Auf Initiative der DENEFF hat der VfW sich mit weiteren Mitunterzeichnern an einem Brief an EU-Abgeordnete beteiligt. Inhaltlich geht es dabei um die weitere Gestaltung der Energieeffizienzrichtlinie nach 2020.
Kategorie: Contracting
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10 Punktepapier: VfW veröffentlicht Maßnahmenkatalog zu den Koalitionsverhandlungen
Zu den Koalitionsverhandlungen, die zu Beginn der neuen Regierungsperiode stattfinden, veröffentlicht der VfW sein 10 Punktepapier mit Maßnahmen, welche für das Erreichen der Ziele der Energiewende notwendig sind.
Nach aktuellen Hochrechnungen wird das Klimaziel, eine 40 prozentige Reduktion des CO2-Ausstoßes bis 2020 um etwa 19 % verfehlt. Wenn keine weiteren Maßnahmen ergriffen werden, wird bestenfalls eine Reduzierung um 32,5 % erreicht werden.
Der VfW sieht die Vernachlässigung des Wärmesektors als eine der Hauptursachen, die zu der bisherigen mangelhaften Reduzierung geführt haben. Da der Wärmesektor einen sehr großen Anteil des Gesamtenergieverbrauchs in Deutschland ausmacht, ist dies der ideale Ansatzpunkt um aufzuholen. Der VfW fordert die neue Bundesregierung auf folgende 10 Maßnahmen zur Förderung der Energiewende umzusetzen:
1. CO2-Emissionen finanziell belasten
2. Keine Diskriminierung von Effizienzmaßnahmen
3. Vorbildfunktion des Bundes und der Länder
4. Verpflichtung zu Wärmemengenzählern und Mindesteffizienzstandards
5. Harmonisierung von Schnittstellen für Monitoring
6. Eigenbetrieb und Energiedienstleistungen gleichstellen
7. Kostenvergleichsrechnung der WärmeLV verbessern
8. Gleichstellung der Wärmewende
9. Wärmenetze öffnen
10. Förderung nur bei wirksamem Effizienznachweis
Energieeffizienz ist eine der wichtigsten Säulen für die Energiewende. Um ein möglichst hohes Maß an Energieeffizienz zu erzielen, ist es neben der Verwendung einer hocheffizienten und CO2 einsparenden Technologie wesentlich, die Energieerzeugungsanlagen professionell zu betreiben und die Anlagen optimal auszulegen, sowie weitere Einsparmaßnahmen wie z. B. der hydraulische Abgleich vorzunehmen.
Norbert Krug, Präsident im VfW fordert: „Diese komplexen Vorgänge können nur durch Experten wie Contractoren/Energiedienstleister umgesetzt werden. Es ist daher von großer Bedeutung, dass die zukünftigen politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen für Contracting und Energiedienstleistungen verbessert werden. Vorbildlich sollten öffentliche Träger handeln, indem sie Contractoren bei der Sanierung von öffentlichen Gebäuden einbinden.“
Den gesamten Maßnahmenkatalog finden Sie rechts unter Downloads. -

Einsparpotenziale durch digitale Heizung
Laut einer aktuellen Studie vom Institut für Technische Gebäudeausrüstung Dresden (ITG), im Auftrag des Bundesverbandes der Deutschen Heizungsindustrie (BDH), kann durch die Digitalisierung der Heizungstechnik der Energieverbrauch um bis zu 15 Prozent gesenkt werden. Außerdem haben die Kunden mit einer digitalisierten Heizung i.d.R. die Möglichkeit, ihre Heizung über das Smartphone zu steuern. Dies erhöht den Komfort für den Kunden.
Mit einer intelligenten Steuerung läuft die Heizung stets im optimalen Bereich. Digitale Heizungen binden Wetterprognosen mit ein und erkennen automatisch, ob jemand zuhause ist. Intelligente Geräte merken sich die Gewohnheiten der Bewohner und stellen sich darauf ein. Im Störfall kann ein Energiedienstleister durch die Internetanbindung Fehler analysieren und aus der Ferne beheben. Dadurch kann der Kundendienst optimiert werden.
Prädestiniert für die Umsetzung einer Digitalisierung sind professionell aufgestellte Energiedienstleister (Contractoren). Birgit Arnold, geschäftsführende Vizepräsidentin im VfW präzisiert: „Contractoren haben das nötige technische und wirtschaftliche Know-how, um Modernisierung und Digitalisierung der Energieerzeugung professionell und schnell umzusetzen. Durch laufend optimierte Betriebsführung ermöglichen die Energiedienstleister dauerhafte Einsparungen während der Nutzung des Gebäudes und das zu einem fairen Preis.“
Verwalter, Eigentümer und Vermieter von Büroimmobilien, die an der Effizienzdienstleistung Contracting interessiert sind, können auf der Internetseite des VfW – die führende Interessensvertretung für Contracting und Energiedienstleistungen kostenlos eine Contracting-Anfrage an die Mitgliedsunternehmen des Verbandes stellen. Der VfW wird die Anfrage an die Contracting-Anbieter weiterleiten, die sich dann direkt mit den Interessierten in Verbindung setzen. -

Stellungnahme des AK ESC zum Mustervertrag für Einspar-Contracting des Verbands Deutscher Bürgschaftsbanken e.V.
Aufgrund erheblicher Mängel im Mustervertrag für Einspar-Contracting des Verbands Deutscher Bürgschaftsbanken, hat der Arbeitskreis Einspar-Contracting im VfW Stellung zu den kritischen Punkten bezogen. Der Vertrag ist aus juristischer Sicht in seiner aktuellen Fassung nicht zur Verwendung zu empfehlen. -

Stellungnahme zur „Richtlinie zur Förderung von Beratungen im Energiespar-Contracting vom BAFA/BMWi“
Auf Basis von Marktbeobachtungen sowie der Hinweise von Beteiligten im Rahmen der vom VfW und KEA bereits durchgeführten Schulungen zum Projektentwickler, scheint gegenwärtig das neue Förderprogramm von den Zielgruppen vor allem im Hinblick auf die Umsetzungsberatung noch nicht zufriedenstellend nachgefragt zu werden. Der VfW und die DENEFF haben daher in einer Stellungnahme Anpassungsvorschläge zur Förderrichtlinie formuliert. -

Wärmeblindheit gefährdet Effizienzziele 2020 – Professionelle Energiedienstleister können Energieeffizienz steigern
Zurzeit werden verschiedene Optionen diskutiert, um die Lücke zwischen der momentan projizierten Effizienzsteigerung in Deutschland (etwa 33 % bis 2020) im Vergleich zu den höheren Zielen (Effizienzsteigerung um 40 % bis 2020) der Bundesregierung zu schließen. -

Anmerkungen des AK ESC zum Entwurf der »Richtlinie zur Förderung von Beratungen zum Energieeinspar-Contracting«
Der Verband für Wärmelieferung (VfW) hat den nun vorliegenden angepassten Endentwurf der RL v. 15.07.2014 eingehend überprüft und mit dem Ursprungsentwurf vom 29.10.2013, unseren gemeinsamen Verbände-Anmerkungen von VfW, ESCO Forum im ZVEI und DENEFF (inklusive Fragenkatalog-Antworten) vom 29.11.2013 (übergeben am gleichen Tag an das BMWi) verglichen. -

Energiedienstleistungen sind das Rückgrat der Energiewende
Die anstehenden Neuregelungen für den Energiemarkt müssen den Dreiklang aus Energieverbrauchseinsparung, effizienter Erzeugung und Einsatz erneuerbarer Energien beachten.
Nur dann, wenn neben der Förderung erneuerbarer Energien der Einsatz von Effizienztechnologien und Einsparmodellen durch Energiedienstleister gleichbehandelt werden, lassen sich die ambitionierten Ziele zu angemessenen Kosten erreichen.
Der VfW hat dazu ein Eckpunktepapier erstellt, das Forderungen enthält, die aus der Sicht des VfW umgesetzt werden sollten, um die Ziele zu erreichen.
Die erste Version wurde überarbeitet und steht jetzt zum Download zur Verfügung. -

Stellungnahme zum Entwurf einer Richtlinie zur Förderung von Projektentwicklern im Energieeinspar-Contracting
Der Arbeitskreis Einspar-Contracting im VfW hat sich gemeinsam mit der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF) und dem ESCO Forum im ZVEI zu dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) vorgelegten Entwurf einer Richtlinie zur Förderung von Projektentwicklern im Energieeinspar-Contracting vom 29.10.2013 kritisch geäußert. Eine gemeinsame Stellungnahme sowie Anmerkungen zu den von dem BMWi aufgeworfenen Fragen zur Richtlinie ist dem BMWi zugeleitet worden.





