Autor: Volker Schmees

  • Gemeinsames Positionspapier zum Direktverbrauch Mieterstrom

    Gemeinsames Positionspapier zum Direktverbrauch Mieterstrom

    Zusammenfassung:

    Aus sozialpolitischen und energiewirtschaftlichen Gründen ist es geboten, dass der Direktverbrauch von erneuerbarem und KWK-Strom mit dem Eigenverbrauch gleichgestellt und von der EEG-Umlage befreit wird.

    Direktverbrauch meint Strom, der in räumlichem Zusammenhang zur Erzeugung und ohne Durchleitung durch ein öffentliches Netz verbraucht wird. Direktverbrauch ist insbesondere für Mieter, aber auch für Energiegenossenschaften, für Landwirte sowie andere innovative Energieanbieter und -dienstleister eine Möglichkeit, sich mit vor Ort produziertem Strom zu versorgen – auch wenn sie diesen nicht selbst produzieren (können).

    Künftig sollten Eigen- und Direktverbrauch aus Erneuerbare-Energien- und KWK-Anlagen insbesondere hinsichtlich der EEG-Umlage vollkommen gleichbehandelt werden. Dies ist auch verfassungsrechtlich geboten. Das gemeinsame Positionspapier beschreibt, warum dies geboten ist und wie dies im Rahmen der Novellierung des EEG erreicht werden kann.
  • Gemeinsames Positionspapier zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG)

    Gemeinsames Positionspapier zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG)

    Mit der Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) soll der so genannte »Eigenstrom« aus Anlagen der Kraft-Wärmekopplung (KWK) laut BMWi-Eckpunktepapier künftig zu 70 Prozent an der EEG-Umlage beteiligt werden.
  • Energiedienstleistungen sind das Rückgrat der Energiewende

    Energiedienstleistungen sind das Rückgrat der Energiewende

    Die anstehenden Neuregelungen für den Energiemarkt müssen den Dreiklang aus Energieverbrauchseinsparung, effizienter Erzeugung und Einsatz erneuerbarer Energien beachten.
    Nur dann, wenn neben der Förderung erneuerbarer Energien der Einsatz von Effizienztechnologien und Einsparmodellen durch Energiedienstleister gleichbehandelt werden, lassen sich die ambitionierten Ziele zu angemessenen Kosten erreichen.

    Der VfW hat dazu ein Eckpunktepapier erstellt, das Forderungen enthält, die aus der Sicht des VfW umgesetzt werden sollten, um die Ziele zu erreichen.
    Die erste Version wurde überarbeitet und steht jetzt zum Download zur Verfügung.
  • Stellungnahme zum Entwurf einer Richtlinie zur Förderung von Projektentwicklern im Energieeinspar-Contracting

    Stellungnahme zum Entwurf einer Richtlinie zur Förderung von Projektentwicklern im Energieeinspar-Contracting


    Der Arbeitskreis Einspar-Contracting im VfW hat sich gemeinsam mit der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF) und dem ESCO Forum im ZVEI zu dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) vorgelegten Entwurf einer Richtlinie zur Förderung von Projektentwicklern im Energieeinspar-Contracting vom 29.10.2013 kritisch geäußert. Eine gemeinsame Stellungnahme sowie Anmerkungen zu den von dem BMWi aufgeworfenen Fragen zur Richtlinie ist dem BMWi zugeleitet worden.
  • Contracting-Offensive Baden-Württemberg erste Arbeitsgruppenphase erfolgreich beendet

    Contracting-Offensive Baden-Württemberg erste Arbeitsgruppenphase erfolgreich beendet

    Umweltminister Franz Untersteller unterstrich bei der Übernahme des Berichts die Bedeutung von Energie-Contracting für Fortschritte bei der Energieeffizienz: „Wir müssen Contracting stärker nutzen, um die Modernisierung von Anlagen der technischen Gebäudeausrüstung aber auch die Sanierung ganzer Gebäude entscheidend voranzu­bringen. Die Energiewende ist eine große Herausforderung und Energie-Contracting ist ein viel versprechendes Instrument, sie zu meistern.“ Um auf diesem Weg vorwärts zu kommen, habe die Contracting-Offensive wertvolle Arbeit geleistet und mit dem jetzt vorgelegten Abschlussbericht eine gute Grundlage für weitere Gespräche geliefert. Besonders wertvoll sei gewesen, dass sich alle Beteiligten unmittelbar über die aus ihrer Sicht jeweils vorhandenen Problemstellungen austauschen konnten. „Wir müssen die Vorteile von Contracting-Modellen viel stärker publik machen und Berührungs­ängste abbauen“, sagte Untersteller.

    Dezernent Rainer Specht vom baden-württembergischen Städtetag, der stellvertretend den Abschlussbericht überreichte, sieht in den zehn zentralen Empfehlungen ein starkes Signal für intelligente Contracting-Lösungen und Rückenwind für die weitere partner­schaft­liche Umsetzung in Baden-Württemberg. „Der aufgezeigte Contracting-Werkzeugkasten enthält viele aufeinander abgestimmte Bausteine, um bei zeitnaher Umsetzung aus der Contracting-Offensive eine Energieeffizienz-Offensive mit Schubkraft werden zu lassen“, resümierte Specht. Dies sei auch ganz im Sinne der Umsetzung der ehrgeizigen Ziele des Klima­schutz­gesetzes Baden-Württemberg.

    Bei den Empfehlungen ist Konsens aller Beteiligten, dass Energie-Contracting mehr ist als ein Finanzierungs­instrument: Es hilft, die Energie­effizienz im wichtigen Altgebäudebestand zu heben, kann den Einsatz von erneuerbaren Energien fördern, schafft Planungs- und Ausgaben­sicherheit für einen längeren Zeitraum mit der Chance, Investitionen vorzuziehen und verbessert gleichzeitig die Qualität der Projekte. Aus den Vorschlägen sollte nach Vorstellung der Teilnehmer die Vorbereitung eines „Kompetenz­zentrums Energie-Contracting Baden-Württemberg“ rasch angegangen werden. Dies gelte auch für die Aufhebung der Einzel­genehmigungs­pflicht für kommunale Contracting-Projekte. Begleitende Kommunikations- und Qualifi­zierungs­initiativen seien ebenfalls wichtig. Weitere Maßnahmen, die im Abschluss­bericht aufgeführt sind, sind zum Beispiel die Stärkung der energetischen Sanierung auf Quartiersebene, die Ausweitung der Contracting-Förderprogramme oder die Entwicklung einer praktischen Hand­reichung für die Umsetzung von Energie-Contracting vor Ort.

    Im Abschlussbericht finden sich an zentraler Stelle 10 Empfehlungen, mit deren Umsetzung aus Sicht der Teilnehmer Energie-Contracting in Baden-Württemberg maßgeblich vorangebracht werden kann. Konsens aller Beteiligten war, dass Energie-Contracting mehr ist als ein Finanzierungs­instrument: Es hilft, die Energie­effizienz im wichtigen Altgebäudebestand zu heben, kann den Einsatz von erneuerbaren Energien fördern, schafft Planungs- und Aus­gaben­sicher­heit für einen längeren Zeitraum mit der Chance, Investitionen vorzuziehen und verbessert gleichzeitig die Qualität der Projekte. Konsens war weiterhin, dass die Möglichkeiten von Contracting deutlich bekannter gemacht und der Zugang zu dieser Energie­dienst­leistung entscheidend verbessert werden muss. Nach der mit Vorlage des Abschluss­berichts beendeten Arbeits­gruppen­phase soll es nun in einer Phase II der Contracting-Offensive an die Umsetzung der formulierten Empfehlungen gehen.

    „Wir unterstützen die Contracting-Offensive in Baden-Württemberg, denn sie ist der richtige Ansatz für einen wirkungsvollen und nachhaltigen Beitrag zur Zielerreichung der Energiewende. Diese Offensive sollte Vorbild sein für ähnliche Initiativen anderer Bundes­länder. Denn wir brauchen eine langjährige hohe Qualität bei der Energie­effizienz, vor allem im Rahmen der Gebäude­moderni­sierung und dieses erreichen wir nur mit zeitgemäßen Energie­dienst­leistungen.“, unterstreicht Ullrich Brickmann, Obmann des Arbeits­kreis Einspar-Contracting im VfW e.V. Der Arbeitskreis Energiespar-Contracting hat die Arbeiten aktiv begleitet und seine praktischen Erfahrungen mit eingebracht.
  • Gemeinsame Stellung­nahme zum Entwurf einer Richt­linie zur Förderung von Projekt­ent­wicklern im Energie­einspar-Contracting

    Gemeinsame Stellung­nahme zum Entwurf einer Richt­linie zur Förderung von Projekt­ent­wicklern im Energie­einspar-Contracting

    Der Arbeitskreis Energiespar-Contracting im VfW hat sich gemeinsam mit der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF) und dem ESCO Forum im ZVEI zu dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) vorgelegten Entwurf einer Richtlinie zur Förderung von Projektentwicklern im Energieeinspar-Contracting vom 29.10.2013 kritisch geäußert. Eine gemeinsame Stellungnahme sowie Anmerkungen zu den von dem BMWi aufgeworfenen Fragen zur Richtlinie ist dem BMWi zugeleitet worden.
  • Stellungnahme zum Hinweisverfahren 2013/19 – Messung beim Marktintegrationsmodell

    Stellungnahme zum Hinweisverfahren 2013/19 – Messung beim Marktintegrationsmodell

    Die Clearingstelle EEG hat am 29.08.2013 beschlossen, ein Hinweisverfahren zum Thema „Messung beim Marktintegrationsmodell (§ 33 Abs. 4 EEG 2012)“ einzuleiten. Gemeinsam mit dem B.KWK hat der VfW fristgerecht bis zum 01.10.2013 Stellung genommen.
  • Energiewende konkret: Bundesländer setzen auf Einspar-Contracting für nachhaltige energetische Gebäudemodernisierung und Klimaschutz

    Energiewende konkret: Bundesländer setzen auf Einspar-Contracting für nachhaltige energetische Gebäudemodernisierung und Klimaschutz

    Beim Einspar-Contracting (auch Energiespar-Contracting oder Energieeinspar-Contracting genannt) realisiert ein spezialisiertes Energie­dienst­leistungs­unternehmen (Contractor) in enger Partner­schaft mit dem Gebäude­eigen­tümer langfristige Energiespar-Projekte (meist 7–10 Jahre), um nachhaltig Energie- und Treibhausgas-Einsparungen sicher zu stellen. Der Contractor ist dabei für die Konzeption, Planung, Finanzierung, Umsetzung und den Erfolgsnachweis der umfang­reichen Maßnahmen verant­wort­lich. Die Refinan­zierung aller Investitionen und Dienst­leistungen erfolgt während der Vertrags­dauer aus garantierten Energie­kosten­einsparungen. Damit bietet das Einspar-Contracting gerade öffentlichen Einrichtungen und Unter­nehmen des Gesund­heits­sektors die Möglichkeit, trotz knapper Finanzmittel, sofort in Energie­effizienz­maß­nahmen bei gleich­zeitiger Modernisierung der Gebäude­technik zu investieren.

    Der Arbeitskreis Energiespar-Contracting vereint auf der neutralen Plattform des Verbandes für Wärmelieferung e. V. acht markt­prägende Anbieter und weitere unter­stützende Markt­akteure im Bereich des Einspar-Contracting. Der Arbeits­kreis Einspar-Contracting fordert die Entscheidungs­träger der Bundesländer, Landkreise und Kommunen auf, gemäß dem Beispiel von Baden-Württemberg, Bayern und Hessen die energetische Gebäude­sanierung mit Einspar-Contracting voran zu treiben, damit Investitions­staus abzu­bauen und bereits heute einen wichtigen Beitrag zur Energie­wende zu leisten. Denn jede nicht­verbrauchte Kilowatt­stunde braucht auch nicht erzeugt werden, somit garantiert Einspar-Contracting die niedrigsten CO2-Vermeidungskosten.
  • Stellungnahme zum Leitfaden EEG-Einspeisemanagement

    Stellungnahme zum Leitfaden EEG-Einspeisemanagement

    Im Rahmen der Konsultation zum Leitfaden EEG-Einspeisemanagement, Version 2.0, hat der VfW zusammen mit dem B.KWK eine Stellungnahme an die Bundesnetzagentur versandt.
  • Stellungnahme zum Entwurf eines EEWärmeG der SPD-Fraktion in Thüringen

    Stellungnahme zum Entwurf eines EEWärmeG der SPD-Fraktion in Thüringen

    Die SPD-Fraktion des Thüringischen Landtages hat einen Entwurf zum Gesetz zum Einsatz erneuerbarer Energien und zur effizienten Wärmenutzung in Gebäuden im Freistaat Thüringen (Thüringer Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz-ThEEWärmeG) eingebracht. Der Entwurf sieht eine Senkung des Wärmebedarfs im Gebäudesektor vor und im zweiten Schritt dann eine Bündelung der Wärmeversorgung in kommunale Nahwärmenetze sowie die Umstellung auf Erneuerbare Energien. Der VfW hat eine entsprechende Stellungnahme an die Ansprechpartner der SPD-Fraktion versandt.