Kategorie: Contracting

  • Contracting Award 2024 – The winner is …

    Contracting Award 2024 – The winner is …

    13.06.2024 | In diesem Jahr gewinnt naturstrom AG den Contracting Award 2024 für ihr Vorzeige-Öko-Quartier „KOKONI ONE“ in Berlin. Das Projekt setzt vollständig auf regenerative Energien und macht deutlich, wie wichtig professionelle Energiedienstleister sind. Wir gratulieren ganz herzlich! 
    Stefan Sagmeister von der Fachzeitschrift Energie & Management und Tobias Dworschak, Vorstandsvorsitzender des vedec übergaben im Rahmen unserer Sommerparty den begehrten Preis. Lea Schmid nahm den Preis stellvertretend für die naturstrom AG mit Freude entgegen. 

    In diesem Jahr sind insgesamt elf Bewerbungen eingegangen. Sie demonstrieren, wie vielseitig Contracting-Projekte die Energiewende unterstützen. Und sollen zeigen, dass Energiedienstleistungen ein wirksames Mittel sind, um signifikante Einsparungen an Brennstoffen, Emissionen und Energiekosten zu erreichen. Tobias Dworschak, Vorstandsvorsitzender des vedec: „Unser aller Ziel ist die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung von Gebäuden. Die ausgezeichneten Projekte zeigen eindrücklich, dass intelligentes Contracting sowohl im Neubau als auch im Bestand maßgeblich zum Gelingen der Energiewende beiträgt.“ 
    1. Platz
    naturstrom AG – Öko-Quartier KOKONI ONE

    2. Platz
    ENGIE Deutschland GmbH – Hotel Panorama Oberhof

    3. Platz
    FRANK ECOenergy GmbH – Wohnquartier „helling – Quartier für buntes Leben“ 
    Der Energieversorger und Contracting-Anbieter naturstrom AG hat für das Berliner Quartier „KOKONI ONE“ das Energiekonzept umgesetzt. Für die Jury sticht dieses Projekt unter den Einsendungen besonders heraus und erringt einen verdienten ersten Platz im Contracting Award 2024. 

    Für die 84 Doppel- und Reihenhäuser entziehen in etwa 100 Metern Tiefe 68 Erdwärmesonden dem Untergrund auf einem Temperaturniveau von um die 5 Grad Celsius Energie, die über gedämmte Rohrleitungen in die Energiezentrale des Quartiers geleitet wird. Dort heben zwei Sole-Wasser-Wärmepumpen die Temperatur des Wassers auf 40 Grad an. Das mehr als 1.200 Meter umfassende Niedertemperatur-Nahwärmenetz bringt die Heizenergie anschließend in die Gebäude. In den Sommermonaten werden die Energieflüsse zur passiven Kühlung umgedreht: Überschüssige Wärme wird den Gebäuden entzogen, durch das Netz zu den Wärmesonden geführt und das Erdreich energetisch regeneriert. 

    Nicht nur die vollständig regenerative Versorgung mit Erdwärme und Wärmepumpen, auch die Bauweise der Doppel- und Reihenhäuser mit ihren hölzernen Fassaden, Grünflächen und dachintegrierten Photovoltaikmodulen überzeugt in diesem Projekt. Dazu trägt auch die Rückkühleinheit bei, die außerdem die Anzahl der benötigten Sonden und damit die Investitionskosten reduziert hat. Im Nordosten Berlins wurde ein zukunftsweisendes Projekt realisiert, das die Bedürfnisse der Menschen und der Umwelt in Einklang bringt. Die intelligente Verknüpfung der Sektoren (Mieter-)Strom, Wärme und E-Mobilität ermöglicht den Bewohnerinnen und Bewohnern eine besonders effiziente Energienutzung. 

    Für den Neubau von Quartieren hat diese Lösung für die Jury Vorbildcharakter. Darüber hinaus zeigt das Projekt die Wichtigkeit von professionellen Energiedienstleistern, die bedacht Bedarfe und Potenziale eines gesamten Quartiers ermitteln und damit ein Optimum an unterschiedlichen Versorgungsvarianten erstellen. Besonders der frühzeitige Beginn der gemeinsamen Planung zwischen Energiedienstleister und Bauinitiator, im Idealfall bereits bei der Planung der Flächennutzung und -gestaltung, ermöglicht eine für Mensch und Natur ideale Energieversorgung.
    Das Projekt „Kokoni One“ gewann den Contracting Award 2024 v.re.: Lea Schmid (naturstrom), Tobias Dworschak (vedec) und Stefan Sagmeister (Energie&Management) Foto © Thomas Rosenthal
    ENGIE Deutschland hat ein Energiespar-Contracting für das Hotel Panorama im thüringischen Oberhof umgesetzt und sich damit den zweiten Platz beim Contracting Award gesichert. Die Jury zeichnet das Projekt unter anderem wegen des langfristig zwischen Hotelbetreiber und ENGIE angelegten Konzepts zur energetischen Verbesserung des denkmalgeschützten Hotels aus. In diesem Rahmen sind unterschiedliche Energiespar-Contracting-Verträge für verschiedene Maßnahmen abgeschlossen worden, die neben den garantierten Einsparungen deutlich machen, wie wichtig ein gemeinsamer Ansatz und ein abgestimmtes Vorgehen mit gegenseitigem Vertrauen auch über längere Zeiträume ist. 

    Seit 2018 ist die Ahorn Hotels & Resorts neue Eigentümerin und ließ das Gebäude sanieren. ENGIE Deutschland wurde mit der energetischen Optimierung beauftragt. Es wurden unter anderem die Lüftungs- und Heiztechnik, die Kälteanlagen für die Küche sowie die Lüftungsanlage für das Schwimmbad erneuert. Die Beleuchtung ist im gesamten Hotelbereich auf LED umgestellt. Über ein Energiemonitoringsystem können die Verbräuche reportet werden. Zusätzlich optimierte man den Strombezug, indem über ein dynamisches Lastabwurfsystem die geförderten Stromverbräuche zeitweise abgeschaltet werden. Seitens der Erzeugungsanlagen erneuerte man die Gaskesselanlage und das Blockheizkraftwerk.

    Das Projekt besticht durch ein buntes Potpourri aus Einzelmaßnahmen. Im Mittelpunkt stehen die Energieeinsparungen in der Lüftung, der Küche, im Schwimmbad und bei der Beleuchtung, die teils zu intelligenten Lösungen miteinander verknüpft sind: So wird die bisher an die Umwelt abgegebene warme Kondensationsseite bei der Küchenkühlung nun direkt im Kältemittelkreis ausgekoppelt und zur Erwärmung des Schwimmbadwassers genutzt. Das Projekt steht damit beispielhaft für ein durchdachtes und die Sektoren verknüpfendes Konzept von Effizienzmaßnahmen im Bestand. 
    Das Projekt Hotel Panorama Oberhof belegte den 2. Platz v.re:.Tobias Dworschak (vedec), Stefan Sagmeister (Energie&Management), Uwe Heß und Steffen Haller (ENGIE Deutschland) Foto © Thomas Rosenthal
    Auf dem Gelände der ehemaligen Schiffsbauversuchsanstalt hat der Hamburger Contracting-Dienstleister FRANK 149 Wohnungen mit einer Bruttogeschossfläche von 20.000 Quadratmetern im KfW-„Effizienzhaus 40“-Standard errichtet. Bei diesem Projekt wird die Wärme des Hamburger Abwassers genutzt. Eine flexibel regelbare Elektrowärmepumpe übernimmt in der Heizperiode die Grundlast der Wärmeversorgung, deckt in der Übergangszeit die Heizlast und unterstützt im Sommer die Warmwasserbereitung. Darüber hinaus ist ganzjährig ein Blockheizkraftwerk in Betrieb. Zur regenerativen Stromerzeugung sind alle Dachflächen als Solargründächer ausgeführt. Neben der extensiven Dachbegrünung sind zwei Photovoltaikanlagen installiert.

    In der Jury wurde lange über die Frage diskutiert, wie gut ein Projekt, das noch fossiles Erdgas zur Wärme- und Stromerzeugung einsetzt, geeignet ist, mit dem Contracting Award ausgezeichnet zu werden. Auf der anderen Seite besticht das Projekt ganz wesentlich durch drei Aspekte, die zu einem dritten Platz geführt haben:

    Erstens die Einbindung des Mischwassersiels und der Bau von Hamburgs längstem Abwasserwärmetauscher. In der Nutzung der Abwasserwärme liegt ein großes, vielfach ungenutztes Potenzial, dessen Stellenwert mit dieser Auszeichnung unterstrichen werden soll. Zweitens koppelt das Projekt die Sektoren Wärme und Strom sowie Mobilität in einer durchdachten Lösung: Die Elektrowärmepumpe, das BHKW und die Photovoltaikanlage sind dabei so aufeinander abgestimmt, dass die Elektrowärmepumpe nur mit dem selbst im Quartier produzierten Strom versorgt wird. Von den 86 Tiefgaragenstellplätzen sind 64 elektrifiziert; FRANK stellt auf Wunsch eine Ladelösung zur Verfügung und liefert auch den Strom. Drittens zeigt das Projekt, dass es nicht die eine erneuerbare Versorgung gibt: Bei jedem Projekt gilt es von Neuem, die Möglichkeiten der regenerativen Versorgung auszuloten, und meist ist eine Versorgung aus mehreren Energiequellen die sinnvollste Variante.  
    Das Projekt Wohnquartier helling belegte den 3. Platz v.re:.Tobias Dworschak (vedec), Stefan Sagmeister (Energie&Management), Benedikt Leidorf und Annika Levermann (FRANK ECOenergy) Foto © Thomas Rosenthal
    Die Freude ist groß. Foto © Thomas Rosenthal


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  • Wärmelieferung für das Schulzentrum Sulingen

    Wärmelieferung für das Schulzentrum Sulingen

    12.06.2024 | In Sulingen wurde eine nachhaltige Wärmeversorgung aus 100 % erneuerbaren Energien umgesetzt. Die Leistungen umfassten die Planung des Energiebewirtschaftungskonzepts, den Bau der Wärmeerzeugungsanlage, die Finanzierung, den Betrieb sowie die Instandhaltung und Wartung der Gesamtanlage. Die Versorgung des Schulzentrums erfolgte vor der Umstellung im Eigenbetrieb der Stadt.

    Hier geht es zum Projekt.
    Fotos © duobloq Energie GmbH


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  • Wahlprüfsteine zur Europawahl 2024

    Wahlprüfsteine zur Europawahl 2024

    31.05.2024 | Die Wahl zum 10. Europäischen Parlament findet in den 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union zwischen dem 6. und 9. Juni 2024 statt. Deutschland wählt am 09.06.2024. Wir haben im Vorfeld die Parteien (CDU/CSU, SPD, FDP und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) zu klima- und energiepolitischen Themen befragt. Von der FDP haben wir bisher (Stand 03.06.2024) keine Antworten erhalten.

    Energieeffiziente Lösungen sind für die Parteien ein wichtiges Element für den Klimaschutz. Der EED-Grundsatz „Energieeffizienz an erster Stelle“ wird als besonders wichtig erachtet. Klima- und mieterfreundliche Quartierslösungen sowie die kommunale Wärmeplanung spielen aus Sicht der Parteien eine besonders wichtige Rolle. Die Vorbildfunktion der öffentlichen Hand wird als elementar angesehen. Um sie zu stärken setzen sich die Parteien dafür ein, Energieeffizienz als Kriterium in öffentlichen Ausschreibungen verpflichtend umzusetzen.

    Rechts unter Downloads finden Sie die vollständigen Wahlprüfsteine.


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  • Erneuerbare Energien für die Karl May Geburtsstadt

    Erneuerbare Energien für die Karl May Geburtsstadt

    16.05.2024 | Das Fernwärmenetz versorgt mit einer Länge von ca. 12 Kilometern insgesamt rund 1.200 Wohnungen sowie Kindergarten, Jobcenter, Gewerbebetriebe und Polizeigebäude zuverlässig mit Wärme. Damit sorgt das Fernwärmenetz für eine gesicherte Wärmeversorgung im westlichen Stadtteil von Hohenstein-Ernstthal. Der Primärenergiefaktor beträgt aktuell 0,34. Insgesamt liefert das Heizwerk rund 9.000 MWh Wärme und erzeugt circa 5.000 MWh Strom pro Jahr.

    Zurzeit (Stand 04/2024) befindet sich das Heizwerk im Umbau. Es wurden zwei Pelletkessel zur umweltfreundlichen Erzeugung von Wärme eingebaut. Bereits in 2023 erfolgte eine Generalinstantsetzung der beiden Biomethan-BHKW. Der Primärenergiefaktor reduziert sich durch den Umbau auf 0,22.

    Hier geht es zum Projekt.
    Holzpelletkessel, Foto © ENGIE Deutschland GmbH
    Wärmeverteilung, Foto © ENGIE Deutschland GmbH


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  • Stellungnahme zum EDL-Gesetz

    Stellungnahme zum EDL-Gesetz

    08.04.2024 | Wir haben vom BMWK Entwürfe für eine Novelle des EDL-G sowie einer Energieauditorenfort- und Weiterbildungsverordnung erhalten. Zum EDL-Gesetz haben wir Stellung bezogen.

    Wir freuen uns über die Weiterentwicklung der Energiedienstleistungen, die in diesem Gesetzesvorschlag angelegt ist. Im Hinblick auf die verbindlichen Ziele im Klimaschutz und der Steigerung der Energieeffizienz erscheint uns der vorliegende Vorschlag noch nicht ambitioniert genug. Es gilt, viel mutiger die notwendigen Maßnahmen für eine echte Effizienzverbesserung zu ergreifen.

    Kernforderungen der Stellungnahme:

    1. Vermieter:in und Energiedienstleister bei der Umstellung auf Erneuerbare Energien im Wohngebäudebestand gleichbehandeln – (§559 BGB und § 556c BGB i.V.m. der WärmeLV)
    2. Flexible Laufzeiten für eine mieter- und klimafreundliche Wärmewende (AVBFernwärmeV)
    3. Prüfen ist gut – umsetzen ist besser: garantierte Energieeinsparungen privilegieren!

    Die wesentlichen Punkte des Gesetzentwurfs im Überblick:

    – In Umsetzung der EED werden Unternehmen mit einem durchschnittlichen jährlichen Gesamtendenergieverbrauch von mehr als [2,5 – 2,77] GWh verpflichtet, alle 4 Jahre ein Energieaudit durchzuführen. Hinweis: dieser Schwellwert befindet sich derzeit noch in Abstimmung innerhalb der Ressorts.
    – Die Anforderungen an die das Energieaudit durchführende Person wurden in § 8b EDL-G in Bezug auf die berufliche Bildung präziser ausgestaltet.
    – Um Energieaudits anbieten zu dürfen, müssen Energieauditoren neben einer gewissen Grundqualifikation an einer einmaligen Weiterbildung mit festgelegtem Inhalt und Umfang teilnehmen.
    – Auch die Pflicht zur Teilnahme an regelmäßigen Fortbildungen wird konkretisiert, insbesondere in Bezug auf den Umfang, Inhalt und Nachweis.
    – Anforderungen und das Verfahren zur Anerkennung der Weiterbildung und Fortbildungen werden in einer Verordnung (EnAuditFoV) näher ausgestaltet.
    – Ebenfalls in Umsetzung der EED wird im EDL-G das ordnungsgemäße Funktionieren des Energiedienstleistungsmarktes durch Beseitigung von rechtlichen und sonstigen Hemmnissen für die Nutzung von Energieleistungsverträgen und anderen Energiedienstleistungsmodellen als Ziel des Gesetzes geregelt.
    – Darüber hinaus wird eine Reihe von Klarstellungen aufgenommen. Diese betreffen den Adressatenkreis, die Bußgeldtatbestände und die Aufgaben der beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle eingerichteten Bundesstelle für Energieeffizienz.
    – Im Energieeffizienzgesetz wird die Frist zur Übermittlung von Daten an die Plattform für Abwärme (§ 17) um ein Jahr verschoben, auf den 1.1.2025, zudem wird zur Entlastung der Unternehmen eine Bagatellschwelle für zu erfassende Abwärmequellen eingeführt.

    Rechts unter Downloads finden Sie die vollständige Stellungnahme.


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  • 17.04.2024 | Contracting-Tour mit MdB Bernhard Herrmann (Bündnis 90/Die Grünen)

    17.04.2024 | Contracting-Tour mit MdB Bernhard Herrmann (Bündnis 90/Die Grünen)

    Bundestagsabgeordneter Bernhard Herrmann (Bündnis 90/Die Grünen) folgte unserer Einladung und besichtigte im Rahmen einer Contracting-Tour erfolgreich umgesetzte Energieeffizienz-Projekte in Chemnitz und in Hohenstein-Ernstthal.

    Die Tour startete bei der Messe Chemnitz. Unser Mitglied, die eins energie in sachsen GmbH & Co. KG übernahm die Betriebsführung und zeigte eindrucksvoll, welche Heiztechnik für die energieeffiziente Versorgung der gesamten Messe nötig ist.

    Von Chemnitz ging es nach Hohenstein-Ernstthal. In Hohenstein-Ernstthal angekommen, besichtigten wir ein Fernwärmenetz, betrieben von unserem Mitglied ENGIE Deutschland GmbH. Das Heizwerk versorgt rund 1.200 Wohnungen sowie Kindergarten, Jobcenter, Gewerbebetriebe und Polizeigebäude zuverlässig mit Wärme. Insgesamt liefert es rund 9.000 MWh Wärme und erzeugt ca. 5.000 MWh Strom pro Jahr. Zurzeit befindet sich das Heizwerk im Umbau. Die Energieträger werden erneuert. Zwei Pelletkessel und eingesetztes Biomethan erzeugen künftig umweltfreundliche Wärme. Mit den Umbaumaßnahmen sinkt der CO2-Emissionsfaktor auf 0 kg/kWh.

    Nur wenige hundert Meter entfernt besichtigten wir ein Schwimmbad mit eigener dezentraler Versorgungslösung durch die ENGIE Deutschland GmbH. Zurzeit ebenfalls im Umbau, sollen erneuerte Pelletkesselanlagen sowie eine Wärmepumpenanlage künftig zur Beheizung der Schwimmbecken beitragen. Den Solarstrom zum Betreiben der Wärmepumpe liefert eine PV-Anlage auf dem Dach des Bades. Auch hier beträgt der CO2-Emissionsfaktor nach den Sanierungsmaßnahmen 0 kg/kWh. Das gesamte Bad sowie umliegende Wohnungen und ein Gewerbebetrieb erfreuen sich an dieser 100% Erneuerbaren-Lösung.

    Der Bundestagsabgeordnete Bernhard Herrmann zeigte sich beeindruckt von den vielfältigen Versorgungslösungen der Contracting-Projekte: „Angesichts der klimatischen Situation müssen wir möglichst schnell und überall tätig werden. Sowohl in Einzelgebäuden als auch im Nah- und Fernwärmebereich muss effiziente Heiztechnik eingesetzt werden. Dafür bietet Contracting gute Möglichkeiten.“

    Das zeigte sich auch im Gespräch mit unseren Mitgliedsunternehmen. Energieeffizienz, ein sanierter Gebäudestand sowie der Einsatz Erneuerbarer Energieträger sind enorm wichtig. Grundstein einer erfolgreichen Wärmewende ist unstrittig die Novelle der WärmeLV.

    Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn MdB Herrmann und unseren Mitgliedsunternehmen für Ihre Zeit und den konstruktiven Austausch.
    Bundestagsabgeordneter Bernhard Herrmann (Bündnis 90/Die Grünen) mit Vertreterinnen und Vertretern der eins energie in sachsen GmbH & Co. KG, der ENGIE Deutschland GmbH und dem vedec.
    Dave Welmert, Leiter Politik und Kommunikation vedec mit dem Bundestagsabgeordneten Bernhard Herrmann auf dem Dach der Schwimmhalle.


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  • Wärme für Wohnungen und Tagespflege mit Holzpellets

    Wärme für Wohnungen und Tagespflege mit Holzpellets

    15.04.2024 | Auf dem ehemaligen Laichinger Bahnhofsgelände werden sechs Gebäude mit insgesamt 74 geförderten Wohneinheiten, zwei Wohngruppen mit jeweils zwölf Plätzen sowie einer Tagespflege errichtet. Die Häuser entsprechen dem KfW-40 EE-Standard und schließen eine Lücke am lokalen Wohnungsmarkt, denn der Bedarf an Wohnungen mit sozial verträglichen Mieten im Alb-Donau-Kreis ist hoch.

    Errichtet werden Zwei-, Drei- und Vier-Zimmer-Wohnungen – ausgestattet mit Küche und Fußbodenheizung, die mithilfe einer zentralen Pelletheizung sowie einer PV-Anlage betrieben werden.

    Hier geht es zum Projekt.
    Fotos: © Planquadrat Architekten


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  • Positionspapier zur Europawahl

    Positionspapier zur Europawahl

    08.04.2024 | Vom 06. bis 09.06.2024 wählen die Bürger:innen der Europäischen Union zum zehnten Mal das Europäische Parlament. Im Vorfeld zur Wahl haben wir ein Positionspapier mit fünf Impulsen zur erfolgreichen Wärmewende in Europa erstellt.

    Die kürzlich vom EU-Parlament gebilligte Novelle der Gebäudeenergieeffizienzrichtlinie (Energy Performance of Buildings Directive, EPBD) gibt zwar ein Senken des durchschnittlichen Primärenergieverbrauchs für Wohngebäude vor (bis 2030 um mindestens 16 %, bis 2035 um 20 bis 22 %), allerdings fehlen konkrete Vorgaben für die Gebäudesanierung. Umso wichtiger ist es daher, die Energieeffizienz in den Heizzentralen zu optimieren. Mit der Energiedienstleistung Contracting sind große Energieeffizienzsteigerungen möglich. Dafür gilt es, die Rahmenbedingungen sowohl auf Europäischer Ebene als auch in Deutschland zu verbessern. Im dem Positionspapier zeigen wir auf, wie die Wärmewende mit fünf schnellen und sozialverträglichen Maßnahmen in der EU gelingt.

    Kernforderungen des Positionspapiers:

    1. Rahmenbedingungen für die gewerbliche Wärmelieferung mit Erneuerbaren Energien im Wohngebäudebestand verbessern
    2. Dezentrale Energieversorgungslösungen und Fernwärmenetze in Europa gleichbehandeln
    3. Öffentliche Hand: Verpflichtendes Energieeffizienzkriterium in öffentlichen Ausschreibungen
    4. Flexible Laufzeiten für eine mieter- und klimafreundliche sowie bezahlbare Wärmewende
    5. Rahmenbedingungen für Quartierslösungen verbessern

    Rechts unter Downloads finden Sie das vollständige Positionspapier.


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  • Jahresbericht 2023

    Jahresbericht 2023

    04.04.2024 | Es ist an der Zeit durchzuatmen und Luft zu holen: 2023 war ein turbulentes und ereignisreiches Jahr. Das zeigt auch unser Jahresbericht. Werfen Sie gemeinsam mit uns einen Blick auf unsere Aktivitäten im Verband, auf Highlights, die uns in Erinnerung bleiben und auf Herausforderungen, die wir mit vereinten Kräften gemeistert haben und weiterhin meistern werden.

    Den politischen Diskurs sowie die gesetzgeberischen Aktivitäten haben wir über das Jahr hinweg aktiv mit Stellungnahmen und Positionspapieren begleitet. Vielfach stießen unsere Anliegen auf offene Ohren. Wir sind mit politischen Entscheidungsträger:innen auf Bundesebene ins Gespräch gekommen und haben anlässlich der Wahlen neuer Landtage Wahlprüfsteine an die demokratischen Parteien verschickt.
    Mit unserem Jahreskongress setzten wir am 27. September ein besonderes Highlight. Mutig wagten wir neue kreative Formate. Wir bearbeiteten im Open Space viele Themen, die die Branche bewegen. Die wertvollen Ergebnisse und Handlungsimpulse nutzen wir für unsere tägliche Arbeit. Sie werden uns auch in diesem Jahr begleiten.

    Lassen Sie uns nun die Zeit für einen kleinen Rückblick nutzen, durch das vergangene Jahr blättern und 2023 Revue passieren – vielleicht entdecken auch Sie dabei wichtige Impulse und Ideen.


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  • Wärmeversorgung mit leiser Wärmepumpe 

    Wärmeversorgung mit leiser Wärmepumpe 

    02.04.2024 | Die PA-ID PROCESS GmbH hat das Voting im Anschluss an unser „Innovationsforum Online Vol. 9″ am 11.03.2024 gewonnen. Herzlichen Glückwunsch zum Gewinn. Gerne stellen wir Ihnen die Produkte und Dienstleistungen vor.
    Die 2Power PVT-Kollektoren ermöglichen die Erzeugung, Speicherung und Verteilung von Strom und Wärme in Kombination mit einer entsprechenden Sole-Wasser Wärmepumpe. Die PVT-Kollektoren, welche einfach auf dem Dach montiert werden, dienen als Wärmequelle für die Wärmepumpe. 

    In größeren Objekten (Mehrfamilienhäuser, Gebäudenetze, usw.) ist eine zweite Wärmequelle sinnvoll, wie z.B. Erdsonden oder Erdwärmekörbe. In dieser Variation haben die PVT-Kollektoren einen weiteren Vorteil. Die überschüssige Wärme vom Dach in der Übergangszeit und im Sommer wird zur Regeneration des Erdreichs genutzt. Da die PVT-Kollektoren unisoliert sind befinden sie sich im Niedertemperaturniveau, sodass keinerlei Flüssigkeit ins Kochen geraten kann. 

    Gemeinsam mit May Bauträger GmbH aus Aschaffenburg und entsprechenden Energiedienstleistern wird PA-ID PROCESS GmbH 2024/2025 2 MFH mit 13 und 19 Wohneinheiten (WE) mit einem 2Power WP+ System umsetzen. In dieser Contractingart wird Strom und Wärme der PVT-Kollektoren bzw. der Wärmepumpe einbezogen. Das Ziel ist eine regenerative und versorgungssichere Wärmeerzeugung. 

    Das Wärmepumpensystem im Mehrfamilienhäuser mit 13 Wohneinheiten besteht aus 42 PVT-Kollektoren, 4 Erdwärmekörbe, einer Wärmepumpe mit 22 kW und entsprechenden Peripherien im Technikraum. Die Wärmeübergabe an die Räume erfolgt über Wohnungsstationen bzw. Fußbodenheizung.
    „Gerne unterstützen wir Sie bei Ihrer Auslegung eines Wärmepumpensystems mit PVT-Kollektoren.“
    Die Firma PA-ID PROCESS GmbH unterstützt Sie.

    Ansprechpartner: Jan Rettinger 
    E-Mail: info@2Power.de  
    Tel.: +49 6027 40728-30

    Den Video-Mitschnitt finden Sie in den nächsten Tagen auf unserer Informationsseite zum Innovationsforum.
    Einbau eines Erdwärmekorbs
    2Power PVT-Kollektor auf einem Pultdach
    2Power PVT-Kollektor
    Alle Bilder/Fotos: © PA-ID PROCESS GmbH


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