Kategorie: Pressemeldung

  • Merkel IV – kommt jetzt die Wiederbelebung der Energiewende?!

    Merkel IV – kommt jetzt die Wiederbelebung der Energiewende?!

    Heute wurde Angela Merkel zum vierten Mal zur Kanzlerin gewählt. Der VfW – die führende Interessenvertretung für Contracting und Energiedienstleistungen beglückwünscht Frau Dr. Merkel, eine einstige „Klima-Kanzlerin“, zu ihrer Wiederwahl und verbindet damit große Hoffnungen auf eine zügige Umsetzung weiterer Maßnahmen zum Gelingen der Energiewende. „Die letzten sechs Monate haben mit Unsicherheit und unklarer politischer Lage zu einer gewissen Zurückhaltung in Contracting-Projekten geführt“, so Tobias Dworschak, Geschäftsführer des VfW. „Wir erwarten von der neuen Bundesregierung, dass die im Koalitionsvertrag niedergelegten Maßnahmen jetzt rasch und mit frischer Schaffenskraft angegangen werden.“

    In dem Vertrag gibt es aus Sicht des VfW gute Ansätze für eine erfolgreiche Energiewende. Positiv sind insbesondere die Bemühungen zum Thema Digitalisierung und Energieeffizienz, die sich als roter Faden durch viele Bereiche des Vertrages ziehen. Allerdings bleibt auch noch Luft nach oben. Tobias Dworschak, Geschäftsführer im VfW: „Die Maßnahmen im Koalitionsvertrag sind ein erster Schritt in die richtige Richtung. Es ist nicht damit getan, sich auf den bisherigen Erfolgen auszuruhen, denn diese reichen offensichtlich nicht aus. Ein erneutes Scheitern bei den Effizienzzielen wäre eine Blamage für Deutschland.“

    Mit den geplanten Maßnahmen wurden auch einige der Forderungen aus dem VfW-Maßnahmenkatalog (siehe Downloads rechts) zu den Koalitionsverhandlungen Ende letzten Jahres umgesetzt. Allerdings gibt es weiterhin noch Handlungsbedarf, insbesondere bei den Themen Wärmewende sowie Gleichstellung von Eigenversorgern und Energiedienstleistern.

    Lobenswert wiederum  sind die geplanten Maßnahmen für Quartierslösungen. Eine Verbesserung der Rahmenbedingungen durch einen geplanten Quartiersansatz ist aus Sicht des VfW positiv. Allerdings sollte der Ansatz nicht nur bei der Effizienz, sondern auch bei der Erzeugung gelten. „Da der Quartiersansatz zu besseren Effizienzmaßnahmen motiviert und dadurch insgesamt CO2 einspart, ist nur folgerichtig, diesen Ansatz auf die Erzeugung auszuweiten, um auch auf dieser Seite mehr CO2 einzusparen. Maßnahmen auf Erzeugerseite und Maßnahmen auf Einsparseite müssen hierbei nicht in Konkurrenz miteinander gestellt werden.“ präzisiert Dworschak.

    Da sich mit Quartierslösungen große CO2 Einsparungen generieren lassen, ist es auch eines der Schwerpunktthemen auf dem Jahreskongress des VfW vom 12. – 13.06.2018 in Berlin. Gemeinsam mit Politik, Verbänden, Contractoren sowie weiteren Stakeholdern der Energiebranche werden Lösungsansätze für eine weitere Verbreitung von Quartierslösungen in Deutschland diskutiert und erarbeitet.
  • Arbeitskreis Einspar-Contracting im VfW mit neuer Führungsspitze

    Arbeitskreis Einspar-Contracting im VfW mit neuer Führungsspitze

    Der im VfW organisierte Arbeitskreis „Einspar-Contracting“ hat im Rahmen seiner 33. Sitzung am 26. Oktober 2017 seinen Leitungskreis neu gewählt. Nach über 5-jähriger Amtszeit als 1. Obmann des Arbeitskreises „Einspar-Contracting“ (AK ESC) hat sich Herr Ullrich Brickmann von der Siemens AG verabschiedet.

    Herr Brickmann wird am 1. März 2018 seine aktive berufliche Tätigkeit beenden und damit auch seine Funktion als Obmann für den AK ESC. Der VfW und die Mitglieder im AK ESC danken Herrn Brickmann für seine 5-jährige, erfolgreiche ehrenamtliche Tätigkeit, in der viele Projekte umgesetzt und der AK ESC weiterentwickelt wurde. Herr Brickmann wird dem AK ESC auch weiterhin beratend zur Verfügung stehen.

    Als Nachfolger wurde Herr Steffen Haller von der Engie Deutschland GmbH zum neuen Obmann gewählt. Unterstützt wird Herr Haller von Herrn Michael Pietzner, E1 Energiemanagement GmbH (stellvertretender Obmann) und Herrn Torsten Waldmann, GES Torsten Waldmann GmbH (Kassenwart).

    Die neue Führungsspitze wird die Aktivitäten des Arbeitskreises auch in Zukunft weiter forcieren, um die selbst gesteckte Zielsetzung, die Vorteile der Energiedienstleistung Einspar-Contracting zu kommunizieren und die Rahmenbedingungen zu verbessern, voranzutreiben.

    2018 warten auf den Arbeitskreis neue Aufgaben wie zum Beispiel Unterstützung der neugegründeten Kompetenzzentren „Contracting“ in den Bundesländern, Unterstützung von BMWi/dena bei der Umsetzung der NAPE-Maßnahme Contracting sowie die Weiterentwicklung dieses Geschäftsmodells.

    Informationen zum Arbeitskreis Einspar-Contracting im VfW:
    Der Arbeitskreis Einspar-Contracting vereint auf der neutralen Plattform des VfW sieben marktprägende Anbieter und weitere unterstützende Marktakteure im Bereich des Einspar-Contractings, auch Energiespar-Contracting oder Energieeinspar-Contracting genannt.

    Weitere Informationen unter http://www.einsparcontracting.eu/.
  • Mehr tun, statt Ziele aufgeben – VfW appelliert an Sondierungspartner

    Mehr tun, statt Ziele aufgeben – VfW appelliert an Sondierungspartner

    Bei den aktuellen Sondierungsgesprächen zwischen CDU und SPD sollen sich die beiden einig sein, dass die Klimaschutzziele 2020 nicht einzuhalten sind. Dass diese Ziele nicht erreicht werden, ist seit geraumer Zeit abzusehen. „Eine Aufgabe der Klimaschutzziele wäre aus unserer Sicht ein fatales Signal“, so Tobias Dworschak, Geschäftsführer des VfW. Der Verband warnt schon seit Jahren, dass zur Erreichung der Ziele ein wesentlich konsequenterer Kurs erforderlich ist. „Jetzt kommt es darauf an, nicht die Hände in den Schoß zu legen und das Scheitern der Ziele als Ausrede für eine Energiepolitik auf Sparflamme für die kommende Legislaturperiode zu nutzen“, so Herr Dworschak weiter. Erforderlich sei vielmehr, weiterhin für den Erfolg der Energie- und der Wärmewende zu kämpfen. Der VfW unterstützt hierbei die Koalitionsverhandlungen mit einem Maßnahmenkatalog, der zehn Vorschläge für einen Beitrag der Energiedienstleistungen zum Gelingen der Wärmewende macht, unter anderem:

    1. CO₂-Emissionen finanziell belasten
    2. Keine Diskriminierung von Effizienzmaßnahmen
    3. Verpflichtung zu Wärmemengenzählern und Mindesteffizienzstandards
    4. Gleichstellung der Wärmewende

    „Damit das bestehende Einsparpotential ausgeschöpft werden kann, müssen jetzt wirksame Maßnahmen ergriffen werden, insbesondere auch im Wärmesektor.“, fordert Herr Dworschak. „Denn bei der Frage der Zielerreichung geht es nicht um Zahlen oder Prozente, sondern um Umwelt und Zukunft.“

    Die jüngste Studie der Politikberatungsorganisation „Agora Energiewende“ zeigt, dass weitere Maßnahmen dringend geboten sind – auch im Hinblick auf die Ziele 2030. Denn: im dritten Jahr in Folge stagniert der Ausstoß des klimaschädlichen CO₂, statt wie geplant zu sinken. Während im Stromsektor die Emissionen infolge des Rückgangs der Steinkohleverstromung 2017 leicht zurückgingen, stiegen sie im Verkehrs-, Gebäude- und Industriesektor aufgrund des höheren Mineralöl- und Erdgasverbrauchs. Wesentliche Ursache hierfür sieht Agora in der Entwicklung beim Energieverbrauch. Im vergangenen Jahr wurde 0,8 Prozent mehr Energie verbraucht als 2016 – Strom, Diesel und Erdgas legten zu.

    Um die energetischen Einsparpotentiale zu erschließen, müssen perspektivisch besonders im Bestand noch erheblich mehr Effizienzmaßnahmen umgesetzt werden. Contractoren als Effizienzdienstleister sind die idealen Partner, um eine Effizienzsteigerung zu erzielen – idealerweise in Kombination mit einer Umstellung der Energieerzeugung auf erneuerbare Energieträger. Contractoren haben das nötige technische und wirtschaftliche Know-how, um bei der Modernisierung der Energieerzeugung das Optimum an Effizienz zu erzielen sowie dauerhafte Einsparungen während der Nutzung des Gebäudes zu ermöglichen – und das zu einem fairen Preis.

    Den komplettne Maßnahmenkatalog finden Sie rechts unter Downloads.
  • Wärmelieferverordnung – Meilenstein für die Anerkennung eines neuen Verfahrens bei Wärmelieferung erreicht

    Wärmelieferverordnung – Meilenstein für die Anerkennung eines neuen Verfahrens bei Wärmelieferung erreicht

    Gemeinsame Pressemitteilung der Verbände AGFW, BDEW, VfW und GdW

    Die nahezu klimaneutrale Energieversorgung im Gebäudebestand bis 2050 ist ein zentrales Ziel der Energie- und Klimapolitik Deutschlands. Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen, werden Instrumente und Lösungen benötigt, die die Sanierungsrate im Gebäudebestand deutlich beschleunigen. Die Umstellung auf gewerbliche Wärmelieferung wie Fernwärme oder Contracting ist ein wichtiger Baustein in der Sanierung und Heizungsmodernisierung im Mietwohnbestand. Seit ihrer Einführung wirkt aber die hierfür maßgebliche Wärmeliefer­verordnung wegen praxisfremder Annahmen eher bremsend als fördernd. Zum Nachteil nicht nur der Branche, sondern auch von Mietern und Vermietern. Denn dringend notwendige Investitionen in Effizienz und erneuerbare Energien sowie der Austausch von alten Heizungen werden verzögert oder gar verhindert.

    Ein Verbändebündnis aus AGFW, BDEW, ESCO Forum im ZVEI und VfW hat hier einen wichtigen Impuls gegeben. Im vergangenen Jahr wurde eine Lösung mit der Entwicklung eines praxistauglichen Verfahrens auf Basis der empirischen Studie des EBZ in Bochum geschaffen. Das Verfahren liefert eine realistische Einschätzung des Altkessels und wird seitdem immer öfter in der Praxis von Contractoren und Fernwärmeversorgern verwendet.

    Das zugrundeliegende Berechnungsverfahren wurde jetzt in das AGFW-Regelwerk mit dem Titel „FW314 – Berechnung des Jahresnutzungsgrades von Wärmeerzeugungsanlagen in der Wohnungswirtschaft“ übernommen.

    Damit wurde ein weiterer wichtiger Meilenstein für die offizielle Anerkennung erreicht. Nicht nur wurden Berechnungsmethodik und Vorgehensweise damit einem vom Gesetzgeber anerkannten Verfahren und einer erneuten Prüfung unterzogen, sondern auch die interessierte Öffentlichkeit erneut mit einbezogen und um Kommentierung gebeten. Diese Gelegenheit hat beispielsweise der Deutsche Mieterbund genutzt und wichtige Anmerkungen zum Regelwerksbaustein hinzugefügt.

    An der erfolgreichen Umsetzung in einen AGFW-Regelwerksbaustein haben Branchen­unternehmen, aber auch Vertreter der Verbände VfW, ESCO-Forum, GdW und BDEW mitgearbeitet oder unterstützend begleitet.
    Der Regelwerksbaustein wird Anfang 2018 offiziell im Bundesanzeiger veröffentlicht, kann aber bereits heute von der AGFW-Internetseite kostenfrei heruntergeladen werden.
  • 10 Punktepapier: VfW veröffentlicht Maßnahmenkatalog zu den Koalitionsverhandlungen

    10 Punktepapier: VfW veröffentlicht Maßnahmenkatalog zu den Koalitionsverhandlungen

    Zu den Koalitionsverhandlungen, die zu Beginn der neuen Regierungsperiode stattfinden, veröffentlicht der VfW sein 10 Punktepapier mit Maßnahmen, welche für das Erreichen der Ziele der Energiewende notwendig sind.

    Nach aktuellen Hochrechnungen wird das Klimaziel, eine 40 prozentige Reduktion des CO2-Ausstoßes bis 2020 um etwa 19 % verfehlt. Wenn keine weiteren Maßnahmen ergriffen werden, wird bestenfalls eine Reduzierung um 32,5 % erreicht werden.

    Der VfW sieht die Vernachlässigung des Wärmesektors als eine der Hauptursachen, die zu der bisherigen mangelhaften Reduzierung geführt haben. Da der Wärmesektor einen sehr großen Anteil des Gesamtenergieverbrauchs in Deutschland ausmacht, ist dies der ideale Ansatzpunkt um aufzuholen. Der VfW fordert die neue Bundesregierung auf folgende 10 Maßnahmen zur Förderung der Energiewende umzusetzen:

    1. CO2-Emissionen finanziell belasten
    2. Keine Diskriminierung von Effizienzmaßnahmen
    3. Vorbildfunktion des Bundes und der Länder
    4. Verpflichtung zu Wärmemengenzählern und Mindesteffizienzstandards
    5. Harmonisierung von Schnittstellen für Monitoring
    6. Eigenbetrieb und Energiedienstleistungen gleichstellen
    7. Kostenvergleichsrechnung der WärmeLV verbessern
    8. Gleichstellung der Wärmewende
    9. Wärmenetze öffnen
    10. Förderung nur bei wirksamem Effizienznachweis

    Energieeffizienz ist eine der wichtigsten Säulen für die Energiewende. Um ein möglichst hohes Maß an Energieeffizienz zu erzielen, ist es neben der Verwendung einer hocheffizienten und CO2 einsparenden Technologie wesentlich, die Energieerzeugungsanlagen professionell zu betreiben und die Anlagen optimal auszulegen, sowie weitere Einsparmaßnahmen wie z. B. der hydraulische Abgleich vorzunehmen.

    Norbert Krug, Präsident im VfW fordert: „Diese komplexen Vorgänge können nur durch Experten wie Contractoren/Energiedienstleister umgesetzt werden. Es ist daher von großer Bedeutung, dass die zukünftigen politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen für Contracting und Energiedienstleistungen verbessert werden. Vorbildlich sollten öffentliche Träger handeln, indem sie Contractoren bei der Sanierung von öffentlichen Gebäuden einbinden.“

    Den gesamten Maßnahmenkatalog finden Sie rechts unter Downloads.
  • VfW unterstützt KWK-Positionspapier: Kraft-Wärme-Kopplung in Nordrhein-Westfalen – Eine Technologie mit Zukunft

    VfW unterstützt KWK-Positionspapier: Kraft-Wärme-Kopplung in Nordrhein-Westfalen – Eine Technologie mit Zukunft

    Der VfW ist Mitunterzeichner des von der der Arbeitsgruppe „Kraft-Wärme-Kopplung“ (AG4) des Netzwerks Kraftwerkstechnik NRW herausgegebenen Positionspapiers „Kraft-Wärme-Kopplung in Nordrhein-Westfalen – Eine Technologie mit Zukunft“. Mit diesem Positionspapier bringen die Stakeholder aus Industrie, Versorgungswirtschaft, Wissenschaft und Verbänden zum Ausdruck, dass der KWK-Ausbau einen unverzichtbaren Bestandteil zur Umsetzung der Energiewende darstellt.

    Das Positionspapier fasst die Bedeutung der KWK für die Energiewende und besonders die Wärmewende, in 9 Thesen zusammen:

    1. KWK ist effizient und innovativ
    2. KWK nutzt vielfältige Energieträger
    3. KWK ist flexibel
    4. KWK ist ein wichtiger Baustein in der Energiewende
    5. KWK ist klimafreundlich
    6. KWK hilft der Industrie und der Umwelt
    7. KWK sichert die Versorgung
    8. KWK ist erzeuger- und verbrauchernah
    9. KWK braucht Rahmenbedingungen

    Als führende Interessenvertretung für Contracting und Energiedienstleistung unterstützt der VfW das Positionspapier. Durch einen stärkeren Einsatz von KWK lassen sich große Einsparpotentiale erschließen, Energiedienstleister sind dafür die idealen Partner, da auch die KWK nur bei professionellem Betrieb die möglichen Einsparungen realisieren kann.

    Das gesamte Positionspapier finden Sie rechts unter Downloads.
  • Einsparpotenziale durch digitale Heizung

    Einsparpotenziale durch digitale Heizung

    Laut einer aktuellen Studie vom Institut für Technische Gebäudeausrüstung Dresden (ITG), im Auftrag des Bundesverbandes der Deutschen Heizungsindustrie (BDH), kann durch die Digitalisierung der Heizungstechnik der Energieverbrauch um bis zu 15 Prozent gesenkt werden. Außerdem haben die Kunden mit einer digitalisierten Heizung i.d.R. die Möglichkeit, ihre Heizung über das Smartphone zu steuern. Dies erhöht den Komfort für den Kunden.

    Mit einer intelligenten Steuerung läuft die Heizung stets im optimalen Bereich. Digitale Heizungen binden Wetterprognosen mit ein und erkennen automatisch, ob jemand zuhause ist. Intelligente Geräte merken sich die Gewohnheiten der Bewohner und stellen sich darauf ein. Im Störfall kann ein Energiedienstleister durch die Internetanbindung Fehler analysieren und aus der Ferne beheben. Dadurch kann der Kundendienst optimiert werden.

    Prädestiniert für die Umsetzung einer Digitalisierung sind professionell aufgestellte Energiedienstleister (Contractoren). Birgit Arnold, geschäftsführende Vizepräsidentin im VfW präzisiert: „Contractoren haben das nötige technische und wirtschaftliche Know-how, um Modernisierung und Digitalisierung der Energieerzeugung professionell und schnell umzusetzen. Durch laufend optimierte Betriebsführung ermöglichen die Energiedienstleister dauerhafte Einsparungen während der Nutzung des Gebäudes und das zu einem fairen Preis.“

    Verwalter, Eigentümer und Vermieter von Büroimmobilien, die an der Effizienzdienstleistung Contracting interessiert sind, können auf der Internetseite des VfW – die führende Interessensvertretung für Contracting und Energiedienstleistungen kostenlos eine Contracting-Anfrage an die Mitgliedsunternehmen des Verbandes stellen. Der VfW wird die Anfrage an die Contracting-Anbieter weiterleiten, die sich dann direkt mit den Interessierten in Verbindung setzen.
  • Energiepolitische Themen des VfW zur Bundestagswahl

    Energiepolitische Themen des VfW zur Bundestagswahl

    Wärmewende bis 2050 kann nicht mit Strom allein gelingen

    Zur Bundestagswahl 2017 veröffentlicht der VfW seine Erwartungen an die deutschen Parteien, um auf die Themen im öffentlichen Diskurs aufmerksam zu machen und um darauf hinzuweisen, dass mit dem aktuellen Kurs der Energiepolitik nicht ohne Nachbessern zu erreichen ist, dass die deutsche Energieversorgung gesichert und klimaneutral stattfindet.

    Oftmals wird der Fokus auf die Stromwende gesetzt, obwohl Wärmeanwendungen für 55 % des gesamten Energieverbrauchs in Deutschland verantwortlich sind. Um die Energiewende auch im Wärmebereich voranzubringen, muss sich einiges ändern. Effizienzdienstleistungen wie das Contracting können einen erheblichen Beitrag dazu leisten, die Klimaziele zu erreichen.

    Kernforderungen des VfW an die Energiepolitik:
    1. Rahmenbedingungen für Energieeffizienzdienstleistungen verbessern
    2. Einhaltung von Effizienzstandards effektiv kontrollieren und Nichteinhaltung sanktionieren
    3. Verbindliche Effizienzstandards für den Gebäudebestand verschärfen
    4. Vielzahl an Effizienzgesetzen und Vorschriften vereinheitlichen und vereinfachen
    5. Öffnung der Wärmenetze für die dezentrale Erzeugung vorantreiben
    6. Allgemeine CO2-Steuer anstelle von Umlagen zur Finanzierung der Energiewende

    Da der Klimaschutz und damit die Energiepolitik eines der wichtigsten Themen sind, mit denen die weltweite Politik sich derzeit auseinanderzusetzen hat, hofft der VfW, dass diese Anregungen Berücksichtigung finden. Um für Deutschland und ganz Europa eine zukunftsfähige, gesicherte Energieversorgung aufzubauen, sowohl im Stromsektor als auch im Wärmesektor, ist es unerlässlich, dass die Parteien des deutschen Bundestages sich mit diesen Themen auseinandersetzen und ein solides Konzept für die deutsche Energiepolitik der nächsten Regierung aufstellen.