Kategorie: Contracting

  • Klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2050 geht nur mit Energiedienstleistern als Umsetzer

    Klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2050 geht nur mit Energiedienstleistern als Umsetzer

    16.03.2021 | Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) veröffentlicht Impulspapier für  klimaneutrale Wärme bis 2050 – Energiedienstleister sollten bei der Umsetzung eine wichtige Rolle spielen.

    Im Rahmen eines Stakeholderdialogs hat das BMWi ein Impulspapier mit Maßnahmen für eine klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2050 veröffentlicht. Tobias Dworschak, vedec-Geschäftsführer: „Wir begrüßen die Initiative des BMWi, allerdings fehlt uns dort eine Idee, wie und wer diese Maßnahmen durchführen soll.“

    Das BMWi möchte den Wärmebedarf u.a. über Effizienzmaßnahmen erheblich senken und die Wärmeversorgung schrittweise auf Erneuerbare Wärme und unvermeidbare Abwärme umstellen. Aktuell wird ein Großteil der Wärme insbesondere in Bestandsgebäuden und in Prozessanlagen noch durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe mit entsprechenden CO₂-Emissionen erzeugt, bis 2050 soll die Wärmeerzeugung nur noch CO₂-frei erfolgen.

    Der Übergang hin zu Erneuerbarer Wärme, unvermeidbarer Abwärme und CO₂-freien Brennstoffen muss laut BMWi organisiert werden. „Energiedienstleister stehen dafür in den Startlöchern. Sie haben die Expertise, die notwenigen Maßnahmen durchzuführen und dabei auch noch einen hohen Grad an Energieeffizienz umzusetzen und sollten daher frühzeitig mit integriert werden. Außerdem müssen die Rahmenbedingungen stimmen.“ so Dworschak weiter 

    Die Wirklichkeit sieht jedoch völlig anders aus: Seit Jahren legt die Bundesregierung modernen Energieeffizienzdienstleistungen immer neue Steine in den Weg. Sei es bei der Wärmelieferverordnung oder beim Erneuerbaren-Energien-Gesetz. Dabei wären sie der Königsweg für die Umsetzung einer klimaneutralen Wärmeversorgung.

    „Wir werden uns im Rahmen des nächsten Stakeholdermeetings am 13.04.2021 intensiv für die Berücksichtigung von Energiedienstleistern bei der konkreten Umsetzung einsetzen.“ kündigt Dworschak an
  • 8 Jahre Wärmelieferverordnung – Novelle ist längst überfällig

    8 Jahre Wärmelieferverordnung – Novelle ist längst überfällig

    08.03.2021 | Modernisierungsstau im Wohngebäudebestand durch die Wärmelieferverordnung (WärmeLV). Geplante Evaluierung der WärmeLV macht Hoffnung auf eine Verbesserung der aktuellen Situation.

    Vor knapp acht Jahren wurde mit der WärmeLV erstmalig eine einheitliche Regelung für die Umstellung auf Wärmelieferung (Contracting) eingeführt. Der erhoffte Effekt bei den Sanierungsraten im Wohngebäudebestand ist jedoch ausgeblieben. Ganz im Gegenteil: die WärmeLV stellt ein wesentliches Hemmnis bei der Umsetzung von Effizienzmaßnahmen im Zuge einer energetischen Sanierung durch einen professionellen Energiedienstleister/Contractor dar. Eine Novelle ist längst überfällig. Hoffnung macht die vom Bundesjustizministerium (BMJV) vergebene Evaluierung der WärmeLV an die Prognos AG und die KEA Baden-Württemberg.

    Tobias Dworschak, vedec Geschäftsführer: „Wir setzen uns bereits seit vielen Jahren für eine Novellierung der WärmeLV ein. So haben wir bereits in unserem Maßnahmenkatalog zur Bundestagswahl 2017 dringend notwendige Anpassungen im Sinne des Klimaschutzes gefordert. Umgesetzt hat die Bundesregierung davon bisher nichts.“

    „Die jetzt anstehende Evaluierung der WärmeLV ist auch ein Erfolg der vom vedec initiierten Arbeitsgruppe WärmeLV 2020, deren Mitglieder sich dafür beim BMJV eingesetzt haben. Wir erhoffen uns hiervon den dringend benötigten Impuls, um eine Novelle der WärmeLV im Sinne des Klimaschutzes und des Erfolgs der Energiedienstleistungen voran zu treiben.“ so Dworschak weiter.

    Prognos und die KEA führen aktuell eine Umfrage u.a. bei den Anbietern gewerblicher Wärmelieferung durch. Rückmeldefrist ist der 19.03.2021.

    Was muss sich konkret ändern?
    In der Kostenneutralitätsberechnung gemäß WärmeLV müssen auch solche Maßnahmen berücksichtigt werden können, die der Energiedienstleister im Bereich der Kundenanlage durchführt und die die Energieeffizienz der Wärmeversorgung des Gebäudes verbessern.

    Die bestehende Gesetzeslage stellt ein wesentliches Hemmnis für die Umstellung auf effizientere Technologien und Erneuerbare dar. Dieses besteht darin, dass die Effekte zusätzlicher Investitionen (z.B. hydraulischer Abgleich, Steuerungstechnik), nicht bei dem so genannten Kostenvergleich entsprechend der Vorgaben der WärmeLV angerechnet werden dürfen. Erlaubt ist nur eine Anrechnung von Maßnahmen, die an der Energieversorgungsanlage selbst vorgenommen werden, nicht aber Maßnahmen, die „hinter dem Wärmemengenzähler“ durchgeführt werden.

    Außerdem sollte eine „Erneuerbare-Pauschale“ für den Kostenvergleich eingeführt werden (siehe Positionspapier „Mehr Erneuerbare im Contracting“ vom BEE und vedec). 
  • Wahlprüfsteine: Parteien sehen Contracting als wichtige Säule für den Klimaschutz

    Wahlprüfsteine: Parteien sehen Contracting als wichtige Säule für den Klimaschutz

    02.03.2021 | Der vedec veröffentlicht seine Wahlprüfsteine im Rahmen der anstehenden Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg.

    Am 14.03.2021 wird in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg ein neuer Landtag gewählt. Der vedec hat im Vorfeld die Parteien (CDU, SPD, FDP, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) zu klima- und energiepolitischen Themen befragt. Dabei wurde deutlich, dass die Effizienzdienstleistung Contracting von den Parteien als wichtig angesehen wird, um das Klima zu schützen und die Energiewende in Deutschland weiter voranzutreiben. Neben den Einsatz von Erneuerbaren Energien in Kombination mit Effizienzmaßnahmen wird auch die hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplung als eine weitere wichtige Säule für den Klimaschutz gesehen.

    Konkret gefragt wurde in beiden Bundesländern nach der Vorbildfunktion der öffentlichen Hand. Die Parteien sind sich einig, dass die Vorbildfunktion einen wichtigen Signalcharakter für die Bevölkerung und Unternehmen hat und daher verstärkt Energieeffizienzprojekte erfolgreich implementiert werden müssen. So möchte beispielsweise die CDU Baden-Württemberg eine klimaneutrale Landesverwaltung umsetzen und die SPD bestehende Förderprogramme auch auf Kommunen ausweiten. 

    Tobias Dworschak, vedec Geschäftsführer: „Wir begrüßen es sehr, dass die Parteien sich für eine Stärkung der öffentlichen Vorbildfunktion einsetzen, wenngleich in der Vergangenheit bereits viele Chancen zur Verbesserung der aktuellen Situation verpasst wurden.“

    „Für die Umsetzung von nachhaltigen Energieeffizienzmaßnahmen ist das Energiespar-Contracting prädestiniert. Die Corona-Krise hat die ohnehin schon knappen Kassen der Kommunen weiter belastet, es bietet sich daher an, für die energetische Sanierung öffentlicher Gebäude einen Experten, also einen Contractor einzuschalten. Längerfristig werden die Haushalte durch die verringerten Energiekosten sogar entlastet.“ so Dworschak weiter.

    Weitere Themen der Wahlprüfsteine sind die möglichen Benachteiligungen für hocheffiziente KWK durch den CO₂-Preis und der Modernisierungsstau durch das Erneuerbare-Wärme-Gesetz in Baden-Württemberg.

    Die vollständigen Wahlprüfsteine finden Sie rechts unter Downloads. Außerdem befasst sich die aktuelle Folge unseres Podcast mit den Wahlen.
  • GfK Orange Campus – Neubau eines Bürogebäudes als Headquarter für die GfK

    GfK Orange Campus – Neubau eines Bürogebäudes als Headquarter für die GfK

    18.02.2021 | Der Gebäudekomplex verfügt auf sechs Etagen über zirka 38.000 qm Mietfläche, 825 PKW-Stellplätze und 400 Fahrradstellplätze.

    Das Objekt bietet mit einem BHKW, Heiz- und Kühlsegeln sowie Raumautomation zur zentralen Steuerung von Sonnenschutz, Temperatur und Licht, die besten Voraussetzungen.
    Nach Übernahme der Anlage, Ende Oktober 2020, versorgt die Südwärme nun im Rahmen eines Contracting-Vertrages den GfK Orange Campus in Zusammenarbeit mit ihrem zuständigen Kompetenzzentrum, der Ökotherm GmbH, mit Wärme, Kälte und Strom.

    Hier geht es direkt zum Projekt.
    GFK Orange Campus, Nürnberg, Gebäude-Ensemble – Foto: © Frank Schneider (Nr. 25-04-2020-10)
    GFK Orange Campus, Nürnberg, Energieerzeugungs-Zentrale, hier: Schraubenverdichter-Kältemaschinen Foto: © SÜDWÄRME AG, Nr. 5667
  • Neue Dynamik im Contracting-Markt durch Erneuerbare Energien

    Neue Dynamik im Contracting-Markt durch Erneuerbare Energien

    15.02.2021 | vedec und BEE legen gemeinsames Impulspapier vor

    Dezentrale Versorgungskonzepte gewinnen im Zuge der Energiewende zunehmend an Bedeutung. Dies ermöglicht wiederum eine aktive Beteiligung unterschiedlicher Gruppen an der Energiewende. Falls es allerdings an dem notwendigen Fachwissen und/oder an der erforderlichen Finanzkraft zur Umsetzung fehlt, dann können Energiedienstleister bzw. Contractoren einen wertvollen Beitrag für den forcierten Ausbau der Erneuerbaren Energien leisten.

    Der Verband für Energiedienstleistungen, Effizienz und Contracting e.V. (vedec) und der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) haben sich vor diesem Hintergrund mit der Fragestellung beschäftigt, wie Erneuerbare Energien im Contracting-Markt neues Wachstum generieren können. Dazu wurden im Rahmen von Workshops und in Diskussion mit Vertretern beider Branchen und Beratungsunternehmen Marktpotenziale und Hemmnisse für Erneuerbare Energien im Contracting herausgearbeitet. Im zweiten Schritt wurden zielführende Handlungsempfehlungen zum Abbau bestehender Hemmnisse entwickelt und im gemeinsamen Impulspapier „Mehr Erneuerbare im Contracting“ veröffentlicht. Diese Handlungsempfehlungen gliedern sich in drei Bereiche:

    ·         Anpassung der Kostenneutralitätsberechnung nach BGB/Wärmelieferverordnung
    ·         Stärkung der klimafreundlichen Energieversorgung im Quartier
    ·         Berücksichtigung der „Contracting-Idee“ im zukünftigen Förderregime

    „Mit dem Voranschreiten der Energiewende gewinnen klimafreundliche Versorgungskonzepte unter Einbindung von Erneuerbaren Energien zunehmend an Bedeutung“, so VEDEC-Geschäftsführer Tobias Dworschak. „Insbesondere bei der Realisierung komplexerer Projekte bedarf es „Energiewende-Profis“, welche eine zukunftsweisende Projektplanung und eine erfolgreiche Betriebsführung sicherstellen. Diese Rolle können Contractoren ausfüllen“. Gleichzeitig sorgen unzureichende Rahmenbedingungen dafür, dass Erneuerbare Energien im Contracting-Markt bislang noch nicht ihr volles Potenzial entfalten können.

    Diese Ansicht wird von Dr. Simone Peter, BEE-Präsidentin, geteilt: „Das EEG hat dafür gesorgt, dass die Kosten der gebäudenahen Stromerzeugung auf Basis Erneuerbarer Energien in den vergangenen Jahren rapide gesunken sind. Dies ermöglicht es einer Vielzahl unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen, aktiv an der Energiewende zu partizipieren“, so Peter. „Dementsprechend sind weitere Hürden für den Einsatz von Erneuerbaren Technologien, neben dem Strom- auch im Wärmesektor sowie künftig in der Kopplung mit Elektromobilität, Hausspeichern und Smart Metering abzubauen. Dabei freut es mich besonders, dass ein branchenübergreifendes Verständnis zwischen VEDEC und BEE entwickelt werden konnte“.

    Das vollständige Impulspapier finden Sie rechts unter Downloads.
  • Moderne Wärmeversorgung für das Olympiazentrum Schilksee

    Moderne Wärmeversorgung für das Olympiazentrum Schilksee

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    Über eine öffentliche Ausschreibung im Jahr 2017 wurde ein Contractor zur Wärmelieferung über einen Zeitraum von dreizehn Jahren gesucht. Eine Besonderheit der Ausschreibung war, dass die Gewichtung für die Vergabe der Wärmeversorgung neben der Preisgestaltung auch die CO2-Ausstoßminimierung und Ausgestaltung von Förderprogrammen zum hydraulischen Abgleich der vorhandenen Heizungsanlagen sowie Smart-Home-Anwendungen beinhaltete.

    Hier geht es direkt zum Projekt.

    Foto: © EAM EnergiePlus GmbH (Neuer Abgaswärmeübertrager)
    Foto: © EAM EnergiePlus GmbH
  • Der Contractingmarkt in Zahlen: robuste Marktentwicklung

    Der Contractingmarkt in Zahlen: robuste Marktentwicklung

    Die jährliche Erhebung des Verbands für Energiedienstleistungen, Effizienz und Contracting (vedec) unter den Mitgliedsunternehmen hat ein weiteres Wachstum der Branche für das Jahr 2019 gezeigt. Umsatz (+9,6 %) und die Anzahl der abgeschlossenen Verträge (+5,5 %) steigen weiterhin kontinuierlich. Die Wachstumsraten sind jedoch in den letzten 10 Jahren stetig gesunken (2010 noch 12 % Vertragszuwachs zu 5,5 % im Jahr 2019). Tobias Dworschak, vedec Geschäftsführer „Wir sehen in den letzten Jahren eine robuste Marktentwicklung. Das Wachstumspotential ist jedoch noch weitaus größer. Schwierige Rahmenbedingungen insbesondere im Wohngebäudebestand verhindern aktuell höhere Wachstumsraten.“

    Mit einem Wert von 6,0 (Skala 1-10) fällt die geschäftliche Erwartung der befragten Unternehmen verhalten positiv aus. Im Jahr 2017 lag der Wert noch bei 4,6. Dennoch sehen die Befragten noch erhebliche Hemmnisse für den Contractingmarkt. Vor allem die Wärmelieferverordnung und die Kostenneutralität schränken die Möglichkeiten von Contracting im Gebäudebestand nach wie vor sehr ein. Neben dem aktuellen Zinsniveau und den derzeitigen Energiepreisen werden auch die unzuverlässigen Rahmenbedingungen als hinderlich angesehen. Unterstützend für das Geschäftsmodell Contracting waren hingegen das gesteigerte Interesse der Öffentlichkeit an umweltfreundlichen Lösungen, sowie der weiterhin anhaltende Bauboom.

    Gefragt wurde außerdem nach dem aktuellen Stand der Digitalisierung in Contracting-Unternehmen. Mit einem Wert von 5,8 (Skala 1-10) sind die befragten Unternehmen auf einem guten Weg, auch wenn es weiterhin noch Nachholbedarf gibt.

    Mit einem Wert von 6,4 sehen die Befragten einen großen Einfluss der Digitalisierung auf die bestehenden Geschäftsmodelle. Als die wichtigsten Auswirkungen nannten die Befragten u.a. die steigende Energieeffizienz, die verbesserte Störungsbeseitigung, die Möglichkeit zu Fernüberwachung und -zugriff, schnellere Reaktionszeiten sowie die verbesserte Kundenkommunikation.
    Auf die Frage, was den Markt jetzt und in Zukunft beschäftigt, wurde insbesondere der CO₂-Preis, die Zukunft der KWK, Contracting mit Erneuerbaren Energien, die Wärmelieferverordnung und die dezentrale Energieversorgung genannt.

    Gefragt wurde in diesem Jahr u. a. auch nach den Auswirkungen der Corona-Krise auf die Contracting-Branche. Ein Großteil der Befragten sieht keinen Einfluss für die Branche, ein kleiner Teil sogar positive Effekte.
    Die Daten werden unter den Verbandsmitgliedern per Fragebogen erhoben. Weitere Quellen sind Presseveröffentlichungen, öffentlich zugängliche Geschäftsberichte und Bilanzen, Presseveröffentlichungen und Direktbefragungen.

    Alle Zahlen des vedec sowie weitere Informationen sind unter hier erhältlich.
  • Neues Contracting-Fördermodul im Rahmen der EBN-Förderrichtlinie geplant ab 2021

    Neues Contracting-Fördermodul im Rahmen der EBN-Förderrichtlinie geplant ab 2021

    Im Rahmen des Bund-Länder-Fachaustausch Energiespar-Contracting 2020 am 01.12.2020 berichtete Dr. Wissmann (BMWi) von einem neu geplanten Contracting-Fördermodul für 2021. Gefördert werden soll u.a. eine Orientierungsberatung für Energiespar-Contracting. Das Programm soll in die BAFA-Förderrichtlinie „Energieberatung für Nichtwohngebäude, Anlagen und Prozesse – EBN“ integriert werden.

    Laut BMWI werden Energiedienstleistungen (EDL) mit Einspargarantien zur Beschleunigung der Sanierungsraten, Entlastung der Gebäudeeigentümer (finanziell + personell) und Qualitätssicherung (garantierte Zielerfüllung) benötigt.

    Zielgruppen sind vornehmlich Kommunen, aber auch offen für KMU und gem. Organisationen.

    Folgende Eckdaten gelten:
    – Mindestens 100.000 € Energiekosten im Jahr des Gebäudepools
    – Förderung bei Energiekosten bis zu 300.000 € maximal 7.000 €
    – Förderung bei Energiekosten über 300.000 € maximal 10.000 €

    Weitere Informationen

  • Vergabe zur Evaluierung der WärmeLV ist erfolgt

    Vergabe zur Evaluierung der WärmeLV ist erfolgt

    Bekanntermaßen stellt die Wärmelieferverordnung große Hürden für die Umstellung auf Wärmelieferung im Mietwohnbestand dar. Die Regelungen haben nach unserer Wahrnehmung des Marktes zu einer deutlichen Reduzierung von Umstellungen geführt. Dabei spielt der Gebäudebestand eine Schlüsselrolle beim Erreichen der Klimaziele und der Reduzierung des Energieverbrauchs.

    Auch deshalb haben wir die Arbeitsgruppe „WärmeLV 2020“ ins Leben gerufen. Mit Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Unternehmen, Energieagenturen und Verbänden arbeiten wir hier gemeinsam an konkreten Vorschlägen für eine Weiterentwicklung der WärmeLV.

    In einem ersten Schritt haben wir mit den in dieser Arbeitsgruppe engagierten Verbände in einem Schreiben an das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) für eine zielgerichtete Evaluierung der WärmeLV geworben. Diese Anregung hat Ende vergangenen Jahres das BMJV dazu endlich veranlasst, die WärmeLV zu evaluieren.

    Nach über einem Jahr Wartezeit hat das BMJV nun die Evaluierung an die Prognos AG gemeinsam mit Partnern vergeben. Wir werden das Verfahren intensiv begleiten und unsere Vorschläge zur Verbesserung der WärmeLV einbringen. 

    Wir erhoffen uns hiervon den dringend benötigten Impuls, um eine Novelle der WärmeLV im Sinne des Klimaschutzes und des Erfolgs der Energiedienstleistungen voran zu treiben. Weitere Informationen zu der konkreten Ausschreibung finden Sie hier.
  • vedec-Jahrbuch „Energielieferung“ 2021/2022

    vedec-Jahrbuch „Energielieferung“ 2021/2022

    Contracting: Dienstleistungen für eine zukunftsfähige Energieversorgung
     
    Zum 14. Mal erscheint unser Jahrbuch, diesmal erstmals unter dem Namen „vedec-Jahrbuch“. Das Buch indes bleibt seiner Linie treu: Wir bieten auch in diesem Jahr wieder einen Überblick über neue Dienstleistungen, Technologien und Geschäftsmodelle, mit denen Contractoren die effiziente Energieversorgung in der Wohnungswirtschaft ermöglichen kann. Viele namhafte und kompetente Autoren berichten über die wichtigsten Trends rund um die Themen Energiedienstleistungen, Effizienz und Contracting.
     
    Die Darstellungen erfolgreicher Projekte machen deutlich, welchen Beitrag Contracting bereits heute zum Gelingen der Energiewende zu leisten vermag. Abgerundet wird das Jahrbuch in gewohnter Weise durch ein umfassendes Adressverzeichnis der im vedec organisierten Energiedienstleister und Partnerunternehmen, das zugleich einen Überblick über die Vielfalt und Leistungsfähigkeit unserer Branche bietet.
     
    Erfahren Sie mehr über erfolgreich umgesetzte Energieeffizienzprojekte und andere Themen rund ums Contracting. Das Jahrbuch erhalten Sie kostenlos als PDF-Version oder bestellen Sie sich ein gedrucktes Exemplar. Der Preis liegt in diesem Jahr bei 18,60 EUR zzgl. MwSt. und Porto/Versand.
     
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    Wir danken allen Autoren und Mitwirkenden für die sehr gute Zusammenarbeit! Einen besonderen Dank an Michael Gneuss und seinem Journalistenbüro für die immer sehr flexible und sehr gute Arbeit!