Schlagwort: Klimaschutz

  • Geothermie für Gewerbe – Neubau mitten in Berlin

    Geothermie für Gewerbe – Neubau mitten in Berlin

    09.09.2024 | Nach achtjähriger Bau- und Entwicklungszeit ist im ehemaligen Kreuzberger Postblock, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Anhalter Bahnhof, ein urbanes Stadtquartier mit Wohnungen, Ladeneinheiten, Büros und einer Kindertagesstätte entstanden.

    Das siebengeschossige Bürogebäude „Pulse Berlin“ mit Tiefgarage mit ca. 14.500 m² Mietfläche bildet den Abschluss der Entwicklung des ca. 3.000 m² großen Grundstücks.

    Es handelt sich um ein Bürogebäude, welches nach dem Cradle to Cradle Prinzip (kostbare Ressourcen werden nicht verschwendet, sondern wieder verwendet) entwickeltet wurde.

    Der Versorger GASAG Solution Plus steuerte in enger Partnerschaft mit dem Bauträger Kondor Wessels und Reggeborgh das Energiekonzept bei und setzte es um. Das Besondere: Unter der Bodenplatte im Untergeschoss wurden 32 Erdsonden installiert. Auf diese Weise werden 99 kWth erzeugt, die sowohl zur Beheizung als auch zur Klimatisierung des Gebäudes genutzt werden.

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    Fotos © GASAG Solution Plus GmbH


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  • Das 2. Quartal 2024 im Überblick

    Das 2. Quartal 2024 im Überblick

    08.08.2024 | In unserer neuesten Folge sprechen wir über unsere Sommerparty und die damit verbundene Verleihung des diesjährigen Contracting Awards. Zu Gast ist Lea Schmid, die als Projektleiterin bei naturstrom AG nicht nur den Award für den ersten Platz entgegengenommen, sondern auch das Gewinnerprojekt KOKONI ONE bis zum Ende begleitet hat. Ferner widmen wir uns der AVBFernwärmeV. Inzwischen ist der Referentenentwurf da. Zum Zeitpunkt der Aufnahme haben wir noch fleißig mitgefiebert. Dementsprechend erörtern wir in der zweiten Hälfte dieser Folge, mit welchen Regelungsinhalten die Branche rechnen kann.
     
    Unser Gespräche hören Sie sich hier an: https://ved.ed.ka.kbit.de/politik/podcast/


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  • Kommunen im Gespräch

    Kommunen im Gespräch

    17.07.2024 | Die kommunale Wärmeplanung stellt für Kommunen eine gewaltige Aufgabe dar. Energiedienstleister sind daher frühzeitig einzubeziehen, um die Erfolgschancen beträchtlich zu steigern. Neben der Erstellung von Wärmeplänen zählt die Umsetzung der vorgesehenen Maßnahmen zu den zentralen Aufgaben der nächsten Jahre. Nur gemeinsam und mit viel Vertrauen in die Kompetenz aller relevanten Akteure gelingt die Wärmewende.
     
    In unserer Kurzreihe „Kommunen im Gespräch“ gehen wir in den Erfahrungsaustausch mit Kommunen, um mehr über den Umgang mit der Wärmeplanung vor Ort zu erfahren. Wir haben mit den verantwortlichen der Städte Hannover, Rostock sowie der Gemeinde Murg gesprochen.
     
    Anja Ritschel, Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin der Landeshauptstadt Hannover und Uwe Hempfling, Referent Klima und Mobilität im Senatsbereich Stadtplanung, Bau, Klimaschutz und Mobilität der Hanse- und Universitätsstadt Rostock erklären, dass Hannover und Rostock zu den Vorreiter-Kommunen zählen und bereits tief in der kommunalen Wärmeplanung stecken. Adrian Schmidle, Bürgermeister der Gemeinde Murg aus Baden-Württemberg geht Hand in Hand mit den Bürger:innen und der Industrie. Auch er arbeitet auf Hochtouren an der Wärmewende mit unterschiedlichen Versorgungslösungen.
     
    Unser Gespräche hören Sie sich hier an: https://ved.ed.ka.kbit.de/politik/podcast/

    Infos auch bei LinkedIn und in unserem Gastbeitrag, rechts unter Downloads.


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  • Wärmelieferung für das Schulzentrum Sulingen

    Wärmelieferung für das Schulzentrum Sulingen

    12.06.2024 | In Sulingen wurde eine nachhaltige Wärmeversorgung aus 100 % erneuerbaren Energien umgesetzt. Die Leistungen umfassten die Planung des Energiebewirtschaftungskonzepts, den Bau der Wärmeerzeugungsanlage, die Finanzierung, den Betrieb sowie die Instandhaltung und Wartung der Gesamtanlage. Die Versorgung des Schulzentrums erfolgte vor der Umstellung im Eigenbetrieb der Stadt.

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    Fotos © duobloq Energie GmbH


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  • Erneuerbare Energien für die Karl May Geburtsstadt

    Erneuerbare Energien für die Karl May Geburtsstadt

    16.05.2024 | Das Fernwärmenetz versorgt mit einer Länge von ca. 12 Kilometern insgesamt rund 1.200 Wohnungen sowie Kindergarten, Jobcenter, Gewerbebetriebe und Polizeigebäude zuverlässig mit Wärme. Damit sorgt das Fernwärmenetz für eine gesicherte Wärmeversorgung im westlichen Stadtteil von Hohenstein-Ernstthal. Der Primärenergiefaktor beträgt aktuell 0,34. Insgesamt liefert das Heizwerk rund 9.000 MWh Wärme und erzeugt circa 5.000 MWh Strom pro Jahr.

    Zurzeit (Stand 04/2024) befindet sich das Heizwerk im Umbau. Es wurden zwei Pelletkessel zur umweltfreundlichen Erzeugung von Wärme eingebaut. Bereits in 2023 erfolgte eine Generalinstantsetzung der beiden Biomethan-BHKW. Der Primärenergiefaktor reduziert sich durch den Umbau auf 0,22.

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    Holzpelletkessel, Foto © ENGIE Deutschland GmbH
    Wärmeverteilung, Foto © ENGIE Deutschland GmbH


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  • Wärme für Wohnungen und Tagespflege mit Holzpellets

    Wärme für Wohnungen und Tagespflege mit Holzpellets

    15.04.2024 | Auf dem ehemaligen Laichinger Bahnhofsgelände werden sechs Gebäude mit insgesamt 74 geförderten Wohneinheiten, zwei Wohngruppen mit jeweils zwölf Plätzen sowie einer Tagespflege errichtet. Die Häuser entsprechen dem KfW-40 EE-Standard und schließen eine Lücke am lokalen Wohnungsmarkt, denn der Bedarf an Wohnungen mit sozial verträglichen Mieten im Alb-Donau-Kreis ist hoch.

    Errichtet werden Zwei-, Drei- und Vier-Zimmer-Wohnungen – ausgestattet mit Küche und Fußbodenheizung, die mithilfe einer zentralen Pelletheizung sowie einer PV-Anlage betrieben werden.

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    Fotos: © Planquadrat Architekten


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  • Nachhaltige Versorgung für das Wohnquartier „helling“

    Nachhaltige Versorgung für das Wohnquartier „helling“

    12.03.2024 | Auf dem Gelände der ehemaligen HSVA Hamburgische-Schiffsbau-Versuchsanstalt ist ein neues Wohnquartier entstanden, das sich durch eine innovative und nachhaltige Energieversorgung auszeichnet. Eine hauseigene regenerative Energieerzeugungsanlage spielt dabei eine zentrale Rolle, indem sie thermisch gespeicherte Energie aus dem Abwasser nutzt, um die Bewohner:innen mit Heizungswärme und Warmwasser zu versorgen. Der Abwasserwärmetauscher, der mit 106 Metern Länge zu den längsten seiner Art in der Hansestadt gehört, ist ein wichtiger Bestandteil dieser Anlage. Durch seine Effizienz wird ein Großteil der Wärmeenergie aus dem Abwasser extrahiert und in das Heizsystem des Wohnquartiers eingespeist.

    Darüber hinaus trägt eine Photovoltaikanlage auf dem Dach zur Energieversorgung bei, indem sie die Sonnenenergie in erneuerbaren Strom umwandelt. Diese umweltfreundliche Technologie ermöglicht es, einen Teil des benötigten Stroms direkt vor Ort zu erzeugen und somit den Verbrauch von konventionell erzeugter Energie zu reduzieren. Zusätzlich wird überschüssiger Strom, der nicht unmittelbar benötigt wird, in das öffentliche Netz eingespeist.

    Insgesamt schafft die nachhaltige Energieversorgung des Wohnquartiers nicht nur eine umweltfreundliche Alternative zur konventionellen Energiegewinnung, sondern trägt auch zur Reduzierung der CO2-Emissionen und zur Förderung erneuerbarer Energien in der Region bei.

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    Fotos: © FRANK Gruppe


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  • Zero-Carbon-Wärmeversorgung im Quartier

    Zero-Carbon-Wärmeversorgung im Quartier

    16.02.2024 | 2020 starteten auf dem ehemaligen Produktionsstandort der Maschinenfabrik Breuer & Schmitz im Solinger Ortsteil Wald die Vorbereitungen für ein neues Quartier „greeen“ mit sieben Gebäuden und 167 Miet- und Eigentumswohnungen auf einer Bruttogeschossfläche von 17.400 Quadratmetern.

    Die Basis bildete eine Machbarkeitsstudie, die ENGIE Deutschland gemeinsam mit ihren Tochterunternehmen geoENERGIEKonzept und Solarimo durchführte – und die die geothermische Eignung des Standorts bestätigte. Infolgedessen wird der Großteil der benötigten Wärme von jährlich circa 800 MWh künftig über fünf Sole-Wasser-Wärmepumpen erzeugt.

    Als Wärmequelle dient ein Erdsondenfeld mit 54 Bohrungen auf je 160 Metern Tiefe. Eine Kaskade von sieben Luft-Wasser-Wärmepumpen sorgt für die Regeneration des Erdreichs. Als Redundanz zu den Sole-Wasser-Wärmepumpen deckt sie weiterhin mögliche Spitzenlasten ab. Um einen möglichst wirtschaftlichen Betrieb der Wärmepumpen zu gewährleisten, läuft das System mit einer Vorlauftemperatur von 45° C. In den Wohneinheiten heizen Durchlauferhitzer das Wasser auf die erforderlichen Temperaturen für die Warmwasserbereitstellung nach.

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    Fotos © ENGIE Deutschland GmbH


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  • Grünes Leben am Schafhaus in Reichenbach

    Grünes Leben am Schafhaus in Reichenbach

    12.01.2024 | In Reichenbach an der Fils (Baden-Württemberg) entstehen in einem Neubauquartier 41 Einfamilien- und Doppelhaushälften als Musterbeispiel für nachhaltiges und energieeffizientes Bauen. Im Auftrag der verantwortlichen Projektentwicklungsgesellschaft EcoShare Solutions GmbH konzipiert, projektiert und baut die naturstrom AG ein kaltes Nahwärmenetz zur Versorgung mit erneuerbarer Wärme aus oberflächennaher Geothermie und Wärmepumpen.

    Das Energiekonzept besteht aus einer zentralen Wärmeversorgung über ein kaltes Nahwärmenetz, das über einen oberflächennahen Geothermie-Kollektor gespeist wird.

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    Fotos: © naturstrom AG


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  • Energiespar-Contracting in Gemeinschaftsschule in Oberhausen-Rheinhausen

    Energiespar-Contracting in Gemeinschaftsschule in Oberhausen-Rheinhausen

    19.07.2023 | Im Rahmen der Erneuerung städtischer Infrastruktur/Gebäude hat die Gemeinde Oberhausen-Rheinhausen ein Projekt ausgeschrieben, um die Energieeffizienz der Gesamtschule, einem Bau aus den 1970er Jahren, zu steigern. Großes Potenzial bot die Sport- und Schwimmhalle direkt neben der Schule. Die Gemeinde suchte einen Partner für ein Energiespar-Contracting, der die Instandsetzung der Lüftung, Heizung, Wassertechnik sowie der sanitären Einrichtungen abdeckt.

    Für die Schule wurde ein gesamtheitliches Energiekonzept erstellt, welches Energiesparpotenziale nutzt und gleichzeitig baulichen Sanierungsbedarf im Objekt beseitigt.

    Die durch ENGIE umgesetzten Maßnahmen reichen von der Installation zweier Blockheizkraftwerke (Umstellung Öl auf Gas), energiesparender Beleuchtung, Dämmung der Gebäudehülle, moderne Lüftungs- und Badewassertechnik, Sanierung der Sanitäranlagen, bis hin zu baulichen Maßnahmen, wie z.B. Fliesenarbeiten oder die Erneuerung der Umkleiden.

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    Fotos: © Engie Deutschland GmbH


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