Kategorie: AK ESC

  • Energiespar-Contracting – Stadt Gummersbach spart Geld und CO2-Emissionen

    Energiespar-Contracting – Stadt Gummersbach spart Geld und CO2-Emissionen

    14.02.2025 | Die Stadt Gummersbach, hat sich der Aufgabe gestellt, in Zeiten steigender Energiekosten und wachsender Anforderungen an den Klimaschutz ihren Energieverbrauch und ihre Betriebskosten nachhaltig zu reduzieren. Dazu gab es eine öffentliche Ausschreibung, die ENGIE Deutschland gewonnen hat.

    Der Kernpunkt des Projekts ist die Modernisierung der Heizungsanlagen in acht Schulen. Statt auf fossile Energieträger zu setzen, setzt man jetzt auf fünf Biomasseanlagen mit Pellets und drei Kessel mit Holzhackschnitzeln für Wärme aus Erneuerbarer Energie. Zusätzlich werden auf den Dächern von fünf Schulen Photovoltaik-Anlagen installiert.

    Weitere Maßnahmen umfassen die Installation von LED-Leuchten, die Optimierung der Lüftungstechnik und die Erneuerung diverser Pumpen. Ein entscheidender Baustein des Projekts ist der Aufbau einer übergeordneten Gebäudeleittechnik, die ein Energiemanagementsystem integriert.

    Hier geht es zum Projekt.
    Rathaus Gummersbach; Fotos © ENGIE Deutschland
    Astrid-Lindgren-Grundschule Derschlag


    Anzeige
  • Energiespar-Contracting in Gemeinschaftsschule in Oberhausen-Rheinhausen

    Energiespar-Contracting in Gemeinschaftsschule in Oberhausen-Rheinhausen

    19.07.2023 | Im Rahmen der Erneuerung städtischer Infrastruktur/Gebäude hat die Gemeinde Oberhausen-Rheinhausen ein Projekt ausgeschrieben, um die Energieeffizienz der Gesamtschule, einem Bau aus den 1970er Jahren, zu steigern. Großes Potenzial bot die Sport- und Schwimmhalle direkt neben der Schule. Die Gemeinde suchte einen Partner für ein Energiespar-Contracting, der die Instandsetzung der Lüftung, Heizung, Wassertechnik sowie der sanitären Einrichtungen abdeckt.

    Für die Schule wurde ein gesamtheitliches Energiekonzept erstellt, welches Energiesparpotenziale nutzt und gleichzeitig baulichen Sanierungsbedarf im Objekt beseitigt.

    Die durch ENGIE umgesetzten Maßnahmen reichen von der Installation zweier Blockheizkraftwerke (Umstellung Öl auf Gas), energiesparender Beleuchtung, Dämmung der Gebäudehülle, moderne Lüftungs- und Badewassertechnik, Sanierung der Sanitäranlagen, bis hin zu baulichen Maßnahmen, wie z.B. Fliesenarbeiten oder die Erneuerung der Umkleiden.

    Hier geht es zum Projekt.
    Fotos: © Engie Deutschland GmbH


    Anzeige
  • Energiespar-Contracting im Studierendenwerk Mannheim

    Energiespar-Contracting im Studierendenwerk Mannheim

    10.08.2022 | Eine Vorgabe der Ausschreibung war die energetische Sanierung des Hauses 42 auf mindestens KfW-Effizienzhaus-Standard 100. Die Energie- und Wasserkosten lagen im Jahr 2015 bei 453.288,00 €. Insgesamt war die Gebäudetechnik in allen acht Liegenschaften erneuerungsbedürftig. Die Gebäude werden über Fernwärme aus einer KWK-Anlage mit Wärme versorgt, so dass letztendlich eine Umstellung auf Holzhackschnitzel oder Holzpellets nicht infrage kam.

    Mit dem an E1 beauftragten Maßnahmenpaket wurden die acht Gebäude umfassend energetisch modernisiert und das Haus 42 auch energetisch saniert, und zwar auf den KfW-Effizienzhaus-Standard 70. Dies war das Ergebnis einer Variantenbetrachtung unter Einbindung von Kredit-Konditionen bzw. Tilgungszuschüssen der KfW-Förderprogramme. Die Maßnahmen wurden innerhalb von sieben Monaten bei laufendem Betrieb aller Gebäude umgesetzt.

    Hier geht es zum Projekt.
    Foto: © E1 Energiemanagement GmbH – Haus 42 vor und nach der Sanierung


    Anzeige
  • Polizeiakademie Niedersachsen

    Polizeiakademie Niedersachsen

    Foto: © Polizeiakademie Niedersachsen
    E1 Energiemanagement GmbH

    Ansprechpartner: Michael Pietzner
    Tel.: 0172 4008843
    E-Mail: michael.pietzner@e1-energie.com
    26129 Oldenburg
    Das Land Niedersachsen schrieb Anfang 2018 durch das Staatliche Baumanagement Ems-Weser für die Liegenschaft Polizeiakademie Niedersachsen, Studienort Oldenburg, über ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb ein Energieeinspar-Contracting aus mit dem Ziel, Energieverbrauch und -kosten sowie CO2-Emissionen möglichst umfassend und wirtschaftlich zu reduzieren. Ein Baukostenzuschuss seitens des Auftraggebers war dabei nicht vorgesehen.

    Mit Einverständnis der zwei zuständigen Ressorts, dem Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport und dem Niedersächsischen Finanzministerium, sowie der nutzenden Verwaltung, der Polizeiakademie Niedersachsen, wird dieses ESC-Projekt vom Staatlichen Baumanagement Niedersachsen durchgeführt. Das Staatliche Baumanagement Ems-Weser hat die Berliner Energieagentur (BEA) für die gesamte Projektdurchführung und Begleitung des Nutzers beauftragt.

    Die Polizeiakademie Niedersachsen wird an ihrem Studienort Oldenburg seit dem 01.01.2020 die Energiekosten und CO2-Emissionen halbieren.
    Von einem privaten Energiedienstleister Energiesparmaßnahmen in einer landeseigenen Liegenschaft in Niedersachsen mittels Energieeinspar-Contracting durchführen zu lassen, stellt mit der Polizeiakademie Niedersachsen, Studienort Oldenburg, ein Pilotprojekt dar.

    E1 hat rund 1,87 Mio. Euro in neue technische Anlagen investiert und ermöglicht damit langfristig einen energieeffizienten Betrieb der Liegenschaft. Dazu gehörten u.a. ein BHKW (zwei Module) sowie neue Erdgas-Brennwert-Heizkessel. Außerdem erfolgte der Umbau des gesamten Wärmeverteilnetzes einschließlich Pumpenerneuerung und hydraulischem Abgleich und die Erneuerung der Trinkwarmwasserversorgung, die Ausstattung der Haupt- und Nebengebäude mit fernauslesbaren Zählern, die Installation von über 2.800 LED-Leuchten im Innen- und Außenbereich sowie die Erneuerung der MSR-Technik und die Aufschaltung von DDC-Unterstationen und Zählern auf Gebäudeleittechnik- und Energiemanagement-Plattform (Cloud-Lösung). Aufgrund des großen Geländes und der notwendigen Verbrauchs- und Komfortüberwachung wurden in das MSR-Konzept auch Funkübertragungswege mit IoT-Devices integriert.
    ECKDATEN DES PROJEKTS
    Öffentl. Gebäude (Bund/Land)
    Schule/Kindergarten
    Sportstätte

    Bestandsgebäude
    Energieagentur
    Staatliches Baumanagement Niedersachsen (Staatliches Baumanagement Ems-Weser und Niedersächsisches Landesamt für Bau und Liegenschaften)
    42.000 m2
    19 Gebäude
    2018
    12 Jahre
    Druckluft/Belüftung
    Nahwärme
    Licht
    Strom
    Wärme
    Warmwasser
    Erdgas
    BHKW (100 kWel 210 kWth)
    Brennwertkessel (2.300 kW)
    Foto: © E1 Energiemanagement GmbH
    Beleuchtung
    Fernwartung
    Hydraulischer Abgleich
    Lüftungstechnik
    MSR/Gebäudeleittechnik
    Optimierung der Heizkreisparameter
    Pumpenaustausch
    Umbau des Heizungsnetzes
    Wärmemengenzählereinbau
    Wärmeverteilung
    Warmwasserbereitung
    1.870.000,00 EUR
    413.397,00 EUR/a
    195.620,00 EUR/a
    7.697 MWh/a
    5.088 MWh/a
    1.049 t CO2
    47,6 %
    413.397,00 EUR
    217.777,00 EUR Energiekosten
    52,68 %
    ERFAHRUNGEN
    Gemäß entsprechender Kabinettsbeschlüsse und Erlasslagen in Niedersachsen sind mögliche Contracting-Projekte in Landesliegenschaften dahingehend zu untersuchen, ob sie sich auch für eine Umsetzung eignen. Die Eignung des Studienortes Oldenburg der Polizeiakademie Niedersachsen für ein Energieeinspar-Contracting wurde im Vorfeld zum durchgeführten Verhandlungsverfahren durch die vom Staatlichen Baumanagement Niedersachsen beauftragte Berliner Energie Agentur festgestellt.
    Energieverbrauch und -kosten sowie CO2-Emissionen können mit Energieeinspar-Contracting möglichst umfassend und wirtschaftlich reduziert werden, ohne eigene Mittel für die Finanzierung der Umsetzung einzubringen. Ein Großteil der technischen Bestandsanlagen war abgängig, da ein wirtschaftlicher Betrieb nur noch schwer zu ermöglichen war.
    Es sind keine Hindernisse bekannt.
    „Das Energieeinspar-Contracting ermöglicht neben direkten Investitionen in die energetische Verbesserung von Landesgebäuden, ohne zusätzliche Haushaltsmittel energetische Maßnahmen in betriebstechnische Anlagen umzusetzen.“ (Finanzminister Reinhold Hilbers)
    „Neben den positiven Aspekten beim Umweltschutz bewirken die Maßnahmen für uns als Polizei zugleich eine deutliche Aufwertung des Standortes, an dem immerhin rund 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landespolizei ihren Dienst versehen.“ (Direktor der Polizeiakademie Niedersachsen, Carsten Rose)
    Über die Vertragslaufzeit von 12 Jahren, in der sämtliche anfallenden Kosten (Anlageninstallation, Vorfinanzierung über E1, Wartung und Instandhaltung an umgebauten Anlagen, Störungsbeseitigung) über die Einsparung abgedeckt werden, liegt die Verantwortung für den reibungslosen und energieeffizienten Anlagenbetrieb bei E1. E1 garantiert zudem den wirtschaftlichen Erfolg des Projektes über die abgegebene Einspar-Garantie. Die von E1 eingebrachten Anlagen sind mit erfolgter Abnahme durch die Polizeiakademie Niedersachsen im Beisein und unter Mitwirkung des Staatlichen Baumanagement Ems-Weser in das Eigentum des Landes Niedersachsen übergegangen und könne nach Vertragsablauf ohne weitere Kosten durch das Land weiter betrieben werden.
    Das Projekt zeigt erfolgreich, dass Energieeinspar-Contracting signifikant zur Reduzierung von Energieverbrauch und CO2-Emissionen beiträgt und dieses mit einer Umsetzung von Energiesparmaßnahmen ohne Einbringung außergewöhnlicher technischer Besonderheiten.

    Die Umsetzung des Projektes erfolgt in enger und regelmäßiger Abstimmung zwischen allen Projektbeteiligten bei vollem Betrieb der Polizeiakademie. Der wirtschaftliche Erfolg des Projektes zeichnet sich bereits im ersten Vertragsjahr ab. Die gute Zusammenarbeit aller beteiligten Parteien wirkt sich dabei auf das Projekt förderlich aus.

    Das Projekt gewann den von der Zeitschrift „Energie und Management“ und dem vedec ausgelobten Contracting Award 2020. Die Verleihung, die in diesem Jahr online stattgefunden hat, können Sie unter YouTube noch einmal ansehen.
  • Universität und Oberschule Barkhof

    Universität und Oberschule Barkhof

    Foto: © Universität Bremen
    ENGIE Deutschland GmbH

    Ansprechpartner: Thomas Raach
    E-Mail: thomas.raach@engie.com
    28359 Bremen
    ENGIE Deutschland hat rund 1,5 Millionen Euro in diverse Effizienzmaßnahmen in ausgewählte Gebäude der Universität und die Oberschule Barkhof investiert.

    Gleich im ersten Jahr nach der Umsetzung wurden die garantierten Energieeinsparungen deutlich übertroffen. ENGIE hatte den Zuschlag für das ESC-Projekt im Rahmen der EU-weiten Ausschreibung erhalten. Unterstützt wurde das gesamte Verfahren von der Klimaschutzagentur energiekonsens und ihrer Tochterfirma beks EnergieEffizienz GmbH. Erneuert wurden u.a. zwei große Lüftungsanlagen und eine Heizungsverteilung, 8.000 Leuchten wurden ausgetauscht und in der Oberschule die komplette Heizungsanlage erneuert.
    Energieagentur
    Ingenieur-/Planungsbüro
    ECKDATEN DES PROJEKTS
    Öffentliche Gebäude (Bund/Länder)
    Schule/Kindergarten
    Bestandsgebäude
    2018
    12 Jahre
    Druckluft/Belüftung
    Licht
    Wärme
    Energiespar-Contracting
    Umstellung von Öl auf Gas im Barkhof
    Beleuchtung
    Hydraulischer Abgleich
    Lüftungstechnik
    MSR/Gebäudeleittechnik
    Pumpenaustausch
    Wärmeverteilung
    Wärmeerzeugung
    1.500.000,00 EUR
    210.000,00 €/a Energiekosten
    820 t CO2
    ca. 2.150 MWh Energie
    1.777 MWh
    ERFAHRUNGEN
    „Wir haben in Bremen bereits gute Erfahrungen mit Energiespar-Contracting-Vorhaben in der Hansestadt gemacht. Bremen hat sich zu einem wichtigen Standort für Energiespar-Contracting in Deutschland entwickelt.“ (Thomas Raach; ENGIE Deutschland).
    Durch die Arbeit von energiekonsens gibt es in Bremen einen vergleichsweisen hohen Kenntnisstand bei Gebäudebetreibern. Dies ist Voraussetzung dafür, dass Projekte angegangen und umgesetzt werden.
    „Ich freue mich sehr, dass wir mit Hilfe des Contractors dringend notwendige Investitionen in die Gebäude der Universität tätigen und gleichzeitig unsere Energie- und Klimaschutzbilanz verbessern konnten.“ (Ulf Rohde, Referatsleiter im Dezernat für Technischen Betrieb und Bauangelegenheiten)
    „Wir waren anfangs skeptisch hinsichtlich des Aufwands für die Ausschreibung des Contractingverfahrens. Aber die Unterstützung durch beks EnergieEffizienz und die professionelle Umsetzung der Maßnahmen haben uns überzeugt. Wir mussten keinerlei Investitionsmittel in die Hand nehmen und haben eine garantierte Energie- und Kosteneinsparung.“
    „Wir freuen uns sehr, dass mit der Universität Bremen nun ein weiteres Beispiel erfolgreichen Energiespar-Contractings in Bremen umgesetzt wurde. Dieses Modell bietet enorme Chancen für Unternehmen und Einrichtungen im Land Bremen. Denn die Modernisierung des Gebäudebestandes geht mit hohen Investitionskosten einher, ist aber unumgänglich, wenn wir unsere Klimaschutzziele erreichen wollen. Mit ESC reduzieren sich für Eigentümer großer Gebäudekomplexe die Kosten und das Risiko solcher Maßnahmen auf ein Minimum.“ (Martin Grocholl, Geschäftsführer der Klimaschutzagentur energiekonsens)
  • Essener Rathaus

    Essener Rathaus

    Foto: © Stadt Essen, Elke Brochhagen
    Siemens AG
    Smart Infrastructure
    Energy Performance Services

    Ansprechpartner: Günter Criegee
    Tel.: 0251 7605517
    E-Mail: guenter.criegee@siemens.com
    45121 Essen
    Mit 106 m und 22 Etagen gehört das Essener Rathaus von 1979 zu den größten Rathäusern Deutschlands.

    Der Erkenntnis, dass die bestehende Technik nicht mehr die Erfordernisse einer ökonomischen Energieverwendung erfüllt, folgte die Überlegung, wie die energetische Sanierung der Lüftungs- und Heizungsanlagen samt der Regeltechnik effektiv und wirtschaftlich angegangen werden kann.

    Nach einer ersten Potenzialabschätzung hat das Immobilienmanagement der Stadt Essen im ersten Schritt ein passendes Ausschreibungsverfahren entwickelt.

    Um die Einsparungspotenziale zu verifizieren, nahm Siemens nach Beschluss des Bau- und Verkehrsausschusses der Stadt Essen im Dezember 2015 eine Feinanalyse vor. Ingenieure und Techniker untersuchten acht Monate lang die gebäudetechnischen Anlagen auf Ansätze, Energie einzusparen.

    2016 wurden die Zentralgeräte der fünf Hauptanlagen, die den größten Wärme-, Kälte- und Stromverbrauch verursachten, durch energieeffiziente Vollklimaanlagen mit Wärmerückgewinnung ersetzt. Alle weiteren Lüftungsanlagen wurden über ein neu erstelltes Mess- und Zählkonzept mit der komplett modernisierten Gebäudeautomation verbunden und auf die neue Gebäudeleittechnik aufgeschaltet. Zusätzlich wurden die veralteten 3.106 Raumklimageräte in den einzelnen Büros gegen Umluft-Heiz-/Kühlgeräte, sogenannte Fan Coils, ausgetauscht.

    Die Stadt Essen im Jahr 2019 mit dem European Energy Service Award (EESA) ausgezeichnet.
    ECKDATEN DES PROJEKTS
    Kommune
    Verwaltung/Rathaus
    69.000 m2
    1 Gebäude
    2018
    10 Jahre
    Druckluft/Belüftung
    Fernwärme
    Licht
    Kälte
    Wärme
    Energiespar-Contracting
    Beleuchtung
    Lüftungstechnik
    MSR/Gebäudeleittechnik
    Optimierung der Heizkreisparameter
    Pumpenaustausch
    Umbau des Heizungsnetzes
    Wärmemengenzählereinbau
    Wärmeverteilung
    10.440.068,00 EUR
    1.477.656,00 EUR/a
    815.616,00 EUR/a
    2.390 t CO2/a
    44,8 %
    662.404,00 EUR
    44,8 %
    ERFAHRUNGEN
    Der Erkenntnis, dass die bestehende Technik nicht mehr die Erfordernisse einer ökonomischen Energieverwendung erfüllt, folgte die Überlegung, wie die energetische Sanierung effektiv und wirtschaftlich angegangen werden kann.
    –      In der Phase der Potentialabschätzung sollte man sich von den schwierigen Detailfragen nicht abschrecken lassen, sondern erfahrenen Projektentwickler einbinden.
    –      Um die Angebote belastbar vergleichen und bewerten zu können, wurden die eingegangenen Angebote mithilfe einer Nutzwertanalyse ausgewertet.
    –      Umbau im laufenden Betrieb
    „Wirklich wertvoll war das schrittweise Vorgehen im Laufe des Prozesses – von der Einstiegsberatung durch die EnergieAgentur.NRW über die Grobanalyse bis zur Überprüfung der Einsparpotenziale durch die Feinanalyse. So konnten wir die Wirtschaftlichkeit prüfen und sicherstellen, dass das versprochene Einsparvolumen am Ende auch erfüllt wird. Und schließlich haben wir uns nochmal Zeit genommen, um die Finanzierungsmöglichkeiten zu klären.“ (Simone Raskob, Stadt Essen)
    Angesichts des Alters der raumlufttechnischen Anlagen und der künftigen Nutzungsdauer des Rathauses war die energetische Sanierung eine ökonomisch dringend notwendige Lösung, die sich über das Energiespar-Contracting in kürzester Zeit bezahlt gemacht hat. Nach einem Jahr Laufzeit konnte die Stadt sogar mehr einsparen, als der Contracting-Partner in Summe garantiert hat.
  • Hallensportzentrum in Korschenbroich

    Hallensportzentrum in Korschenbroich

    Foto: © SPIE Energy Solutions GmbH
    SPIE Energy Solutions GmbH

    Ansprechpartner: Bertram Beckmann
    Tel.: 02407 567255
    E-Mail: bertram.beckmann@spie.de
    41352 Korschenbroich
    Im September 2018 wurde das Hallenbad der Stadt Korschenbroich umfangreich saniert. Alles kam auf den Prüfstand: Elektrik, Decken, Fliesen, Lampen und wurde gereinigt, ausgebessert und erneuert. Eine komplett neue Lüftungsanlage wurde installiert (größer als das ehemalige Modell aus den 1970er Jahren).

    Sehen Sie hier auch ein Video über das Projekt.
    Energieagentur
    ECKDATEN DES PROJEKTS
    Schwimmbad
    Sportstätte
    Hallensportzentrum mit Turnhalle

    Bestandsgebäude
    2018
    15 Jahre
    Strom
    Wärme
    Erdgas
    Hydraulischer Abgleich
    Lüftungstechnik
    MSR/Gebäudeleittechnik
    Pumpenaustausch
    Wärmeverteilung
    Einbau einer Wärmerückgewinnung
    592.000,00 EUR netto (nur Hallensportzentrum)
    174.500,00 EUR/a netto
    70.200,00 EUR/a netto
    1.835 MWh/a
    353 MWh/a
    in 2019:
    Strom: 151 MWh
    Erdgas: 1.331 MWh
    ERFAHRUNGEN
    Die Idee, ein Energieeinspar-Contracting umzusetzen, wurde von der EnergieAgentur NRW an die Stadt Korschenbroich herangetragen. Die Vorbereitungen waren mit hohem Aufwand verbunden, aber durch die intensive Unterstützung der EnergieAgentur NRW konnte das Projekt erfolgreich umgesetzt werden.
    Die Entscheidung pro Contracting wurde durch die Perspektive begünstigt, notwendige Sanierungsmaßnahmen durch Energiekosteneinsparungen finanzieren zu können. Darüber hinaus würde die Reduzierung des Energieverbrauchs einhergehen mit der Senkung der Treibhausgas-Emissionen.
    „Während manch andere Kommune ihr Bad schließen muss, hat sich Korschenbroich für die Durchführung eines Einspar-Contractings entschlossen. Für den Erhalt des Hallenbades waren umfangreiche Sanierungsarbeiten erforderlich, welche nun über die Energieeinsparungen komplett refinanziert werden. Mit dieser Maßnahme sichert die Stadt Korschenbroich langfristig den Bestand des Bades.“ (Michael Deprez, Technischer Leiter des Gebäudemanagements)
    Ohne Contracting hätte die Stadt keine finanziellen Möglichkeiten gehabt eine solche Maßnahme umzusetzen. So wurde die Sanierung ohne Haushaltsbelastung umgesetzt.
    Die Stadt profitiert vom Expertenwissen des Contractors.
    Für die Stadt Korschenbroich war das Einspar-Contracting die absolut richtige Entscheidung. Das ganze Projekt ist für die Stadt ein Gewinn.
  • Muldentalkliniken in Grimma und Wurzen

    Muldentalkliniken in Grimma und Wurzen

    6127
    Foto: © Krankenhaus Muldental
    SPIE Energy Solutions GmbH

    Ansprechpartner: Thomas Ullrich
    Tel.: 030 209692676
    E-Mail: thomas.ullrich@spie.com
    04668 Grimma
    04808 Wurzen
    Im März 2019 fand in Grimma die feierliche Übergabe und Inbetriebnahme zweier neuer Energiezentralen der Muldentalkliniken statt. Innerhalb von sechs Monaten hat SPIE zwei neue Anlagen in den Krankenhäusern in Grimma und Wurzen geplant und umgerüstet.

    Nach einer EU-weiten Ausschreibung werden ab sofort Strom, Wärme und Kälte über zwei neue und ein Bestands-Blockheizkraftwerk und Absorptionskältemaschinen produziert. Gleichzeitig deinstallierte SPIE die zentrale elektrische Dampferzeugungsanlage und modernisierte die Küchentechnik in Grimma.
    Heizungsinstallateur
    Lüftungsbauer SPIE
    Elektrische Einbindung SPIE
    SES Energiesysteme BHKW
    YORK Absorptionskältemaschine
    SIEMENS Steuerung
    DEOS Steuerung
    Kieback & Peter Steuerung
    Cabero Rückkühler, Notkühler
    Condair Elektrische Dampferzeuger
    ECKDATEN DES PROJEKTS
    Foto: © SPIE Energy Solutions GmbH
    Krankenhaus

    Altbau
    Wurzen: 3 Gebäudeflügel
    Grimma: 4 Gebäudeflügel
    2019
    10 Jahre
    Kälte
    Strom
    Wärme
    Erdgas
    BHKW Wurzen (99 kWel, 160 kWtth)
    BHKW Grimma (264 kWel 370 kWth)
    Kälteerzeugungsanlage bei KH (80 kW)
    Fernwartung
    Lüftungstechnik
    MSR/Gebäudeleittechnik
    Pumpenaustausch
    Wärmemengenzählereinbau
    Wärmeverteilung
    Sonstiges: Demontage Dampfsysteme, Einsatz der Energiemanagement Software „SPIE Energy Manager“
    ca. 905.000 €/a (Beide KH zusammen)
    ca. 515.000 €/a (beide KH zusammen)
    Grimma: Strom: 2.363 MWh/, Gas: 4.083 MWh/a
    Wurzen: Strom: 1.287 MWh/a, Gas: 4.292 MWh/a
    Grimma: Strom: 422 MWh/a, Gas: 5.530 MWh/a
    Wurzen: Strom: 382 MWh/a, Gas: 5.425 MWh/a
    Damit sparen allein die Krankenhäuser den Einkauf von rund 2.845 MWh Elektroenergie, die die neue Anlage nun selbst produziert. Das entspricht einem Energieverbrauch von rund 2.350 Haushalten. Beide Krankenhäuser erzeugen jetzt über 80 % ihres Strombedarfs selbst. Die CO2-Emmissionen der Muldentalkliniken verringern sich jährlich um etwa 970 Tonnen. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von etwa 680 Autos, die pro Jahr 10.000 Kilometer zurücklegen.
    905.000,00 €/a
    390.000,00 €/a
    43,1 %
  • Paulinenkrankenhaus in Berlin

    Paulinenkrankenhaus in Berlin

    6114
    Foto: © Paulinenkrankenhaus Berlin
    EnBW Contracting GmbH

    Ansprechpartner: Javad Sardarabady
    Tel.: 0711 289-81048
    E-Mail: j.sardarabady@enbw.com
    14055 Berlin
    Das Paulinenkrankenhaus verbindet gelebte Nähe zum Patienten mit einer wegweisenden Spezialisierung in der kardiologischen Weiterversorgung. Die Schwerpunkte liegen dabei auf der postoperativen Behandlung von Patienten des Deutschen Herzzentrums Berlin und der Charité. Das Contracting-Projekt umfasst vier Klinik-Gebäude mit ca. 160 Betten. Durch verschiedene Modernisierungsmaßnahmen spart das Paulinenkrankenhaus im Schnitt 37 % der Energiekosten pro Jahr. Somit werden durchschnittlich 40 % weniger CO2 erzeugt.

    Das Contracting-Projekt umfasst vier Klinik-Gebäude mit ca. 160 Betten. Durch verschiedene Modernisierungsmaßnahmen spart das Paulinenkrankenhaus im Schnitt 37 % der Energie-kosten pro Jahr. Somit werden durchschnittlich 40 % weniger CO2 erzeugt.
    ECKDATEN DES PROJEKTES
    Krankenhaus
    2014
    10 Jahre
    Kälte
    Strom
    Wärme
    Warmwasser
    Erdgas
    Öl
    Installation eines gasbetriebenen BHKW (112 kWel und 196th)
    Einbau eines Pufferspeichers
    Sanierung der Heizungsanlage durch Montage eines Niedertemperaturkessels (1,6 MW Gas)
    Bestandskessel auf Ölbasis (1,45 MW)
    Bestandskessel (232 kWth) (bei Bedarf)
    Erneuerung von 4 Warmwasserspeichern
    Optimierung der Anlagenhydraulik
    Aufbau eines Energie-Controllings-Systems einschließlich der kontinuierlichen Erfassung der Energieströme
    Optimierung in der Mess-/Steuer-/Regelungstechnik im Zuge der Modernisierungsmaßnahmen
    Einbau von Frequenzumformern und / oder hocheffizientenVentilatoren für die Lüftungsanlagen
    Anpassung der Luftvolumenströme
    Einbau von hocheffizienten Heizungspumpenn
    Einsatz von Bewegungsmelden für Treppenhausbeleuchtung
    Freie Kühlung kombiniert mit bestehenden Kompressionskälteanlagen für die Serverräumen

    Geeignetes Zählkonzept zur separaten Erfassung der Verbräuche der einzelnen Gebäude
    Durchführung von Nutzerschulungen und Infoveranstaltungen
    Regelungsoptimierung einschl. Anpassung der Betriebszeiten
    1.073.000,00 EUR
    Energieverbaruch bisher: 5.074 MWh/a
    CO2-Emmissionen bisher: 2.066 t/a
    ca. 830 Tonnen CO2 im Jahr (40 %)
    Ziel: Energieverbrauch senken um 30 %
    208.000,00 EUR/a
  • Krankenhaus Bethel in Berlin

    Krankenhaus Bethel in Berlin

    6081
    Foto: © SPIE Energy Solutions GmbH
    SPIE Energy Solutions GmbH

    Ansprechpartner: Jens Kothe
    Tel.: 030 886 696-568
    E-Mail: jens.kothe@spie.com
    12207 Berlin
    Das Krankenhaus hat in Zusammenarbeit mit der SPIE Energy Solutions GmbH die technische Infrastruktur der Energieversorgung modernisiert und optimiert. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Effizienz der Wärmeversorgung gelegt. Darüber hinaus wurden in der Klinik großflächig wassersparende Armaturen eingebaut und Trinkwarmwassersysteme erneuert. So konnte der Energie­verbrauch um 23,5 % unter den durch­schnittlichen Verbrauch ähnlich großer Kranken­häuser gesenkt (Mittelwerte der VDI-Richtlinie 3807).

    Damit benötigt das Akutkrankenhaus mit 251 Betten jährlich ca. 150.000 Euro weniger für Wärme und Strom. Gleichzeitig entlastet das Haus die Atmosphäre um über 600 Tonnen des klima­schädlichen Treibhausgases CO2.

    Am 10. Januar 2013 erhielt das Kranken­haus Bethel Berlin für seine bemerkens­werte Energie­effizienz das BUND-Gütesiegel »Energie sparendes Kranken­haus«.
    ECKDATEN DES PROJEKTES
    Krankenhaus
    2011
    12 Jahre
    Druckluft/Belüftung
    Kälte
    Wärme
    Erdgas
    Wärmeversorgung
    Optimierung aller statischen Heizkreise und damit Optimierung der Heizkurven
    Einbau von modernster DDC-Technik für Regelprozesse
    Einbau von Wärmemengenzählern für ein Energiecontrolling
    Einbau frequenzgeregelter Pumpentechnik
    Einbau von Thermostat-Heizkörperventilen mit Temperaturbegrenzung
    Teilweise Erneuerung der Trinkwarmwassersysteme
    Optimierung der Schwimmbad – Wassererwärmung
    Optimierung der RLT-Anlagen für die lufttechnische Wärmeversorgung
    Optimierung der zentralen Kälteversorgung über die RLT-Anlagen

    Elektroversorgung / MSR – Steuer- und Regelungstechnik
    Einbau von frequenzgeregelter Pumpentechnik
    Einbau von frequenzgeregelten Ventilatoren für RLT-Anlagen
    Erneuerung und Umrüsten der Leuchten mit Energiesparlampen
    Einsatz von Präsenz- und Bewegungsmelder
    Intelligente DDC und MSR-Technik

    Wasserversorgung
    Einbau von Wasser-Spar-Perlatoren an Waschtischen
    Einbau von Durchflussreglern in Duschen
    Drehzahloptimierung der Pumpentechnik im Schwimmbadbereich
    Energieverbrauch 23,5 % unter Mittelwerte der VDI-Richtlinie 3807
    Energiekosteneinsparung: ca. 115.000 Euro/a garantiert
    153.000 Euro/a im Jahr 2012 erzielt Reduzierung CO2-Ausstoß ca. 630 Tonnen/a