Kategorie: Wärmelieferung

  • Wahlprüfsteine Sachsen-Anhalt

    Wahlprüfsteine Sachsen-Anhalt

    Parteien sehen Energiedienstleistungen als wichtigen Baustein für die Energiewende

    31.05.2021 | am 06.06.2021 wird in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag gewählt. Wir haben im Vorfeld die Parteien (CDU, SPD, FDP, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und DIE LINKE) zu klima- und energiepolitischen Themen befragt. Dabei wurde deutlich, dass die Effizienzdienstleistung Contracting von den Parteien als wichtig angesehen wird, um das Klima zu schützen und die Energiewende in Deutschland weiter voranzutreiben. Neben den Einsatz von Erneuerbaren Energien sehen die Parteien auch die Kombination mit Effizienzmaßnahmen als eine wichtige Säule für den Klimaschutz. Außerdem wird die Vorbildfunktion der öffentlichen Hand als elementar angesehen. Contracting wird dabei als eine wichtige Maßnahme zur erfolgreichen Umsetzung angesehen.

    Konkret gefragt wurde nach der aktuellen Diskriminierung von Effizienzdienstleistern insbesondere im Rahmen der Wärmelieferverordnung und der EEG-Umlage. Insgesamt stehen die Parteien der Energiedienstleistung Contracting positiv gegenüber. So möchten sich beispielsweise die Grünen dafür einsetzen, dass die bestehenden Hemmnisse bei der Wärmelieferverordnung und der EEG-Umlage (Energiedienstleister müssen die volle Umlage zahlen, während Eigenversorger nur 40 % zahlen müssen) beseitigt werden. 

    Tobias Dworschak, vedec-Geschäftsführer „Die Parteien haben die Wichtigkeit von dem Umsetzern der Energiewende, also den Energiedienstleistern erkannt. Das ist ein erster wichtiger Schritt. Jetzt gilt es jedoch konkrete Maßnahmen zu ergreifen und die bestehenden Hemmnisse im Sinne des Klimaschutzes zu beseitigen“

    Außerdem wurde nach der Vorbildfunktion der öffentlichen Hand gefragt. Das Land Sachsen-Anhalt wird derzeit seiner Vorbildfunktion nicht gerecht. „Wir begrüßen es daher sehr, dass die Parteien sich für eine Stärkung der öffentlichen Vorbildfunktion einsetzen möchten, wenngleich in der Vergangenheit bereits viele Chancen zur Verbesserung der aktuellen Situation verpasst wurden.“ so Dworschak weiter.

    Die vollständigen Wahlprüfsteine finden Sie rechts unter Downloads.
  • Musterverträge jetzt auch zur Strom- und Kältelieferung aktualisiert

    Musterverträge jetzt auch zur Strom- und Kältelieferung aktualisiert

    12.05.2021 | Nachdem wir Ende März berichteten, dass die Musterverträge zur Wärmelieferung aktualisiert wurden, können wir nun auch berichten, dass die Musterverträge zur Strom- und zur Kältelieferung auch aktuell sind. Außerdem neu dabei, ein Muster zum Mieterstrom.
    Mitglieder können die gewünschten Musterverträge kostengünstig in unserem Shop erwerben.

    Mitglieder finden im „Mitgliederbereich“ in der Infothek eine Zusammenfassung, was in den Verträgen geändert wurde.

    Hier geht es zu den Musterverträgen
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  • Contracting und Mieterstrom für “Alte Ziegelei” in Villingen-Schwenningen

    Contracting und Mieterstrom für “Alte Ziegelei” in Villingen-Schwenningen

    10.05.2021 | Auf dem Fabrikgelände der „Alten Ziegelei“ in Villingen-Schwenningen sind auf rund 12.600 Quadratmetern insgesamt 156 Wohnungen entstanden, davon 103 gemäß der sozialen Wohnraumförderung. Über ein Mieterstromangebot inklusive der Nutzung eines Blockheizkraftwerks zur Wärmeversorgung sind die Wohnnebenkosten für Strom und Wärme moderat. Das Bauprojekt leistet einen Beitrag zur Linderung der Wohnungsknappheit in Villingen-Schwenningen. Entwickler und Eigentümer des Wohnquartiers ist die GSW Gesellschaft für Siedlungs- und Wohnungsbau aus Sigmaringen.

    Hier geht es zum Projekt der Polarstern GmbH.
    Das BHKW vom Hersteller Wolf wird mit 100 % Ökogas versorgt – Foto: © Polarstern GmbH
    Photovoltaikanlage auf dem Dach des Quartiers – Foto: © Polarstern GmbH
  • Quartier am Wald Worpswede – Wärme, Strom, Glasfaser und Mobilitätslösungen

    Quartier am Wald Worpswede – Wärme, Strom, Glasfaser und Mobilitätslösungen

    13.04.2021 | Mit dem „Quartier am Wald“ im Künstlerort Worpswede bei Bremen entstand in 2019/20 unter dem Motto „Vielfalt in der Einheit“ ein Quartier mit einem breiten Angebot für junge Familien, Singles und ältere Menschen. Besonderes Augenmerk legte die Bauträgergesellschaft TWG Triangel dabei auf Nachhaltigkeit beim Bauen und bei der Energieversorgung des Quartiers, auf moderne Wohnkonzepte und eine nachbarschaftliche Gemeinschaft.

    Seit Sommer 2020 ist das „Quartier am Wald“ mit Seniorenwohnheim, KiTa, Friseur und Backshop sowie fünf neu errichteten Mehrfamilienhäusern und 23 Reihen-, Doppel- und Einfamilienhäusern auf einer Fläche von 2,5 Hektar fertig.

    Hier geht es zum Projekt der EWE.
    Moderne, Nachhaltigkeit und Gemeinschaft im Quartier bereichern den Künstlerort Worpswede. Foto: © Rainer Geue
    Ein BHKW vom Hersteller KW Energie versorgt die Anwohner mit Strom und Wärme. Foto: © Rainer Geue
  • Tätigkeitsbericht 2020 erschienen

    Tätigkeitsbericht 2020 erschienen

    Das Jahr 2020 war anders als sonst – geprägt durch die Corona-Pandemie. Auch was unsere Branche und die Arbeit des Verbandes betrifft, sind die Auswirkungen der Pandemie sichtbar. Vor allem der persönliche Austausch hat im letzten Jahr gefehlt.

    Doch wir haben die Situation als Chance gesehen und genutzt, um zum Beispiel unser Aus- und Weiterbildungsprogramm zu digitalisieren. Ein Schritt, der schon länger im Raum stand, den wir jetzt umsetzen „mussten“. Und sowohl die hohe Beteiligung als auch das positive Feedback zeigen uns, dass wir damit auf dem richtigen Weg sind.

    Ein für uns entscheidender Schritt war der neue Markenauftritt. Unsere Mitglieder sind schon lange viel mehr als Wärmelieferanten. Daher erfolgte die Umbenennung in vedec – Verband für Energiedienstleistungen, Effizienz und Contracting e.V. Verbunden mit dem Relaunch ist seit dem Jahreskongress Ende Oktober unsere neue Internetseite online.

    Den Tätigkeitsbericht 2020 finden Sie hier.
  • Gemeinsame Stellungnahme zur Heizkostenverordnung

    Gemeinsame Stellungnahme zur Heizkostenverordnung

    Gemeinsam mit der DENEFF haben wir Stellung zum Referentenentwurf für eine Verordnung über die Änderung der Heizkostenverordnung im Zuge der Umsetzung der EU-Effizienzrichtlinie (EED) bezogen.

    Wir begrüßen die im Entwurf geplante Einführung der unterjährigen Verbrauchsinformation zur besseren Motivation und transparenten Aufklärung von Mietern mit dem Ziel der größeren Energieeinsparung. Allerdings bleibt der Entwurf sogar noch hinter einer 1:1-Umsetzung der EED und damit weit hinter den Möglichkeiten zur Erzielung von Einspareffekten zurück.

    Nicht zuletzt bleibt unverständlich, warum weit über ein Jahr nach dem Beschluss zur Einführung eines CO2-Preises im Wärmemarkt immer noch keine Regelung zur Begrenzung der Umlagefähigkeit dieser Zusatzkosten vorliegt, um endlich auch Vermietern einen Anreiz zum Energiesparen zu geben. Dies hätte dann rechtzeitig in die Novelle der Heizkostenverordnung einfließen können.

    Den Referentenentwurf und die Stellungnahme finden Sie rechts unter Downloads.
  • Musterverträge zur Wärmelieferung akualisiert

    Musterverträge zur Wärmelieferung akualisiert

    23.03.2021 | Viele Nachfragen aus unterschiedlichen Richtungen erreichten uns in den letzten Wochen und Monaten. Heute haben wir die Antwort und freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass unsere Musterverträge aktualisiert sind.
    Ab sofort können Sie die gewünschten Musterverträge in unserem Shop erwerben. Nach Ihrer Bestellung erhalten Sie als Mitglied einen Download-Link per E-Mail (i.d.R. noch am gleichen Tag, spätestens aber am nächsten Werktag) und können die Verträge jederzeit in Ihrem Kundenkonto herunterladen.

    Verfügbar sind im Moment die Wärmelieferungsverträge nebst weiterer Regelungen (Mietverträge etc.) und der Vertrag zum Service-Contracting. Die Strom- und Kältelieferungsverträge sind derzeit noch in der Bearbeitung und bald verfügbar.

    In diesem Jahr haben die Musterverträge eine gründliche Überarbeitung erfahren, die vor allem Fragen der Klarheit betreffen. Neue Kommentare und Erläuterungen erleichtern die Anpassung der Musterverträge an die konkrete Versorgungssituation. Daneben spielt natürlich auch der CO₂-Preis eine entscheidende Rolle. In diesem Zuge haben die Rechtsanwälte Martin Hack und Dr. Dirk Legler (beide Rechtsanwälte Günther, Hamburg) die Regelungen zur Preisänderung ganz neu gefasst.
    Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich gerne an uns.

    Hier geht es zu den Musterverträgen
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  • Gemeinsame Stellungnahme Umsetzung EED bei Fernwärme und Fernkälte

    Gemeinsame Stellungnahme Umsetzung EED bei Fernwärme und Fernkälte

    17.03.2021 | Wir haben zusammen mit dem Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung Stellung zum Referentenentwurf für eine Verordnung zur Umsetzung der Energieeffizienzrichtlinie 2018/2002/EU
    im Bereich der Fernwärme und Fernkälte Stellung bezogen. Kritisiert wird insbesondere die fehlende Abgrenzung zu kleineren dezentralen Anlagen sowie einer fehlenden Regelung zur wirtschaftlichen Unzumutbarkeit.

    Den Referentenentwurf und die Stellungnahme finden Sie rechts unter Downloads.
  • Gewerbepark in Köln – Vom historischen Areal zum hochmodernen LESKANPark

    Gewerbepark in Köln – Vom historischen Areal zum hochmodernen LESKANPark

    16.03.2021 | Der neue LESKANPark ist ein etwa 110.000 Quadratmeter großes Areal in Köln-Dellbrück, auf dem gut 60 Firmen verschiedener Größe ansässig sind. Der Klimatechnik-Spezialist „Berliner Luft“ ist dort ebenso ansässig wie die Deutsche Bahn, zahlreiche Handwerksbetriebe und ein Tanzstudio. Die Kölner RheinEnergie bedient das Quartier mit umfassenden Energiedienstleistungen.

    Der Kölner Energiedienstleister RheinEnergie hat den neuen LESKANPark entwickelt und dabei die Versorgung mit Wärme und Kälte modernisiert, die Außenbeleuchtung erneuert, Ladestationen für Elektrofahrzeuge geschaffen und das Areal ans Glasfasernetz angeschlossen.

    Hier geht es direkt zum Projekt.
    © Foto: Herr Schuh: LESKANPARK | Burg + Schuh, www.palladium.de
    Deutsche Bahn Trainings-Zentrum im Leskanpark Köln-Dellbrueck – Foto: © Herr Schuh: LESKANPARK | Burg + Schuh, www.palladium.de
  • Klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2050 geht nur mit Energiedienstleistern als Umsetzer

    Klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2050 geht nur mit Energiedienstleistern als Umsetzer

    16.03.2021 | Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) veröffentlicht Impulspapier für  klimaneutrale Wärme bis 2050 – Energiedienstleister sollten bei der Umsetzung eine wichtige Rolle spielen.

    Im Rahmen eines Stakeholderdialogs hat das BMWi ein Impulspapier mit Maßnahmen für eine klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2050 veröffentlicht. Tobias Dworschak, vedec-Geschäftsführer: „Wir begrüßen die Initiative des BMWi, allerdings fehlt uns dort eine Idee, wie und wer diese Maßnahmen durchführen soll.“

    Das BMWi möchte den Wärmebedarf u.a. über Effizienzmaßnahmen erheblich senken und die Wärmeversorgung schrittweise auf Erneuerbare Wärme und unvermeidbare Abwärme umstellen. Aktuell wird ein Großteil der Wärme insbesondere in Bestandsgebäuden und in Prozessanlagen noch durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe mit entsprechenden CO₂-Emissionen erzeugt, bis 2050 soll die Wärmeerzeugung nur noch CO₂-frei erfolgen.

    Der Übergang hin zu Erneuerbarer Wärme, unvermeidbarer Abwärme und CO₂-freien Brennstoffen muss laut BMWi organisiert werden. „Energiedienstleister stehen dafür in den Startlöchern. Sie haben die Expertise, die notwenigen Maßnahmen durchzuführen und dabei auch noch einen hohen Grad an Energieeffizienz umzusetzen und sollten daher frühzeitig mit integriert werden. Außerdem müssen die Rahmenbedingungen stimmen.“ so Dworschak weiter 

    Die Wirklichkeit sieht jedoch völlig anders aus: Seit Jahren legt die Bundesregierung modernen Energieeffizienzdienstleistungen immer neue Steine in den Weg. Sei es bei der Wärmelieferverordnung oder beim Erneuerbaren-Energien-Gesetz. Dabei wären sie der Königsweg für die Umsetzung einer klimaneutralen Wärmeversorgung.

    „Wir werden uns im Rahmen des nächsten Stakeholdermeetings am 13.04.2021 intensiv für die Berücksichtigung von Energiedienstleistern bei der konkreten Umsetzung einsetzen.“ kündigt Dworschak an