Schlagwort: Wärmewende

  • JVA Lingen heizt nachhaltig und klimafreundlich

    JVA Lingen heizt nachhaltig und klimafreundlich

    11.06.2025 | Die JVA in Lingen hat vor dem Projekt das gesamte Gelände, deren Wohn- und Verwaltungsgebäude sowie deren Werkstätten durch zwei erdgasbefeuerte Kessel beheizt. Die Kessel hatten eine Leistung von in Summe ca. 3 MW.

    Der Wärmebedarf der Liegenschaft wird zu rund 70 % durch den nachwachsenden Energieträger Holz (Pellets) und demnächst zu rund 30 % durch die Abwärme der Kraft-Wärme-Kopplung von einem BHKW mit 90 kWth gedeckt. Durch diese nachhaltige Kombination wird der CO₂-Ausstoß um rund 200 Tonnen pro Jahr reduziert.

    Die moderne Anlage besteht aus vier Pelletkesseln mit jeweils 230 kW Leistung – platzsparend in Containern untergebracht, effizient und zukunftsweisend. Realisiert wurde das Projekt im Rahmen eines Wärmeliefer-Contractings durch die Firma DUOBLOQ Energie GmbH aus Ingolstadt. Die Wärme gelangt über eine neue Übergabestation im alten Kesselhaus in das bestehende Netz.
    Fotos © DUOBLOQ Energie GmbH


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  • Allianz appelliert an Bundestag

    Allianz appelliert an Bundestag

    11.07.2025 | Eine Allianz aus 20 Stakeholdern appelliert an die Abgeordneten des Bundestags, in den Haushalten 2025 und 2026 ausreichend Mittel für Wärmenetze und damit für die sichere und bezahlbare Wärmewende zur Verfügung zu stellen. Die Allianz schreibt an die Abgeordneten:

    Wärmenetze sind ein Schlüssel zur Dekarbonisierung des Gebäudebestands, insbesondere in urbanen Gebieten. Die Bundesförderung effiziente Wärmenetze (BEW) ist das zentrale Instrument hierfür. Die Bundesregierung hat das erkannt. Sie will die BEW mit dem aktuellen Regierungsentwurf zum Haushalt 2025 stärken. Doch die vorgesehenen Mittel von rd. 5 Mrd. Euro bis 2030 reichen bei weitem nicht aus, um den Investitionsbooster für die urbane Wärmewende zu zünden. 
    Um diese Summe von insgesamt 3,5 Milliarden Euro pro Jahr zu erreichen, sollten beide Haushaltstitel des BEW erheblich aufgestockt werden. Konkret sollte der Titel „Fördermittel für kapitalintensive Investitionen“, mit dem der Ausbau, die Verdichtung und der Neubau der Wärmenetze und ihrer Erzeugungsanlagen gefördert wird, auf mindestens 2,5 Mrd. Euro pro Jahr erhöht werden. Und auch die Betriebskostenförderung für Großwärmepumpen und Solarthermie sollte auf mindestens 1 Milliarde Euro pro Jahr erhöht werden.

    Den gesamten Brief im Wortlaut finden Sie rechts in den Downloads.
    8KU GmbH
    AGFW | Der Energieeffizienzverband für Wärme, Kälte und KWK e.V.
    Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V.
    BDEW Bundesverband der Energie und Wasserwirtschaft e.V.
    Bundesverband Geothermie e.V.
    B.KWK Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e.V.
    BSW Bundesverband Solarwirtschaft e.V.
    Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e.V.
    DENEFF EDL_HUB Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V.
    DGRV Deutscher Genossenschafts- und Raiffeisenverband e.V.
    Deutscher Naturschutzring, Dachverband der deutschen Natur-, Tier- und Umweltschutzorganisationen (DNR) e.V.
    Deutscher Städtetag
    Deutscher Städte- und Gemeindebund
    Deutsche Umwelthilfe e.V.
    FVH Fachverband Holzenergie im BBE
    Rohrleitungsbauverband e.V.
    vedec – Verband für Energiedienstleistungen, Effizienz und Contracting e.V.
    ver.di – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
    Verband kommunaler Unternehmen e.V. (VKU)
    ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.


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  • Contracting-Branche blickt in die Zukunft

    Contracting-Branche blickt in die Zukunft

    26.06.2025 | Wie wird Deutschland 2035 mit Wärme versorgt? Diese zentrale Frage stand im Mittelpunkt unseres Jahreskongresses am 24. und 25.06.2025 in Berlin. Energiedienstleister, Politik, Wissenschaft und weitere Branchenakteure diskutierten über Zukunftsszenarien für eine nachhaltige Wärmeversorgung – und darüber, welche Weichen Politik und Contracting-Branche bereits heute stellen müssen.  
    Stella Schaller
    Stella Schaller, Zukunftsgestalterin und Transformationsbegleiterin, eröffnete den Kongress mit einem mutigen Blick in die Zukunft. Sie stimmte die Teilnehmer:innen ein, Visionen weiterzudenken, neue Wege zu betreten und einander zuzuhören: „Es geht nicht nur um die Energiewende, sondern um eine tiefgreifende Veränderung unserer Gesellschaft – unseres Denkens, unseres Zusammenlebens.“

    Das Ziel ist klar: die Wärmeversorgung Deutschlands soll im Jahr 2035 bezahlbar, fair, erneuerbar und genau da sein, wo die Menschen sie brauchen: dezentral vor Ort. Tobias Dworschak, unser Vorsitzender des Vorstandes betonte: „Die Herausforderungen, vor denen unsere Branche steht, sind real. Und sie sind gewaltig. Energiepreise, Klimaziele, Technik, Recht, Digitalisierung, Demografie – alles verändert sich, ständig. Aber genau darin liegt auch eine Chance: Wir können gestalten. Und wir sind nicht allein.“  
    Ein vielversprechender Weg, diese Chance zu nutzen, liegt in innovativen Technologien und neuen Lösungen für eine nachhaltige Wärmeversorgung. Denn erneuerbare Technologien sind die Zukunft. Aquathermie, Abwärme aus Rechenzentren und der Einsatz von Wärmepumpen im Bestand bieten viel Potenzial, damit die Wärmewende gelingt und der Gebäudebestand dekarbonisiert werden kann. In der Gebäudeversorgung der Zukunft kommt es darauf an, ein ausgewogenes Verhältnis zentraler und dezentraler Energieversorgungslösungen sowie unterschiedlicher Anlagentechniken zu kombinieren. Das wird immer deutlicher auch im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung, weil der Wärmebedarf vor Ort sehr heterogen ist.
    Podiumsdiskussion zum Thema WärmeLV v.l.n.r. Carlotta Gerlach (BEE), Thomas Charles (BMWE), Tom Janneck (VZBV), Dr. Jörg Lippert (BBU), Dr. Tobias Reiners (EnergieServicePlus)
    Politik und Contracting-Branche waren sich darüber hinaus einig, dass Fairness, Transparenz und Sicherheit die obersten Gebote einer gelingenden Wärmewende sind. Der Schutz der Verbraucher:innen ist allen wichtig. „Der Koalitionsvertrag erhält die Klimaziele weiterhin aufrecht. Er betont deutlich, dass Versorgungssicherheit für alle gewährleistet werden muss und alle bei der Wärmewende mitgenommen werden müssen“, äußert sich auf dem Jahreskongress dazu auch Dr. Volker Hoppenbrock, Referatsleiter IIC4 im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. 

    Eine weitere Weiche, die zur erfolgreichen Dekarbonisierung des Gebäudebestandes dringend gestellt werden muss: die Novelle der Wärmelieferverordnung (WärmeLV). Branchenkenner sind sich einig – ohne eine Novellierung der WärmeLV gerät die Wärmewende ins Stocken. Die Dekarbonisierung im Gebäudebestand darf nicht geschwächt werden. Dabei ist es immens wichtig, den Verbraucherschutz zu berücksichtigen. Thomas Charles, Referent im Referat IIA2 im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie verdeutlicht, was auch die Contracting-Branche seit Jahren fordert: „Es braucht nicht nur eine Novelle der WärmeLV, sondern ein Novellenpaket aus AVBFernwärmeV und WärmeLV.“ 

    Erneuerbare Energieträger müssen in einer Novelle der WärmeLV stärker berücksichtigt werden. Nur so kann die WärmeLV in das Hier und Jetzt geholt und zukunftsfest ausgerichtet werden. Auch müssen Energiedienstleister und Vermieter:innen in der WärmeLV gleichberechtigt werden, um ein schnelles Umstellen der alten Energieversorgung auf eine regenerative Lösung zu ermöglichen. Das macht sich künftig auch für Mieter:innen bezahlt.  


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  • Wärme und Strom für die Industrie

    Wärme und Strom für die Industrie

    12.06.2025 | Alugas Technologies GmbH stellt mit rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern extraleichte Gasflaschen für Beruf und Freizeit her. evb GmbH versorgt die Liegenschaft seit 1998 mit Strom und Wärme. Im Rahmen der Umstellung der Energieerzeugungsanlage vom Brennstoff „Heizöl EL“ auf Propangas, wurde die hierfür genutzte BHKW-Anlage in 2014 demontiert und durch drei neue gasbetriebene Anlagen mit je 15 kWel und 30 kWth ersetzt. Die Regelung wurden gegen eine Gebäudeleittechnik mit Fernüberwachung mit Priva umgerüstet. Aluglas gewährleistet die Versorgung mit dem Brennstoff Flüssiggas, da eigene Geschäftsbeziehungen in diesem Fall gute Konditionen realisieren. 2014 wurde eine 400 MW PV-Anlage installiert und seit einigen Jahren mit einer beachtlichen Eigenversorgungsquote von evb betrieben. Die Reststrombeschaffung übernimmt evb mbH.

    Hier geht es zum Projekt.
    Foto © evb Energieversorgungs-Betriebsgesellschaft mbH


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  • Ausblick Wärmewende: Digitalisierung, Contracting, KI

    Ausblick Wärmewende: Digitalisierung, Contracting, KI

    04.06.2025 | Die Wärmewende zählt zu den zentralen Herausforderungen der Energiewende – und sie ist längst mehr als eine Zukunftsvision. Zwischen gesetzlichen Vorgaben, technischen Innovationen und wachsendem gesellschaftlichem Druck stehen Politik, Wirtschaft und Verbraucher:innen gleichermaßen in der Verantwortung.
    Doch wo stehen wir aktuell? Welche technologischen Entwicklungen treiben den Wandel wirklich voran – und wo liegen die größten Hürden? Darüber haben wir mit unserem Plus-Mitglied und Premium-Partner des Jahreskongresses 2025 – Techem Solutions GmbH – gesprochen. Holger Suschowk, Geschäftsführer der Techem Solutions GmbH gibt uns einen Ausblick auf die Wärmewende bis 2035 und erklärt, welche Rollen Digitalisierung, Contracting und Künstliche Intelligenz dabei spielen.
    Dafür müssen wir gar nicht so weit in die Zukunft schauen, denn die Wärmewende hat eigentlich schon längst begonnen und die zentralen Themen sind absehbar oder laufen bereits. Erstens wird die Integration erneuerbarer Energien in Heizsysteme weiter zunehmen. Technologien wie Wärmepumpen und Solarthermie werden eine zentrale Rolle spielen. Zweitens wird die Digitalisierung der Heizsysteme weiter voranschreiten, was eine effizientere Steuerung und Überwachung ermöglicht. Drittens sehen wir großes Potenzial in der Sektorenkopplung, also der Verknüpfung von Strom-, Wärme- und Mobilitätssektor, um Synergien zu nutzen und die Energieeffizienz zu steigern. Insgesamt wird die Wärmewende durch digitale Innovation und intelligente Lösungen technologieoffen vorangetrieben, die sowohl ökologisch als auch ökonomisch sinnvoll sind.
    „Wir müssen gar nicht so weit in die Zukunft schauen, denn die Wärmewende hat eigentlich schon längst begonnen.“
    Die größten Herausforderungen liegen in der Komplexität der Umstellung auf emissionsfreie, grüne Lösungen und der Notwendigkeit, verschiedene Stakeholder einzubinden und zu koordinieren. Einerseits müssen bestehende Infrastrukturen modernisiert und an neue Technologien angepasst werden, was erhebliche Investitionen erfordert. Andererseits ist die Akzeptanz bei den Nutzern entscheidend, da Veränderungen oft mit Unsicherheiten verbunden sind.  Zudem stellt die Integration erneuerbarer Energien und die Sicherstellung einer stabilen Energieversorgung eine technische Herausforderung dar. Es ist also nicht nur eine Aufgabe für Unternehmen, sondern ebenso die Politik und eben auch die Endverbraucher.
    Im Contracting werden insbesondere Technologien zur Energieeffizienzsteigerung und zur Nutzung erneuerbarer Energien eine Schlüsselrolle spielen. Dazu gehören intelligente Heizsysteme, die durch IoT und Sensorik eine präzise Steuerung und Überwachung ermöglichen. Darüber hinaus werden Energiespeicherlösungen, wie Batteriespeicher und thermische Speicher, eine wichtige Rolle spielen müssen, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten und Lastspitzen auszugleichen. Wir bei Techem haben jüngst ein Projekt im Auftrag der Lebenshilfe Berlin abgeschlossen, dass eine solche Technologie im Einsatz zeigt: Ein Eisspeicher, der mit Wasser als Trägermedium jahreszeitabhängig Wärme bzw. Kälte speichert. Insgesamt wird der technologische Fortschritt maßgeblich dazu beitragen, die Dekarbonisierung im Contracting voranzutreiben.
    Durch den Einsatz von KI können Heizsysteme in Echtzeit analysiert und optimiert werden, was zu einer erheblichen Steigerung der Energieeffizienz führt. KI-Algorithmen können Verbrauchsmuster erkennen und Vorhersagen treffen, um die Heizleistung bedarfsgerecht anzupassen. Zudem ermöglichen KI-basierte Lösungen, wie etwa der Digitale Heizungskeller von Techem, eine vorausschauende Wartung, indem sie potenzielle Probleme frühzeitig identifiziert und somit Ausfallzeiten minimiert. Darüber hinaus lässt sich der Energieverbrauch auf diese Weise um durchschnittlich 15 Prozent reduzieren. Im Contracting kann KI zudem dazu beitragen, Verträge und Abrechnungen effizienter und transparenter zu gestalten, indem sie große Datenmengen analysiert und automatisierte Prozesse ermöglicht. Insgesamt trägt KI dazu bei, die Effizienz und Zuverlässigkeit von Heizsystemen und Contracting-Dienstleistungen zu erhöhen und kann ein wichtiger Baustein werden, um die Wärmewende erfolgreich nach vorne zu bringen.
    Treffen Sie Techem Solutions auf unserem Jahreskongress


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  • Effizienzgewinne durch Automatisierung

    Effizienzgewinne durch Automatisierung

    02.06.2025 | Für das Gelingen unseres Jahreskongresses engagieren sich viele unserer Mitglieder. Als neues Mitglied im Verband und Premium-Partner ist dieses Jahr auch AVAT Automation dabei.

    Im Interview hat uns David Socha, Sales & Business Development Manager, verraten, wie er auf die Wärme der Zukunft blickt und worauf er sich auf unserem Jahreskongress 2025 besonders freut.
    2035 klingt für viele nach ferner Zukunft – für uns ist das Alltag. Denn jede Entscheidung, die heute in der Planung oder Umsetzung getroffen wird, muss langfristig tragfähig sein. Aus unserer Sicht werden sich Wärmenetze und dezentrale Versorgungsstrukturen in den nächsten zehn Jahren massiv verändern: mehr Flexibilität, mehr Sektorenkopplung, mehr Automatisierung. Wer hier frühzeitig auf Standardisierung und durchdachte Systemarchitekturen setzt, spart später nicht nur Energie, sondern auch bares Geld und Nerven.
    Ohne digitale Intelligenz, ohne Regelung bleibt jede Wärmepumpe nur ein Gerät und jedes Netz nur ein Rohrsystem. Unsere digitalen Lösungen sorgen dafür, dass komplexe Systeme zuverlässig, effizient und automatisch zusammenarbeiten – von der Energiezentrale, über das Leitsystem bis zur Anlagenoptimierung. Und das Beste: Wir denken Digitalisierung nicht als Add-on, sondern als integralen Bestandteil von Planung bis Betrieb.
    „Ohne digitale Intelligenz, ohne Regelung bleibt jede Wärmepumpe nur ein Gerät und jedes Netz nur ein Rohrsystem.“
    Die bessere Frage wäre fast: Warum automatisieren wir nicht noch mehr? In vielen Projekten wird aktuell noch zu viel manuell geplant, gesteuert, überwacht. Dabei ließen sich gerade im Betrieb durch automatisierte Optimierungslösungen enorme Effizienzgewinne erzielen. Unsere Erfahrung zeigt: Je früher Automatisierung in der Planung mitgedacht wird, desto größer sind später Transparenz, Steuerbarkeit und Skalierbarkeit.
    Dekarbonisierung gelingt nicht durch Einzelmaßnahmen, sondern durch kluge Gesamtsysteme. Genau hier setzen wir an: Mit unserem Baukastensystem realisieren wir individuelle, aber standardisierte Lösungen für Wärmenetze, die erneuerbare Quellen einbinden, Lastflüsse intelligent steuern und durch Simulation bereits vor Inbetriebnahme optimiert sind. Wir begleiten von der Planung bis zur technischen Umsetzung in allen Phasen des Transformationsprozesses – mit dem Ziel, Investitionen, Anlagen und Wärmenetze möglichst treffsicher und zukunftsfähig auszurichten.
    Weil echte Transformation nur im Dialog gelingt. Der Jahreskongress bringt Technik, Politik und Praxis zusammen – genau die Mischung, die wir brauchen, um voneinander zu lernen und gemeinsam schneller zu werden. Für uns ist das keine Werbebühne, sondern eine Einladung, tiefer zu diskutieren: über Umsetzungshürden, Systemgrenzen und neue Ideen, wie Contracting 2035 aussehen kann. 
    Ganz klar: Auf den Austausch zur Rolle von KI im Contracting – da steckt enormes Potenzial drin. Auch die Diskussionen zum Potential erneuerbarer Technologien und den Visionen für die dezentrale Energieversorgung 2035 sind hochrelevant. Und natürlich freuen wir uns auf viele Gespräche zwischen den Programmpunkten. Denn erfahrungsgemäß entstehen die besten Ideen beim Netzwerken mit einer Tasse Kaffee in der Hand.
    Treffen Sie AVAT auf unserem Jahreskongress


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  • Jahreskongress 2025 – Wärme der Zukunft

    Jahreskongress 2025 – Wärme der Zukunft

    19.05.2025 | Wie sieht die Wärmeversorgung der Zukunft aus? Diese Frage steht im Fokus unseres diesjährigen Jahreskongresses. Wir begeben uns am 24. und 25. Juni gemeinsam mit Ihnen auf eine Zeitreise und sprechen über die Zukunft der Wärme.

    Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz, neueste Technologien, gute rechtliche Rahmenbedingungen – darüber möchten wir mit Ihnen diskutieren. Es geht um innovative Ideen und die Frage, welche Rolle dabei die frisch gewählte Bundesregierung spielt.
    Wählen Sie Ihre Favoriten: In parallelen Sessions erwartet Sie geballte Power aus Wissenschaft, Politik und Praxis. Sie erhalten Einblick in erneuerbare Technologien wie Aquathermie oder Abwärme und erfahren, welche Anwendungsbereiche es im Contracting für Künstliche Intelligenz gibt. Auch die rechtlichen Weichen stellen wir: in einer Talkrunde zur WärmeLV.

    Zu den Themen Preistransparenz und Verbraucherschutz geben Referenten der Monopolkommission und vom Bundesverband der Verbraucherzentrale Impulse. Ein anschließender Workshop behandelt die Frage, wie wir künftig mit Preisen und Transparenzanforderungen umgehen. Wir werfen zudem einen Blick auf die Länder: Wie ist die Lage in den Kommunen? Schreitet die Wärmeplanung voran und wo können Energiedienstleister unterstützen?

    Am Abend haben Sie die Gelegenheit für ausgiebiges Netzwerken in guter Gesellschaft.
    Unser Jahreskongress findet in diesem Jahr wieder im Change Hub in Berlin statt. Unweit des Bahnhofs Zoologischer Garten freuen wir uns darauf, Sie in der Hardenbergstr. 32 zu begrüßen.

    Für Ihre Übernachtung in Berlin haben wir für Sie ein Abrufkontingent für Hotelzimmer im Lindner Hotel Berlin Ku‘damm und im June Six Hotel Berlin City West reserviert. Die Abrufkontingente sind bis zum 23.05. bzw. 26.05.2025 verfügbar. Die Hotels befinden sich wenige Gehminuten vom Change Hub entfernt. Weitere Informationen zu den Abrufkontingenten finden Sie hier.
    Präsentieren Sie Ihr Unternehmen vor Ort und werden Sie Premium-Partner mit verschiedensten Möglichkeiten: Logo veröffentlichen, Aussteller-Stand, Fachartikel, Interviews, Podcasts, Give-Aways und vieles mehr.
    Wir bedanken uns bei unseren Partnern, die uns bereits unterstützen:


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  • Hybride Wärmeversorgung für seniorengerechtes, betreutes Wohnen

    Hybride Wärmeversorgung für seniorengerechtes, betreutes Wohnen

    09.05.2025 | Im Süden Leipzigs entsteht aktuell ein seniorengerechter Neubau mit 58 betreuten Wohneinheiten und einer Gewerbeeinheit in innovativer Holzhybridbauweise. Die nachhaltige Ausrichtung des Projektes wird abgerundet mit einer präzisen Wärmeversorgung. Das Wohnobjekt wurde im Februar 2025 bezugsfertig und entspricht den ökologischen, nachhaltigen und sozialen Anforderungen modernen Wohnens (KfW 40 Standard).

    Hier geht es zum Projekt.
    Foto © LE Energy Solutions GmbH (LEESO)
    Foto © WINCON Immobilienholding GmbH & Co. KG


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  • Kalte Nahwärme für Neubaugebiet in Rheinland-Pfalz

    Kalte Nahwärme für Neubaugebiet in Rheinland-Pfalz

    11.04.2025 | Die Verbandsgemeinde Nastätten in Rheinland-Pfalz schrieb im Sommer 2024 einen Auftrag zur Lieferung kalter Nahwärme im Neubaugebiet „Weiberdell-Teilbereich II“ im Contracting aus. Es sollte eine ökologische und nachhaltige Wärmeversorgung in Form von Energieliefer-Contracting realisiert werden. Die Wärmeerzeugung sollte dabei 100 % regenerativ erfolgen.

    Unser Mitglied Elevion Energy Solutions GmbH realisierte dies für die 49 Einfamilienhäuser und eine Kindertagesstätte.

    Hier geht es zum Projekt.
    Luftbild des kommenden Neubaugebietes; Foto © Elevion Energy Solutions GmbH


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  • Die Daten der Wärmewende im Griff

    Die Daten der Wärmewende im Griff

    01.04.2025 | Enerlabs GmbH hat bei unserer 11. Ausgabe des „Innovationsforums Online“ am 01.04.2025 unsere Teilnehmer:innen am meisten überzeugt und damit das Voting gegenüber drei weiteren Innovatoren an diesem Tag gewonnen. Herzlichen Glückwunsch zum Gewinn. Hier stellen wir Ihnen die Produkte und Dienstleistungen vor.
    Enerlabs wurde 2024 aus einem Projekt der StatSoft GmbH gegründet, um Kommunen und Versorgungsunternehmen bei zentralen Zukunftsaufgaben mit Branchen- und Data-Science-Expertise zu unterstützen. Mit der e:suite bieten wir maßgeschneiderte Lösungen für Netzbetreiber, Stadtwerke und Planungsbüros, damit Klimaneutralität, demografischer Wandel, Verkehrswende und Digitalisierung effizient und datenbasiert vorangetrieben werden können.
    Die e:suite ist die führende Data-Science-Plattform für Kommunen, Stadtwerke, Planungsbüros und öffentliche Institutionen, die fundierte Entscheidungen auf Basis komplexer Daten treffen müssen. Als digitaler Zwilling ermöglicht die e:suite eine präzise Modellierung und Simulation von Wärme-, Energie- und Infrastruktursystemen, um nachhaltige und effiziente Transformationsstrategien zu entwickeln.

    Durch leistungsstarke Datenaufbereitung, KI-gestützte Analysen und interaktive Visualisierungen macht die e:suite aus fragmentierten Daten konkrete, belastbare Planungsgrundlagen – von der kommunalen Wärmeplanung über die Netztransformation bis hin zur integrierten Stadtentwicklung.
    Die e:suite unterstützt Kommunen bei der Erstellung und Umsetzung einer rechtskonformen, datenbasierten kommunalen Wärmeplanung gemäß dem Wärmeplanungsgesetz (WPG). Durch die Kombination verschiedener Datenquellen und intelligenter Analysen hilft die Plattform, fundierte und nachhaltige Entscheidungen zu treffen.

    Funktionen
    Datenintegration: Import von Kataster-, Energieverbrauchs- und Netzdaten (z. B. aus Shapefiles, GeoJSON, CSV, Excel, GIS- und ERP-Systemen)
    Gebäudeanalyse: Automatische Erfassung und Kategorisierung von Gebäuden nach Baujahr, Sanierungszustand und Energieeffizienz
    Potenzialflächenanalyse: Identifikation von geeigneten Gebieten für Fernwärmeausbau, erneuerbare Energien und Nahwärmenetze
    Netzinfrastrukturanalyse: Bewertung vorhandener Wärme-, Gas- und Stromnetze mit Simulation möglicher Umstellungsmaßnahmen
    CO₂-Reduktionsszenarien: Berechnung und Visualisierung von Einsparpotenzialen durch verschiedene Maßnahmen
    Maßnahmenplanung: Entwicklung individueller Transformationspfade bis 2045, unter Berücksichtigung wirtschaftlicher und technischer Machbarkeit
    Berichterstellung: Automatisierte Generierung von Berichten und Präsentationen für politische Entscheidungsträger und Förderstellen
    Bestandsanalyse in der e:suite – © Enerlabs GmbH
    Die Energiewende stellt Netzbetreiber vor immense Herausforderungen: Der schrittweise Ausstieg aus fossilen Energieträgern erfordert eine strategische Umstellung der bestehenden Infrastruktur. Die e:suite ermöglicht eine datenbasierte Transformation von Gas- und Fernwärmenetzen hin zu klimaneutralen Alternativen.

    Funktionen
    Simulation der Umstellung von Gasnetzen: Bewertung der Wirtschaftlichkeit und technischer Machbarkeit verschiedener Umstellungsszenarien (z. B. Wasserstoff, Biogas, Fernwärme)
    Integration von Wärmepumpen in die Netzinfrastruktur: Prognosen zur steigenden Stromnachfrage und deren Auswirkungen auf Netzlasten
    Identifikation von Netzengpässen: Analyse kritischer Bereiche und Ableitung notwendiger Infrastrukturmaßnahmen
    Visualisierung von Transformationspfaden: Erstellung detaillierter Karten und interaktiver Dashboards zur Darstellung unterschiedlicher Netzentwicklungsszenarien
    Investitionsplanung: Berechnung langfristiger Investitionskosten und Amortisationszeiten für unterschiedliche Netztransformationen
    Enerlabs bietet weit mehr als nur eine leistungsstarke Softwarelösung. Als Ihr Partner für datenbasierte Entscheidungsprozesse unterstützen wir Sie umfassend bei der Implementierung und Nutzung der e:suite. Von der Datenaufbereitung und -analyse bis hin zu Schulungen, Beratung und Projektmanagement – wir stellen sicher, dass Sie das volle Potenzial Ihrer Daten ausschöpfen können.

    Unsere Leistungen richten sich an Kommunen, Kreise, Länder, Stadtwerke, Netzbetreiber und Planungsbüros, die mit komplexen Datensätzen arbeiten und fundierte Planungsentscheidungen treffen müssen. Dabei unterstützen wir Sie mit maßgeschneiderten Services, die genau auf Ihre Anforderungen zugeschnitten sind.
    Warum die e:suite mehr kann als kartenbasierte Anwendungen

    Die kommunale Wärmeplanung und Netztransformation erfordern leistungsfähige digitale Werkzeuge. Viele setzen dabei auf kartenbasierte-Anwendung – doch sind Karten wirklich der beste Ausgangspunkt für datengetriebene Analysen? Die e:suite verfolgt einen anderen Ansatz: Daten statt Karten.
    Simulation von Potenzialen in der e:suite – © Enerlabs GmbH
    Flexibilität: Anstatt Karten als Ausgangspunkt zu nehmen, setzt die e:suite auf die Daten selbst. So lassen sich verschiedenste Szenarien modellieren, von Wärmepumpenpotenzialen bis zur Netzentwicklung.
    Skalierbarkeit: Kommunen, Stadtwerke und Netzbetreiber können beliebige Datenquellen einbinden und dynamisch auswerten – ohne auf statische Kartenebenen beschränkt zu sein.
    Prozessorientierte Analysen: Während GIS-Tools oft nur bestehende Geodaten anzeigen, kann die e:suite Zukunftsszenarien simulieren und fundierte Entscheidungen für den Umbau der Energieinfrastruktur unterstützen.
    Erweiterbarkeit durch Python und R: Nutzer können eigene Berechnungen, Machine-Learning-Modelle oder individuelle Datenverarbeitungs-Pipelines direkt in die Plattform integrieren. Dadurch wird die e:suite zu einer offenen, anpassbaren Lösung für datengetriebene Planung.
    Kartendarstellungen reichen nicht.
     
    Die Herausforderung in der kommunalen Wärmeplanung liegt nicht nur in der räumlichen Darstellung, sondern in der Datenaufbereitung, Analyse und Simulation. Mit der Möglichkeit, eigene Data-Science-Workflows in Python oder R einzubinden, wird die e:suite zu einer leistungsfähigen Plattform für datengetriebene Entscheidungen.

    Echte Fortschritte entstehen nicht durch mehr Karten, sondern durch bessere Daten und die Möglichkeit, diese flexibel zu analysieren.
    ppa. Christian Schmidt
    Leiter Produkte
    Telefon: +49 40 2853050-20
    Mobil: +49 175 407 7190
    E-Mail: cschmidt@enerlabs.de
    https://enerlabs.de

    Enerlabs GmbH
    Eifflerstr. 43
    22769 Hamburg
    Das Team von Enerlabs während der e-world 2025 – Foto © Enerlabs GmbH


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