Autor: Volker Schmees

  • Gemeinsames Verbändepapier zum Entwurf für die Neufassung des KWKG

    Gemeinsames Verbändepapier zum Entwurf für die Neufassung des KWKG

    In Zusammenarbeit mit den Verbänden ASUE, B.KWK, BUND, DENEFF, Deutsche Umwelthilfe, EA und VBI hat der VfW ein gemeinsames Verbändepapier an das BMWi gesandt. Darin sind Korrekturen erarbeitet, die die Einschränkungen der dezentralen Stromversorgung im geplanten neuem KWKG 2016 beseitigen sollen.
    Forderungen der unterzeichnenden Verbände:

    – Keine Verhinderung dezentraler, innovativer Objektversorgung durch das KWKG
    – KWK-Zuschlagsberechtigung auch außerhalb der herkömmlichen Einspeisemodelle
    – KWK-Zuschlagsberechtigung bei dezentralem Einsatz von KWK nicht nur für die stromkostenintensive Industrie, sondern auch und gerade für den Wohnungsbau
    – in der KWK-Novelle zwischen Eigenstrom und „Mieterstrom“ zu differenzieren, d.h. auch für den in der Kundenanlage und geschlossenen Verteilernetzen gelieferten Strom einen KWK-Zuschlag zu gewähren
    – die Begrenzung der Förderdauer für Anlagen kleiner 50 kW auf 60.000 Vollbenutzungsstunden zu erhöhen.

    Die unterzeichnenden Verbände setzen sich generell für den Ausbau der KWK ein. Dazu wurde eine Einigung auf gemeinsame Kernpunkte und Forderungen erzielt. Dessen unbenommen haben die einzelnen Verbände zusätzlich eigene Stellungnahmen und Forderungen zur Neufassung des KWK-Gesetzes.
  • Neue nationale Kontaktstelle für europäischen Verhaltenskodex für Energiespar-Contracting

    Neue nationale Kontaktstelle für europäischen Verhaltenskodex für Energiespar-Contracting

    Der VfW – die führende Interessensvertretung für Contracting und Energiedienstleistungen löst in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Energiespar-Contracting im VfW die Berliner Energieagentur als nationale Kontaktstelle für den europäischen Verhaltenskodex für Energiespar-Contracting (ESC) ab. Der VfW unterstützt damit aktiv die Ziele des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE), der die wachsende Bedeutung von Energiedienstleistungsmodellen hervorhebt, und somit die weitere Marktentwicklung von Energiespar-Contracting.
    Der europäische Verhaltenskodex für Energiespar-Contracting (ESC-Verhaltenskodex) legt die Werte und Grundprinzipien fest, welche für eine erfolgreiche, professionelle und transparente Umsetzung von ESC-Projekten in europäischen Staaten maßgeblich sind. Er wurde im Rahmen des von der EU geförderten Projektes Transparense („Increasing Transparency of Energy Service Markets“) entwickelt, legt die Verhaltensgrundregeln vor allem für ESC-Anbieter fest und ist gleichzeitig ein Qualitätsindikator für ESC-Kunden, mit dem sie einschätzen können, was sie von ESC-Anbietern erwarten und verlangen können sowie welchen Grundsätzen sie folgen müssen, um die erwarteten Energieeinsparungen und die damit verbundenen Vorteile zu erreichen.
    Der Europäische Verband der Energiedienstleister (European Association of Energy Service Companies, eu.ESCO) und die europäische Energieeffizienz-Vereinigung (European Federation of Intelligent Energy Efficiency Services, EFIEES) unterstützen den Europäischen Verhaltenskodex für Energiespar-Contracting, auch Einspar-Contracting genannt, und dessen Nutzung bei der Umsetzung von solchen Projekten.

    Rund 100 Unternehmen und Verbände setzen sich europaweit für ein einheitliches Vorgehen beim ESC ein und haben den Verhaltenskodex unterzeichnet. Sie verpflichten sich damit zu neun Grundprinzipien, die einen qualitativ hochwertigen und transparenten europäischen Markt für Energiespar-Contracting unterstützen sollen. Er ist eine freiwillige Selbstverpflichtung der Industrie und soll dazu beitragen, bei der öffentlichen Hand und anderen Auftraggebern das Vertrauen in dieses Instrument für mehr Energieeffizienz zu stärken und Vorbehalte abzubauen.
    Weitere Informationen zum Verhaltenskodex und ESC unter www.energiecontracting.de, www.einsparcontracting.eu und http://www.transparense.eu/de/de-verhaltenskodex/de-eu-verhaltenskodex erhältlich.
  • Stellungnahme zum Gesetz zur Änderung des Energieverbrauchs-kennzeichnungsgesetzes

    Stellungnahme zum Gesetz zur Änderung des Energieverbrauchs-kennzeichnungsgesetzes

    Der VfW (Die führende Interessenvertretung für Contracting und Energiedienstleistungen) nimmt Stellung zum Referentenentwurf „Erstes Gesetz zur Änderung des Energieverbrauchskennzeichnungsgesetzes „Nationales Effizienzlabel für Heizungsaltanlagen““
  • VfW nimmt zu der derzeitigen KWKG-Novellierungsdebatte Stellung

    VfW nimmt zu der derzeitigen KWKG-Novellierungsdebatte Stellung

    Kleine bis mittlere Blockheizkraftwerke (BHKW) haben aufgrund ihrer hohen Nutzungsgrade von 90 % und mehr enorme CO2-Minderungspotentiale und sind volkswirtschaftlich sinnvoll. Ihre Realisierung erfordert allerdings erhebliche Investitionen und technisches Know-How, welches von Grundstückseigentümern, Vermietern und Industrieunternehmen oftmals nicht bewältigt werden kann. Sogar hochspezialisierte Energiedienstleister entscheiden sich nur dann für diese hocheffiziente KWK-Technologie, wenn sie damit für ihre Kunden wirtschaftlich interessante Contracting-Verträge anbieten können.
  • VfW nimmt zu der derzeitigen KWKG-Novellierungsdebatte Stellung

    VfW nimmt zu der derzeitigen KWKG-Novellierungsdebatte Stellung

    Kleine bis mittlere Blockheizkraftwerke (BHKW) haben aufgrund ihrer hohen Nutzungsgrade von 90 % und mehr enorme CO2-Minderungspotentiale und sind volkswirtschaftlich sinnvoll. Ihre Realisierung erfordert allerdings erhebliche Investitionen und technisches Know-How, welches von Grundstückseigentümern, Vermietern und Industrieunternehmen oftmals nicht bewältigt werden kann. Sogar hochspezialisierte Energiedienstleister entscheiden sich nur dann für diese hocheffiziente KWK-Technologie, wenn sie damit für ihre Kunden wirtschaftlich interessante Contracting-Verträge anbieten können.
  • Anerkannte Fortbildung für Projektentwickler im Rahmen des BAFA-Förderprogramms »Beratungen zum Energiespar-Contracting«

    Anerkannte Fortbildung für Projektentwickler im Rahmen des BAFA-Förderprogramms »Beratungen zum Energiespar-Contracting«

    Ziel des Förderprogramms ist es Hürden zu beseitigen, die potenzielle Interessenten daran hindern, Energiesparprojekte mittels Contracting umzusetzen. Die Beratung soll auf in der Praxis bewährte Leitfäden und Musterverträge für Contracting aufbauen. Förderfähig sind je Antragsteller und Standort eine Orientierungsberatung und entweder eine Umsetzungs- oder eine Ausschreibungsberatung.

    Antragsberechtigt sind Städte, Gemeinden, Landkreise, kommunale Unternehmen, gemeinnützige Organisationen, anerkannte Religionsgemeinschaften sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Die Antragsteller müssen Eigentümer der Immobilien und Liegenschaften sein, die Beratungsgegenstand sein sollen und deren Energiekosten mindestens 100.000 Euro inklusive Mehrwertsteuer betragen.

    Es können nur Beratungen von Projektentwicklern gefördert werden, die von einer Bewilligungsbehörde zugelassen sind. Die Zulassung können Projektentwickler beim BAFA beantragen. Dafür wird ein Nachweis für die entsprechende Qualifizierung der Projektentwickler benötigt. Diesen Qualifikationsnachweis können interessierte Ingenieure und Projektentwickler bei der VfW Veranstaltung „Anerkannte Fortbildung zum Projektentwickler Energiespar-Contracting“ vom 17. – 19.09.2015 in Lüneburg erwerben.

    Die Veranstaltung zeigt neben den grundlegenden rechtlichen Bestimmungen und betriebswirtschaftlichen Voraussetzungen für das Energiespar-Contracting praxisnah, durch die Besichtigung des Einspar-Contracting-Projektes der Universität Leuphana in Lüneburg die Möglichkeiten auf, die zur Optimierung des Energieeinsatzes führen.

    Darüber hinaus bietet der konkrete Erfahrungsaustausch mit langjährigen Contractoren aus dem Arbeitskreis Energiespar-Contracting des VfW am ersten Abend die Chance Praxiswissen zu vertiefen.

    Diese vom BAFA anerkannte Fortbildung, die Projektentwicklern im Rahmen des BAFA-Förderprogramms Beratungen zum Energiespar-Contracting ausreichende theoretische Erfahrungen vermittelt, richtet sich insbesondere an Ingenieure die Energiespar-Contracting-Projekte entwickeln wollen.
  • Wärmeblindheit gefährdet Effizienz­ziele 2020 – Professionelle Energie­dienst­leister können Energie­effizienz steigern

    Wärmeblindheit gefährdet Effizienz­ziele 2020 – Professionelle Energie­dienst­leister können Energie­effizienz steigern

    Zurzeit werden verschiedene Optionen diskutiert, um die Lücke zwischen der momentan projizierten Effizienzsteigerung in Deutschland (etwa 33 % bis 2020) im Vergleich zu den höheren Zielen (Effizienzsteigerung um 40 % bis 2020) der Bundesregierung zu schließen.
  • Arbeitskreis Energiespar-Contracting nutzt Herbsttagung zur Standortbestimmung

    Arbeitskreis Energiespar-Contracting nutzt Herbsttagung zur Standortbestimmung

    Der Arbeits­kreis Einspar-Contracting im VfW e.V. (AK ESC) begrüßt diese Vorschläge, die ein Umschwenken hin zu ganz­heitlichen System­lösungen unterstützen, und erwartet nach der Kabinetts­entscheidung vom 3. Dezember 2014 eine schnelle Umsetzung dieser Ziele. Der VfW als führende Interessen­vertretung für Contracting und Energie­dienst­leistungen unterstützt aktiv die Ziele des neuen Nationalen Aktions­plans Energie­effizienz (NAPE), der die wachsende Bedeutung von Energie­dienst­leistungs­modellen hervorhebt, und somit die weitere Markt­entwicklung von Einspar-Contracting fördert.

    Auf seiner Herbsttagung am 26. und 27. November 2014 in Hannover hat sich der Arbeitskreis Energiespar-Contracting im VfW e.V. daher intensiv mit den Markt­veränderungen und daraus resultierenden Anforderungen an Einspar-Contracting-Lösungen auseinander­gesetzt.  Um den Heraus­forderungen begegnen zu können wurde, das Führungs­team bestätigt bzw. neu gewählt. Obmann des AK ESC bleibt Dipl.-Ing. Ullrich Brickmann, Siemens Building Technologies, Stellvertreter sind Dipl.-Ing. Harald Volles, Engie Deutschland und Dipl.-Ing. Michael Pietzner, Wisag Energiemanagement. Kassen­führung, Sitzungs­protokolle, Öffentlichkeitsarbeit und Organisation übernimmt Volker Schmees, VfW Geschäfts­stelle, die Kassenprüfung Dipl.-Ing. Rüdiger Graf, EnBW Sales & Solutions, und Rechtsanwalt Michael Körber, mpw Legal & Tax, die Aufgaben des Compliance-Beauftragten.

    Ein Schwer­punkt­projekt des AK ESC ist die Anwendung von Einspar-Contracting in der Privat­wirt­schaft/Industrie. Dazu wird das bisherige Modell für Öffentliche Liegen­schaften weiter entwickelt.  Eine enge Zusammen­arbeit mit anderen Verbänden wie ESCO-Forum im ZVEI und DENEFF sowie Institutionen wie die Deutsche Energieagentur wird angestrebt, um mehr Markt­akzeptanz zu gewinnen. Für mehr Transparenz beim Einspar-Contracting hat der Arbeits­kreis beschlossen, den europäischen Verhaltenskodex für Energiespar-Contracting (ESC-Verhaltenskodex) anzuerkennen und einzuführen. Dieser Kodex, im Rahmen des von der EU geförderten Projektes Transparense („Increasing Transparency of Energy Service Markets“) entwickelt, legt Werte und Grund­prinzipien fest, welche für eine erfolgreiche, professionelle und transparente Umsetzung von Einspar-Contracting-Projekten maßgeblich sind und ist gleichzeitig ein Qualitäts­indikator.
    Am zweiten Sitzungstag wurden in Workshops die Themen Weiter­entwicklung und Finanzierung von Einspar-Contracting mit hochrangigen externen Experten beraten, intensiv diskutiert und erste interessante Ansätze formuliert.
  • Stellungnahme zum MCP-Richtlinienvorschlag der EU-Kommission

    Stellungnahme zum MCP-Richtlinienvorschlag der EU-Kommission

    Das Clean Air Policy Package vom 18.12.2013 der Europäischen Kommission zur Verbesserung der Europäischen Luftqualität beinhaltet unter anderem einen Vorschlag zur Einführung von europaweiten Grenzwerten für Emissionen von kleinen und mittelgroßen Feuerungsanlagen (sog. MCP-Richtlinienvorschlag). Der VfW begrüßt die Absicht der Kommission, eine Verbesserung der Luftqualität in Europa in die Wege zu leiten und die Einbringung des Vorschlages über ein Maßnahmenpaket.
  • Anmerkungen des AK ESC zum Entwurf der »Richtlinie zur Förderung von Beratungen zum Energieeinspar-Contracting«

    Anmerkungen des AK ESC zum Entwurf der »Richtlinie zur Förderung von Beratungen zum Energieeinspar-Contracting«

    Der Verband für Wärmelieferung (VfW) hat den nun vorliegenden angepassten Endentwurf der RL v. 15.07.2014 eingehend überprüft und mit dem Ursprungsentwurf vom 29.10.2013, unseren gemeinsamen Verbände-Anmerkungen von VfW, ESCO Forum im ZVEI und DENEFF (inklusive Fragenkatalog-Antworten) vom 29.11.2013 (übergeben am gleichen Tag an das BMWi) verglichen.