Kategorie: Contracting

  • Wahlprüfsteine Saarland

    Wahlprüfsteine Saarland

    Landtagswahl im Saarland

    23.03.2022 | Der vedec veröffentlicht seine Wahlprüfsteine im Rahmen der anstehenden Landtagswahl im Saarland.

    Am Sonntag, den 27.03.2022 wird im Saarland ein neues Parlament gewählt. Der vedec hat im Vorfeld die Parteien (CDU, SPD, FDP, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und die LINKEN) zu klima- und energiepolitischen Themen befragt.
    In unseren Wahlprüfsteinen haben wir im Schwerpunkt nach der Rolle von Energiedienstleistern insgesamt, Maßnahmen zur Energiewende im Bestand sowie zur Stärkung grüner Quartierskonzepte und letztlich nach der Vorbildfunktion der öffentlichen Hand gefragt.

    Contracting-Lösungen werden von allen Parteien als Chance, aber vor allem als großer Hebel der Energiewende wahrgenommen. So sprach die Saarländische SPD sogar davon, dass Contracting dabei helfe eine hohe Qualität der umzusetzenden Maßnahmen zu gewährleisten. Weiter heißt es, die unbestimmten Rechtsbegriffe zur Kundenanlage im Kontext der Quartiersversorgung seien zu beseitigen.

    Auch CDU und FDP sehen Energiedienstleistungen als wesentlichen Bestandteil der Energiewende und setzten sich für separate Förderregime ein, die beispielsweise zusätzlich auf die Bundesförderungen aufgeschlagen werden sollen.

    Die vollständigen Antworten der kandidierenden Parteien finden Sie rechts unter Downloads.

    Zum Interview mit dem parlamentarischen Geschäftsführer der CDU-Saarland Stefan Thielen und der SPD Abgeordneten Heike Becker geht es hier.
  • Stellungnahme zur Änderung des Energiewirtschaftsrechts (EnWG)

    Stellungnahme zur Änderung des Energiewirtschaftsrechts (EnWG)

    22.03.2022 | Mit der Stellungnahmen haben wir uns an das BMWK gewannt.
    Mit der Anpassung des Zwecks und Ziels in § 1 Abs. 1, eine treibhausgasneutrale Elektrizitätsversorgung der Allgemeinheit, unter zunehmenden Einsatz Erneuerbarer Energien zu realisieren, unterstützen wir sehr. Einheitliche Rechtsbegriffe sind insbesondere für ineinandergreifende Regelwerke sowie für die rechtskonforme Umsetzung in der Praxis unerlässlich. § 1 Abs. 1 EnWG steht nun im Einklang mit dem EEG-2023 und KWKG-2023. Dieser methodische Ansatz ist sehr zu begrüßen und sollte an vielen Stellen verfolgt werden.
  • 100 Tage Ampelkoalition: eine Bilanz der Energiedienstleistungsbranche

    100 Tage Ampelkoalition: eine Bilanz der Energiedienstleistungsbranche

    17.03.2022 | Die Ampelkoalition ist seit heute 100 Tage im Amt. Was hat sie in dieser Zeit erreichen können bei der Energiewende und beim Klimaschutz? Der vedec – Verband für Energiedienstleistungen, Effizienz und Contracting zieht Bilanz aus Sicht der für die Erreichung der Ziele so wichtigen Energiedienstleistungsbranche.

    Der Koalitionsvertrag und die Eröffnungsbilanz zum Klimaschutz vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) sehen eine Vielzahl an Klimaschutzmaßnahmen vor. Diese sollen jetzt in einem Osterpaket umgesetzt werden. Tobias Dworschak, Vorsitzender des Vorstandes im vedec: „Zwar ist mit dem derzeit in der Abstimmung befindenden Osterpaket vom BMWK ein erster wichtiger Schritt getan, allerdings verpasst die Bundesregierung dabei wichtige Möglichkeiten zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für klimafreundliche Energiedienstleistungen.“

    So werden im Rahmen des Osterpakets beispielsweise dezentrale Energieversorgungsmodelle mit Mieterstrom aus Kundenanlagen in Quartieren im Vergleich zur Volleinspeisung benachteiligt. Dabei wäre es in Anbetracht der derzeit angespannten Weltlage umso wichtiger, die dezentrale Energieerzeugung aus Erneuerbaren Energien weiter zu stärken, um eine Energieunabhängigkeit zu erreichen.

    Darüber hinaus sollte der Einsatz von Biomethan entgegen des aktuellen Entwurfs in allen KWK-Anlagen weiterhin möglich sein. Für die Grundlastdeckung in grünen Quartierskonzepten ist dieser Energieträger unerlässlich. „Technologien und Erneuerbare Energieträger sollten nicht gegeneinander ausgespielt werden. Die Energiewende erfordert Technologieoffenheit und individuelle Lösungsansätze unter Einsatz Erneuerbarer Energien.“ so Dworschak weiter.

    Außerdem hat die Bundesregierung es bisher verpasst, Maßnahmen für die Dekarbonisierung des Wohngebäudebestandes zu ergreifen. Gegenwärtig blockiert die bestehende Regulierung durch die Wärmelieferverordnung den Einsatz Erneuerbarer Energieträger im Bestand und begünstigt fossile Energieträger durch einen Kostenvorteil. „Das kann in der aktuellen Klimaschutz-Debatte ganz sicher nicht dem vom Gesetzgeber intendierten Ziel entsprechen. Zu einer logisch konsistenten Gesetzgebung gehört eine sofortige Anpassung dieser klimaunfreundlichen Regulierung. Andernfalls ist die rapide Realisierung einer Erneuerbaren Wärmeversorgung im Bestand nicht umsetzbar.“ appelliert Dworschak an die Bundesregierung.
  • Stellungnahme zum Gesetz zu Sofortmaßnahmen für einen beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energien und weiteren Maßnahmen im Stromsektor

    Stellungnahme zum Gesetz zu Sofortmaßnahmen für einen beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energien und weiteren Maßnahmen im Stromsektor

    17.03.2022 | Mit der Stellungnahmen haben wir uns an das BMWK gewannt.
    Grundsätzlich ist die Gesetzesinitiative begrüßenswert. Eine deutlich erkennbare Stärkung und Vereinfachung von Mieterstrommodellen ist hingegen nicht ersichtlich. Darüber hinaus sollte der Einsatz von Biomethan in allen KWK-Anlagen weiterhin möglich sein. Für die Grundlastdeckung in grünen Quartierskonzepten ist dieser Energieträger unerlässlich. Technologien und Erneuerbare Energieträger sollten nicht gegeneinander ausgespielt werden. Die Energiewende erfordert Technologieoffenheit und individuelle Lösungsansätze unter Einsatz Erneuerbarer Energien. Dafür stehen wir ein!
  • Kokoni One – Klimaneutrale Quartiersversorgung in Berlin

    Kokoni One – Klimaneutrale Quartiersversorgung in Berlin

    15.03.2022 | Im Nordosten Berlins, mitten in Französisch-Buchholz, baut die INCEPT GmbH das Quartier „Kokoni One“. Dafür wird auf modernen und klimabewussten Holzbau und ein smartes, fossilfreies Energiekonzept gesetzt.
     
    Kokoni One liegt in einem ruhigen Wohngebiet aber wird alles andere als eine anonyme Neubausiedlung sein. Bei der Planung wurde sich an historischen Konzepten wie der Hufeisensiedlung und anderen Gartenstädten orientiert.
     
    PV-Dächer, Echtholzfassaden verleihen hier sichtbar nachhaltigen Eindruck in den verschiedene Haustypen mit Grundflächen zwischen 95 und 167 m2.
     
    Geothermie- und Wärmepumpen-Anlage werden von Naturstrom betrieben und auch für den erzeugten Solarstrom gibt ein attraktives Modell für Naturstrom-Kunden.

    Hier geht es zum Projekt.
    Foto: © Incept GmbH
    Foto: © Incept GmbH
  • Stellungnahme zum EEG-Umlagenabsenkungsgesetz – vedec, DENEFF EDL HUB & BKWK

    Stellungnahme zum EEG-Umlagenabsenkungsgesetz – vedec, DENEFF EDL HUB & BKWK

    02.03.2022 | Mit der gemeinsamen Stellungnahmen haben wir uns an das BMWK gewannt.
    Grundsätzlich ist die Gesetzesinitiative zur Abschaffung der EEG-Umlage zum 1. Juli 2022 begrüßenswert. Mit dem Wegfall der EEG-Umlage löst sich eine der wesentlichen Ungleichstellungen für Energiedienstleistungsunternehmen, Industrie und Wohnungswirtschaft, die nun endlich als professionelle Umsetzer der Energiewende zur Zielerreichung beitragen können.
  • Handreichung zum geplanten Osterpaket des BMWK

    Handreichung zum geplanten Osterpaket des BMWK

    25.01.2022 | Impulse zur Umsetzung des geplanten Osterpakets.

    Die Eröffnungsbilanz zum Klimaschutz vom 11.01.2022 hat aufgezeigt in welchem Tempo reagiert und an welchen Stellschrauben kräftiger gedreht werden muss, um die Klimaziele bis 2045 zu erreichen. Der zu drehende Schlüssel ist die Energiewende.  

    Doch was erfordert eine erfolgreiche Energiewende? Die Antwort liegt nahe: ganzheitliche, sich stetig optimierende, dezentrale sowie nachhaltige, aber vor allem individuelle Lösungen.  
    Wir, die Contracting-Branche bringt die dezentrale Energieversorgung bereits seit den 1990er Jahren zu den Menschen nachhause. Dabei garantieren wir nicht nur für die lokal erzeugte Nutzenergie. Regelmäßige Effizienzmaßnahmen sorgen schließlich auch für einen immer weiter sinkenden CO2-Ausstoß und sozialverträgliche Preise. Mit zunehmendem Einsatz Erneuerbarer Energieträger in der Praxis, realisieren wir darüber hinaus im rasanten Tempo das geforderte Ambitionsniveau.  

    Wir leben die Energiewende. Als verlässlicher Partner und Gestalter der Energiewende erachten wir die Einhaltung der in der Eröffnungsbilanz zum Klimaschutz angekündigten anspruchsvollen Ziele als äußerst wichtig. Ein klimaneutrales Deutschland bis 2045 kann gelingen, die notwendige Technik ist bereits vorhanden. Doch dafür muss zeitnah ein geeigneter Umsetzungsrahmen für uns Energiedienstleister geschaffen sowie konkrete Maßnahmen realisiert werden. Insbesondere, wenn es um Regularien im Bereich der Bestandsgebäude geht.  

    Wir haben uns daher mit einer Handreichung an das BMWK gewendet (siehe Downloads auf der rechten Seite).
  • vedec-Kampagne: Greentracting

    vedec-Kampagne: Greentracting

    25.01.2022 | In dieser Woche sind wir mit unserer Greentracting-Kampagne an den Start gegangen!
     
    Wo? Auf LinkedIn, Instagram und mit einer eigenen Internetseite. Schauen Sie vorbei und abonnieren Sie unsere Kanäle.
     
    Warum? In unserer Wahrnehmung hat die gesamte Contracting-Branche lange genug mit einem Image-Problem gerungen. Dabei standen mangelnde Sichtbarkeit der Energieeffizienz sowie der überwiegende Einsatz von fossilen Energieträgern im Vordergrund. Mit der Initiative Greentracting und einer klaren Ansprache lösen wir dieses Image-Problem für die gesamte Branche, machen Energieeffizienz sichtbar und zeigen, was bereits jetzt unter Einsatz Erneuerbarer Energieträger in Contracting-Vorhaben möglich ist – und wodurch weitere Potenziale freigesetzt werden können.
     
    Wie? Indem Sie ein Teil der Kampagne werden, unseren Beiträgen folgen und uns ihre tollen Contracting-Projekte unter Einsatz Erneuerbarer Energien zusenden. Wir platzieren diese gut sichtbar in der Reihe „Projekt des Monats“ und sorgen dafür, dass die politischen Entscheidungsträger deutlich sehen, worin die Potenziale vor Ort erzeugt und genutzter Energie liegen. Darüber hinaus sind kurze Podcast-Gespräche mit Expertinnen zu verschiedenen Themen geplant, die durch ihre vorteilsbezogene Kommunikation auf zu stärkende regulatorische Aspekte aufmerksam machen.
     
    Was gibt es sonst noch Wissenswertes? Die Laufzeit der Kampagne beträgt zwei Jahre.
     
    Wir freuen uns über Ihr Engagement. Unterstützen Sie uns, senden Sie uns Projekte oder „liken“ Sie die Seiten auf Social-Media.
  • Klimafreundliches Nahwärmekonzept in Bruchsal

    Klimafreundliches Nahwärmekonzept in Bruchsal

    08.12.2021 | Zum Umstieg auf eine nachhaltigere Energieversorgung modernisieren zahlreiche Einrichtungen und Unternehmen ihre auf Gas und Öl basierenden Heizsysteme.

    Diesen Entwicklungsschritt wollten auch zwei christliche Träger mit benachbarter Liegenschaftslage in Bruchsal gehen: das Evangelische Altenzentrum in der Trägerschaft des Diakonieverein Bruchsal e.V. sowie für das St. Paulusheim, ein Privatgymnasium in freier Trägerschaft der Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg und Klosterkonvent der Pallottiner, um. Im Rahmen des innovativen Projektes wurden drei Heizzentralen mit neuen Wärmeerzeugern ausgestattet und über eine in Teilen erdverlegte Nahwärmeleitung verbunden.

    Hier geht es direkt zum Projekt.
    Gymnasium St. Paulusheim – Foto: © ENGIE Deutschland GmbH (Jan Potente)
    Eingang Diakonie Foto: © ENGIE Deutschland GmbH (Jan Potente)
  • Koalitionsvertrag: Energiedienstleister als Schlüssel zur Umsetzung der Klimaneutralität

    Koalitionsvertrag: Energiedienstleister als Schlüssel zur Umsetzung der Klimaneutralität

    25.11.2021 | Im gestern veröffentlichten Koalitionsvertrag gibt es aus Sicht des vedec – Verband für Energiedienstleistungen, Effizienz und Contracting e.V. gute Ansätze für eine erfolgreiche Energiewende. Die Ampel-Koalition möchte einen „verlässlichen und kosteneffizienten Weg zur Klimaneutralität spätestens 2045 technologieoffen ausgestalten“ und „Mieterstrom- und Quartierskonzepten vereinfachen und stärken“. Für die Umsetzung bieten sich aus Sicht des vedec ganzheitliche und technologieoffene Energiedienstleistungen an.

    Tobias Dworschak, Vorsitzender des Vorstandes im vedec „Der Koalitionsvertrag hat gute Ansätze für den Klimaschutz. Energiedienstleister sind für die Umsetzung der notwendigen Maßnahmen die idealen Partner, denn sie tun ja genau das schon heute mit energieeffizienten, ganzheitlichen und sektorgekoppelten Konzepten in Objekten und Quartieren. Jedoch können aufgrund schwieriger Rahmenbedingungen die großen Einsparpotentiale nicht ausgeschöpft werden. Jetzt gilt es in der anstehenden Legislaturperiode konkrete Maßnahmen zu ergreifen und die bestehenden Hemmnisse zu beseitigen!”

    In einem Positionspapier hat der vedec aufgezeigt, was genau zu tun ist, um die ambitionierten Ziele der Ampel-Koalition zu erreichen. „Der verpflichtende Einbau von Wärmemengenzähler, die Verbesserung der Wärmelieferverordnung und die Schaffung eines bürokratiearmen Rahmens für Quartierslösungen mit Kundenanlagen sind aus unserer Sicht die ersten wichtigen Schritte für eine erfolgreiche Energiewende, die schnell und einfach umsetzbar sind. Wir begrüßen daher sehr das Ziel der Koalition, Mieterstrom- und Quartierskonzepte zu vereinfachen und zu stärken.” erläutert Dworschak.

    Diskutieren Sie gerne mit uns über den Koalitionsvertrag auf unserer Community Plattform.

    Das vollständige Positionspapier finden Sie hier.