Schlagwort: Quartierslösungen

  • Wahlprüfsteine zur Bürgerschaftswahl in Hamburg

    Wahlprüfsteine zur Bürgerschaftswahl in Hamburg

    25.02.2025 | Parteien setzen sich für eine Novelle der WärmeLV ein und sehen dezentrale Lösungen wichtig für die kommunale Wärmeplanung in Hamburg

    Die Bundestagswahl ist das Thema der Stunde, da kommt schnell zu kurz, dass auch in Hamburg am 02.03.2025 die Wahl zur 23. Bürgerschaft stattfindet, nur eine Woche nach der Bundestagswahl. Wir haben im Vorfeld die Parteien (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, SPD, CDU (von der CDU liegt aktuell noch keine Antwort vor)) zu klima- und energiepolitischen Themen befragt und aus den Antworten Wahlprüfsteine erstellt.

    Sowohl die SPD, als auch die Grünen möchten sich über den Bundesrat für eine auf Erneuerbare Energien ausgerichtete Novelle der WärmeLV einsetzen. Dabei darf aus Sicht der Parteien der Mieterschutz nicht zu kurz kommen. Die SPD sieht außerdem Planungs- und Investitionssicherheiten als unerlässlich an für eine erfolgreiche Wärmewende und möchte die Landesförderung für energieeffiziente Wärme weiter ausbauen.

    Sowohl für die Grünen als auch für die SPD spielen dezentrale Lösungen eine wichtige Rolle bei der kommunalen Wärmeplanung für Hamburg. Die Grünen sehen dafür besonders den Einsatz von Wärmepumpen im Fokus und möchten diese zusätzlich fördern. Die SPD hält einen quartiersbezogenen Ansatz für besonders wichtig bei der kommunalen Wärmeplanung.

    Die vollständigen Antworten finden Sie rechts unter Downloads.

    Quelle Foto: Hamburgische Bürgerschaft/Michael Zapf


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  • 29.10.2024 | Contracting-Tour in NRW mit Vertretern aus Kommunen

    29.10.2024 | Contracting-Tour in NRW mit Vertretern aus Kommunen

    29.10.2024 | Im Rahmen einer Contracting-Tour besichtigen mehr als 20 Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen zwei erfolgreich umgesetzte Contracting-Projekte in Köln und Hürth. Sie folgten unserer gemeinsamen Einladung mit der Landesgesellschaft für Energie und Klimaschutz, NRW.Energy4Climate. Die Tour zeigte effiziente Energiespar- beziehungsweise Energieliefermöglichkeiten für Kommunen auf.

    Christian Mildenberger, Geschäftsführer von NRW.Energy4Climate: „Wenn Kommunen ihren Gebäudebestand und ihre Energielieferungen nachhaltig aufstellen wollen, bieten Contractinglösungen, gerade in finanziell schwierigen Situationen, attraktive Möglichkeiten. Bei so einer Kooperation arbeiten Kommunen mit einem spezialisierten Contracting-Anbieter zusammen. Dieser bringt modernste Technik, Invest und langjährige Erfahrung ein. NRW.Energy4Climate bietet Kommunen Unterstützung und Begleitung auf diesem Weg.”

    Tobias Dworschak, Vorsitzender des Vorstandes im vedec: „Die kommunale Wärmeplanung ist eine der wichtigsten Aufgaben der nächsten Jahre. Unsere Mitgliedsunternehmen haben die Transformation der Wärmeversorgung fest im Blick. Das zeigt sich eindrucksvoll bei den vorgestellten Contracting-Projekten. Durch die Effizienzmaßnahmen senkt die Friedrich-Ebert-Realschule die Betriebskosten und verringert den CO2-Ausstoß maßgeblich. Die Stegerwaldsiedlung ist ein Musterbeispiel für eine zukunftsgewandte Wärmeversorgung im Gebäudebestand.“
    Die Tour startete in Köln. Hier versorgt die RheinEnergie AG die Stegerwaldsiedlung mit Wärme und Strom. Die Stegerwaldsiedlung wurde in den 1950er Jahren erbaut. Sie umfasst heute ein Gebiet von circa 313.000 m² und besteht aus 1.395 Wohnungen.

    Im Rahmen des EU-Projekts GrowSmarter modernisiert die Eigentümerin, die Deutsche Wohnungsgesellschaft mbH, DEWOG auf Basis eines integrierten Quartierskonzeptes zusammen mit der RheinEnergie und weiteren Partnern aktuell 16 Gebäude mit 689 Wohneinheiten.

    Das Sanierungsvorhaben dient als Blaupause für künftige Quartiersentwicklungen insbesondere im Bestand. Strom wird dabei vorwiegend aus Sonne und Fernwärme gewonnen. Die Teilnehmenden besichtigten, was alles zum Energieliefer-Contracting gehört: wie eine PV-Anlage und PV-Module mit einer Fläche von insgesamt 5.600 Quadratmetern, und insgesamt 41 Luft-Wasser-Wärmepumpen. Auch 16 Batteriespeicher sind im Einsatz. So wird die Grundlast der Siedlung abgedeckt. Die Spitzenlast wird durch Fernwärme abgesichert. Der Energiebedarf der Gebäude betrug vor den Sanierungs- und Erneuerungsmaßnahmen jährlich zwischen 130 bis 180 Kilowattstunden pro Quadratmeter für Heizung und Warmwasser. Nach der Sanierung liegen diese Werte bei jährlich 30 – 40 Kilowattstunden pro Quadratmeter. Dadurch ergibt sich ein durchschnittlicher Brutto-Wärmepreis von monatlich 0,86 Cent pro Quadratmeter.
    Unterwegs in der Stegerwaldsiedlung
    RheinEnergie berichtet von den Erfahrungen der Energieversorgung
    Teilnehmende der Tour in der Stegerwaldsiedlung
    Von der Stadt Köln ging es nach Hürth. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer besichtigten die Friedrich-Ebert-Realschule der Stadt Hürth und überzeugten sich vor Ort vom Potenzial des Energiespar-Contractings. Unser Mitglied ENGIE Deutschland GmbH übernahm die Betriebsführung und demonstrierte die Ergebnisse der energetischen Sanierung. ENGIE investierte in neueste Beleuchtungs- und Regelungstechnik sowie Heizungs- und Lüftungstechnik und optimierte so das Einsparpotenzial der Friedrich-Ebert-Realschule. Neben den 31 Klassenräumen modernisierte ENGIE auch die Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik der Turnhalle. Neuste Beleuchtungslösungen in Turnhalle und Schulgebäude sorgen für sichtbare Effizienzgewinne.

    Die Realschule ist nicht alles: Dem Vertragsverhältnis liegt eine Ausschreibung der Stadt Hürth mit insgesamt 35 Liegenschaften zugrunde. Dazu gehören insgesamt zehn Grundschulen, drei weiterführende Schulen, sieben Kindertagesstäten, vier Flüchtlingsunterkünfte, ein Jugendzentrum, sechs Verwaltungsobjekte, eine Volkshochschule und ein Schwimmbad. Zusammen haben sie in den Jahren 2015 bis 2017 Heizkosten von jährlich circa 1.630.000 € verursacht und jährlich circa 6.800 Tonnen CO2 ausgestoßen. Das Gesamtprojekt erzielt eine Einsparung von jährlich 336.200 Euro für die 35 Liegenschaften. Die CO2-Einsparung beträgt jährlich 1.185 Tonnen.
    Raumregeltechnik im Klassenraum
    Besuch im Heizraum der Schule
    Neues Beleuchtungskonzept in der Sporthalle
    Die Vorstellung der beiden Beispiele soll diese Art von Kooperationsmodellen bei Kommunen bekannter machen und die Vorteile aufzeigen: Professionelle Energiedienstleister entlasten Kommunen bei der kommunalen Wärmeplanung durch das Energieliefer-Contracting. Der Contracting-Anbieter plant, finanziert und baut dabei die Netze und Anlagen. Über die Vertragslaufzeit hinweg übernimmt er die volle Verantwortung – also den Betrieb inklusive Wartung und Instandsetzung. Mit dem gleichen Modell kann der Contracting-Anbieter die Energieerzeugungslangen realisieren, die die Wärme in die Netze einspeist. Verkauft wird am Ende die Energie, die tatsächlich genutzt wird.

    Beim Energiespar-Contracting wird eine Kommune innerhalb eines kurzen Zeitraums und mit einer Einspargarantie versehen vom Contracting-Anbieter auf dem Weg zur Energieeffizienz unterstützt. Städte und Gemeinden können so langfristig ihre Energiekosten und die damit verbundenen CO2-Emissionen senken und den kommunalen Haushalt dauerhaft entlasten. NRW.Energy4Climate unterstützt gemeinsam mit der dena (Deutsche Energieagentur) und deren Kompetenzzentrum Contracting als Modellprojekte die Städte Krefeld, Ratingen, Ennepetal, Schwelm und Gevelsberg sowie der Kreis Herford und den Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen. Wir setzen uns auch in NRW für verbesserte Rahmenbedingungen unserer Mitgliedsunternehmen ein, um die Wärmewende voranzubringen.
    Fotos © Fotograf Björn Hickmann


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  • Wahlprüfsteine zur Landtagswahl in Brandenburg

    Wahlprüfsteine zur Landtagswahl in Brandenburg

    16.09.2024 | Die Energiedienstleistung Contracting spielt für alle befragten Parteien eine wichtige Rolle bei der Energie- und Wärmewende in Brandenburg.

    Am 22.09.2024 wird in Brandenburg ein neuer Landtag gewählt. Wir haben im Vorfeld die Parteien (CDU, SPD, FDP, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) zu klima- und energiepolitischen Themen befragt. Die Energiedienstleistung Contracting spielt für alle befragten Parteien eine wichtige Rolle bei der Energie- und Wärmewende in Brandenburg. Die Grünen äußern sich beispielsweise wie folgt: „Dezentrale Energie-Contracting Lösungen spielen eine wichtige Rolle für das Gelingen der Energiewende…“, die SPD äußert sich ähnlich: „Aus unserer Sicht leisten Contracting-Lösungen einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der Klimaziele.“ Um die Rahmenbedingungen für Contracting zu verbessern, sehen SPD und Grüne insbesondere eine Novelle der Wärmelieferverordnung für dringend notwendig. Ebenfalls einig sind sich die Parteien beim Thema Quartierslösungen sowie der kommunale Wärmeplanung: beides sind wichtige Werkzeuge für eine erfolgreiche Wärmewende.

    Uneinig sind sich die Parteien bei der Frage, ob Energieeffizienz als Kriterium in öffentlichen Ausschreibungen verpflichtend gemacht werden sollte. So sieht die CDU den Vorschlag problematisch, die Grünen sehen das komplett anders und setzen sich dafür ein. Sie haben bereits einen entsprechenden Umsetzungsvorschlag eingereicht, der jedoch von der Regierungskoalition abgelehnt wurde.

    Dezentralen Lösungen behandeln die Parteien gleichberechtigt zur Fernwärme. Insbesondere im ländlichen Raum spielen dezentrale Lösungen eine wichtige Rolle aus Sicht der Parteien. Die Vorbildfunktion der öffentlichen Hand wird von allen Parteien als elementar angesehen. Contracting wird dabei als eine wichtige Maßnahme zur erfolgreichen Umsetzung genannt.

    Die Wahlprüfsteine finden Sie rechts unter Downloads.

    Foto © Landtag Brandenburg / Stefan Gloede


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  • II. Stellungnahme zum Wärmeplanungsgesetz

    II. Stellungnahme zum Wärmeplanungsgesetz

    27.07.2023 | Wärmewende braucht Chancengleichheit & Versorgungsvielfalt!

    Dezentrale Versorgungslösungen reduzieren den CO2-Ausstoß und tragen zur Dekarbonisierung des Gebäudesektors bei. Um die Vorteile dieser Energieversorgungslösungen für das Bereitstellen
    klimaneutraler Wärme sowie weiterer Energieeinsparungen besser nutzen zu können, sind im Gesetz zur Wärmeplanung und Dekarbonisierung der Wärmenetze insbesondere Quartierskonzepte und
    Gebäudenetze zu berücksichtigen und zu stärken.

    In Praxis lässt sich bereits heute feststellen, dass es in einigen Gebieten kosteneffizienter und damit auch günstiger für die angeschlossenen Haushalte ist, die Wärmeversorgung nicht über ein großes Netz, sondern über vier kleine Gebäudenetze bereitzustellen.

    Betreiber von Gebäudenetzen oder Wärmenetzen, die sich bspw. im räumlichen Zusammenhang befinden, sind mit Wärmenetzen im Sinne des § 3 Nr. 16 WPG-E gleichzusetzen. Damit lassen sich insbesondere die Potenziale der Sektorenkoppelung (Wärme, Strom, E-Mobilität) in Quartierslösungen erschließen. Um das zu ermöglichen, ist die Abgrenzung zwischen Wärme- und Gebäudenetz zu ändern.

    Mit nachstehenden Vorschlägen setzen wir uns für eine Wärmeplanung ein, die Gebäudenetze und Effizienzmaßnahmen stärkt:

    1. Wärmeversorgung im Zusammenhang sehen

    2. Versorgungsvielfalt ohne Benachteiligungen (§ 3 Nr. 16 WPG-E)

    3. Frühzeitiges und fortlaufendes Beteiligen dezentraler Wärmeversorgungslösungen (§ 7 WPG-E)

    4. Kosten für die Datenerhebung- und Weitergabe erstatten (§ 11 WPG-E)

    5. Kosteneffiziente Gebäudenetze bereits in der Potenzialanalyse würdigen (§ 16 WPG-E)

    6. Gebäudenetze beim Einteilen des beplanten Gebiets berücksichtigen (§ 18 WPG-E)

    7. Gebäudenetze als Alternative zu Wärmenetzen konsequent aufzeigen (§ 19 WPG-E)

    8. Anforderungen an ein Wärmenetz als Quartierslösung klarstellen (§ 29 WPG-E)

    9. Keine Begrenzung von Bioenergie: nachhaltige und wirtschaftliche Wärmenetze ermöglichen (§ 31 WPG-E)


    Unsere vollständige Stellungnahme finden Sie rechts unter Downloads.


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  • Stellungnahme zum Solarpaket I: PV-Ausbau steigern

    Stellungnahme zum Solarpaket I: PV-Ausbau steigern

    06.07.2023 | Dezentrale Stromerzeugung stärken!

    Um das Ziel zu erreichen, den Stromsektor bis 2035 nahezu vollständig klimaneutral zu stellen, sind alle verfügbaren Potenziale zur regenerativen Stromerzeugung und -nutzung zu aktivieren und mit den
    Sektoren Wärme und Mobilität zu koppeln. Mit dem Entwurf zum Solarpaket I sehen wir Mieterstrommodelle wieder ein kleines Stück gestärkt. Die Erhöhung der zulässigen Vertragslaufzeit von
    Mieterstromverträgen auf zwei Jahre schafft weitere Planungs- und Investitionskostensicherheit, auch gehen Mieterstrompotenziale künftig nicht verloren, wenn diese bspw. auf Parkdächern im Wohnquartier erzeugt werden.

    Mit nachstehenden Vorschlägen setzen wir uns darüber hinaus für eine noch stärkere dezentrale Stromerzeugung und -versorgung ein:

    1. Mieterstromzuschlag im Quartier stärken (§ 21 Abs. 3 EEG)

    2. Installations- & Verbrauchsort der gem. Gebäudeversorgung erweitern (§ 42b Abs. 1 EnWG)

    3. Solare- und Windanlagen in der Definition der Gebäudestromanlage zulassen (§ 3 Nr. 20a EnWG)


    Unsere vollständige Stellungnahme und den Entwurf zum Solarpaket I finden Sie rechts unter Downloads.


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  • Einsatz im Quartier: Edgar hilft, Energiesysteme zu bewerten

    Einsatz im Quartier: Edgar hilft, Energiesysteme zu bewerten

    01.08.2022 | Auch bei unserem „Innovationsforum Online Vol. 5“ hat das Freiberg Institut mit der Software „Edgar“ die Mehrheit der Teilnehmer so überzeugt, dass das Institut dieses Mal den „Titel“ verteidigen konnte.
    Edgar unterstützt bei der Planung und Bewertung von Energiesystemen.
    Dieser Software-as-a-Service liefert belastbare Ergebnisse zu den innovativsten Energiesystemen ihrer Art. Ergebnisse, die nicht nur die wirtschaftliche Tragfähigkeit einer bestimmten Energieanlage beschreiben, sondern gleichzeitig auch Emissionswerte, Wirkungsgrad und Wärmeverlust der gewählten Energiesysteme im lastgangspezifischen Betriebsverlauf abbilden.
    Weitere Informationen zu dem Vortrag des Innovationsforums und zu Edgar finden Sie hier: https://ved.ed.ka.kbit.de/mitglied/edgar-fi-freiberg-institut/
  • Ökol. Energieversorgung für den Bildungscampus der Stiftung Louisenlund

    Ökol. Energieversorgung für den Bildungscampus der Stiftung Louisenlund

    11.04.2022 | Von 2020 bis Ende 2022 plant die Stiftung Louisenlund die Umgestaltung und Erweiterung des Forschungs-, Lern- und Studienzentrums und der Wohngebäude. Neu errichtet werden neben einem zweigeschossigen Schulgebäude auch Wohn- und Gemeinschaftsräume, so dass zukünftig mehr als 600 Schülerinnen und Schüler die Schule und das Internat besuchen können.

    Im Zuge der umfangreichen Neu- und Ausbauarbeiten wird die derzeit dezentrale und fossile Energieversorgung mit Beginn des Schuljahres 2022/23 durch eine zukunftssichere ökologische Energiebereitstellung ersetzt. Dafür werden 15 Bestandsgebäude und zwei Neubauten an ein neu errichtetes ca. 1.700m langes Wärmenetz angeschlossen, das zu über 90 Prozent aus Biomasse und hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung gespeist wird.

    Hier geht es zum Projekt.
    Stiftung Louisenlund Baugrund Lerngebäude. Foto: © Stiftung Louisenlund
    Stiftung Louisenlund Grafik Lerngebäude. Foto: © Stiftung Louisenlund
  • Kokoni One – Klimaneutrale Quartiersversorgung in Berlin

    Kokoni One – Klimaneutrale Quartiersversorgung in Berlin

    15.03.2022 | Im Nordosten Berlins, mitten in Französisch-Buchholz, baut die INCEPT GmbH das Quartier „Kokoni One“. Dafür wird auf modernen und klimabewussten Holzbau und ein smartes, fossilfreies Energiekonzept gesetzt.
     
    Kokoni One liegt in einem ruhigen Wohngebiet aber wird alles andere als eine anonyme Neubausiedlung sein. Bei der Planung wurde sich an historischen Konzepten wie der Hufeisensiedlung und anderen Gartenstädten orientiert.
     
    PV-Dächer, Echtholzfassaden verleihen hier sichtbar nachhaltigen Eindruck in den verschiedene Haustypen mit Grundflächen zwischen 95 und 167 m2.
     
    Geothermie- und Wärmepumpen-Anlage werden von Naturstrom betrieben und auch für den erzeugten Solarstrom gibt ein attraktives Modell für Naturstrom-Kunden.

    Hier geht es zum Projekt.
    Foto: © Incept GmbH
    Foto: © Incept GmbH
  • Edgar hilft, Energiesysteme zu bewerten – Für den besonderen Einsatz im Quartier

    Edgar hilft, Energiesysteme zu bewerten – Für den besonderen Einsatz im Quartier

    01.03.2022 | Auf unserem letzten „Innovationsforum Online Vol. 4“ am 17.02.2022 hat das Freiberg Institut mit der Software „Edgar“ die Mehrheit der Teilnehmer so überzeugt, dass sie das Rennen gemacht hat.
    Edgar unterstützt bei der Planung und Bewertung von Energiesystemen.
    Dieser Software-as-a-Service liefert belastbare Ergebnisse zu den innovativsten Energiesystemen ihrer Art. Ergebnisse, die nicht nur die wirtschaftliche Tragfähigkeit einer bestimmten Energieanlage beschreiben, sondern gleichzeitig auch Emissionswerte, Wirkungsgrad und Wärmeverlust der gewählten Energiesysteme im lastgangspezifischen Betriebsverlauf abbilden.
    Weitere Informationen zu dem Vortrag des Innovationsforums und zu Edgar finden Sie hier: https://ved.ed.ka.kbit.de/mitglied/edgar-fi-freiberg-institut/
  • Klimafreundliches Nahwärmekonzept in Bruchsal

    Klimafreundliches Nahwärmekonzept in Bruchsal

    08.12.2021 | Zum Umstieg auf eine nachhaltigere Energieversorgung modernisieren zahlreiche Einrichtungen und Unternehmen ihre auf Gas und Öl basierenden Heizsysteme.

    Diesen Entwicklungsschritt wollten auch zwei christliche Träger mit benachbarter Liegenschaftslage in Bruchsal gehen: das Evangelische Altenzentrum in der Trägerschaft des Diakonieverein Bruchsal e.V. sowie für das St. Paulusheim, ein Privatgymnasium in freier Trägerschaft der Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg und Klosterkonvent der Pallottiner, um. Im Rahmen des innovativen Projektes wurden drei Heizzentralen mit neuen Wärmeerzeugern ausgestattet und über eine in Teilen erdverlegte Nahwärmeleitung verbunden.

    Hier geht es direkt zum Projekt.
    Gymnasium St. Paulusheim – Foto: © ENGIE Deutschland GmbH (Jan Potente)
    Eingang Diakonie Foto: © ENGIE Deutschland GmbH (Jan Potente)