09.05.2025 | Im Süden Leipzigs entsteht aktuell ein seniorengerechter Neubau mit 58 betreuten Wohneinheiten und einer Gewerbeeinheit in innovativer Holzhybridbauweise. Die nachhaltige Ausrichtung des Projektes wird abgerundet mit einer präzisen Wärmeversorgung. Das Wohnobjekt wurde im Februar 2025 bezugsfertig und entspricht den ökologischen, nachhaltigen und sozialen Anforderungen modernen Wohnens (KfW 40 Standard).
05.05.2025 | In dieser Folge spreche ich mit Christian Schmidt von enerlabs, einem Unternehmen, das mit der sogenannten e:suite digitale Lösungen für kommunale Wärmeplanung entwickelt.
Wir reden darüber, warum Daten alleine nicht reichen, wie Politik und Technik zusammenkommen – und was passieren muss, damit aus Plänen auch echte Transformation wird.
Viel Spaß beim Zuhören – oder, wenn ihr selbst plant: vielleicht sogar beim Mitdenken.
Teilnehmer: Tobias Dworschak und Christian Schmidt
11.04.2025 | Die Verbandsgemeinde Nastätten in Rheinland-Pfalz schrieb im Sommer 2024 einen Auftrag zur Lieferung kalter Nahwärme im Neubaugebiet „Weiberdell-Teilbereich II“ im Contracting aus. Es sollte eine ökologische und nachhaltige Wärmeversorgung in Form von Energieliefer-Contracting realisiert werden. Die Wärmeerzeugung sollte dabei 100 % regenerativ erfolgen.
Unser Mitglied Elevion Energy Solutions GmbH realisierte dies für die 49 Einfamilienhäuser und eine Kindertagesstätte.
09.04.2025 | Union und SPD haben sich auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. Die Vorsitzenden der Parteien stellen die Ergebnisse der langen Gespräche vor. Wir ordnen die Ergebnisse für Sie ein. Für die Contracting-Branche finden sich nämlich wichtige Inhalte und Ziele im Papier wieder.
Unser Vorsitzende Tobias Dworschak bewertet den vorliegenden Koalitionsvertrag: „Als Verband freuen wir uns über die Einigung der Parteien. Der Vertrag enthält für die Contracting-Branche wichtige Inhalte. Nun braucht es ein schnelles und mutiges Umsetzen – für Gespräche über Details stehen wir bereit. Insbesondere das Bekenntnis zur Novellierung der AVBFernwärmeV und der Wärmelieferverordnung unter Berücksichtigung der Interessen des Verbraucherschutzes und der Versorgungsunternehmen begrüßen wir sehr. Auf die Novellierung arbeiten wir schon viele Jahre hin. Bereits in den Sondierungsgesprächen wurden einige unserer Forderungen berücksichtigt, die sich nun auch im Koalitionsvertrag wiederfinden.“
Für die Erreichung der Klimaziele sei der Gebäudesektor zentral. Bezahlbarkeit, Technologieoffenheit, Versorgungssicherheit und Klimaschutz sind die Ziele für die Modernisierung der Wärmeversorgung, so Union und SPD.
KWK-Anlagen sollen langfristig und konsequent genutzt, das KWKG angepasst werden. KWK-Anlagen spielen in Contracting-Projekten eine wichtige Rolle. Sie unterstützen eine sichere Stromversorgung und entlasten die Netze. Die Branche hofft nach dem EuGH-Urteil zur Kundenanlage auf Unterstützung der Bundesregierung. Auch künftig soll ein rechtssicherer Rahmen für die direkte Stromerzeugung und -versorgung aller Kundenanlagen gesichert bleiben.
Die Koalitionäre stellen Energieeffizienz als tragende Säule beim Erreichen der Klimaziele heraus. Das Energieeffizienzgesetz und das Energiedienstleistungsgesetz sollen vereinfacht und auf das EU-Recht zurückgeführt werden. Aus Sicht der Contracting-Branche darf das nicht zulasten der bislang zu wenig genutzten Energieeffizienzpotenziale insbesondere im Gewerbe, in der Industrie und in öffentlichen Liegenschaften gehen. Hier bedarf es mehr Verbindlichkeit für umzusetzende Energieeffizienzmaßnahmen.
Union und SPD haben sich außerdem darauf geeinigt, eine unbürokratische Schlichtungsstelle aufzubauen, um mehr Transparenz hinsichtlich fairer Preise zu ermöglichen. Darüber hinaus soll die für Energiedienstleister wichtige Bundesförderung für effiziente Wärmenetze gesetzlich geregelt und aufgestockt werden.
Jetzt gilt: Die Regierung muss handlungsfähig werden und zügig wichtige Maßnahmen im Energiebereich umsetzen. Union und SPD müssen die richtigen Akzente und Investitionsanreize für die Energiewirtschaft setzen, um die Wohnungswirtschaft wirkungsvoll bei der Dekarbonisierung ihrer Gebäude unterstützen zu können. Gleichzeitig gilt es, einen ausreichenden Verbraucherschutz zu gewährleisten. Dafür setzt sich der Verband weiter ein und führt intensive Gespräche mit den politischen Entscheidungsträger:innen.
01.04.2025 | Enerlabs GmbH hat bei unserer 11. Ausgabe des „Innovationsforums Online“ am 01.04.2025 unsere Teilnehmer:innen am meisten überzeugt und damit das Voting gegenüber drei weiteren Innovatoren an diesem Tag gewonnen. Herzlichen Glückwunsch zum Gewinn. Hier stellen wir Ihnen die Produkte und Dienstleistungen vor.
Enerlabs wurde 2024 aus einem Projekt der StatSoft GmbH gegründet, um Kommunen und Versorgungsunternehmen bei zentralen Zukunftsaufgaben mit Branchen- und Data-Science-Expertise zu unterstützen. Mit der e:suite bieten wir maßgeschneiderte Lösungen für Netzbetreiber, Stadtwerke und Planungsbüros, damit Klimaneutralität, demografischer Wandel, Verkehrswende und Digitalisierung effizient und datenbasiert vorangetrieben werden können.
Die e:suite ist die führende Data-Science-Plattform für Kommunen, Stadtwerke, Planungsbüros und öffentliche Institutionen, die fundierte Entscheidungen auf Basis komplexer Daten treffen müssen. Als digitaler Zwilling ermöglicht die e:suite eine präzise Modellierung und Simulation von Wärme-, Energie- und Infrastruktursystemen, um nachhaltige und effiziente Transformationsstrategien zu entwickeln.
Durch leistungsstarke Datenaufbereitung, KI-gestützte Analysen und interaktive Visualisierungen macht die e:suite aus fragmentierten Daten konkrete, belastbare Planungsgrundlagen – von der kommunalen Wärmeplanung über die Netztransformation bis hin zur integrierten Stadtentwicklung.
Die e:suite unterstützt Kommunen bei der Erstellung und Umsetzung einer rechtskonformen, datenbasierten kommunalen Wärmeplanung gemäß dem Wärmeplanungsgesetz (WPG). Durch die Kombination verschiedener Datenquellen und intelligenter Analysen hilft die Plattform, fundierte und nachhaltige Entscheidungen zu treffen.
Funktionen Datenintegration: Import von Kataster-, Energieverbrauchs- und Netzdaten (z. B. aus Shapefiles, GeoJSON, CSV, Excel, GIS- und ERP-Systemen) Gebäudeanalyse: Automatische Erfassung und Kategorisierung von Gebäuden nach Baujahr, Sanierungszustand und Energieeffizienz Potenzialflächenanalyse: Identifikation von geeigneten Gebieten für Fernwärmeausbau, erneuerbare Energien und Nahwärmenetze Netzinfrastrukturanalyse: Bewertung vorhandener Wärme-, Gas- und Stromnetze mit Simulation möglicher Umstellungsmaßnahmen CO₂-Reduktionsszenarien: Berechnung und Visualisierung von Einsparpotenzialen durch verschiedene Maßnahmen Maßnahmenplanung: Entwicklung individueller Transformationspfade bis 2045, unter Berücksichtigung wirtschaftlicher und technischer Machbarkeit Berichterstellung: Automatisierte Generierung von Berichten und Präsentationen für politische Entscheidungsträger und Förderstellen
Die Energiewende stellt Netzbetreiber vor immense Herausforderungen: Der schrittweise Ausstieg aus fossilen Energieträgern erfordert eine strategische Umstellung der bestehenden Infrastruktur. Die e:suite ermöglicht eine datenbasierte Transformation von Gas- und Fernwärmenetzen hin zu klimaneutralen Alternativen.
Funktionen Simulation der Umstellung von Gasnetzen: Bewertung der Wirtschaftlichkeit und technischer Machbarkeit verschiedener Umstellungsszenarien (z. B. Wasserstoff, Biogas, Fernwärme) Integration von Wärmepumpen in die Netzinfrastruktur: Prognosen zur steigenden Stromnachfrage und deren Auswirkungen auf Netzlasten Identifikation von Netzengpässen: Analyse kritischer Bereiche und Ableitung notwendiger Infrastrukturmaßnahmen Visualisierung von Transformationspfaden: Erstellung detaillierter Karten und interaktiver Dashboards zur Darstellung unterschiedlicher Netzentwicklungsszenarien Investitionsplanung: Berechnung langfristiger Investitionskosten und Amortisationszeiten für unterschiedliche Netztransformationen
Enerlabs bietet weit mehr als nur eine leistungsstarke Softwarelösung. Als Ihr Partner für datenbasierte Entscheidungsprozesse unterstützen wir Sie umfassend bei der Implementierung und Nutzung der e:suite. Von der Datenaufbereitung und -analyse bis hin zu Schulungen, Beratung und Projektmanagement – wir stellen sicher, dass Sie das volle Potenzial Ihrer Daten ausschöpfen können.
Unsere Leistungen richten sich an Kommunen, Kreise, Länder, Stadtwerke, Netzbetreiber und Planungsbüros, die mit komplexen Datensätzen arbeiten und fundierte Planungsentscheidungen treffen müssen. Dabei unterstützen wir Sie mit maßgeschneiderten Services, die genau auf Ihre Anforderungen zugeschnitten sind.
Warum die e:suite mehr kann als kartenbasierte Anwendungen
Die kommunale Wärmeplanung und Netztransformation erfordern leistungsfähige digitale Werkzeuge. Viele setzen dabei auf kartenbasierte-Anwendung – doch sind Karten wirklich der beste Ausgangspunkt für datengetriebene Analysen? Die e:suite verfolgt einen anderen Ansatz: Daten statt Karten.
Flexibilität: Anstatt Karten als Ausgangspunkt zu nehmen, setzt die e:suite auf die Daten selbst. So lassen sich verschiedenste Szenarien modellieren, von Wärmepumpenpotenzialen bis zur Netzentwicklung. Skalierbarkeit: Kommunen, Stadtwerke und Netzbetreiber können beliebige Datenquellen einbinden und dynamisch auswerten – ohne auf statische Kartenebenen beschränkt zu sein. Prozessorientierte Analysen: Während GIS-Tools oft nur bestehende Geodaten anzeigen, kann die e:suite Zukunftsszenarien simulieren und fundierte Entscheidungen für den Umbau der Energieinfrastruktur unterstützen. Erweiterbarkeit durch Python und R: Nutzer können eigene Berechnungen, Machine-Learning-Modelle oder individuelle Datenverarbeitungs-Pipelines direkt in die Plattform integrieren. Dadurch wird die e:suite zu einer offenen, anpassbaren Lösung für datengetriebene Planung. Kartendarstellungen reichen nicht.
Die Herausforderung in der kommunalen Wärmeplanung liegt nicht nur in der räumlichen Darstellung, sondern in der Datenaufbereitung, Analyse und Simulation. Mit der Möglichkeit, eigene Data-Science-Workflows in Python oder R einzubinden, wird die e:suite zu einer leistungsfähigen Plattform für datengetriebene Entscheidungen.
Echte Fortschritte entstehen nicht durch mehr Karten, sondern durch bessere Daten und die Möglichkeit, diese flexibel zu analysieren.
17.03.2025 | In Zusammenarbeit mit unserem Justiziar Martin Hack haben wir das Contractinglexikon aktualisiert.
Gebäudeenergiegesetz, Kundenanlage, gemeinschaftliche Gebäudeversorgung, Preisänderungsklausel, Wärmeplanungsgesetz – was haben diese Begriffe gemeinsam? Einige davon hört man in der Öffentlichkeit immer wieder, hinter anderen verbergen sich komplexe rechtliche Sachverhalte. Als Beschäftige:r in der Energiebranche begegnet man ihnen immer wieder.
Mit mehr als 170 ausführlich behandelten Themen greift das Contractinglexikon sie alle auf. Es begleitet Energiedienstleister in Ihrer täglichen Arbeit und gibt ihnen die Sicherheit, die sie beim Abschluss von Verträgen brauchen. Das Contractinglexikon unterstützt sie in rechtlichen Fragen und bei der praktischen Abwicklung.
Die 25. überarbeitete Ausgabe des Contractinglexikons umfasst alle wichtigen Begrifflichkeiten von A wie Abnahmepflicht bis Z wie Zwangsverwaltung. Zusätzlich besticht es durch relevante Informationen rund um das Thema Energiedienstleistung und Contracting.
Medientyp: USB-Stick Autor: RA Martin Hack Rechtsanwälte Günther Partnerschaft, Hamburg Umfang: 546 Seiten, DIN A4, 25. überarbeitete Ausgabe Erschienen: 2025 ISBN: 978-3-944860-22-0
13.03.2025 | Seit 2019 versorgte eine Pellet-Heizanlage zunächst ein halbes Dutzend kommunaler Gebäude in der oberbayerischen Gemeinde Reichersbeuern mit Wärme. Damit war der Grundstein für CO2-neutrale Wärme im Ort gelegt.
Aufgrund der steigenden Nachfrage der Bürgerschaft nach Nahwärme wurde 2023 ein neues Biomasseheizwerk mit einem Hackschnitzelkessel (Leistung 850 kW) gebaut, das als Anbau an die Schule errichtet wurde. Der Pelletkessel der ersten Stunde kommt jetzt in Schwachlastzeiten im Sommer und bei Lastspitzen im Winter zum Einsatz. Ende September 2023 wurde das neue Heizwerk in Reichersbeuern eingeweiht. Anfang Oktober 2023 konnte das neue Hackschnitzelheizwerk in Betrieb genommen werden. Betrieben werden die Heizungen durch die MWB Reichersbeuern GmbH & Co KG, eine hundertprozentige Tochter der Gemeinde Reichersbeuern, deren Geschäftsführung die MW Biomasse AG aus Irschenberg übernimmt.
Im ersten Betriebsjahr 2024 wurden bereits 2.800 MWh regionale Wärme an die verschiedenen Abnehmer:innen geliefert. Es sind noch genügend Kapazitäten für weitere Hausanschlüsse vorhanden. Im Jahr 2024 wurden somit 350.000 Liter Heizöl ersetzt und die Atmosphäre konnte um 1.030 Tonnen CO2 entlastet werden. Die Hackschnitzel stammen von den örtlichen Land- und Forstwirten im Umkreis von ca. 15 km. Es kommt ausschließlich Holz zum Einsatz, für das es keine stoffliche Verwendung gibt.
28.02.2025 | Unser Jahresbericht für das Jahr 2024 liegt vor. Wir zeichnen das vergangene Jahr in den wesentlichen Eckpunkten nach und blicken auf die Arbeit des Verbandes. Es gilt, die neuen Impulse zu nutzen, die aus der Bundestagswahl zu erwarten sind und noch einmal intensiver für dezentrale Wärmelösungen sowie für die Vorteile professioneller Energiedienstleister zu werben und die Bereitschaft unserer Mitglieder zu betonen, mit Know-how und Gestaltungswille Teil einer erfolgreichen Wärmewende zu sein.
Wir werden auch in 2025 weiter für faire, bezahlbare und erneuerbare Wärme streiten und uns mit aller Kraft – und Ihrer Unterstützung! – für eine zukunftsfähige WärmeLV einsetzen.
Nun wünschen wir Ihnen eine angenehme Lektüre und freuen uns auf die fortgesetzte Zusammenarbeit, um gemeinsam Contracting noch bekannter und erfolgreicher zu machen.
27.02.2025 | Am vergangenen Sonntag wählte Deutschland eine neue Bundesregierung. Jetzt gilt es, sich zügig zu formieren, Handlungsfähigkeit herzustellen und wichtige energiepolitische Maßnahmen auf den Weg zu bringen. Die nächsten Wochen entscheiden über die Ausrichtung deutscher Energiepolitik und das Erreichen der Klimaziele bis 2045. Wir geben Handlungsempfehlungen.
Konstruktive und zielführende Koalitionsgespräche sind nun wichtig. Eine stabile Regierung und schnelle Handlungsfähigkeit bilden den Grundstein einer soliden Energiepolitik. Eine solide Energiepolitik bedeutet aber auch, über Legislaturperioden hinaus zu denken. Die Wärmewende erfolgreich umzusetzen, braucht Weitsicht, Zeit und verlässliche Rahmenbedingungen.
„Unser aller Ziel ist eine starke Wirtschaft und eine damit einhergehende sozialgerechte Wärmewende. Damit das gelingt, bedarf es Verlässlichkeit und eines klaren politischen Rahmens für die Macher der Wärmewende. Doch besonders die Wärmelieferverordnung und die AVBFernwärmeV warten seit Jahren auf eine dringend notwendige Novellierung.“
„Seit einigen Jahren prägt der Sanierungsstau das Bild des deutschen Wohngebäudebestandes. Effizienzpotenziale bleiben mangels fehlendem Eigenkapital häufig ungenutzt. Die Lösung liegt für viele Bestandswohngebäude in Contracting-Lösungen. Das hat unsere Branche bereits in den 90er und 2000er Jahren beim erfolgreichen Austausch alter Ölkessel unter Beweis gestellt. Diese Transformation haben wir gemeistert. Heute arbeiten wir gemeinsam mit der Wohnungswirtschaft daran, die Umstellung auf Erneuerbare Energien zu realisieren“, ergänzt Dworschak.
Die künftige Ausrichtung der Energiepolitik muss ein positives Investitionsklima schaffen und dabei die Interessen der Verbraucher:innen nicht aus den Augen verlieren. In den letzten Jahren war die Zahl neuer Contracting-Projekte im Gebäudebestand rückläufig. Das ist unter anderem zurückzuführen auf die in der WärmeLV geforderte Kostenneutralität. Doch der Einsatz Erneuerbarer Energieträger und energieeffizienzsteigernder Maßnahmen ist teuer. Das sollte in Zukunft anerkannt werden. Die Novelle der AVBFernwärmeV muss der Dekarbonisierung der Wärmeversorgung einen geeigneten Rahmen geben und Investitionen ermöglichen. Gleichzeitig ist ein angemessener Ausgleich für Mieter:innen wichtig, um den Verbraucherschutz sicherzustellen.
Eine erfolgreiche Wärmewende braucht nicht nur Zeit, sie kostet auch Geld. Es gilt, Förderregime auszufinanzieren. Fördermittel müssen in den Förderprogrammen ausreichend bereitstehen, um die Transformation und den Ausbau der Wärmeversorgung zu stemmen.
Eine Sofortmaßnahmenpapier für die 21. Wahlperiode finden Sie rechts in den Downloads.
25.02.2025 |Parteien setzen sich für eine Novelle der WärmeLVein und sehen dezentrale Lösungen wichtig für die kommunale Wärmeplanung in Hamburg
Die Bundestagswahl ist das Thema der Stunde, da kommt schnell zu kurz, dass auch in Hamburg am 02.03.2025 die Wahl zur 23. Bürgerschaft stattfindet, nur eine Woche nach der Bundestagswahl. Wir haben im Vorfeld die Parteien (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, SPD, CDU (von der CDU liegt aktuell noch keine Antwort vor)) zu klima- und energiepolitischen Themen befragt und aus den Antworten Wahlprüfsteine erstellt.
Sowohl die SPD, als auch die Grünen möchten sich über den Bundesrat für eine auf Erneuerbare Energien ausgerichtete Novelle der WärmeLV einsetzen. Dabei darf aus Sicht der Parteien der Mieterschutz nicht zu kurz kommen. Die SPD sieht außerdem Planungs- und Investitionssicherheiten als unerlässlich an für eine erfolgreiche Wärmewende und möchte die Landesförderung für energieeffiziente Wärme weiter ausbauen.
Sowohl für die Grünen als auch für die SPD spielen dezentrale Lösungen eine wichtige Rolle bei der kommunalen Wärmeplanung für Hamburg. Die Grünen sehen dafür besonders den Einsatz von Wärmepumpen im Fokus und möchten diese zusätzlich fördern. Die SPD hält einen quartiersbezogenen Ansatz für besonders wichtig bei der kommunalen Wärmeplanung.
Die vollständigen Antworten finden Sie rechts unter Downloads.
Quelle Foto: Hamburgische Bürgerschaft/Michael Zapf