09.09.2024 | Nach achtjähriger Bau- und Entwicklungszeit ist im ehemaligen Kreuzberger Postblock, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Anhalter Bahnhof, ein urbanes Stadtquartier mit Wohnungen, Ladeneinheiten, Büros und einer Kindertagesstätte entstanden.
Das siebengeschossige Bürogebäude „Pulse Berlin“ mit Tiefgarage mit ca. 14.500 m² Mietfläche bildet den Abschluss der Entwicklung des ca. 3.000 m² großen Grundstücks.
Es handelt sich um ein Bürogebäude, welches nach dem Cradle to Cradle Prinzip (kostbare Ressourcen werden nicht verschwendet, sondern wieder verwendet) entwickeltet wurde.
Der Versorger GASAG Solution Plus steuerte in enger Partnerschaft mit dem Bauträger Kondor Wessels und Reggeborgh das Energiekonzept bei und setzte es um. Das Besondere: Unter der Bodenplatte im Untergeschoss wurden 32 Erdsonden installiert. Auf diese Weise werden 99 kWth erzeugt, die sowohl zur Beheizung als auch zur Klimatisierung des Gebäudes genutzt werden.
13.06.2024 | In diesem Jahr gewinnt naturstrom AG den Contracting Award 2024 für ihr Vorzeige-Öko-Quartier „KOKONI ONE“ in Berlin. Das Projekt setzt vollständig auf regenerative Energien und macht deutlich, wie wichtig professionelle Energiedienstleister sind. Wir gratulieren ganz herzlich!
Stefan Sagmeister von der Fachzeitschrift Energie & Management und Tobias Dworschak, Vorstandsvorsitzender des vedec übergaben im Rahmen unserer Sommerparty den begehrten Preis. Lea Schmid nahm den Preis stellvertretend für die naturstrom AG mit Freude entgegen.
In diesem Jahr sind insgesamt elf Bewerbungen eingegangen. Sie demonstrieren, wie vielseitig Contracting-Projekte die Energiewende unterstützen. Und sollen zeigen, dass Energiedienstleistungen ein wirksames Mittel sind, um signifikante Einsparungen an Brennstoffen, Emissionen und Energiekosten zu erreichen. Tobias Dworschak, Vorstandsvorsitzender des vedec: „Unser aller Ziel ist die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung von Gebäuden. Die ausgezeichneten Projekte zeigen eindrücklich, dass intelligentes Contracting sowohl im Neubau als auch im Bestand maßgeblich zum Gelingen der Energiewende beiträgt.“
1. Platz naturstrom AG – Öko-Quartier KOKONI ONE
2. Platz ENGIE Deutschland GmbH – Hotel Panorama Oberhof
3. Platz FRANK ECOenergy GmbH – Wohnquartier „helling – Quartier für buntes Leben“
Der Energieversorger und Contracting-Anbieter naturstrom AG hat für das Berliner Quartier „KOKONI ONE“ das Energiekonzept umgesetzt. Für die Jury sticht dieses Projekt unter den Einsendungen besonders heraus und erringt einen verdienten ersten Platz im Contracting Award 2024.
Für die 84 Doppel- und Reihenhäuser entziehen in etwa 100 Metern Tiefe 68 Erdwärmesonden dem Untergrund auf einem Temperaturniveau von um die 5 Grad Celsius Energie, die über gedämmte Rohrleitungen in die Energiezentrale des Quartiers geleitet wird. Dort heben zwei Sole-Wasser-Wärmepumpen die Temperatur des Wassers auf 40 Grad an. Das mehr als 1.200 Meter umfassende Niedertemperatur-Nahwärmenetz bringt die Heizenergie anschließend in die Gebäude. In den Sommermonaten werden die Energieflüsse zur passiven Kühlung umgedreht: Überschüssige Wärme wird den Gebäuden entzogen, durch das Netz zu den Wärmesonden geführt und das Erdreich energetisch regeneriert.
Nicht nur die vollständig regenerative Versorgung mit Erdwärme und Wärmepumpen, auch die Bauweise der Doppel- und Reihenhäuser mit ihren hölzernen Fassaden, Grünflächen und dachintegrierten Photovoltaikmodulen überzeugt in diesem Projekt. Dazu trägt auch die Rückkühleinheit bei, die außerdem die Anzahl der benötigten Sonden und damit die Investitionskosten reduziert hat. Im Nordosten Berlins wurde ein zukunftsweisendes Projekt realisiert, das die Bedürfnisse der Menschen und der Umwelt in Einklang bringt. Die intelligente Verknüpfung der Sektoren (Mieter-)Strom, Wärme und E-Mobilität ermöglicht den Bewohnerinnen und Bewohnern eine besonders effiziente Energienutzung.
Für den Neubau von Quartieren hat diese Lösung für die Jury Vorbildcharakter. Darüber hinaus zeigt das Projekt die Wichtigkeit von professionellen Energiedienstleistern, die bedacht Bedarfe und Potenziale eines gesamten Quartiers ermitteln und damit ein Optimum an unterschiedlichen Versorgungsvarianten erstellen. Besonders der frühzeitige Beginn der gemeinsamen Planung zwischen Energiedienstleister und Bauinitiator, im Idealfall bereits bei der Planung der Flächennutzung und -gestaltung, ermöglicht eine für Mensch und Natur ideale Energieversorgung.
ENGIE Deutschland hat ein Energiespar-Contracting für das Hotel Panorama im thüringischen Oberhof umgesetzt und sich damit den zweiten Platz beim Contracting Award gesichert. Die Jury zeichnet das Projekt unter anderem wegen des langfristig zwischen Hotelbetreiber und ENGIE angelegten Konzepts zur energetischen Verbesserung des denkmalgeschützten Hotels aus. In diesem Rahmen sind unterschiedliche Energiespar-Contracting-Verträge für verschiedene Maßnahmen abgeschlossen worden, die neben den garantierten Einsparungen deutlich machen, wie wichtig ein gemeinsamer Ansatz und ein abgestimmtes Vorgehen mit gegenseitigem Vertrauen auch über längere Zeiträume ist.
Seit 2018 ist die Ahorn Hotels & Resorts neue Eigentümerin und ließ das Gebäude sanieren. ENGIE Deutschland wurde mit der energetischen Optimierung beauftragt. Es wurden unter anderem die Lüftungs- und Heiztechnik, die Kälteanlagen für die Küche sowie die Lüftungsanlage für das Schwimmbad erneuert. Die Beleuchtung ist im gesamten Hotelbereich auf LED umgestellt. Über ein Energiemonitoringsystem können die Verbräuche reportet werden. Zusätzlich optimierte man den Strombezug, indem über ein dynamisches Lastabwurfsystem die geförderten Stromverbräuche zeitweise abgeschaltet werden. Seitens der Erzeugungsanlagen erneuerte man die Gaskesselanlage und das Blockheizkraftwerk.
Das Projekt besticht durch ein buntes Potpourri aus Einzelmaßnahmen. Im Mittelpunkt stehen die Energieeinsparungen in der Lüftung, der Küche, im Schwimmbad und bei der Beleuchtung, die teils zu intelligenten Lösungen miteinander verknüpft sind: So wird die bisher an die Umwelt abgegebene warme Kondensationsseite bei der Küchenkühlung nun direkt im Kältemittelkreis ausgekoppelt und zur Erwärmung des Schwimmbadwassers genutzt. Das Projekt steht damit beispielhaft für ein durchdachtes und die Sektoren verknüpfendes Konzept von Effizienzmaßnahmen im Bestand.
Auf dem Gelände der ehemaligen Schiffsbauversuchsanstalt hat der Hamburger Contracting-Dienstleister FRANK 149 Wohnungen mit einer Bruttogeschossfläche von 20.000 Quadratmetern im KfW-„Effizienzhaus 40“-Standard errichtet. Bei diesem Projekt wird die Wärme des Hamburger Abwassers genutzt. Eine flexibel regelbare Elektrowärmepumpe übernimmt in der Heizperiode die Grundlast der Wärmeversorgung, deckt in der Übergangszeit die Heizlast und unterstützt im Sommer die Warmwasserbereitung. Darüber hinaus ist ganzjährig ein Blockheizkraftwerk in Betrieb. Zur regenerativen Stromerzeugung sind alle Dachflächen als Solargründächer ausgeführt. Neben der extensiven Dachbegrünung sind zwei Photovoltaikanlagen installiert.
In der Jury wurde lange über die Frage diskutiert, wie gut ein Projekt, das noch fossiles Erdgas zur Wärme- und Stromerzeugung einsetzt, geeignet ist, mit dem Contracting Award ausgezeichnet zu werden. Auf der anderen Seite besticht das Projekt ganz wesentlich durch drei Aspekte, die zu einem dritten Platz geführt haben:
Erstens die Einbindung des Mischwassersiels und der Bau von Hamburgs längstem Abwasserwärmetauscher. In der Nutzung der Abwasserwärme liegt ein großes, vielfach ungenutztes Potenzial, dessen Stellenwert mit dieser Auszeichnung unterstrichen werden soll. Zweitens koppelt das Projekt die Sektoren Wärme und Strom sowie Mobilität in einer durchdachten Lösung: Die Elektrowärmepumpe, das BHKW und die Photovoltaikanlage sind dabei so aufeinander abgestimmt, dass die Elektrowärmepumpe nur mit dem selbst im Quartier produzierten Strom versorgt wird. Von den 86 Tiefgaragenstellplätzen sind 64 elektrifiziert; FRANK stellt auf Wunsch eine Ladelösung zur Verfügung und liefert auch den Strom. Drittens zeigt das Projekt, dass es nicht die eine erneuerbare Versorgung gibt: Bei jedem Projekt gilt es von Neuem, die Möglichkeiten der regenerativen Versorgung auszuloten, und meist ist eine Versorgung aus mehreren Energiequellen die sinnvollste Variante.
12.06.2024 | In Sulingen wurde eine nachhaltige Wärmeversorgung aus 100 % erneuerbaren Energien umgesetzt. Die Leistungen umfassten die Planung des Energiebewirtschaftungskonzepts, den Bau der Wärmeerzeugungsanlage, die Finanzierung, den Betrieb sowie die Instandhaltung und Wartung der Gesamtanlage. Die Versorgung des Schulzentrums erfolgte vor der Umstellung im Eigenbetrieb der Stadt.
16.05.2024 | Das Fernwärmenetz versorgt mit einer Länge von ca. 12 Kilometern insgesamt rund 1.200 Wohnungen sowie Kindergarten, Jobcenter, Gewerbebetriebe und Polizeigebäude zuverlässig mit Wärme. Damit sorgt das Fernwärmenetz für eine gesicherte Wärmeversorgung im westlichen Stadtteil von Hohenstein-Ernstthal. Der Primärenergiefaktor beträgt aktuell 0,34. Insgesamt liefert das Heizwerk rund 9.000 MWh Wärme und erzeugt circa 5.000 MWh Strom pro Jahr.
Zurzeit (Stand 04/2024) befindet sich das Heizwerk im Umbau. Es wurden zwei Pelletkessel zur umweltfreundlichen Erzeugung von Wärme eingebaut. Bereits in 2023 erfolgte eine Generalinstantsetzung der beiden Biomethan-BHKW. Der Primärenergiefaktor reduziert sich durch den Umbau auf 0,22.
15.04.2024 | Auf dem ehemaligen Laichinger Bahnhofsgelände werden sechs Gebäude mit insgesamt 74 geförderten Wohneinheiten, zwei Wohngruppen mit jeweils zwölf Plätzen sowie einer Tagespflege errichtet. Die Häuser entsprechen dem KfW-40 EE-Standard und schließen eine Lücke am lokalen Wohnungsmarkt, denn der Bedarf an Wohnungen mit sozial verträglichen Mieten im Alb-Donau-Kreis ist hoch.
Errichtet werden Zwei-, Drei- und Vier-Zimmer-Wohnungen – ausgestattet mit Küche und Fußbodenheizung, die mithilfe einer zentralen Pelletheizung sowie einer PV-Anlage betrieben werden.
12.03.2024 | Auf dem Gelände der ehemaligen HSVA Hamburgische-Schiffsbau-Versuchsanstalt ist ein neues Wohnquartier entstanden, das sich durch eine innovative und nachhaltige Energieversorgung auszeichnet. Eine hauseigene regenerative Energieerzeugungsanlage spielt dabei eine zentrale Rolle, indem sie thermisch gespeicherte Energie aus dem Abwasser nutzt, um die Bewohner:innen mit Heizungswärme und Warmwasser zu versorgen. Der Abwasserwärmetauscher, der mit 106 Metern Länge zu den längsten seiner Art in der Hansestadt gehört, ist ein wichtiger Bestandteil dieser Anlage. Durch seine Effizienz wird ein Großteil der Wärmeenergie aus dem Abwasser extrahiert und in das Heizsystem des Wohnquartiers eingespeist.
Darüber hinaus trägt eine Photovoltaikanlage auf dem Dach zur Energieversorgung bei, indem sie die Sonnenenergie in erneuerbaren Strom umwandelt. Diese umweltfreundliche Technologie ermöglicht es, einen Teil des benötigten Stroms direkt vor Ort zu erzeugen und somit den Verbrauch von konventionell erzeugter Energie zu reduzieren. Zusätzlich wird überschüssiger Strom, der nicht unmittelbar benötigt wird, in das öffentliche Netz eingespeist.
Insgesamt schafft die nachhaltige Energieversorgung des Wohnquartiers nicht nur eine umweltfreundliche Alternative zur konventionellen Energiegewinnung, sondern trägt auch zur Reduzierung der CO2-Emissionen und zur Förderung erneuerbarer Energien in der Region bei.
20.02.2024 | Zusammen mit der Energie & Management verleihen wir 2024 wieder den Contracting Award für vorbildliche Projekte, die in den Jahren 2022 und 2023 verwirklicht wurden.
Bereits seit 1997 verleihen die Initiatoren den Contracting Award an vorbildliche Beispiele der industriellen, kommunalen und privatwirtschaftlichen Energiewirtschaft.
Ihr Unternehmen hat hier die Chance, seine Kompetenzen im Bereich Contracting und Energiedienstleistungen gegenüber potenziellen Kundinnen und Kunden sowie Geschäftspartnern zu demonstrieren. Die Initiatoren des Awards stellen die Teilnehmenden und den Gewinner in der Fachzeitung Energie & Management sowie in Publikationen und auf unserer Internetseite vor.
Bewertet und prämiert wird nicht vorrangig die Technik, sondern das übergreifende Organisations- und Betreibermodell, das sich auch auf die Übernahme und optimierende Betriebsführung vorhandener Altanlagen beziehen kann. Voraussetzung für die Einreichung eines Projekts ist eine Wärmeversorgung mit mindestens 100 kW thermisch. Weitere ausführliche Informationen finden Sie hier.
– Alle teilnehmende Projekte werden in einer Ausgabe von E&M genannt und beschrieben.
– Die drei besten Teilnehmer werden im Rahmen unserer Sommerparty am 12. Juni 2024 in Berlin präsentiert.
– Der Gewinner wird mit dem traditionellen Contracting Award in Bronze des Künstlers Robert Harbauer ausgezeichnet und in einer Ausgabe von E&M sowie auf der Internetseite ausführlich beschrieben.
Nach diesen gleichgewichteten Kriterien beurteilt ein unabhängiges Expertengremium den Innovationscharakter des Projekts und entscheidet über die Vergabe des Contracting Awards.
1. Anlagen- und Betriebskonzept Welche technischen Bausteine sind im Anlagen- und Betriebskonzept zur Energieversorgung integriert? Welche End- und Primärenergiebilanz kann das Projekt vorweisen?
2. Umweltentlastung Inwiefern entlastet das Projekt nachweislich und deutlich die Umwelt und wodurch findet eine Ressourcenschonung statt? In welchem Umfang setzt das Projekt auf erneuerbare Energien?
3. Sektorenkopplung Inwiefern koppelt das Projekt unterschiedliche Sektoren (Wärme, Strom, Mobilität, Kälte, Dampf, Beleuchtung etc.) intelligent und nachhaltig?
4. Innovation Wodurch erhält das Projekt einen innovativen Charakter? Durch welche Aspekte lässt sich das Projektkonzept auf Folgeprojekte übertragen?
5. Faires und transparentes Vertragsmodell Wie wurde das Vertragsmodell ausgestaltet und inwiefern wurden die wirtschaftliche Vorteilhaftigkeit und Tragfähigkeit für die Nutzenden und alle Beteiligten berücksichtigt? Wurde eine partnerschaftliche Gemeinschaftslösung zwischen Contracting-Unternehmen, Wohnungswirtschaft, Industrie, Gewerbe, Kommune oder anderen angestrebt?
6. Zeitraum In welchem Zeitraum fanden die Projektentwicklung und Realisierung statt? Wie wurde der pragmatische Stufenplan für die Projektentwicklung und Realisierung ausgestaltet?
Weitere ausführliche Informationen finden Sie hier.
Wenn Sie die Chance zur Darstellung Ihrer Contracting-Kompetenzen nutzen wollen, dann skizzieren Sie bitte kurz und prägnant Ihr Contracting-Projekt und gehen Sie dabei auf möglichst viele der vorgenannten Entscheidungskriterien ein. Mit der Einsendung Ihrer Bewerbungsunterlagen erklären Sie sich einverstanden, dass zur Preisvergabe über Ihr Vorhaben in der Öffentlichkeit berichtet wird.
Die Verkündigung der Gewinner und die Preisverleihung finden im Rahmen unserer Sommerparty am 12. Juni 2024 in Berlin statt. Hier können Sie sich zu unserer Sommerparty anmelden.
vedec – Verband für Energiedienstleistungen, Effizienz und Contracting e.V. Frau Fiona Diekmann Lister Meile 21 30161 Hannover E-Mail: fiona.diekmann@ved.ed.ka.kbit.de
16.02.2024 | 2020 starteten auf dem ehemaligen Produktionsstandort der Maschinenfabrik Breuer & Schmitz im Solinger Ortsteil Wald die Vorbereitungen für ein neues Quartier „greeen“ mit sieben Gebäuden und 167 Miet- und Eigentumswohnungen auf einer Bruttogeschossfläche von 17.400 Quadratmetern.
Die Basis bildete eine Machbarkeitsstudie, die ENGIE Deutschland gemeinsam mit ihren Tochterunternehmen geoENERGIEKonzept und Solarimo durchführte – und die die geothermische Eignung des Standorts bestätigte. Infolgedessen wird der Großteil der benötigten Wärme von jährlich circa 800 MWh künftig über fünf Sole-Wasser-Wärmepumpen erzeugt.
Als Wärmequelle dient ein Erdsondenfeld mit 54 Bohrungen auf je 160 Metern Tiefe. Eine Kaskade von sieben Luft-Wasser-Wärmepumpen sorgt für die Regeneration des Erdreichs. Als Redundanz zu den Sole-Wasser-Wärmepumpen deckt sie weiterhin mögliche Spitzenlasten ab. Um einen möglichst wirtschaftlichen Betrieb der Wärmepumpen zu gewährleisten, läuft das System mit einer Vorlauftemperatur von 45° C. In den Wohneinheiten heizen Durchlauferhitzer das Wasser auf die erforderlichen Temperaturen für die Warmwasserbereitstellung nach.
12.01.2024 | In Reichenbach an der Fils (Baden-Württemberg) entstehen in einem Neubauquartier 41 Einfamilien- und Doppelhaushälften als Musterbeispiel für nachhaltiges und energieeffizientes Bauen. Im Auftrag der verantwortlichen Projektentwicklungsgesellschaft EcoShare Solutions GmbH konzipiert, projektiert und baut die naturstrom AG ein kaltes Nahwärmenetz zur Versorgung mit erneuerbarer Wärme aus oberflächennaher Geothermie und Wärmepumpen.
Das Energiekonzept besteht aus einer zentralen Wärmeversorgung über ein kaltes Nahwärmenetz, das über einen oberflächennahen Geothermie-Kollektor gespeist wird.
19.07.2023 | Im Rahmen der Erneuerung städtischer Infrastruktur/Gebäude hat die Gemeinde Oberhausen-Rheinhausen ein Projekt ausgeschrieben, um die Energieeffizienz der Gesamtschule, einem Bau aus den 1970er Jahren, zu steigern. Großes Potenzial bot die Sport- und Schwimmhalle direkt neben der Schule. Die Gemeinde suchte einen Partner für ein Energiespar-Contracting, der die Instandsetzung der Lüftung, Heizung, Wassertechnik sowie der sanitären Einrichtungen abdeckt.
Für die Schule wurde ein gesamtheitliches Energiekonzept erstellt, welches Energiesparpotenziale nutzt und gleichzeitig baulichen Sanierungsbedarf im Objekt beseitigt.
Die durch ENGIE umgesetzten Maßnahmen reichen von der Installation zweier Blockheizkraftwerke (Umstellung Öl auf Gas), energiesparender Beleuchtung, Dämmung der Gebäudehülle, moderne Lüftungs- und Badewassertechnik, Sanierung der Sanitäranlagen, bis hin zu baulichen Maßnahmen, wie z.B. Fliesenarbeiten oder die Erneuerung der Umkleiden.