerbarer Energien und die Sicherstellung einer stabilen Energieversorgung eine technische Herausforderung dar. Es ist also nicht nur eine Aufgabe für Unternehmen, sondern ebenso die Politik und eben auch die Endverbraucher.
    Im Contracting werden insbesondere Technologien zur Energieeffizienzsteigerung und zur Nutzung erneuerbarer Energien eine Schlüsselrolle spielen. Dazu gehören intelligente Heizsysteme, die durch IoT und Sensorik eine präzise Steuerung und Überwachung ermöglichen. Darüber hinaus werden Energiespeicherlösungen, wie Batteriespeicher und thermische Speicher, eine wichtige Rolle spielen müssen, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten und Lastspitzen auszugleichen. Wir bei Techem haben jüngst ein Projekt im Auftrag der Lebenshilfe Berlin abgeschlossen, dass eine solche Technologie im Einsatz zeigt: Ein Eisspeicher, der mit Wasser als Trägermedium jahreszeitabhängig Wärme bzw. Kälte speichert. Insgesamt wird der technologische Fortschritt maßgeblich dazu beitragen, die Dekarbonisierung im Contracting voranzutreiben.
    Durch den Einsatz von KI können Heizsysteme in Echtzeit analysiert und optimiert werden, was zu einer erheblichen Steigerung der Energieeffizienz führt. KI-Algorithmen können Verbrauchsmuster erkennen und Vorhersagen treffen, um die Heizleistung bedarfsgerecht anzupassen. Zudem ermöglichen KI-basierte Lösungen, wie etwa der Digitale Heizungskeller von Techem, eine vorausschauende Wartung, indem sie potenzielle Probleme frühzeitig identifiziert und somit Ausfallzeiten minimiert. Darüber hinaus lässt sich der Energieverbrauch auf diese Weise um durchschnittlich 15 Prozent reduzieren. Im Contracting kann KI zudem dazu beitragen, Verträge und Abrechnungen effizienter und transparenter zu gestalten, indem sie große Datenmengen analysiert und automatisierte Prozesse ermöglicht. Insgesamt trägt KI dazu bei, die Effizienz und Zuverlässigkeit von Heizsystemen und Contracting-Dienstleistungen zu erhöhen und kann ein wichtiger Baustein werden, um die Wärmewende erfolgreich nach vorne zu bringen.
    Treffen Sie Techem Solutions auf unserem Jahreskongress


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  • Effizienzgewinne durch Automatisierung

    Effizienzgewinne durch Automatisierung

    02.06.2025 | Für das Gelingen unseres Jahreskongresses engagieren sich viele unserer Mitglieder. Als neues Mitglied im Verband und Premium-Partner ist dieses Jahr auch AVAT Automation dabei.

    Im Interview hat uns David Socha, Sales & Business Development Manager, verraten, wie er auf die Wärme der Zukunft blickt und worauf er sich auf unserem Jahreskongress 2025 besonders freut.
    2035 klingt für viele nach ferner Zukunft – für uns ist das Alltag. Denn jede Entscheidung, die heute in der Planung oder Umsetzung getroffen wird, muss langfristig tragfähig sein. Aus unserer Sicht werden sich Wärmenetze und dezentrale Versorgungsstrukturen in den nächsten zehn Jahren massiv verändern: mehr Flexibilität, mehr Sektorenkopplung, mehr Automatisierung. Wer hier frühzeitig auf Standardisierung und durchdachte Systemarchitekturen setzt, spart später nicht nur Energie, sondern auch bares Geld und Nerven.
    Ohne digitale Intelligenz, ohne Regelung bleibt jede Wärmepumpe nur ein Gerät und jedes Netz nur ein Rohrsystem. Unsere digitalen Lösungen sorgen dafür, dass komplexe Systeme zuverlässig, effizient und automatisch zusammenarbeiten – von der Energiezentrale, über das Leitsystem bis zur Anlagenoptimierung. Und das Beste: Wir denken Digitalisierung nicht als Add-on, sondern als integralen Bestandteil von Planung bis Betrieb.
    „Ohne digitale Intelligenz, ohne Regelung bleibt jede Wärmepumpe nur ein Gerät und jedes Netz nur ein Rohrsystem.“
    Die bessere Frage wäre fast: Warum automatisieren wir nicht noch mehr? In vielen Projekten wird aktuell noch zu viel manuell geplant, gesteuert, überwacht. Dabei ließen sich gerade im Betrieb durch automatisierte Optimierungslösungen enorme Effizienzgewinne erzielen. Unsere Erfahrung zeigt: Je früher Automatisierung in der Planung mitgedacht wird, desto größer sind später Transparenz, Steuerbarkeit und Skalierbarkeit.
    Dekarbonisierung gelingt nicht durch Einzelmaßnahmen, sondern durch kluge Gesamtsysteme. Genau hier setzen wir an: Mit unserem Baukastensystem realisieren wir individuelle, aber standardisierte Lösungen für Wärmenetze, die erneuerbare Quellen einbinden, Lastflüsse intelligent steuern und durch Simulation bereits vor Inbetriebnahme optimiert sind. Wir begleiten von der Planung bis zur technischen Umsetzung in allen Phasen des Transformationsprozesses – mit dem Ziel, Investitionen, Anlagen und Wärmenetze möglichst treffsicher und zukunftsfähig auszurichten.
    Weil echte Transformation nur im Dialog gelingt. Der Jahreskongress bringt Technik, Politik und Praxis zusammen – genau die Mischung, die wir brauchen, um voneinander zu lernen und gemeinsam schneller zu werden. Für uns ist das keine Werbebühne, sondern eine Einladung, tiefer zu diskutieren: über Umsetzungshürden, Systemgrenzen und neue Ideen, wie Contracting 2035 aussehen kann. 
    Ganz klar: Auf den Austausch zur Rolle von KI im Contracting – da steckt enormes Potenzial drin. Auch die Diskussionen zum Potential erneuerbarer Technologien und den Visionen für die dezentrale Energieversorgung 2035 sind hochrelevant. Und natürlich freuen wir uns auf viele Gespräche zwischen den Programmpunkten. Denn erfahrungsgemäß entstehen die besten Ideen beim Netzwerken mit einer Tasse Kaffee in der Hand.
    Treffen Sie AVAT auf unserem Jahreskongress


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  • Jahreskongress 2025 – Wärme der Zukunft

    Jahreskongress 2025 – Wärme der Zukunft

    19.05.2025 | Wie sieht die Wärmeversorgung der Zukunft aus? Diese Frage steht im Fokus unseres diesjährigen Jahreskongresses. Wir begeben uns am 24. und 25. Juni gemeinsam mit Ihnen auf eine Zeitreise und sprechen über die Zukunft der Wärme.

    Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz, neueste Technologien, gute rechtliche Rahmenbedingungen – darüber möchten wir mit Ihnen diskutieren. Es geht um innovative Ideen und die Frage, welche Rolle dabei die frisch gewählte Bundesregierung spielt.
    Wählen Sie Ihre Favoriten: In parallelen Sessions erwartet Sie geballte Power aus Wissenschaft, Politik und Praxis. Sie erhalten Einblick in erneuerbare Technologien wie Aquathermie oder Abwärme und erfahren, welche Anwendungsbereiche es im Contracting für Künstliche Intelligenz gibt. Auch die rechtlichen Weichen stellen wir: in einer Talkrunde zur WärmeLV.

    Zu den Themen Preistransparenz und Verbraucherschutz geben Referenten der Monopolkommission und vom Bundesverband der Verbraucherzentrale Impulse. Ein anschließender Workshop behandelt die Frage, wie wir künftig mit Preisen und Transparenzanforderungen umgehen. Wir werfen zudem einen Blick auf die Länder: Wie ist die Lage in den Kommunen? Schreitet die Wärmeplanung voran und wo können Energiedienstleister unterstützen?

    Am Abend haben Sie die Gelegenheit für ausgiebiges Netzwerken in guter Gesellschaft.
    Unser Jahreskongress findet in diesem Jahr wieder im Change Hub in Berlin statt. Unweit des Bahnhofs Zoologischer Garten freuen wir uns darauf, Sie in der Hardenbergstr. 32 zu begrüßen.

    Für Ihre Übernachtung in Berlin haben wir für Sie ein Abrufkontingent für Hotelzimmer im Lindner Hotel Berlin Ku‘damm und im June Six Hotel Berlin City West reserviert. Die Abrufkontingente sind bis zum 23.05. bzw. 26.05.2025 verfügbar. Die Hotels befinden sich wenige Gehminuten vom Change Hub entfernt. Weitere Informationen zu den Abrufkontingenten finden Sie hier.
    Präsentieren Sie Ihr Unternehmen vor Ort und werden Sie Premium-Partner mit verschiedensten Möglichkeiten: Logo veröffentlichen, Aussteller-Stand, Fachartikel, Interviews, Podcasts, Give-Aways und vieles mehr.
    Wir bedanken uns bei unseren Partnern, die uns bereits unterstützen:


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  • Wärme der Zukunft: Jahreskongress 2025

    Wärme der Zukunft: Jahreskongress 2025

    07.02.2025 | Begeben Sie sich mit uns auf eine Zeitreise ins Jahr 2035: Die Wärmeversorgung ist bezahlbar, fair, erneuerbar – und genau da, wo die Menschen sie brauchen: dezentral vor Ort.
    Bei unserem diesjährigen Jahreskongress blicken wir auf das Contracting der Zukunft. 
    Einblicke in die Technik von morgen, wertvolle Impulse aus Politik und Praxis, bereichernde Gespräche – das und viel mehr erwartet Sie beim Jahreskongress.

    Am 24. – 25.06.2025 im Change Hub in Berlin

    Lassen Sie uns eine Landkarte der Möglichkeiten entwerfen und dabei auch sinnvolle Umwege und clevere Abkürzungen finden sowie neue Perspektiven für unsere Branche schaffen. Freuen Sie sich auf einen entspannten Abend in guter Gesellschaft, der Raum für ausgiebiges Netzwerken bietet.

    Sichern Sie sich jetzt Ihr Frühbucherticket für den Jahreskongress 2025 und sparen Sie 100,00 Euro gegenüber dem Standardpreis.
    Das Programm wird derzeit erstellt. Freuen Sie sich auf zwei Tage Contracting und Energieeffizienz und welche Rollen zukunftsweisende Technologien und Strategien sowie die neue Bundesregierung spielen.

    Es steht Ihnen ein Abrufkontingent für Ihr Hotelzimmer bis zum 23.05.2025 zur Verfügung. Wir empfehlen Ihnen, sich frühzeitig um ein Hotelzimmer zu kümmern.

    Wir freuen uns auf Sie!
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