Autor: Lea Timmermann

  • Contracting-Branche blickt in die Zukunft

    Contracting-Branche blickt in die Zukunft

    26.06.2025 | Wie wird Deutschland 2035 mit Wärme versorgt? Diese zentrale Frage stand im Mittelpunkt unseres Jahreskongresses am 24. und 25.06.2025 in Berlin. Energiedienstleister, Politik, Wissenschaft und weitere Branchenakteure diskutierten über Zukunftsszenarien für eine nachhaltige Wärmeversorgung – und darüber, welche Weichen Politik und Contracting-Branche bereits heute stellen müssen.  
    Stella Schaller
    Stella Schaller, Zukunftsgestalterin und Transformationsbegleiterin, eröffnete den Kongress mit einem mutigen Blick in die Zukunft. Sie stimmte die Teilnehmer:innen ein, Visionen weiterzudenken, neue Wege zu betreten und einander zuzuhören: „Es geht nicht nur um die Energiewende, sondern um eine tiefgreifende Veränderung unserer Gesellschaft – unseres Denkens, unseres Zusammenlebens.“

    Das Ziel ist klar: die Wärmeversorgung Deutschlands soll im Jahr 2035 bezahlbar, fair, erneuerbar und genau da sein, wo die Menschen sie brauchen: dezentral vor Ort. Tobias Dworschak, unser Vorsitzender des Vorstandes betonte: „Die Herausforderungen, vor denen unsere Branche steht, sind real. Und sie sind gewaltig. Energiepreise, Klimaziele, Technik, Recht, Digitalisierung, Demografie – alles verändert sich, ständig. Aber genau darin liegt auch eine Chance: Wir können gestalten. Und wir sind nicht allein.“  
    Ein vielversprechender Weg, diese Chance zu nutzen, liegt in innovativen Technologien und neuen Lösungen für eine nachhaltige Wärmeversorgung. Denn erneuerbare Technologien sind die Zukunft. Aquathermie, Abwärme aus Rechenzentren und der Einsatz von Wärmepumpen im Bestand bieten viel Potenzial, damit die Wärmewende gelingt und der Gebäudebestand dekarbonisiert werden kann. In der Gebäudeversorgung der Zukunft kommt es darauf an, ein ausgewogenes Verhältnis zentraler und dezentraler Energieversorgungslösungen sowie unterschiedlicher Anlagentechniken zu kombinieren. Das wird immer deutlicher auch im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung, weil der Wärmebedarf vor Ort sehr heterogen ist.
    Podiumsdiskussion zum Thema WärmeLV v.l.n.r. Carlotta Gerlach (BEE), Thomas Charles (BMWE), Tom Janneck (VZBV), Dr. Jörg Lippert (BBU), Dr. Tobias Reiners (EnergieServicePlus)
    Politik und Contracting-Branche waren sich darüber hinaus einig, dass Fairness, Transparenz und Sicherheit die obersten Gebote einer gelingenden Wärmewende sind. Der Schutz der Verbraucher:innen ist allen wichtig. „Der Koalitionsvertrag erhält die Klimaziele weiterhin aufrecht. Er betont deutlich, dass Versorgungssicherheit für alle gewährleistet werden muss und alle bei der Wärmewende mitgenommen werden müssen“, äußert sich auf dem Jahreskongress dazu auch Dr. Volker Hoppenbrock, Referatsleiter IIC4 im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. 

    Eine weitere Weiche, die zur erfolgreichen Dekarbonisierung des Gebäudebestandes dringend gestellt werden muss: die Novelle der Wärmelieferverordnung (WärmeLV). Branchenkenner sind sich einig – ohne eine Novellierung der WärmeLV gerät die Wärmewende ins Stocken. Die Dekarbonisierung im Gebäudebestand darf nicht geschwächt werden. Dabei ist es immens wichtig, den Verbraucherschutz zu berücksichtigen. Thomas Charles, Referent im Referat IIA2 im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie verdeutlicht, was auch die Contracting-Branche seit Jahren fordert: „Es braucht nicht nur eine Novelle der WärmeLV, sondern ein Novellenpaket aus AVBFernwärmeV und WärmeLV.“ 

    Erneuerbare Energieträger müssen in einer Novelle der WärmeLV stärker berücksichtigt werden. Nur so kann die WärmeLV in das Hier und Jetzt geholt und zukunftsfest ausgerichtet werden. Auch müssen Energiedienstleister und Vermieter:innen in der WärmeLV gleichberechtigt werden, um ein schnelles Umstellen der alten Energieversorgung auf eine regenerative Lösung zu ermöglichen. Das macht sich künftig auch für Mieter:innen bezahlt.  


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  • Ausblick Wärmewende: Digitalisierung, Contracting, KI

    Ausblick Wärmewende: Digitalisierung, Contracting, KI

    04.06.2025 | Die Wärmewende zählt zu den zentralen Herausforderungen der Energiewende – und sie ist längst mehr als eine Zukunftsvision. Zwischen gesetzlichen Vorgaben, technischen Innovationen und wachsendem gesellschaftlichem Druck stehen Politik, Wirtschaft und Verbraucher:innen gleichermaßen in der Verantwortung.
    Doch wo stehen wir aktuell? Welche technologischen Entwicklungen treiben den Wandel wirklich voran – und wo liegen die größten Hürden? Darüber haben wir mit unserem Plus-Mitglied und Premium-Partner des Jahreskongresses 2025 – Techem Solutions GmbH – gesprochen. Holger Suschowk, Geschäftsführer der Techem Solutions GmbH gibt uns einen Ausblick auf die Wärmewende bis 2035 und erklärt, welche Rollen Digitalisierung, Contracting und Künstliche Intelligenz dabei spielen.
    Dafür müssen wir gar nicht so weit in die Zukunft schauen, denn die Wärmewende hat eigentlich schon längst begonnen und die zentralen Themen sind absehbar oder laufen bereits. Erstens wird die Integration erneuerbarer Energien in Heizsysteme weiter zunehmen. Technologien wie Wärmepumpen und Solarthermie werden eine zentrale Rolle spielen. Zweitens wird die Digitalisierung der Heizsysteme weiter voranschreiten, was eine effizientere Steuerung und Überwachung ermöglicht. Drittens sehen wir großes Potenzial in der Sektorenkopplung, also der Verknüpfung von Strom-, Wärme- und Mobilitätssektor, um Synergien zu nutzen und die Energieeffizienz zu steigern. Insgesamt wird die Wärmewende durch digitale Innovation und intelligente Lösungen technologieoffen vorangetrieben, die sowohl ökologisch als auch ökonomisch sinnvoll sind.
    „Wir müssen gar nicht so weit in die Zukunft schauen, denn die Wärmewende hat eigentlich schon längst begonnen.“
    Die größten Herausforderungen liegen in der Komplexität der Umstellung auf emissionsfreie, grüne Lösungen und der Notwendigkeit, verschiedene Stakeholder einzubinden und zu koordinieren. Einerseits müssen bestehende Infrastrukturen modernisiert und an neue Technologien angepasst werden, was erhebliche Investitionen erfordert. Andererseits ist die Akzeptanz bei den Nutzern entscheidend, da Veränderungen oft mit Unsicherheiten verbunden sind.  Zudem stellt die Integration erneuerbarer Energien und die Sicherstellung einer stabilen Energieversorgung eine technische Herausforderung dar. Es ist also nicht nur eine Aufgabe für Unternehmen, sondern ebenso die Politik und eben auch die Endverbraucher.
    Im Contracting werden insbesondere Technologien zur Energieeffizienzsteigerung und zur Nutzung erneuerbarer Energien eine Schlüsselrolle spielen. Dazu gehören intelligente Heizsysteme, die durch IoT und Sensorik eine präzise Steuerung und Überwachung ermöglichen. Darüber hinaus werden Energiespeicherlösungen, wie Batteriespeicher und thermische Speicher, eine wichtige Rolle spielen müssen, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten und Lastspitzen auszugleichen. Wir bei Techem haben jüngst ein Projekt im Auftrag der Lebenshilfe Berlin abgeschlossen, dass eine solche Technologie im Einsatz zeigt: Ein Eisspeicher, der mit Wasser als Trägermedium jahreszeitabhängig Wärme bzw. Kälte speichert. Insgesamt wird der technologische Fortschritt maßgeblich dazu beitragen, die Dekarbonisierung im Contracting voranzutreiben.
    Durch den Einsatz von KI können Heizsysteme in Echtzeit analysiert und optimiert werden, was zu einer erheblichen Steigerung der Energieeffizienz führt. KI-Algorithmen können Verbrauchsmuster erkennen und Vorhersagen treffen, um die Heizleistung bedarfsgerecht anzupassen. Zudem ermöglichen KI-basierte Lösungen, wie etwa der Digitale Heizungskeller von Techem, eine vorausschauende Wartung, indem sie potenzielle Probleme frühzeitig identifiziert und somit Ausfallzeiten minimiert. Darüber hinaus lässt sich der Energieverbrauch auf diese Weise um durchschnittlich 15 Prozent reduzieren. Im Contracting kann KI zudem dazu beitragen, Verträge und Abrechnungen effizienter und transparenter zu gestalten, indem sie große Datenmengen analysiert und automatisierte Prozesse ermöglicht. Insgesamt trägt KI dazu bei, die Effizienz und Zuverlässigkeit von Heizsystemen und Contracting-Dienstleistungen zu erhöhen und kann ein wichtiger Baustein werden, um die Wärmewende erfolgreich nach vorne zu bringen.
    Treffen Sie Techem Solutions auf unserem Jahreskongress


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  • Effizienzgewinne durch Automatisierung

    Effizienzgewinne durch Automatisierung

    02.06.2025 | Für das Gelingen unseres Jahreskongresses engagieren sich viele unserer Mitglieder. Als neues Mitglied im Verband und Premium-Partner ist dieses Jahr auch AVAT Automation dabei.

    Im Interview hat uns David Socha, Sales & Business Development Manager, verraten, wie er auf die Wärme der Zukunft blickt und worauf er sich auf unserem Jahreskongress 2025 besonders freut.
    2035 klingt für viele nach ferner Zukunft – für uns ist das Alltag. Denn jede Entscheidung, die heute in der Planung oder Umsetzung getroffen wird, muss langfristig tragfähig sein. Aus unserer Sicht werden sich Wärmenetze und dezentrale Versorgungsstrukturen in den nächsten zehn Jahren massiv verändern: mehr Flexibilität, mehr Sektorenkopplung, mehr Automatisierung. Wer hier frühzeitig auf Standardisierung und durchdachte Systemarchitekturen setzt, spart später nicht nur Energie, sondern auch bares Geld und Nerven.
    Ohne digitale Intelligenz, ohne Regelung bleibt jede Wärmepumpe nur ein Gerät und jedes Netz nur ein Rohrsystem. Unsere digitalen Lösungen sorgen dafür, dass komplexe Systeme zuverlässig, effizient und automatisch zusammenarbeiten – von der Energiezentrale, über das Leitsystem bis zur Anlagenoptimierung. Und das Beste: Wir denken Digitalisierung nicht als Add-on, sondern als integralen Bestandteil von Planung bis Betrieb.
    „Ohne digitale Intelligenz, ohne Regelung bleibt jede Wärmepumpe nur ein Gerät und jedes Netz nur ein Rohrsystem.“
    Die bessere Frage wäre fast: Warum automatisieren wir nicht noch mehr? In vielen Projekten wird aktuell noch zu viel manuell geplant, gesteuert, überwacht. Dabei ließen sich gerade im Betrieb durch automatisierte Optimierungslösungen enorme Effizienzgewinne erzielen. Unsere Erfahrung zeigt: Je früher Automatisierung in der Planung mitgedacht wird, desto größer sind später Transparenz, Steuerbarkeit und Skalierbarkeit.
    Dekarbonisierung gelingt nicht durch Einzelmaßnahmen, sondern durch kluge Gesamtsysteme. Genau hier setzen wir an: Mit unserem Baukastensystem realisieren wir individuelle, aber standardisierte Lösungen für Wärmenetze, die erneuerbare Quellen einbinden, Lastflüsse intelligent steuern und durch Simulation bereits vor Inbetriebnahme optimiert sind. Wir begleiten von der Planung bis zur technischen Umsetzung in allen Phasen des Transformationsprozesses – mit dem Ziel, Investitionen, Anlagen und Wärmenetze möglichst treffsicher und zukunftsfähig auszurichten.
    Weil echte Transformation nur im Dialog gelingt. Der Jahreskongress bringt Technik, Politik und Praxis zusammen – genau die Mischung, die wir brauchen, um voneinander zu lernen und gemeinsam schneller zu werden. Für uns ist das keine Werbebühne, sondern eine Einladung, tiefer zu diskutieren: über Umsetzungshürden, Systemgrenzen und neue Ideen, wie Contracting 2035 aussehen kann. 
    Ganz klar: Auf den Austausch zur Rolle von KI im Contracting – da steckt enormes Potenzial drin. Auch die Diskussionen zum Potential erneuerbarer Technologien und den Visionen für die dezentrale Energieversorgung 2035 sind hochrelevant. Und natürlich freuen wir uns auf viele Gespräche zwischen den Programmpunkten. Denn erfahrungsgemäß entstehen die besten Ideen beim Netzwerken mit einer Tasse Kaffee in der Hand.
    Treffen Sie AVAT auf unserem Jahreskongress


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  • Jahreskongress 2025 – Wärme der Zukunft

    Jahreskongress 2025 – Wärme der Zukunft

    19.05.2025 | Wie sieht die Wärmeversorgung der Zukunft aus? Diese Frage steht im Fokus unseres diesjährigen Jahreskongresses. Wir begeben uns am 24. und 25. Juni gemeinsam mit Ihnen auf eine Zeitreise und sprechen über die Zukunft der Wärme.

    Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz, neueste Technologien, gute rechtliche Rahmenbedingungen – darüber möchten wir mit Ihnen diskutieren. Es geht um innovative Ideen und die Frage, welche Rolle dabei die frisch gewählte Bundesregierung spielt.
    Wählen Sie Ihre Favoriten: In parallelen Sessions erwartet Sie geballte Power aus Wissenschaft, Politik und Praxis. Sie erhalten Einblick in erneuerbare Technologien wie Aquathermie oder Abwärme und erfahren, welche Anwendungsbereiche es im Contracting für Künstliche Intelligenz gibt. Auch die rechtlichen Weichen stellen wir: in einer Talkrunde zur WärmeLV.

    Zu den Themen Preistransparenz und Verbraucherschutz geben Referenten der Monopolkommission und vom Bundesverband der Verbraucherzentrale Impulse. Ein anschließender Workshop behandelt die Frage, wie wir künftig mit Preisen und Transparenzanforderungen umgehen. Wir werfen zudem einen Blick auf die Länder: Wie ist die Lage in den Kommunen? Schreitet die Wärmeplanung voran und wo können Energiedienstleister unterstützen?

    Am Abend haben Sie die Gelegenheit für ausgiebiges Netzwerken in guter Gesellschaft.
    Unser Jahreskongress findet in diesem Jahr wieder im Change Hub in Berlin statt. Unweit des Bahnhofs Zoologischer Garten freuen wir uns darauf, Sie in der Hardenbergstr. 32 zu begrüßen.

    Für Ihre Übernachtung in Berlin haben wir für Sie ein Abrufkontingent für Hotelzimmer im Lindner Hotel Berlin Ku‘damm und im June Six Hotel Berlin City West reserviert. Die Abrufkontingente sind bis zum 23.05. bzw. 26.05.2025 verfügbar. Die Hotels befinden sich wenige Gehminuten vom Change Hub entfernt. Weitere Informationen zu den Abrufkontingenten finden Sie hier.
    Präsentieren Sie Ihr Unternehmen vor Ort und werden Sie Premium-Partner mit verschiedensten Möglichkeiten: Logo veröffentlichen, Aussteller-Stand, Fachartikel, Interviews, Podcasts, Give-Aways und vieles mehr.
    Wir bedanken uns bei unseren Partnern, die uns bereits unterstützen:


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  • Wärme der Zukunft: Jahreskongress 2025

    Wärme der Zukunft: Jahreskongress 2025

    07.02.2025 | Begeben Sie sich mit uns auf eine Zeitreise ins Jahr 2035: Die Wärmeversorgung ist bezahlbar, fair, erneuerbar – und genau da, wo die Menschen sie brauchen: dezentral vor Ort.
    Bei unserem diesjährigen Jahreskongress blicken wir auf das Contracting der Zukunft. 
    Einblicke in die Technik von morgen, wertvolle Impulse aus Politik und Praxis, bereichernde Gespräche – das und viel mehr erwartet Sie beim Jahreskongress.

    Am 24. – 25.06.2025 im Change Hub in Berlin

    Lassen Sie uns eine Landkarte der Möglichkeiten entwerfen und dabei auch sinnvolle Umwege und clevere Abkürzungen finden sowie neue Perspektiven für unsere Branche schaffen. Freuen Sie sich auf einen entspannten Abend in guter Gesellschaft, der Raum für ausgiebiges Netzwerken bietet.

    Sichern Sie sich jetzt Ihr Frühbucherticket für den Jahreskongress 2025 und sparen Sie 100,00 Euro gegenüber dem Standardpreis.
    Das Programm wird derzeit erstellt. Freuen Sie sich auf zwei Tage Contracting und Energieeffizienz und welche Rollen zukunftsweisende Technologien und Strategien sowie die neue Bundesregierung spielen.

    Es steht Ihnen ein Abrufkontingent für Ihr Hotelzimmer bis zum 23.05.2025 zur Verfügung. Wir empfehlen Ihnen, sich frühzeitig um ein Hotelzimmer zu kümmern.

    Wir freuen uns auf Sie!
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  • Contractingerfahrungen am Beispiel Bildungscampus Louisenlund

    Contractingerfahrungen am Beispiel Bildungscampus Louisenlund

    16.01.2025 | Der Bildungscampus der Stiftung Louisenlund war im April 2022 bereits Projekt des Monats bei uns. Hier wurde die Umgestaltung und Erweiterung des Forschungs-, Lern- und Studienzentrums und der Wohngebäude geplant. Neu errichtet werden sollten neben einem zweigeschossigen Schulgebäude auch Wohn- und Gemeinschaftsräume, so dass mehr als 600 Schülerinnen und Schüler die Schule und das Internat besuchen können. Auch wurde das Projekt im Rahmen einer Contracting-Tour mit MdL Andreas Hein am 15.09.2022 besichtigt und vorgestellt.
    Sven Meier, Foto © Stiftung-Louisenlund-Tom-Koerber
    In unserem Interview mit dem Campusleiter Sven Meier erfahren Sie, welche Erfahrungen mit Contracting gemacht wurden. Das Interview führte Lea Timmermann.
    Als Sie das letzte Neubauprojekt für Ihren Bildungscampus Louisenlund angegangen sind, haben Sie sich dazu entschieden auch die Wärmeversorgung des gesamten Areals zu erneuern. Wie kam es dazu und wieso haben Sie sich letztendlich dazu entschieden die Wärmeversorgung in die Hände eines Contracting-Unternehmens zu geben?
    Wir haben zuletzt ein sehr großes Schulgebäude mit ungefähr 6.000 Quadratmetern Fläche und ein ringförmiges Wohngebäude gebaut. Für uns war klar: wenn wir neu bauen, dann energieeffizient und nachhaltig. Denn zum einen haben wir den Bildungsauftrag, unsere Schülerinnen und Schüler darin zu unterrichten, dass wir nachhaltig wirtschaften müssen, um unsere Klimaziele zu erreichen. Auf der anderen Seite haben wir die Chance gesehen, auch unsere anderen Gebäude mit einem sehr alten Versorgungsnetz entsprechend mitversorgen. Das Ziel war die Energieversorgung auf dem gesamten Gelände professionell, effizient und nachhaltig zu gestalten.

    Das konnten wir als Bildungseinrichtung nicht selbst realisieren, weil das nicht unser Kerngeschäft ist und wir es dadurch nicht so professionell umsetzen könnten, wie es ein Contracting-Unternehmen kann. Contracting hat uns zudem ermöglicht, initiale Investitionskosten zu vermeiden und auf moderne Energie sowie effiziente Technik zusetzen, ohne diese selbst auch betreiben und warten zu müssen. Das ist ein entscheidender Punkt gewesen, ebenso wie die klare Kostenkontrolle.
    Wie haben Sie sich auf die Suche nach dem Contracting-Unternehmen gemacht? Hatten Sie bestimmte Kriterien, die es erfüllen sollte?
    Wir haben uns hier in der Region umgeschaut. Auch hier gibt es Energieberater und andere Personen, die sich darauf spezialisieren Gebäudeeigentümer:innen zu beraten, wie sie ein solches Vorhaben umsetzen können. Das haben wir in Anspruch genommen und sind letztendlich durch diese Beratung fündig geworden. Wir hatten zudem professionelle Unterstützung von unserem Architekturbüro, der Hochbaufirma und anderen Gewerken, so dass wir am Ende einen guten Anbieter finden konnten, der unsere spezifischen Anforderungen an Nachhaltigkeit und Zuverlässigkeit erfüllt. Es gab natürlich unterschiedliche Contracting-Anbieter mit denen wir gesprochen haben. Am Ende haben wir uns für get|2|energy mit Sitz in Kiel entschieden. Dadurch haben wir einen Ansprechpartner vor Ort, was für uns ein ganz wichtiger Punkt war, um schnellstmöglich agieren und kommunizieren zu können.
    Sollten andere Gebäudebesitzer:innen und  Institutionen, die ein Contracting-Unternehmen beauftragen wollen sich Ihrer Meinung nach ebenfalls bei der Auswahl beraten lassen?
    Ja, das würde ich auf jeden Fall tun. Jemand, der sich das erste Mal mit Contracting befasst, sollte sich meines Erachtens nach professionelle Hilfe dazu holen, um wirklich passgenau den Partner zu finden, der das umsetzt, was man selbst haben möchte. Auch in den Verhandlungen haben wir gemerkt, dass es ein großer Vorteil war, Menschen an unserer Seite zu haben, die uns gesagt haben, worauf wir achten müssen und wen sie uns empfehlen können. Zusätzlich haben wir uns Referenzen des Unternehmens angeschaut. Wie gesagt: als Bildungsinstitution, deren Hauptaufgabe Bildung ist, hätten wir das in dem Umfang nicht leisten können. Eine professionelle Unterstützung bereits bei der Findung des Anbieters ist sicherlich von großem Vorteil.
    Welche Anforderungen hatten Sie an das Contracting-Unternehmen? Was konnte Sie überzeugen und welche Erfahrungen haben Sie seitdem gemacht?
    Für uns war auf der einen Seite klar, dass wir nachhaltig agieren wollten, dass wir also eine nachhaltige Wärmeversorgung haben wollten, die zuverlässig läuft und dass der Dienstleister entsprechend weiß, wie das gut zu installieren ist. Neben der regionalen Nähe, konnte uns get|2|energy durch ein breites Angebotsportfolio sowie gute und enge Gespräche überzeugen, bei denen wir gesagt haben, was unsere Anforderungen sind und die der Contracting-Partner erfüllen konnte. Für uns war durch diese Gespräche klar, dass wir mit denen zusammenarbeiten wollen. Eine gute und professionelle Zusammenarbeit muss man im Entscheidungsprozess für ein Unternehmen ja auch im Hinblick auf die Wartung und Optimierung der Anlage bedenken. Zudem konnten sie uns genau das anbieten, was wir wollten: eine Wärmeversorgung über eine Holzpelletheizung, die sich erweitern lässt und die künftig auch mit Grünschnittpellets gespeist werden kann. Das gibt uns die Möglichkeit, unseren eigenen Grünschnitt für die Wärmeversorgung zu verwenden.  Auch nachdem die Anlage einige Jahre in Betrieb ist, sind unsere Erfahrungen mit unserem Contracting-Anbieter durchweg positiv. Die Mitarbeitenden von get|2|energy arbeiten sehr professionell und wissen, wie sie Dinge umzusetzen haben.
    Hatten sie besondere Herausforderungen beim Bau des Wärmenetzes?
    Eine besondere Anforderung war sicherlich, dass wir uns hier auf einem historischen und denkmalgeschützen Gelände bewegen, was sehr weitläufig ist. Zum einen mussten wir einen geeigneten Standort für die Heizzentrale finden. Aufgrund des historischen Parkgeländes mussten wie mit den Behörden und Trägern öffentlicher Belange eng zusammenarbeiten, um einen geeigneten Standort zu finden. Die Heizzentrale sollte möglichst unscheinbar sein. Wir wollten nicht, dass sie irgendwo mitten auf dem Schlossgelände steht, wo sie jeder sehen kann. Der Standort sollte aber auch strategisch für die Belieferung der Pellets gut zu erreichen sein. Das war sicherlich eine Herausforderung, die wir aber relativ schnell lösen konnten.

    Darüber hinaus haben wir weite Wege für die Verlegung des neuen Wärmenetzes, das mussten wir gut planen. Wie und wo legen wir die Versorgungsleitungen über das Gelände? Wo kommen wir wie an die Häuser ran? Wir hatten insbesondere beim Schloss die große Herausforderung, die Wärmeversorgung in das Gebäude zu kriegen. Das hat aber mit dem Gebäude selbst zu tun, weil es wirklich alt ist und auf Feldsteinen gebaut ist. Es hat keine Betonsohle, durch die man einfach durchbohren kann, um es an das Wärmenetz anzuschließen.

    Den Bau im laufenden Schulbetrieb zu machen war ebenfalls herausfordernd, weil natürlich alles offen lag, um die Wärmeleitungen unterirdisch verlegen zu können. Aber das haben wir gemeinsam mit dem Unternehmen und den ausführenden Firmen gut hingekriegt, so dass wir durch die professionelle Umsetzung in dieser Zeit wenige Einschränkungen erleben mussten.
    Hinzu kam, dass das Gelände so alt ist, dass es keine klassischen Leitungspläne gibt, durch die wir wussten, wo bereits etwas liegt. So macht man hier teilweise den Boden auf und stößt auf irgendein Kabel oder Rohr, was da vielleicht eigentlich gar nicht vermutet wurde. Dadurch wurde bei den Baggerarbeiten auch die ein oder andere Versorgungsleitung gekappt, die wir instand setzen mussten. Das war einfach dem Umstand geschuldet, dass das Gelände nicht zu 100 Prozent kartiert ist. Am Ende hat es aber gut funktioniert, sodass wir relativ zügig damit fertig geworden sind.
    Wie lange hat die Umsetzung insgesamt gedauert?
    Es hat knapp zwei Jahre gedauert. Zum Schuljahr 2022/2023 haben wir die Wärmeversorgung mit dem zwei Kilometer langen Netz in Betrieb genommen und die insgesamt 15 Bestandsgebäude und zwei Neubauten angeschlossen.
    Warum lohnt sich aus Ihrer Sicht Contracting für Gebäudebesitzer:innen, speziell auch aus der Perspektive einer Bildungseinrichtung?
    Für uns ist zum einen wichtig, dass wir als Schule gewisse Dinge vorleben und Schülerinnen und Schüler dahin erziehen, effizient und nachhaltig zu leben. Wenn wir das selbst als Schule nicht vorleben, dann ist das unserer Meinung nach nicht glaubwürdig. Das andere Argument für Contracting ist eine professionelle und effiziente Energieversorgung zu bekommen, ohne dass der Eigentümer selbst umfangreich investierten oder Fachwissen aufbauen muss. Natürlich haben wir in der Schule Fachpersonal, das sich mit dem Thema befasst und inhaltlich weiß, was Contracting ist. Aber das Thema ist auf dem gesamten Gelände so komplex, dass es für uns als Stiftung und Schule überhaupt nicht der richtige Weg wäre, das selbst zu realisieren. Gerade bei großen und komplexen Gebäudestrukturen hilft Contracting sehr, den organisatorischen Aufwand zu verringern. Denn das können wir gar nicht leisten und ich denke, das geht allen anderen Schulen auch so. Von daher lohnt es sich in jedem Fall, ein Wärmecontracting über eine professionelle Firma zu beauftragen.
    Und jetzt im Betrieb, wie hoch ist Ihr Verwaltungsaufwand und wie stehen Sie mit dem Contracting Unternehmen in Kontakt?
    Der Verwaltungsaufwand ist für uns deutlich gesunken. Da die Energieversorgung nicht mehr über Gas oder Öl läuft und auch die meisten Aufgaben, wie Reparaturen etc. beim Contracting-Unternehmen liegen. Wir tracken unseren Energieverbrauch und versuchen ihn natürlich durch energetische Sanierung alter Gebäudeentsprechend zu optimieren. Aber im Grunde bekommen wir von unserem Contracting-Unternehmen natürlich eine Jahresabrechnung auf der steht wieviel wir in welchem Gebäude verbraucht haben, sodass wir speziell auch noch mal in den einzelnen Gebäuden Anpassungen vornehmen können, wenn wir merken, dass es noch zu viel ist. Das funktioniert alles in enger Absprache, auch die Verbrauchsoptimierung mit unserem Anbieter.

    Unsere Rolle als Stiftung beschränkt sich vor allem auf die Abstimmungen mit dem Contracting-Anbieter, die Überprüfung der Abrechnung sowie die gelegentliche Koordination. Aber der Großteil des Verwaltungsaufwands liegt beim Contracting-Unternehmen. Das ist für unser Client Facility Team eine deutliche Entlastung, weil auch der Energieeinkauf wegfällt bzw. reibungslos über den Contracting-Anbieter läuft. Ich kann nur jedem anderen größeren Unternehmen oder Standort empfehlen mit so einem Partner zusammenzuarbeiten, weil es den Verwaltungsaufwand für einen selbst reduziert und ein professioneller Partner die Dinge deutlich besser optimieren und umsetzen kann, als man selbst.
    Keine Anlage ist störungsfrei: was geschieht, wenn ein Fehler auftritt?
    Wir haben bei uns einen Meister, der auch eingewiesen ist, sich mit den Anlagen professionell befasst und auch Störungen beseitigen kann. Aber im Grunde genommen, wenn wir Fehler haben und nicht weiterkommen, dann kommunizieren wir mit unserem Contracting-Anbieter. Der wiederum regelt das unkompliziert und bedarfsorientiert. Entweder beraten sie uns telefonisch dabei, was es sein könnte oder sie kommen selbst raus. Das funktioniert aufgrund der Nähe zu unserem Standort relativ reibungslos und schnell. Es gibt dafür feste Ansprechpartner bei technischen Problemen oder organisatorischen Fragen. Zusätzlich gewährleisten regelmäßige Abstimmungstermine eine gute Zusammenarbeit.

    Bislang haben wir kaum Probleme und Fehlermeldungen, weil das Netz mittlerweile sehr gut aufgebaut ist. Die Übergabe in die einzelnen Häuser funktioniert reibungslos und wir haben kaum Ausfälle bei den Heizungen. Es gibt hier und da sicherlich in den älteren Gebäuden mit den älteren Heizkörpern immer mal Probleme. Das liegt dann aber nicht an der Übergabe, sondern an der alten Gebäudeinfrastruktur. Ansonsten ist die technische Handhabung der gesamten Anlage problemlos.
    Haben Sie weitere Pläne zur Steigerung der Energieeffizienz in ihren Gebäuden?
    Ja, wir haben ja eine alte Gebäudestruktur. Dazu zählen insbesondere das Schloss, das Glockenhaus, der Marstall und das Kavalierhaus, sie sind alle um 1820 errichtet worden und in den letzten 60 Jahren nicht großartig in dem Bereich angefasst worden. Sie sind zwar auch an das Wärmenetz angeschlossen, aber wenn man sich die Gebäudehülle anschaut, insbesondere die Fenster, dann können wir dort die Energieeffizienz deutlich erhöhen. Wir haben kürzlich zum Beispiel im Schloss einen Teilbereich mit neuen Fenstern versehen. Vorher waren diese einfachverglast, so dass zu viel Wärme nach draußen gelangen konnte. Wir werden sukzessiv insbesondere die Fenster der Gebäude austauschen, hin zu energieeffizienter Verglasung, sodass wir künftig möglichst wenig Energieverluste haben. Die Herausforderung ist dabei der Denkmalschutz, da die Gebäude innen und außen denkmalgeschützt sind. Das heißt, wir müssen eng mit der Denkmalbehörde zusammenarbeiten, um entsprechend auch die richtigen Maßnahmen zu ergreifen, die dann am Ende auch bewilligt und genehmigt werden. Ein Vorteil daran ist, dass wir über den Denkmalschutz Zuschüsse für die energetische Sanierung bekommen und Geld einsparen können.

    Wir wollen alle Gebäude energieeffizient umrüsten, sofern dies nicht schon geschehen ist. Wir gehen Jahr für Jahr die Sanierung bestimmter Gebäude an – von der neuen Dacheindeckung bis zur Deckenisolierung. Das machen wir Schritt für Schritt, da dies hohe Investitionskosten sind, die gut überlegt sein müssen. Wir sind aber auf einem guten Weg, denn wir wollen langfristig die Gebäude so herstellen, dass wir wirklich energieeffizient und möglichst verlustfrei heizen können.
    Würden sie wieder einen Contracting-Unternehmen beauftragen?
    Grundsätzlich ja, es ist für uns eine große Hilfe gewesen gemeinsam mit dem Contracting-Unternehmen professionell ein Energiewärmenetz auf die Beine zu stellen. Das hätten wir ohne Hilfe nie geschafft. Allein der ganze administrative und planerische Teil. Natürlich können wir mit unserer Expertise dazu beisteuern, dass es gut funktioniert, aber die hauptsächliche Umsetzung des Netzes auf dem gesamten Campus hätten wir nicht geschafft und deswegen würde ich immer dazu raten, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen bei solchen großen Maßnahmen, die zum einen eine hohe Investitionssumme bedeuten. Zum anderen möchte man möglichst wenig Fehler machen. Deswegen rate ich dazu mit einem Contracting-Unternehmen zusammenzuarbeiten, um es professionell umsetzen zu lassen und um langfristig Geld zu sparen. Damit kommt am Ende auch nicht das böse Erwachen, wenn man einen Fehler nicht mehr ausbügeln kann, denn im Zweifelsfall ist das Unternehmen haftbar, wenn irgendetwas nicht funktioniert. Alles zusammengedacht würden wir es in jedem Fall wieder so machen.
    Was begeistert Sie an Contracting?
    Auf unseren Standort bezogen begeistert mich, dass die verwendete Technik und die regenerativen Energien eine hohe Wirkung auf die Schülerinnen und Schüler und Erwachsenen haben. Wir haben ein großes Netz, das mit regenerativen Energien gespeist wird. Das hat einen positiven Effekt auf die eigene Wahrnehmung. Ich arbeite in einem Unternehmen, das sich darauf einlässt, regenerative Energien zum Einsatz zu bringen, das ist eine positive Geschichte, die ich gerne erzähle. Ich glaube, das können wir PR-technisch gut kommunizieren. Wir haben keinen Atomstrom mehr, kein Gas und wir sind bereit die Klimaziele zu unterstützen und das können wir gut nach außen tragen.

    Was mich auch begeistert ist, dass get|2|energy in dieser Kürze der Zeit ein so großes Nahwärmenetz installieren konnte, um alle Gebäude zu versorgen. Dass das allein durch die Holzschnitzpellets geht, ist einzigartig. Zumal, wenn man überlegt, welchen Weg das Gas im Vergleich zu unseren Holzpellets zurücklegen muss, um bei uns anzukommen. Mich fasziniert diese Art der Wärmeversorgung auf unserem Campus, denn dadurch können wir unsere Schülerinnen und Schüler dahingehend erziehen, dass man nachhaltig agieren muss, um seine Ziele zu erreichen. Wenn wir mit gutem Beispiel vorangehen können, dann begeistert mich das sehr und wir hätten das ohne Contracting nicht erreichen können.
    Wie ist die energieeffiziente Versorgung für Ihre Schülerinnen und Schüler spürbar und sichtbar?
    Wir besprechen im unterrichtlichen Bereich das Thema Nachhaltigkeit. Die Stiftung Louisenlund hat unter anderem den Schwerpunktbereich der MINT-Förderung. Das bedeutet, wir haben knapp 70 Schülerinnen und Schüler in Louisenlund, die sich auf die MINT-Fächer spezialisieren und dort besonders talentiert sind. Sie haben ein großes Interesse daran zu erfahren, wie unsere Wärmeversorgung funktioniert und wollen selbst dazu forschen oder sich Optimierungen in unterschiedlichen Projekten überlegen. Darüber hinaus sprechen wir in den Gesellschaftswissenschaften darüber, was es bedeutet, nachhaltig zu agieren. Wie wichtig ist Klimaschutz? Welchen Teil können wir als Stiftung Louisenlund dazu beitragen? Wir haben uns deswegen auch mit Schülerinnen und Schülern die Installation der Nahwärmeversorgung angeschaut und gehen mit ihnen in die Heizzentrale, um zu schauen, wie unser Contracting-Projekt funktioniert: wie werden die Holzpelltes zu Wärme umgewandelt? Wo landet die Wärme und wie kommt sie zu uns ins Haus und in die Zimmer? Wir könnten das sicherlich noch ein wenig veranschaulichen, indem wir Tafeln oder Zähler über den Verbrauch aufstellen oder indem wir Wettbewerbe dazu machen. “Welches Haus verbraucht am wenigsten Energie?“ Wir sehen aber auch so unsere Verbräuche und haben mittlerweile massive Einsparungen.
    Vielen Dank, es war ein sehr interessantes Gespräch.
    Schloss Louisenlund. Foto: © Stiftung Louisenlund


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