VfW und B.KWK begrüßen es, dass eine Weiterentwicklung der EnEV angestoßen wird. Insbesondere die Weiterentwicklung des Quartiersansatzes ist aus unserer Sicht von großem Gewicht, weil dadurch gemeinsam durch mehrere Grundstückseigentümer Effizienzen erschlossen werden können. Alle Schritte, die zu einer Vereinfachung und Erhöhung der Anwenderfreundlichkeit führen, sind zu begrüßen. Die Aufweichung der bestehenden energetischen Anforderungen insbesondere an Neubauten ist jedoch aus wirtschaftlichen, sozialen sowie energie- und klimapolitischen Aspekten kontraproduktiv.
Kategorie: Quartier
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Notruf der Kraft-Wärme-Kopplung
Im neuen Koalitionsvertrag haben CDU, CSU und SPD vereinbart, man wolle „die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) weiterentwickeln und umfassend modernisieren, so dass sie im Rahmen der Energiewende eine Zukunft hat. Wir werden die Kraft-Wärme-Kopplung CO2-ärmer ausgestalten und flexibilisieren. Wir wollen KWK-Anlagen und die Fernwärmeinfrastruktur ausbauen und effizienter machen“. Die unterzeichnenden Verbände begrüßen dieses Bekenntnis zur KWK, appellieren jedoch dringend, dieses vage Vorhaben schnellstmöglich zu konkretisieren und vor allem planungssichere Rahmenbedingungen herzustellen. -

Stellungnahme zum Gebäudeenergiegesetz
Das BMWi hat am 23.01.2017 zur Verbändeanhörung zum Entwurf des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) eingeladen. Der VfW begrüßt die Bemühungen, das EEWärmeG, die EnEV und das EnEG in einem Gesetz zusammenzufassen und hat zum Entwurf Stellung bezogen. -

Stellungnahme von DENEFF und VfW zum Grünbuch Energieeffizienz des BMWi
Deutschland hat sich in der Breite von Parteien, Wirtschaft und Zivilgesellschaft darauf geeinigt, den menschengemachten Klimawandel auf deutlich unter 2 Grad zu begrenzen und bis 2050 ein nachhaltiges Energiesystem zu schaffen, welches sicher und bezahlbar bleibt. Bereits mit dem Energiekonzept 2010 hat sich die Bundesregierung deshalb die Ziele gesetzt, bis 2050 den Primärenergiebedarf zu halbieren, die Sanierungsrate zu verdoppeln und zu einem „nahezu klimaneutralen“ Gebäudebestand zu gelangen sowie die Energieproduktivität um jährlich 2,1 % zu steigern. Mit dem Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) hat die Bundesregierung eine Reihe zusätzlicher Maßnahmen geplant und größtenteils umgesetzt. Das Grünbuch Energieeffizienz weist jedoch darauf hin, dass die Ziele der Bundesregierung auch hiermit und einem weiteren einseitigen Fokus der Politik auf die Energieerzeugung nicht erreichbar sind.
Die DENEFF und der VfW begrüßen ausdrücklich, dass das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) mit dem Grünbuch Energieeffizienz eine Debatte über die langfristige strategische Ausrichtung der Energieeffizienzpolitik initiiert und den notwendigen Paradigmenwechsel in Richtung „Energy Efficiency First“ mit dem Ziel eines Systemoptimums anstößt. Damit folgt Deutschland als eines der ersten EU-Länder dem Aufruf der EU-Kommission, Energieeffizienz als mit der Erzeugung gleichberechtigte Energiequelle zu betrachten. -

Energiedienstleistungen sind das Rückgrat der Energiewende
Die anstehenden Neuregelungen für den Energiemarkt müssen den Dreiklang aus Energieverbrauchseinsparung, effizienter Erzeugung und Einsatz erneuerbarer Energien beachten.
Nur dann, wenn neben der Förderung erneuerbarer Energien der Einsatz von Effizienztechnologien und Einsparmodellen durch Energiedienstleister gleichbehandelt werden, lassen sich die ambitionierten Ziele zu angemessenen Kosten erreichen.
Der VfW hat dazu ein Eckpunktepapier erstellt, das Forderungen enthält, die aus der Sicht des VfW umgesetzt werden sollten, um die Ziele zu erreichen.
Die erste Version wurde überarbeitet und steht jetzt zum Download zur Verfügung.




