Schlagwort: Energiewende

  • Kühlen und Heizen mit Eisspeicher und Wärmepumpe

    Kühlen und Heizen mit Eisspeicher und Wärmepumpe

    10.01.2025 | Der Rohbau steht, die Energiezentralen und Speicher kommen. Gemeinsam mit ihrem Kunden STRABAG Real Estate realisiert die MVV Enamic in Hamburg ein Projekt, das in Sachen Energieversorgung neue Maßstäbe setzt. Mit dem Bürogebäude BORX entsteht bis 2026 ein neues Quartier, das in puncto Nachhaltigkeit, regenerativer Energiequellen, Kreislaufwirtschaft und ressourcenschonender Bauweise höchste Standards umsetzt.

    Die MVV Enamic übernimmt in diesem Projekt die Planung, den Bau und die Finanzierung der gesamten Erzeugungsanlagen wie Wärmepumpe, Eisspeicher, PV-Anlage und Kältemaschine. Zudem bezieht die MVV für dieses Quartier die Fernwärme und gibt diese an die zukünftigen Mieterinnen und Mieter weiter.

    Hier geht es zum Projekt.
    © 3D Visualisierung: dreidesign.com
    Technikzentrale, Foto © MVV Enamic GmbH


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  • Pallasseum – Bestand erhält Abwärme aus Rechenzentrum

    Pallasseum – Bestand erhält Abwärme aus Rechenzentrum

    09.12.2024 | Bestandsgebäude erhält Abwärme aus Rechenzentrum
    Das Pallasseum in Berlin-Schöneberg ist eines der bekanntesten Wohngebäude der Stadt. Erbaut in den 1970er-Jahren, weist es einen gebäudetypisch hohen Wärmeverbrauch auf. Als kommunale Eigentümerin stand die Gewobag* vor der Herausforderung, die aus dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) langfristig geforderte Dekarbonisierung des Objektes sozialverträglich zu gestalten. Außerdem stellt die unter Denkmalschutz stehende Gebäudehülle eine Hürde für bauliche Veränderungen dar.

    Ab Oktober 2025 wird das Pallasseum mit Abwärme aus einem benachbarten ITK-Netzknoten der PASM Power and Air Condition Solution Management GmbH, einem Tochterunternehmen der Deutschen Telekom, versorgt. Damit kann der Wärmebedarf zu 65 % aus unvermeidbarer Abwärme und damit GEG-konform gedeckt werden.

    Mit diesem neuen Energiekonzept ist eine nachhaltige und kostenneutrale Umstellung der Versorgung im Bestand möglich. (Kostenneutralität nach WärmeLV)

    Hier geht es zum Projekt.
    Foto © Dirk Franke
    Foto © Peter Kuley


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  • Neues Start-up-Mitglied: PA-ID PROCESS GmbH

    Neues Start-up-Mitglied: PA-ID PROCESS GmbH

    04.12.2024 | Die Firma PA-ID GmbH aus Kleinostheim, ist seit 1996 im Bereich Sondermaschinenbau tätig. Der Ursprung im Bereich „Anlagenbau und Automatisierungstechnik“ hat sie mit den Jahren in den Bereich der Photovoltaik-Industrie, z.B. Entwicklung von Kristallisationsöfen für Solarsilizium, geführt. Daraus ist letztendlich eine Tochterfirma PA-ID PROCESS GmbH entstanden.

    Mit dem Markenname „2Power“ ist diese seit 2010 im Bereich der PVT-Anlagen tätig. Mit den Jahren hat sich das Feld weiterentwickelt und erweitert.

    Die 2Power PVT-Kollektoren ermöglichen die Erzeugung, Speicherung und Verteilung von Strom und Wärme in Kombination mit einer entsprechenden Sole-Wasser Wärmepumpe. Die PVT-Kollektoren, welche einfach auf dem Dach montiert werden, dienen als Wärmequelle für die Wärmepumpe. 
    PVT-Anlage von oben (sichtbare Verrohrung auf Kundenwunsch)


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  • Neuer Partner: AVAT Automation GmbH

    Neuer Partner: AVAT Automation GmbH

    20.11.2024 | AVAT ist seit über 30 Jahren mit mehr als 150 Mitarbeitenden der festen Überzeugung, dass die Energie- und Wärmewende nur mit einer ganzheitlichen Beratung, Planung und Konzeption sowie einem möglichst hohen Grad an Standardisierung und Produktifizierung bei der Umsetzung zeitnah und wirtschaftlich realisierbar ist. Das unterscheidet sie deutlich von klassischen MSR-Unternehmen der Energiewirtschaft und das ist der Schlüssel zum Erfolg ihrer Kunden

    Dabei begleitet AVAT ihre Kunden von Anfang an und lassen diese selbst im Betrieb nicht allein:

    – Ganzheitliche Beratung, Konzeption und Planung
    – Homogene Lösungen in allen Anlagen und Netzen
    – Eine Leittechnik für das gesamte Portfolio
    – Sektorübergreifende Gesamtoptimierung
    – Variabilität und Skalierbarkeit nach Anforderung

    Ob die kommunale Versorgung oder Bereitstellung industrieller Prozessenergien ihr Auftrag ist – zur gleichzeitigen Erreichung der wirtschaftlichen Ziele, wie CO2-Neutralität bei gleichzeitiger Reduzierung der Gestehungskosten, sind sie ihr zentraler Energiepartner.
    AVAT begleitet Sie rund um Projekte zur Quartiersversorgung oder Nahwärmenetze bis hin zur kommunalen Wärmeplanung einschließlich Erstellung von BEW-Studien und schließlich mit der Gesamtplanung der hydraulischen und regelungstechnischen Auslegung von Wärmenetzen und Wärmeverbünden.

    Zur späteren Umsetzung setzen sie auf ein durchdachtes Baukastensystem zur Regelung und Optimierung, das für nahezu alle typischen Anwendungsszenarien fix und fertige Konzepte für die Energieversorgung der Zukunft bereithält.

    Der Vorteil ihres in der Branche einzigartigen Leistungsspektrums zeigt sich in der deutlich schnelleren Umsetzung von neuen Projekten sowie bei der Modernisierung oder späteren Erweiterung und Skalierung des Anlagenbestands. Für Sie bedeutet das: Steigerung der Effizienz während der Umsetzung und im späteren Betrieb, Steigerung der Wirtschaftlichkeit Ihrer Investitionen und Senkung der Wärmegestehungskosten.


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  • Wohnquartier in Köln nutzt Abwasser als Wärmequelle

    Wohnquartier in Köln nutzt Abwasser als Wärmequelle

    14.10.2024 | Das von dem Projektentwickler wvm Gruppe und der naturstrom AG realisierte Quartier LÜCK in Köln-Ehrenfeld nutzt eine bislang kaum erschlossene Wärmequelle: Städtisches Abwasser dient einer zentralen Wärmepumpe als Energiereservoir. Der Strom für die Wärmeerzeugung kommt direkt von Photovoltaikanlagen auf den Gebäudedächern, ergänzt um Ökostrom aus dem öffentlichen Netz.

    Mit dem Bau des Wohnquartiers hat die wvm Gruppe bereits 2023 begonnen. Auf einem brachliegenden Fabrikgelände entstehen derzeit vier Mehrparteienhäuser für 216 Wohneinheiten und eine Großtagespflege. Neben Abwasserwärme nutzt LÜCK auch Solarstrom direkt vom eigenen Dach.

    Die Trinkwasser-Erhitzung übernehmen dezentrale Wohnungsstationen in den einzelnen Wohneinheiten. So können die Vorlauftemperaturen für die Bereitstellung der Raumwärme niedrig und besonders effizient gehalten werden.

    Die Hauptenergiequelle liegt nur wenige Meter außerhalb des Quartiers. Auf einer Länge von rund 120 Metern entzieht ein Wärmetauscher dem vorbeirauschenden Abwasser Wärmeenergie.

    Hier geht es zum Projekt.
    Foto © naturstrom AG – Wärmespeicher auf der Baustelle
    Foto © Picksells – Visualisierung Quartier LÜCK


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  • Geothermie für Gewerbe – Neubau mitten in Berlin

    Geothermie für Gewerbe – Neubau mitten in Berlin

    09.09.2024 | Nach achtjähriger Bau- und Entwicklungszeit ist im ehemaligen Kreuzberger Postblock, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Anhalter Bahnhof, ein urbanes Stadtquartier mit Wohnungen, Ladeneinheiten, Büros und einer Kindertagesstätte entstanden.

    Das siebengeschossige Bürogebäude „Pulse Berlin“ mit Tiefgarage mit ca. 14.500 m² Mietfläche bildet den Abschluss der Entwicklung des ca. 3.000 m² großen Grundstücks.

    Es handelt sich um ein Bürogebäude, welches nach dem Cradle to Cradle Prinzip (kostbare Ressourcen werden nicht verschwendet, sondern wieder verwendet) entwickeltet wurde.

    Der Versorger GASAG Solution Plus steuerte in enger Partnerschaft mit dem Bauträger Kondor Wessels und Reggeborgh das Energiekonzept bei und setzte es um. Das Besondere: Unter der Bodenplatte im Untergeschoss wurden 32 Erdsonden installiert. Auf diese Weise werden 99 kWth erzeugt, die sowohl zur Beheizung als auch zur Klimatisierung des Gebäudes genutzt werden.

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    Fotos © GASAG Solution Plus GmbH


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  • Das 2. Quartal 2024 im Überblick

    Das 2. Quartal 2024 im Überblick

    08.08.2024 | In unserer neuesten Folge sprechen wir über unsere Sommerparty und die damit verbundene Verleihung des diesjährigen Contracting Awards. Zu Gast ist Lea Schmid, die als Projektleiterin bei naturstrom AG nicht nur den Award für den ersten Platz entgegengenommen, sondern auch das Gewinnerprojekt KOKONI ONE bis zum Ende begleitet hat. Ferner widmen wir uns der AVBFernwärmeV. Inzwischen ist der Referentenentwurf da. Zum Zeitpunkt der Aufnahme haben wir noch fleißig mitgefiebert. Dementsprechend erörtern wir in der zweiten Hälfte dieser Folge, mit welchen Regelungsinhalten die Branche rechnen kann.
     
    Unser Gespräche hören Sie sich hier an: https://ved.ed.ka.kbit.de/politik/podcast/


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  • Kommunen im Gespräch

    Kommunen im Gespräch

    17.07.2024 | Die kommunale Wärmeplanung stellt für Kommunen eine gewaltige Aufgabe dar. Energiedienstleister sind daher frühzeitig einzubeziehen, um die Erfolgschancen beträchtlich zu steigern. Neben der Erstellung von Wärmeplänen zählt die Umsetzung der vorgesehenen Maßnahmen zu den zentralen Aufgaben der nächsten Jahre. Nur gemeinsam und mit viel Vertrauen in die Kompetenz aller relevanten Akteure gelingt die Wärmewende.
     
    In unserer Kurzreihe „Kommunen im Gespräch“ gehen wir in den Erfahrungsaustausch mit Kommunen, um mehr über den Umgang mit der Wärmeplanung vor Ort zu erfahren. Wir haben mit den verantwortlichen der Städte Hannover, Rostock sowie der Gemeinde Murg gesprochen.
     
    Anja Ritschel, Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin der Landeshauptstadt Hannover und Uwe Hempfling, Referent Klima und Mobilität im Senatsbereich Stadtplanung, Bau, Klimaschutz und Mobilität der Hanse- und Universitätsstadt Rostock erklären, dass Hannover und Rostock zu den Vorreiter-Kommunen zählen und bereits tief in der kommunalen Wärmeplanung stecken. Adrian Schmidle, Bürgermeister der Gemeinde Murg aus Baden-Württemberg geht Hand in Hand mit den Bürger:innen und der Industrie. Auch er arbeitet auf Hochtouren an der Wärmewende mit unterschiedlichen Versorgungslösungen.
     
    Unser Gespräche hören Sie sich hier an: https://ved.ed.ka.kbit.de/politik/podcast/

    Infos auch bei LinkedIn und in unserem Gastbeitrag, rechts unter Downloads.


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  • Wärmelieferung für das Schulzentrum Sulingen

    Wärmelieferung für das Schulzentrum Sulingen

    12.06.2024 | In Sulingen wurde eine nachhaltige Wärmeversorgung aus 100 % erneuerbaren Energien umgesetzt. Die Leistungen umfassten die Planung des Energiebewirtschaftungskonzepts, den Bau der Wärmeerzeugungsanlage, die Finanzierung, den Betrieb sowie die Instandhaltung und Wartung der Gesamtanlage. Die Versorgung des Schulzentrums erfolgte vor der Umstellung im Eigenbetrieb der Stadt.

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    Fotos © duobloq Energie GmbH


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  • Erneuerbare Energien für die Karl May Geburtsstadt

    Erneuerbare Energien für die Karl May Geburtsstadt

    16.05.2024 | Das Fernwärmenetz versorgt mit einer Länge von ca. 12 Kilometern insgesamt rund 1.200 Wohnungen sowie Kindergarten, Jobcenter, Gewerbebetriebe und Polizeigebäude zuverlässig mit Wärme. Damit sorgt das Fernwärmenetz für eine gesicherte Wärmeversorgung im westlichen Stadtteil von Hohenstein-Ernstthal. Der Primärenergiefaktor beträgt aktuell 0,34. Insgesamt liefert das Heizwerk rund 9.000 MWh Wärme und erzeugt circa 5.000 MWh Strom pro Jahr.

    Zurzeit (Stand 04/2024) befindet sich das Heizwerk im Umbau. Es wurden zwei Pelletkessel zur umweltfreundlichen Erzeugung von Wärme eingebaut. Bereits in 2023 erfolgte eine Generalinstantsetzung der beiden Biomethan-BHKW. Der Primärenergiefaktor reduziert sich durch den Umbau auf 0,22.

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    Holzpelletkessel, Foto © ENGIE Deutschland GmbH
    Wärmeverteilung, Foto © ENGIE Deutschland GmbH


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